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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.11.2024

Tolle Idee, schwächelnde Umsetzung

The Freedom Clause
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Die Idee, nach einigen Jahren Beziehung ein Agreement einzugehen, um das Sexleben wieder zu entfachen - eine Idee mit viel Potenzial.
Leider konnte mich die Autorin mit ihrer Umsetzung der Idee nicht überzeugen.
Begonnen ...

Die Idee, nach einigen Jahren Beziehung ein Agreement einzugehen, um das Sexleben wieder zu entfachen - eine Idee mit viel Potenzial.
Leider konnte mich die Autorin mit ihrer Umsetzung der Idee nicht überzeugen.
Begonnen damit, dass mir beide Charaktere einzeln unsympathisch, als Paar aber noch unheilvoller erschienen.
Auch ihre Interaktionen innerhalb ihrer 'Freiheitsklausel' schienen uninspiriert und voller Klischees. Mit der Schwester der eigenen Ehefrau - wirklich?! Auch die Vorgesetzte durfte nicht fehlen, natürlich!
Was mich jedoch am meisten störte: das Potenzial der Geschichte wurde nicht ausgeschöpft; es wurde viel an der Oberfläche gekratzt, aber die vielen Chancen, tiefgreifende Gefühle, eine wirkliche Bewusstseinserweiterung etc zu beleuchten, wurden gekonnt übergangen, sodass das Buch für mich eine wirklich leicht zu lesende Lektüre war, aber keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat.

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Veröffentlicht am 31.07.2024

Potenzial verschenkt...

Genau so, wie es immer war
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Im Buch "Genau so, wie es immer war" beschreibt die Autorin auf über 700 Seiten das Leben von Julia Ames, welches geprägt ist vom Beziehungs- und Mutteralltag in einer privilegierten amerikanischen Gegend ...

Im Buch "Genau so, wie es immer war" beschreibt die Autorin auf über 700 Seiten das Leben von Julia Ames, welches geprägt ist vom Beziehungs- und Mutteralltag in einer privilegierten amerikanischen Gegend und einer toxischen Mutter-Tochter-Beziehung.

So verheißungsvoll der Klappentext, so enttäuschender war für mich persönlich die Umsetzung des Themas.

Durch ausufernde Beschreibungen, welche nicht zwingend zum Verstehen von Situationen nötig gewesen wären, entstehen im gesamten Verlauf unglaubliche Längen, insbesondere Dialog-Situationen werden hierdurch sehr gestört.
Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin ihren Leser*innen mehr Platz und auch das Vermögen zugesteht, gewisse Gegebenheiten und Situationen selbst einschätzen zu können, ohne dieses überbordende Narrativ. Weniger ist manchmal mehr...

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Ein gewagtes Experiment

M VS F
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Vor allem das außergewöhnliche Cover weckt Aufmerksamkeit und die spärlichen Informationen hinsichtlich des Inhalts machen neugierig auf die Story.
Der Einstieg in das Buch ist mir dann jedoch erstaunlich ...

Vor allem das außergewöhnliche Cover weckt Aufmerksamkeit und die spärlichen Informationen hinsichtlich des Inhalts machen neugierig auf die Story.
Der Einstieg in das Buch ist mir dann jedoch erstaunlich schwer gefallen und ich konnte kaum Zusammenhänge herstellen. Normalerweise hätte ich das Buch an der Stelle bereits abgebrochen, habe mich jedoch gezwungen weiterzulesen, da mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde.
Zwar wurden die Zusammenhänge im Verlauf des Buches etwas klarer und auch die Charaktere haben an Kontur gewonnen, nichtsdestotrotz konnte mich das Buch nicht überzeugen, da mir der Erzählstil einfach zu verwirrend war. Ich konnte mich hierdurch bedingt nicht auf die Story einlassen und die vielen Sprünge haben leider insgesamt nicht zum Verständnis und einem flüssigen Lesen beigetragen.
Grundsätzlich finde ich diesen etwas experimentellen Erzählstil nicht per se schlecht, eher nicht für die breite Masse gemacht, was legitim und möglicherweise auch gewünscht ist. Den Preis von 60€ finde ich jedoch unverhältnismäßig. Ich persönlich hätte mich hierüber im Nachgang geärgert.

Das Buch empfehle ich Leser*innen, die sich an außergewöhnlichen Erzählstilen erfreuen können und sich gerne an verschachtelten Geflechten versuchen

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Enttäuschend!

Nowhere Heart Land
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'Schneidet man in den Zellkern des Erwachsenseins hinein, quillt gelierte Einsamkeit heraus, dazu läuft leise Popmusik.'
Dieser brillante Satz, der sich auf dem Klappentext wiederfindet, hat mich für dieses ...

'Schneidet man in den Zellkern des Erwachsenseins hinein, quillt gelierte Einsamkeit heraus, dazu läuft leise Popmusik.'
Dieser brillante Satz, der sich auf dem Klappentext wiederfindet, hat mich für dieses Buch eingenommen. Leider hat diese Euphorie sehr schnell nachgelassen und ist einer wirklichen Enttäuschung gewichen.

Enttäuscht war ich vor allem vom Sprachstil und den schier unendlichen Anglizismen, die eingestreut wurden, um die Protagonistin wie eine Pseudo-Kosmopolitin wirken zu lassen?! Oder hat die Autorin dieses Stilelement gewählt, um der Überheblichkeit Rosas Rechnung zu tragen? Big-city-girl vs. Landei?

Ebenso unklar blieb mir die eigentliche Intention der Autorin! Das Geschehen, welches eigentlich überwiegend aus Nicht-Geschehen und Retrospektiven besteht, mäanderte vor sich hin, ohne preiszugeben, worum es denn eigentlich in diesem Buch geht. Vielleicht hätte ich noch viel mehr zwischen den Zeilen lesen müssen, Easter-Eggs suchen, Details interpretieren, aber, to be honest (abgekupfert vom Buch), hatte ich darauf irgendwann leider einfach keine Lust mehr.

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