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Veröffentlicht am 30.03.2025

Unverarbeitete Vergangenheit

Nowhere Heart Land
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In nowhere heart land lernen wir rosa kennen. Eine junge Frau die sehr nostalgisch ist und sich an vergangenes klammert. Diese Situation zieht sich durch das gesamte Buch, so dass die Grundstimmung recht ...

In nowhere heart land lernen wir rosa kennen. Eine junge Frau die sehr nostalgisch ist und sich an vergangenes klammert. Diese Situation zieht sich durch das gesamte Buch, so dass die Grundstimmung recht gedrückt ist. Menschen die so etwas eher runterzieht sollten das Buch (meiner Meinung nach) vielleicht höchstens bei strahlendem Sonnenschein lesen.

Was mir gut gefallen hat war das, dass Thema Demenz eine Rolle spielt, darauf eingegangen und es auch gut erklärt wird! Zum Thema Alkoholkonsum hätte ich mir jedoch gewünscht das hier deutlicher darauf hingewiesen wird das es nicht normal ist harte Spirituosen in diesen Mengen zu konsumieren.

Vielleicht sollte über eine Triggerwarnung im Buch nachgedacht werden.

Alles in allem hatte das Buch den ein oder anderen starke Moment, jedoch bleiben mir persönlich am Ende zu viele Fragen offen.
Ich für mich kann gar nicht genau sagen ob ich das Buch nun gut oder Schlecht fand. Es ist anders als die meisten Bücher, aber anders muss nichts schlechtes sein.
.. und vielleicht hatte ich aber auch nur meine Schwierigkeiten weil es halt nicht diese alles wird gut-Sonnenschein Momente hatte, sondern Emily Marie Lara uns eine Geschichte erzählt hat die genau so überall passieren kann und uns zeigt was passiert wenn Schicksalsschläge in früher Kindheit nicht aufgearbeitet werden.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Zwischen Flucht und Neuanfang

Immergrün
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In "Immergrün" nimmt Ruth Olshan uns mit auf eine Reise. Bzw. sogar zwei Reisen. Zum einen tritt Sie gemeinsam mit uns die letzte Reise ihrer Mutter und Großmutter an. Zum anderen erfahren wir aber auch ...

In "Immergrün" nimmt Ruth Olshan uns mit auf eine Reise. Bzw. sogar zwei Reisen. Zum einen tritt Sie gemeinsam mit uns die letzte Reise ihrer Mutter und Großmutter an. Zum anderen erfahren wir aber auch viel aus der Vergangenheit ihrer Familie. Geprägt von Flucht Neuanfängen und der Frage wer sie eigentlich sind. Die junge Familie flieht von Litauen über Israel nach Deutschland. Feiert jüdische wie auch christliche Feste. Man bekommt beim lesen das Gefühl, das vor allem Ruths Mutter auf dieser Reise etwas verliert, nämlich sich selbst. Ruths Kindheit wird geprägt von Sprachbarrieren, Entwurzelung und der Krankheit der Mutter. Schon früh musste das Kind Verantwortung übernehmen

Die Autorin schreibt: Meine Familie war mir fremd und doch nicht. Ein wenig geht es mir so mit diesem Buch einerseits habe ich keinen richtigen Zugang zu der Geschichte gefunden, andererseits wollte ich jedoch auch immer weiter lesen. Es gab immer wieder berührende Abschnitte. Im großen und ganzen wirkt das Buch jedoch sehr nüchtern und distanziert geschrieben.

Mir Persönlich hat etwas gefehlt in diesem Buch, es hat mich leider nicht komplett begeistert und doch auch irgendwie fasziniert. Vielleicht hätten 2-3 weitere Kapitel dem Buch gut getan, bleiben (für mich) doch viele Fragen offen.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Wenn ein Wort das ganze Leben verändert

Hazel sagt Nein
5

In Jessica Berger Gross Debütroman lernen wir Hazel und ihre Familie kennen, die gerade frisch von New York nach Riverburg gezogen sind. Was wie ein Neuanfang für die Familie beginnt entpuppt sich jedoch ...

In Jessica Berger Gross Debütroman lernen wir Hazel und ihre Familie kennen, die gerade frisch von New York nach Riverburg gezogen sind. Was wie ein Neuanfang für die Familie beginnt entpuppt sich jedoch schnell als Albtraum. Alle vier Familienmitglieder haben mit ihren ganz eigenen Sorgen und Problemen zu kämpfen, vor allem jedoch Hazel.

Leider hatte der Roman für mich zu viele kleinere Nebenthemen, die vom eigentlichen Hauptthema zu sehr abgelenkt haben. Anhand des Klappentextes war zu erwarten das dieses Buch das Thema Sexuellen Missbrauch behandelt. Dem wird, in meinen Augen, jedoch leider zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Gerade auch da Hazel, als eigentliche Hauptprotagonistin, sehr sympathisch dargestellt wird finde ich es wirklich schade das, dass Augenmerk nicht viel mehr auf Sie gelegt wird. Viele Situationen wirken auf mich zu sehr inszeniert und unrealistisch.
Wäre dieses wirklich schwerwiegende Thema des Missbrauchs kein Bestandteil der Geschichte, wäre es eine nette Kleinstadt Geschichte, aller Gilmore Girls.

Alles in allem hat das Ende mich zum Glück jedoch ein wenig versöhnlich gestimmt, so dass ich dem Buch 3 von 5 Sternen gebe.

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