Spannender Aufbruch in die norwegische Krimi–Welt
Kalt wie die NachtDer ehemalige Kommissar Wolf braucht, nach dem Tod seiner Frau, einen Neuanfang.
Er zieht von Oslo in die abgeschiedene Telemark um Ruhe zu finden und beginnt dort als Privatermittler selbstständig zu ...
Der ehemalige Kommissar Wolf braucht, nach dem Tod seiner Frau, einen Neuanfang.
Er zieht von Oslo in die abgeschiedene Telemark um Ruhe zu finden und beginnt dort als Privatermittler selbstständig zu arbeiten. Sehr schnell kommt er zu seinem ersten Fall, indem nichts so ist, wie es erst den Anschein hat.
Bei seinen Ermittlungen trifft er auf die introvertierte Journalistin Sanna, die in stressigen Situationen manchmal nicht sie selbst ist. Beide werden zu einem, mal ganz anderem Team.
Der Autor selbst lebt und arbeitet in der Telemark und das liest und spürt man in jeder Zeile. Die Umgebung mit ihren Bewohnern sind sehr atmosphärisch beschrieben. Nach und nach lernt man die verschiedenen Personen in Wolfs Umfeld mit ihren Eigenarten kennen. Sie wirken authentisch und einzigartig. Und immer wenn man das Gefühl einer Vorahnung hat, kommt eine unerwartete Wendung.
Der Erzählstil bleibt bis zum Ende konstant, was ich persönlich mit am besten fand. Und durch den ausgereiften Schreibstil lassen sich die knapp 380 Seiten an einem Wochenende lesen – man kann einfach nicht aufhören zu lesen und will einfach immer wissen, wie es weiter geht.
Das war ein absolutes Leseerlebnis und ich freue mich schon auf die kommenden Bände.