Eine Hommage zu ihrem 100. Geburtstag
Für mich soll’s rote Rosen regnen. Hildegard KnefChristian Schröder, Kulturredakteur beim Berliner Tagesspiegel hat für diese Biografie von Hildegard Knef (1925-2002), die rechtzeitig anlässlich ihres 100. Geburtstag im Dezember 2025 schon im März erscheint, ...
Christian Schröder, Kulturredakteur beim Berliner Tagesspiegel hat für diese Biografie von Hildegard Knef (1925-2002), die rechtzeitig anlässlich ihres 100. Geburtstag im Dezember 2025 schon im März erscheint, nicht nur ihre Bücher gelesen, sondern auch mit ihr selbst, sowie mit zahlreichen ihrer Weggefährten wie David Cameron, Mario Adorf, Nadja Tiller oder Johannes Mario Simmel Interviews geführt. Diese sind nun in vorliegende Biografie eingflossen.
Schröder teilt das Leben der Knef in vier Abschnitte:
Das Trümmermädchen (1925-1948)
Die Sünderin (1948-1962)
Die Sängerin (1962-1977)
Die Legende (1977-2002)
Das Buch ist mit nicht einmal 150 Seiten ziemlich dünn, enthält aber alle wichtigen Informationen Hildegard Knef. Gut gefällt mir der sachliche Schreibstil, der nicht wertet. Schröder zeigt eine ehrgeizige Frau, die immer wieder neu beginnen muss. Der Text ist durch passende Fotos aufgelockert.
Meine erste persönliche Erinnerung an Hildegard Knef ist das Chanson „Für mich soll’s rote Rosen regnen“, denn meine Großmutter war in Besitz der Schallplatte. Ihr Buch „Der geschenkte Gaul“ habe ich auch gelesen. Manches, was sie dort schreibt, hat Autor Christian Schröder in ein etwas anderes Licht gerückt. Das ist eben der UNterschied zwischen Autobiografie und einer Biografie eines AUßenstehenden.
Fazit:
Gerne gebe ich dieser Biografie, die eine Frau beschreibt, für die es nicht immer rote Rosen waren, die es geregnet hat, sondern manchmal auch Disteln, 5 Sterne.