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Veröffentlicht am 31.03.2025

Zu sachlich

Der ewige Tanz
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Das Buch erzählt die Geschichte von Anita Berber. Sie war in den 1920er Jahren vor allem in Berlin und Wien ein berühmter, aber auch berüchtigter Star. Angefangen als Tänzerin war sie eine Zeitlang auch ...

Das Buch erzählt die Geschichte von Anita Berber. Sie war in den 1920er Jahren vor allem in Berlin und Wien ein berühmter, aber auch berüchtigter Star. Angefangen als Tänzerin war sie eine Zeitlang auch im Stummfilm tätig. Bekannt wurde sie vor allem durch ihre sehr speziellen Tanzvorführungen, bei denen sie teilweise nackt oder nur wenig verhüllt war. Auch in der damaligen relativ freien Zeit ein Skandal.

Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Ohne Vorkenntnisse war es oft schwierig, die Personen um Anita Berber richtig zuordnen zu können. Ich kannte ihre Geschichte und daher fiel mir zumindest dieser Teil etwas leichter. Für mich allerdings schwieriger war, dass ich mich der Person auf emotionaler Ebene überhaupt nicht annähern konnte. Und das Buch wirkte oft wie ein Sachbuch und brachte die Gefühle nicht gut rüber Anita Berber war nach dem Buch für mich nur eine Person, die drogenabhängig war und sexuell ausschweifend. Sie passt in diese wilde Zeit, aber für mich ist sie keine Heldin.

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Solide

Grenzfall – Ihre Spur in den Flammen
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In der Nähe von Bad Tölz brennt ein Wagen scheinbar bei einem Unfall völlig aus. Die Ermittler finden darin einen Toten. Doch es bleibt nicht der einzige, denn auch auf österreichischer Seite brennen Häuser ...

In der Nähe von Bad Tölz brennt ein Wagen scheinbar bei einem Unfall völlig aus. Die Ermittler finden darin einen Toten. Doch es bleibt nicht der einzige, denn auch auf österreichischer Seite brennen Häuser und es gibt Tote. Alexa und Krammer ermitteln lange unabhängig voneinander, bis sie merken, dass alles zusammengehört.

Das Buch ist der fünfte Teil der Reihe und ist für mich zwar ein solider Krimi, gehört allerdings nicht zu den Höhepunkten der Reihe. Zum einen musste man möglichst die Vorgängerbände kennen, um die Zusammenhänge zu verstehen. Zum anderen war dieses Buch über weite Strecken extrem ruhig und mir fehlte persönlich die Spannung. Das Motiv ist zwar nachvollziehbar, allerdings die Umsetzung war mir dann doch irgendwie zu krass. Alles in allem würde ich keine Leseempfehlung aussprechen, aber auch niemanden vom Lesen abhalten.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Zu viel

Vor hundert Sommern
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Erzählt wird eine Familiengeschichte über 100 Jahre, beginnend in der Mitte der 1920er Jahre. Erzählt wird sie vor allem über die Geschichte der Frauen der Familie. Da ist Clara, die als Flaschenspülerin ...

Erzählt wird eine Familiengeschichte über 100 Jahre, beginnend in der Mitte der 1920er Jahre. Erzählt wird sie vor allem über die Geschichte der Frauen der Familie. Da ist Clara, die als Flaschenspülerin in einer Brauerei angefangen hat und es später zu einem Hundesalon bringt, da ist ihre Tochter Elisabeth, die jetzt als 94-jährig in ein Seniorenheim gekommen ist, wiederum um deren Tochter Anna, die als Bibliothekarin in der Verwaltung arbeitet und deren Töchter Annabel und vor allem Lena, die ihr Studium schmeißen will.

Ich lese gerne solche Familienromane. Hier wird die Geschichte aus drei Perspektiven erzählt, Clara, Anna und Lena. Ich hatte kein Problem, mich hineinzufinden. Allerdings konnte ich mich emotional nur schwer an die Figuren annähern. Da war Clara noch diejenige, mit der ich am meisten mitfiebern konnte. Anna war für mich zumindest in den Kapiteln verständlich, als sie Familie völlig überlastet hat. Es gab dann immer Lösungen, die plötzlich auftauchten. Für die beiden jüngeren Annabel und Lena fehlte mir oft das Verständnis, ich hatte das Gefühl, dass die Autorin alle aktuellen Probleme irgendwie mit unterbringen wollte und das wurde einfach zu viel, weil ich oft mich oft irgendwie belehrt fühlte. Das Buch war gut und flüssig lesbar, aber für mich war es irgendwie nicht das Richtige

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Veröffentlicht am 14.03.2025

In Ordnung

The Trap. Wie weit würdest du gehen, um deine Schwester zu retten?
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Lucy ist nachts alleine unterwegs, sie will den Entführer ihrer Schwester finden und bietet sich quasi als Opfer an. Gleichzeitig sucht die Polizei nach ihrer Schwester und nach weiteren möglichen Opfern. ...

Lucy ist nachts alleine unterwegs, sie will den Entführer ihrer Schwester finden und bietet sich quasi als Opfer an. Gleichzeitig sucht die Polizei nach ihrer Schwester und nach weiteren möglichen Opfern. Das ist bisher allerdings erfolglos. Lucy gibt ein Fernsehinterview um den Täter anzulocken und die Situation verschärft sich.

Der Thriller ist in Ordnung. Für mich allerdings auch nicht mehr. Ich fand dieses Hin und Her zwischen Lucy und im nächsten Kapitel dem Täter teilweise etwas nervend. Erst ab Mitte des Buches konnte ich flüssiger lesen, das ganze ergab mehr Sinn und es gab danach auch einige sehr überraschende Wendungen. Trotzdem gehört das Buch nicht zu meinen Favoriten, sondern eher zum Durchschnitt. Ich spreche keine Leseempfehlung aus, möchte aber auch niemanden vom Lesen abhalten.

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Der große Riss

Der große Riss
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Beim Bau des Panamakanals treffen verschiedene Interesse und verschiedene Menschen aufeinander. Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern und Gesellschaftsschichten, aus weißen und farbigen Familien und ...

Beim Bau des Panamakanals treffen verschiedene Interesse und verschiedene Menschen aufeinander. Sie kommen aus unterschiedlichen Ländern und Gesellschaftsschichten, aus weißen und farbigen Familien und benötigen das Geld oder wollen einen gesellschaftlichen Aufstieg. Das Buch erzählt die Geschichten dieser verschiedenen Menschen.

Mich lässt das Buch etwas unentschlossen zurück. Zum einen hatte ich mir etwas mehr zur Geschichte des Panamakanals vorgestellt. Zum anderen werden die verschiedenen Personen in eher kurzen Episoden vorgestellt. Das miteinander und ineinander Verwobene ist zwar wunderbar konstruiert, aber die vielen Menschen und die Kürze der Geschichten hinterlassen bei mir keinen bleibenden Eindruck. Ich konnte mich irgendwie nicht darauf einlassen und hatte immer im Hinterkopf, dass für mich weniger mehr gewesen wäre. Also weniger Leute und dafür die Geschichte intensiver. Der Schreibstil ist zwar gut aber irgendwie kann ich mich mit dem Buch nicht richtig anfreunden. Daher gibt es von mir keine Leseempfehlung, aber auch kein Abraten.

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