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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2025

Brings oder springe

Geht so
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Nachdem ich mittlerweile einige Rezensionen zu dem Buch gelesen habe, habe ich das Gefühl, dass dieses Buch eines jener Bücher ist, welches sehr stark polarisiert. Natürlich trifft das auf viele Bücher ...

Nachdem ich mittlerweile einige Rezensionen zu dem Buch gelesen habe, habe ich das Gefühl, dass dieses Buch eines jener Bücher ist, welches sehr stark polarisiert. Natürlich trifft das auf viele Bücher zu, denn Geschmäcker sind eben verschieden. Die einen lieben es, die anderen hassen es.
Autorin Beatriz Serrano hat mit ihrem Roman aber eine ganz besondere Art der Gesellschaftskritik erschaffen, die manche Leser und Leserinnen einfach nicht verstehen bzw. nachvollziehen können. Mir ist bewusst, dass dies sehr abwertend klingt, es ist aber nicht so gemeint. Ganz im Gegenteil. Diese Leser und Leserinnen haben das Glück, dass sie nicht in einem Hamsterrad feststecken und jeden Tag und jede wache Minute ihre Existenz, ihr Leben und ihre Arbeit hinterfragen. Sich ständig überlegen wozu sie eigentlich jeden Tag aufstehen und in einen Job gehen, denn sie zwar am Papier beherrschen, aber doch das Gefühl haben, eigentlich nur eine Rolle zu spielen und gleichzeitig völlig über- und unterfordert sind. Ihr Leben ein ständiger Wechsel zwischen Bore-out und Burn-out ist.
Beatriz Serranos Protagonistin Marisa führt genau so ein Leben. Ihren Job in der Werbeagentur macht sie am Papier wirklich gut und sie strahlt nach Außen eine Professionalität aus, die von der Außenwelt wahrgenommen und geschätzt wird. In ihrem Inneren schaut es aber ganz anders aus. Sie spielt eine Rolle, um nach Außen die Person zu sein, die von ihr erwartet wird. Überstehen kann sie das ganze nur, indem sie regelmäßig zu Alkohol und Medikamenten greift. Zum Abschalten und Entspannen, aber auch um in der Arbeit produktiv zu wirken, flüchtet sie sich in die unendlichen Weiten von You tube.
Beatriz Serrano schafft es mit ihrem zynischen Erzählstil schwierige Themen anzusprechen und es dabei doch leicht und locker wirken zu lassen. Im ersten Augenblick schmunzelt oder lacht man, schüttelt vielleicht den Kopf, um im nächsten Augenblick nachdenklich zu werden. Denn man realisiert, dass dies eigentlich gar nicht lustig ist, sondern traurige Wahrheit und harte Realität. Ein wenig erinnert mich ihr Stil an einige der großen österreichischen Kabarettisten. Da schüttelt sich das Publikum auch aus vor Lachen und im nächsten Moment tritt betretenes Schweigen ein.
Die Autorin zeichnet hier ein sehr düsteres, aber leider auch realistisches Bild der Gesellschaft oder zumindest von Teilen der Gesellschaft. Sie spricht viele wichtige, vor allem auch feministische Themen an. Sie beschreibt anschaulich, wie sehr sich das Außen oft vom Innen unterscheidet. Wie viele von uns eine Rolle spielen, um den Alltag zu überstehen und uns in die Gesellschaft einfügen, obwohl wir innerlich zu Grunde gehen. Die Standardantwort auf die Frage "Wie gehts Dir?" ist meistens "Gut, danke" maximal noch "Geht so". Kaum einer beantwortet diese Frage wirklich ehrlich und wenn nur bei den engsten Vertrauten, falls man solche hat. Denn obwohl wir dank sozialen Medien uns leicht mit der ganzen Welt vernetzen können, werden viele Menschen immer einsamer und flüchten sich eine Scheinwelt und dämpfen ihre Gefühle mit Alkohol, Drogen oder Medikamenten.
Einige kritisieren bei dem Buch den fehlenden Spannungsbogen und das eigentlich nicht besonders viel passiert. Diese Kritik kann ich nachvollziehen, denn beide Punkte sind richtig. Mich persönlich hat dies nicht gestört, denn es macht das Buch auch noch realistischer und greifbarer. Etwas sauer stößt mir allerdings der zweite Teil des Buches auf, also ab dem Punkt, an dem es zu dem Teamevent geht. Hier hat die Autorin mich dann langsam, aber sicher verloren. Da ich nicht spoilern möchte, nur so viel: Ab dem Punkt wirkt es für mich nur mehr gekünstelt und unrealistisch. Auch das Ende lässt mich etwas ratlos zurück. Ein wenig habe ich das Gefühl, dass die Autorin das Buch beenden wollte, aber nicht wirklich wusste, wie sie es abschließen soll. Der von ihr gewählte Weg ist interessant, aber für mich persönlich nicht zufriedenstellend.

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Veröffentlicht am 11.04.2025

Süßes, interaktives Kinderbuch

Wer ist hier ein Frechdachs?
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Ich bin ganz ehrlich, nachdem ersten Mal vorlesen, war ich ziemlich im Zwiespalt, was dieses Buch betrifft. Optisch ist es auf jeden Fall ein Hingucker. Die Illustratorin Nadine Reitz hat hier ganze Arbeit ...

Ich bin ganz ehrlich, nachdem ersten Mal vorlesen, war ich ziemlich im Zwiespalt, was dieses Buch betrifft. Optisch ist es auf jeden Fall ein Hingucker. Die Illustratorin Nadine Reitz hat hier ganze Arbeit geleistet. Die Bilder sind wunderbar farbenfroh und der kleine Dachs ist einfach zum Anbeißen. Das Hauptaugenmerk der Zeichnungen liegt klarerweise auf dem Frechdachs, dennoch wurden die kleinen liebevollen Details nicht vernachlässigt. Weniger gut gefallen hat mir auf den ersten Blick der Inhalt des Buches. Denn eine richtige Geschichte mit Tiefgang sucht man in diesem Buch vergeblich und auch eine Moral der Geschichte, die mir bei Kinderbüchern sehr wichtig ist, gibt es nicht.
Allerdings habe ich das Buch seitdem noch mehrmals vorlesen müssen und dabei sind mir zwei Dinge bewusst geworden. Erstens die Zielgruppe also der Zweijährige liebt das Buch und sucht es immer wieder bewusst aus dem Bücherregal heraus oder verlangt lautstark danach, wenn er es nicht finden kann. Und zweitens, dass Buch ist ein Mitmachbuch. Als solches wird es beworben und verkauft und sollte auch als solches wahrgenommen und bewertet werden. Für viele mag dies ein logischer Schluss sein und manch einer fragt sich vielleicht, warum ich dafür so lange gebraucht habe. Zu meiner Entschuldigung möchte ich anmerken, dass es mein erstes reines Mitmachbuch war. Bis dato hatten wir nur Bücher, wo manch mal kleine Aufgaben eingestreut waren, der Hauptschwerpunkt aber auf der Geschichte lag.
Die meisten der Aufgaben sind für den Zweijährigen leicht zu verstehen und auch zu bewältigen. Mit großer Begeisterung wird gepustet und geklopft. Ganz besonders beliebt ist auch das Lächeln und das Zunge rausstrecken. Letzteres vor allem deswegen, weil Mama da auch immer mitmacht.
Das Buch hat ein angenehmes Format und ist auch für die kleinen Kinderhände gut zum Halten. Auch das selbständige Umblättern stellt bei uns kein Problem dar. Hilfe wird nur benötigt bei Aufgaben wo es ums Kippen und Drehen geht. Wie nicht anders zu erwarten, wusste der kleine Leser bereits nach ein paar Vorleserunden was, wann und wo zu tun ist. Ich hatte vermutet, dass dadurch die Freude am Lesen abnehmen wird. Dies konnte ich bis dato aber noch nicht feststellen.
Manche der vorgestellten Aktionen finde ich in der Realität ein wenig fragwürdig, Bienen auf den Popo tippen, um ein Beispiel zu nennen. Hier entsteht definitiv ein Erklärungsbedarf seitens des Erwachsenen. Des Weiteren wird in dem Buch auf sehr anschauliche und lustige Weise vermittelt, dass unsere Handlungen die Laune von unserem Gegenüber beeinflussen. Auch hier gilt, dass manches in der Realität eher nicht zielführend ist.
Nach einem eher durchwachsenen ersten Eindruck muss ich sagen, dass sich der kleine Frechdachs einen Platz in meinem Herzen erobert hat. Autorin Sophie Schönwald und Illustratorin Nadine Reitz haben ihr gute Arbeit geleistet und ich hoffe, dass ich noch weitere Bücher der beiden entdecken darf.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Spannend aber eher ein Thriller light

The Surf House
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Thriller gehören definitiv nicht zu meinen bevorzugten Genres. Bereits vor längerer Zeit habe ich festgestellt, dass ich dafür einfach zu zartbesaitet bin. Trotzdem gibt es immer wieder Bücher, die in ...

Thriller gehören definitiv nicht zu meinen bevorzugten Genres. Bereits vor längerer Zeit habe ich festgestellt, dass ich dafür einfach zu zartbesaitet bin. Trotzdem gibt es immer wieder Bücher, die in dieses Genre fallen, die meine Aufmerksamkeit erregen. So auch dieses hier. Da bei der Genreangabe neben Thriller auch New Adult angegeben war, habe ich einen Versuch gewagt.
Ich vermute für echte Thriller Fans wird das Buch ein wenig zu sanft und zu wenig aufregend sein. Für mich hat es genau gepasst, Thriller light sozusagen.
Der Einstieg in die Geschichte ist mir verhältnismäßig leichtgefallen. Was vor allem daran liegt, dass Autorin Lucy Clarke sich Zeit nimmt, sowohl für den Spannungsaufbau als auch für die Einführung der unterschiedlichen Personen. Das Tempo ist eher gemächlich, dies bleibt meiner Meinung nach auch im Laufe des Buches so und die Spannungskurve steigt eher minimal an. Es gibt zwar immer wieder mal einen Spannungspeak, danach sinkt die Kurve aber wieder.
Dies klingt vielleicht danach, dass das Buch langatmig oder langweilig wäre. War es meiner Meinung nach aber gar nicht. Auch wenn es vielleicht, wie ein Widerspruch klingt, vor allem unter Berücksichtigung, dass es sich um einen Thriller handelt, würde ich die Stimmung des Buches als sanft, gemächlich, stimmungsgeladen und trotzdem spannend beschreiben.
Der Großteil des Buches spielt in der Gegenwart und wird aus der Perspektive von Bea erzählt. Zusätzlich gibt es dann immer wieder kleine Rückblicke was ein Jahr zu vor passiert ist. In diesen Rückblenden steht dann Savannah im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Besonders gelungen fand ich wie Autorin Lucy Clarke die beiden Handlungsstränge und Zeitachsen zueinander bringt, damit sie sich dann am Ende zu einem großen Ganzen verweben und so das grande finale einläuten.
Gesprochen wird dieses Hörbuch von 5 verschiedenen Damen und Herren: Henrike Tönnes, Pia-Rhona Saxe, Julia von Tettenborn, Julian Horeyseck und János Jung. Wobei jedem ein bestimmter Protagonist zugeteilt ist und somit die Rolle des Sprechers immer dann gewechselt wird, wenn die Geschichte aus der Perspektive einer anderen Person gelesen wird. Dementsprechend ungleichmäßig verteilt sind auch die Sprecherzeiten. Ich fand die Zusammenstellung der Stimmen sehr gelungen und ich konnte das Hörbuch wirklich sehr genießen
Autorin Lucy Clarke hat das Lebensgefühl der Surfer Gemeinschaft sehr gut transportiert, wenn sie ab und zu auch ein wenig in die Klischeekiste gegriffen hat. Auch die atemberaubende Landschaft und die Hitze der Wüste konnte sie wunderbar transportieren, so dass man beim Lesen fast das Gefühl hatte, die Sonne auf der Haut zu spüren.
Wie bereits anfangs erwähnt, befürchte ich, dass „echte“ Thriller Fans eher ein klein wenig enttäuscht sein werden. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich denke, dass wenn mich wieder mal die Lust nach einem Thriller überkommt, ich definitiv wieder zu einem (Hör-)Buch von Lucy Clarke greifen werde.

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Stimmungsvolle Familiengeschichte

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben
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Das leicht mystisch wirkende Cover des Buches hat meine Aufmerksamkeit erregt und das Wort Bücherfrauen im Untertitel hat mich dazu bewogen, mich genauer über den Inhalt des Buches zu informieren. Meine ...

Das leicht mystisch wirkende Cover des Buches hat meine Aufmerksamkeit erregt und das Wort Bücherfrauen im Untertitel hat mich dazu bewogen, mich genauer über den Inhalt des Buches zu informieren. Meine Neugier war auf jeden Fall geweckt, wenn auch mit einer gehörigen Portion Skepsis. Denn ich konnte mir nur schwer vorstellen, dass es sich hierbei wirklich um einen Wohlfühlroman handelt, wenn es darin unter anderem um eine Liebesgeschichte aus dem Jahr 1937 geht. Das passte für mich nicht zusammen, klang aber interessant und spannend. Außerdem muss man zwischendurch auch über seinen Schatten springen.
Die Geschichte spielt auf zwei verschiedenen Ebenen, in der Gegenwart mit der Protagonistin Anna und in der Vergangenheit mit der Protagonistin Lene. Die Abgrenzung der beiden Zeitebenen wurde meiner Meinung nach von der Autorin gut gelöst und sie springt auch nicht zu oft hin und her. Dies bedeutet aber auch, dass man sich manchmal ein wenig länger gedulden muss, um zu erfahren, wie es Lene ergangen ist. Denn der Großteil der Handlung spielt in der Gegenwart und wird aus der Ich Perspektive von Anna erzählt.
Autorin Gabriella Engelmann hat eine zauberhafte Gabe zur Beschreibung von Landschaften und Umgebungen und zur Erschaffung von Stimmung. Beim Lesen konnte ich die Landschaft von List vor meinem inneren Auge sehen und hatte fast das Gefühl die Seeluft riechen zu können. Und das, obwohl ich noch nie auf Sylt war und sogar im Internet nachschauen musste wo Listland überhaupt liegt, da ich vorher noch nie davon gehört hatte.
Besonders gut gefallen hat mir, dass Gabriella Engelmann starke weibliche Charaktere erschaffen hat, die alles andere als perfekt sind, aber dafür um so realistischer. Der Schmerz, die Trauer und das Schweigen, dass alle Generationen beeinflusst war für mich fast greifbar. Auch wenn man nicht alle Handlungen der Damen gutheißen muss oder kann, so kann man doch nachvollziehen warum sie so reagieren.
Das Buch ist wundervoll atmosphärisch und dies wird beim Hörbuch noch durch die angenehme und eingängige Stimme von Silke Buchholz unterstützt. Das Tempo des Buches würde ich als eher langsam bezeichnen, als langatmig habe ich es zum Glück aber nicht empfunden. Mit Silke Buchholz hat der Verlag meiner Meinung nach die absolut perfekte Wahl getroffen. Ihre Stimmmelodie und ihr Sprechtempo sind eine Bereicherung für die Geschichte.
Bei den Bücherfrauen von Listland handelt es sich um eine Dilogie. Daher ist es wenig verwunderlich, dass nicht alle offenen Fragen in diesem Buch geklärt wurden. Ich hoffe sehr, dass der Verlag wieder Silke Buchholz als Sprecherin für den zweiten Teil auswählen wird.
Ich würde das Buch zwar nicht als Wohlfühlroman bezeichnen, aber die Familiengeschichte rund um die Bücherfrauen von Listland hat mich auf jeden Fall fasziniert und ich erwarte mit Freude das Erscheinen des zweiten Bandes.

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Gesunde und abwechslungsreiche Rezepte

SOS Familienküche
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Wer kennt es nicht, die ständige Frage: Was werde ich heute kochen? Diese Frage ist für sich selbst schon schwer zu beantworten, wenn man dann aber auch noch die Wünsche und Abneigungen von mehreren Familienmitgliedern ...

Wer kennt es nicht, die ständige Frage: Was werde ich heute kochen? Diese Frage ist für sich selbst schon schwer zu beantworten, wenn man dann aber auch noch die Wünsche und Abneigungen von mehreren Familienmitgliedern berücksichtigen muss, wird das alles richtig kompliziert.
Genau diesem Problem widmen sich die Autorinnen Lena Merz und Annina Schäflein. Die beiden Bestseller Autorinnen und Bloggerinnen haben selbst Kinder und kenne daher die Problematik aus erster Hand. Wobei es ja nicht nur um die Frage was koche ich geht. Denn dafür könnte man einfach irgendein x-beliebiges Kochbuch hernehmen. Den beiden Autorinnen geht es um alltagstaugliche, gesunde und abwechslungsreiche Familienküche.
Bevor es aber wirklich ans Kochen geht, gibt es ein Kapitel mit wichtigen und wertvollen Tipps und Tricks. Hierbei geht es vor allem um die richtige Planung der Gerichte und Vorratshaltung. Für mich persönlich war nicht viel Neues dabei, aber trotzdem fand ich auch dieses Kapitel interessant und aufschlussreich.
Danach startet schon der wichtige Teil des Buches, der Rezeptteil. Die Sortierung der Gerichte ist hierbei ein wenig gewöhnungsbedürftig. Denn weder gibt es die klassische Einteilung nach Mahlzeittyp (Snack, Vorspeise, Hauptspeise, etc.) noch eine Aufteilung nach der Hauptzutat des Gerichts (Eier, Nudeln, Fleisch, Fisch, etc.) wie man es aus anderen Kochbüchern gewohnt ist. Die einzelnen Rezepte selbst sind übersichtlich dargestellt. Die Fotos der einzelnen Gerichte schauen sehr appetitlich aus und machen Lust aufs Kochen. Großartig finde ich auch, dass sehr viele Rezepte mit zusätzlichen kleinen Tipps ausgestattet sind.
Den Gesamteindruck des Buches würde ich als eher schlicht bezeichnen. Und dies ist keinesfalls als Kritik zu verstehen, sondern ganz im Gegenteil. Ich finde es sehr schön, dass sich dieses Buch aufs wesentliche beschränkt und ohne viel Chichi daherkommt.
Die Auswahl der Rezepte finde ich auch in Ordnung, auch wenn natürlich nicht jedes Gericht unseren Geschmack trifft. Viele der vorgestellten Speisen kann ich aber als Inspiration betrachten und durch den Austausch von wenigen Zutaten auf unseren Geschmack anpassen.
Für uns persönlich ist das Buch eine gute Ergänzung für unseren Speiseplan und ich denke, dass wir noch öfter Rezepte nachkochen werden.

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