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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.11.2024

Echt heftig

Im Namen der Barmherzigkeit
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Puh, das war eine schwere Kost. Hera Lind versteht es einfach den Leser in den Bann zu ziehen. Ich habe sogar die halbe Nacht durchgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Steffi weitergeht. ...

Puh, das war eine schwere Kost. Hera Lind versteht es einfach den Leser in den Bann zu ziehen. Ich habe sogar die halbe Nacht durchgelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Steffi weitergeht. Aber irgendwann sind mir die Augen zugefallen. Steffi hatte kein leichtes Leben und ich habe mich gefragt, wie man so viel Pech haben kann. Echt heftig.

Diesmal geht es in dem Buch um Pflegekinder, die bei den Pflegeeltern nicht die Behandlung und Liebe bekommen, wie es sein sollte. Auch die leibliche Mutter von der Steffi ist echt unteririsch. Wie böse kann man sein.

Das Cover ist passend zum Inhalt gestaltet worden und es gefällt mir gut.

Der Schreibstil ließ sich locker und flüssig lesen. Bin total in die Welt von Steffi abgetaucht.

Für mich ist das ein Buch was ich weiterempfehle. Auch wenn die Geschichte echt schockierend ist.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Tragische Ereignisse

Unter Wasser
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In dem Buch handelt sich um die Geschichte der junge Marissa, die nach dem Tod ihrer Mutter, gemeinsam mit ihrem Vater, ein Meeresbiologe, der beruflich nach Thailand geht, um dort seine Forschungsarbeit ...

In dem Buch handelt sich um die Geschichte der junge Marissa, die nach dem Tod ihrer Mutter, gemeinsam mit ihrem Vater, ein Meeresbiologe, der beruflich nach Thailand geht, um dort seine Forschungsarbeit auszuführen und den Verlust seiner Frau zu verarbeiten. Marissa lernt dort die gleichaltrige Arielle, die eine thailändische Mutter und einen britischen Vater hat, die gemeinsam ein Hotel führen, kennen, beide werden unzertrennlichen Freundinnen, die jede freie Minuten in der Natur verbringen, lernen beim Tauchgang die Mantarochen kennen. An einem schicksalhaften Tag im Dezember 2004, der auf einer wahre Begebenheit beruht, passierte die schwerste Naturkatastrophe Thailands, die die Welt erschütterte.

Ein Tsunami zerstört Thailand und damit Tausende Menschen in den Tod, darunter ihre beste Freundin Arielle. Marissa überlebt schwer verletzt den Tsunami, danach Ausnahmezustand, Hilflosigkeit, Ohnmacht und Verzweiflung und der ganze Ausmaß auf der Insel, der alles durch den Tsunami zerstört wird.

Acht Jahre später , Marissa als junge Frau, als die Stadt New York von einem schwersten Sturm seit Jahren heimgesucht wird, wird sie verfolgt von den Erinnerungen an Arielle, schwer traumatisiert von den damaligen Ereignissen, versucht sie immer wieder zu fliehen.

Das Buchcover ist farblich abgestimmt zu dieser Geschichte, der Schreibstil wirkt ruhig und sicher erzählt, man braucht einige Zeit, um in die Geschichte einzutauchen, der im Wechsel von der Vergangenheit und Gegenwart erzählt wird. Ich vergebe daher nur 3 Sterne, die Geschichte rund um Tsunami wird sehr detailliert beschrieben, dagegen ist die Gegenwart Erzählung als langatmig beschrieben, wobei man schnell den Faden verliert. Man kann das Buch lesen, wenn man möchte, aber von mir keine absolute Leserempfehlung.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Liebe kennt keine Grenzen

Herzlauschen
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Ein gehörloser Bildhauer und eine berühmte Starsängerin verlieben sich in einander. Hat ihre Liebe eine Chance und können sie die Vorurteile überwinden?

Ich wollte das Buch unbedingt haben, weil ich selbst ...

Ein gehörloser Bildhauer und eine berühmte Starsängerin verlieben sich in einander. Hat ihre Liebe eine Chance und können sie die Vorurteile überwinden?

Ich wollte das Buch unbedingt haben, weil ich selbst gehörlos bin. Die Geschichte war interessant, aber sowas passiert ganz selten. Die Kommunikation per Zettel ist sehr aufwendig und es führt zu Missverständnissen. Mich hat es sehr gestört, dass Paul als taubstumm dargestellt wurde, dies ist nicht korrekt und diskriminierend. Viele Gehörlose haben Stimmbänder und können Laute ausstoßen. Nur das Sprechen fällt denen schwer, weil sie ihre eigene Stimme nicht hören können und steuern können. Manch einer schafft es mit strenger Displizin und Training. Dank Gebärdensprache können wir untereinander kommunizieren. Aber die Gebärdensprache hat in Deutschland unterschiedliche Dialekte und unterscheidet sich auch im Ausland. Daher war die Szene mit dem Dolmetscher in New York auch unrealistisch. Es gibt eine internationale Gebärdensprache, aber ich selbst kann diese nicht. Auch der Abschnitt wo Tessa versucht nachzuempfinden, wie Gehörlose in der Welt zurecht kommen, stimmt auch nicht so ganz. Es stimmt, man erschrickt immer wieder, wie zum Beispiel ein Fahrradfahrer knapp vorbei fährt oder nicht mitbekommt, wie z. B. einen Alarm. Aber wir können es nicht vermissen, wenn man von Geburt an nichts gehört hat. Nur eins kann ich bestätigen, dass einige Gehörlose die Musik lieben, auch wenn sie nicht hören. Ich liebe es, dass mittlerweile Musiksendungen untertitelt werden oder noch besser ist, wenn die Lieder in Gebärdensprache übermittelt werden. Es ist einfach schön. Die Aussage bzgl. CODA Kinder stimmt auch.

Ich hatte am Anfang Schwierigkeiten mit dem Schreibstil, weil die Geschichten einmal aus Tessas oder Pauls Sicht erzählt wurden, aber leider beides in Ich-Form. Dies verwirrte mich zuerst. Aber dann hatte ich mich daran gewöhnt. Das Cover gefällt mir, weil es zu der Geschichte passt.

Das Buch würde ich nicht unbedingt weiterempfehlen, weil ich nicht so ganz mitgehen kann und immer wieder das Gefühl hatte, es wird ein falsches Bild übermittelt wird, was bestimmt nicht in der Absicht des Autorenteam lag. Aber andereseits hat mich die Geschichte berührt und hat mich zum Nachdenken gebracht.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Sehr interessant

Die Brücke von London
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Ich fand das Buch sehr informativ und ich wusste nicht, dass die alte London Brücke mit Häusern bzw. Geschäften besiedelt war. Diese wurde aber mittlerweile abgerissen.

In dem Buch geht um den Bau der ...

Ich fand das Buch sehr informativ und ich wusste nicht, dass die alte London Brücke mit Häusern bzw. Geschäften besiedelt war. Diese wurde aber mittlerweile abgerissen.

In dem Buch geht um den Bau der Brücke und Mythen. Es ist schon schrecklich, dass man wenn was passierte jemanden suchen musste, der dann schuldig ist und so Unschuldige zum Opfer gefallen sind.

Die Geschichte wird in zwei Erzählsträngen erzählt einmal von der Zeit, wo die Brücke gebaut wurde und einmal um 18 Jahrhundert, wo die verwitwe Tuchhändlerin ums Überleben kämpft. Dabei lernt sie den kleinen Jungen Adler kennen, der ihr aus der Misere hilft. Der Schreibstil lässt sich locker und flüssig lesen.

Das Buchcover gefällt mir gut und es passt zu der Geschichte.

Ich würde das Buch nur den Leser*innen weiterempfehlen, die mehr über die Geschichte von London wissen wollen. Mir persönlich hat das Buch gefallen. Auch wenn das Ende etwas zu abrupt und übertrieben war.

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