Stark erzählt. Natur pur und Survival
Die Frau und der FjordGro ist schon älter, circa Ende vierzig als ihr Mann Selbstmord begeht. Sie selbst ist als Geologin gerade auf der Ölplattform in der Nordsee als sie den Anruf erhält.
Sie ist eine gestandene Frau und ...
Gro ist schon älter, circa Ende vierzig als ihr Mann Selbstmord begeht. Sie selbst ist als Geologin gerade auf der Ölplattform in der Nordsee als sie den Anruf erhält.
Sie ist eine gestandene Frau und zerbricht fast an ihrer Trauer. Wie sehr, wird zum Ende hin deutlich, als es ihr besser geht und sie Freunde auf den Lofoten gefunden hat. Sie kann nicht so weiterleben wie bisher und zieht alleine an einen norwegischen Fjord auf eine kleine lofotische Insel. Dort lebt sie im einzigen Haus, der Besitzer lebt nicht mehr, und nutzt dessen Ausrüstung. Sie ist völlig auf sich allein gestellt, besitzt ein Motorboot und igelt sich ein. Lernt die Flora und Fauna ihrer Insel kennen, erinnert sich an Überlebensregeln, sammelt Muscheln und Tang, sorgt für ihre Nahrung und bevorratet sich für den Winter im Lebensmittelgeschäft auf einer der Nachbarinseln. Sie ist sehr stad. Sie heilt einen kleinen Vogel und zieht einen Schiffbrüchigen an Land. Damit merkt sie, dass sie doch noch Anteilnahme empfindet und es geht langsam wieder bergauf. Als man Öl in ihrem Fjord entdeckt, geht sie auf die Barrikaden.
Stark erzählt und so, dass man immer weiter lesen will. Mich hat es sehr berührt.