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Veröffentlicht am 01.04.2025

„Du bist nicht alt...Du bist nur nicht mehr so jung, aber das ist was ganz anderes.“

Kalte Strömung
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Kommissar Theo Krumme bekommt es dieses Mal mit einem komplizierten Mordfall an einem Fahrkapitän in Dagebüll zu tun. Seine Kollegin Pat recherchiert und überprüft auch die Kameras und dadurch ergibt sich ...

Kommissar Theo Krumme bekommt es dieses Mal mit einem komplizierten Mordfall an einem Fahrkapitän in Dagebüll zu tun. Seine Kollegin Pat recherchiert und überprüft auch die Kameras und dadurch ergibt sich eine Spur. Aber leider bleibt diese kalt und warum sollte diese Person überhaupt den Kapitän töten? Beim Durchsuchen des Hauses und des Grundstücks macht die Polizei einen schockierenden Fund.
Der Verdächtige flieht und hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Er scheint völlig außer Rand und Band zu sein und nimmt auf nichts und niemand Rücksicht. Können Pat und Theo ihn stoppen, bevor er weitere Menschen verletzt?

Fazit: Mit seinem neuen Krimi „Kalte Strömung“ schreibt der Autor Hendrik Berg schon den 11. Fall für seinen Kommissar Theo Krumme. Er nimmt uns mit an die Nordsee in die kleine Stadt Husum. Das gelingt ihm gut, denn sofort habe ich die salzige Luft in der Nase und folge ihm überall hin.
Der Schreibstil des Autors ist gradlinig und flüssig lesbar. Die Charaktere sind gut ausgesucht und prima in Szene gesetzt. Es gibt die guten und die bösen Figuren und allen dürfen wir bei ihrem Tun über die Schulter schauen, ob wir wollen oder nicht. Wir erfahren auch viel aus ihrem privaten Umfeld, das gefällt mir immer gut und man kann gleich eine Beziehung zu der Person aufbauen.
Die Spannung befindet sich auf einem gleichbleibenden guten Level und das Ende hatte ich so nicht erwartet. Der Autor verbindet die verschiedenen Erzählstränge miteinander und alle losen Puzzleteile fallen an ihren vorgesehenen Platz.
Mir hat dieses Buch gut gefallen und daher kommt von mir eine Leseempfehlung und ich vergebe hier 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.11.2024

„Nichts vergeht so schnell wie Internetruhm.“

Narbenwald #Thriller
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Im schönen Königstein im Taunus wird ein verlassenes Hotel zum Schauplatz eines brutalen Verbrechens. Kriminalhauptkommissar Marc Davids und seine Kollegin Zoè Martin übernehmen den Fall. Die Tat ist grauenvoll ...

Im schönen Königstein im Taunus wird ein verlassenes Hotel zum Schauplatz eines brutalen Verbrechens. Kriminalhauptkommissar Marc Davids und seine Kollegin Zoè Martin übernehmen den Fall. Die Tat ist grauenvoll und die sehr ausführlichen Details brennen sich gleich ins Hirn. Leider bleibt es nicht bei einem Opfer. Spuren hinterlässt die Person, die hier so heimtückisch und brutal mordet nicht, so dass die Sonderabteilung auf der Stelle tritt. Als dann bei YouTube Videos vom Tatort und der Arbeit der Polizei auftauchen, ist das ganze Team hochsensibilisiert. Wie kann das sein, war die Person denn noch vor Ort, als die Polizei eintraf und konnte so alles filmen? Nichts ist so wie es scheint und die Person treibt ein brisantes Katz- und Mausspiel mit der Polizei. Was passiert als nächstes?

Fazit: Mit „Narbenwald“ schreibt der Thrillerautor Chis Dominik seinen ersten Fall für die Kommissare Davids und Martin. Er nimmt uns mit in die Finsternis des Narbenwalds und das gelingt ihm so gut, dass ich direkt bei ihm bin und ihn auf Schritt und Tritt begleite.
Der Schreibstil ist schnörkellos und gut lesbar. Leider sind mir viel zu ausführliche Beschreibungen zu den Tatorten und den extrem brutalen Morden vorhanden, so dass ich mein Kopfkino gar nicht brauche. Für Zartbesaitete ist die Grausamkeit der Taten schon sehr harter Tobak, mir hätte auch nur ein Anreißen des Szenarios gereicht.
Die Hauptcharaktere sind passend ausgewählt. Dabei kommen die Kommissare eher nicht so gut weg, denn sie bleiben bis zum Schluss doch weitestgehend blass.
Die Spannung ist auf einem gleichbleibend hohen Level. Die zwei Erzählstränge werden gut zusammengeführt und es bleiben keine Fragen offen. Das Ende konnte mich dann absolut überzeugen, denn damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.
Mir hat der Thriller, trotz der übertriebenen Ausführlichkeit, gefallen und daher kommt von mir eine klare Leseempfehlung und 4 verdiente Sterne.

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Veröffentlicht am 18.08.2024

„Er kannte jeden Meter der Rundwege. Den Namen eines jeden Vogels. Jede Blume. Die Gäste vergötterten ihn.“

Letzte Lügen
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Endlich haben Gerichtsmedizinerin Sara Linton und GBI Agent Will Trent geheiratet. Nun geht’s in die Flitterwochen. Will hat sich große Mühe mit der Suche nach dem passenden Ort gegeben. Das luxuriöse ...

Endlich haben Gerichtsmedizinerin Sara Linton und GBI Agent Will Trent geheiratet. Nun geht’s in die Flitterwochen. Will hat sich große Mühe mit der Suche nach dem passenden Ort gegeben. Das luxuriöse Anwesen am Anfang des Appalachian Trails ist ein Traum, die Umgebung einfach magisch. Hier kann man nur glücklich sein. Leider erweist sich das als fataler Irrtum.
Schon am ersten Abend werden die Beiden bei einem Bad im kalten See von schrecklichen Schreien aufgeschreckt. Auf der Suche nach dem Grund, findet Will die brutal zugerichtete Mercy McAlpine am anderen Ende des Sees, sie stirbt in seinen Armen. Wer hatte einen Grund sie so grausam zu ermorden und warum?

Fazit: In ihrem Thriller „Letzte Lügen“ nimmt uns Bestsellerautorin Karin Slaughter mit in die Abgeschiedenheit der Berge. Hier lebt seit Generationen die Familie McAlpine und betreibt die Ridgeview Lodge. Mercy managt gerade alles, aber sie kann ihrem missmutigen Vater auch nichts recht machen.
Kapitel 1: „Sie hätte Goldbarren scheißen können und er hätte an jedem einzelnen etwas auszusetzen gehabt.“
Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt schnörkellos, flüssig und gut lesbar. Der Prolog reißt mich sofort mit ins Buch. Leider kommt es dann in einigen Kapitel zu so ausführlichen Erzählungen, die für mich nicht wirklich wichtig sind und die Spannung rausnahmen. Sicher ist das Geschmackssache.
Die Geschichte hat es aber trotzdem in sich, denn jeder aus der Familie McAlpine hat Dreck am Stecken und das sind meistens keine Lappalien.
Bei den Charakteren hat sich die Autorin selbst übertroffen. Es gibt die guten und die bösen Figuren und jedem durften wir bei seinem Tun über die Schulter schauen, ob wir wollten oder nicht. Mir lief Gänsehaut über den Rücken und teilweise hatte ich Tränen in den Augen bei den Schilderungen der Ereignisse.
Die letzten 100 Seiten waren so spannend, dass ich kaum zum Atmen kam. Höchstspannung und falsche Fährten haben mich bis zum Zerreißen meiner Nerven gebracht. Das gut durchdachte Ende gipfelt in einem Showdown, den ich nie und nimmer erwartet hatte. Die Autorin hat mich damit völlig überrascht und so habe ich dann doch noch meinen Frieden mit diesem Buch gemacht.
Von mir kommt hier eine klare Leseempfehlung und 4 verdiente Sterne. Aber lest selbst, denn dies hier ist ganz allein meine Meinung.

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Veröffentlicht am 13.05.2024

„Obwohl sie schon alt war, zweigte sie eine Haltung wie die Palastwache vor dem Buckingham Palace.“

Die Hand des Todes
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Eine Reihe bizarrer Mordfälle auf den karibischen Turks- und Caicos-Inseln bringen viele Fragen auf. Daher wird die forensische Anthropologin Dr. Tempe Brennan angefordert. Sie soll die Knochen untersuchen ...

Eine Reihe bizarrer Mordfälle auf den karibischen Turks- und Caicos-Inseln bringen viele Fragen auf. Daher wird die forensische Anthropologin Dr. Tempe Brennan angefordert. Sie soll die Knochen untersuchen und feststellen, wie lange die jungen amerikanischen Touristen schon tot sind und ob es sich tatsächlich um Mord handelt.
Ein anderer Fall schiebt sich dann noch dazwischen, denn auf einem Boot werden mehrere Leichen gefunden und auch hier ist die Hilfe von Tempe gefragt.
So viele Leichen an so einem schönen Ort. Hier sollte doch die Welt noch in Ordnung sein.
Zitat Seite 11: „Die Luft roch nach Ozon, wütendem Wasser, Öl und Schlamm.“
Tempe arbeitet mit der hiesigen Polizei zusammen und versucht herauszufinden, was passiert ist, aber irgendwer scheint das nicht gut zu finden. Als dann ein weiterer Mord geschieht, ist Gefahr in Verzug und auch Tempe könnte im Visier der Person sein, die hier ihr Unwesen treibt.

Fazit:
Im 22. Band „Die Hand des Todes“ mit Dr. Temperance Brennan, nimmt uns die Bestsellerautorin Kathy Reichs mit an den Strand und das azurblaue Meer auf den karibischen Turks- und Ciavos-Inseln. Die Schilderungen der Umgebung und Mordschauplätze führt dazu, dass sich mein Kopfkino einschaltet.
Der Schreibstil ist schnörkellos, manchmal durch die vielen Bezeichnungen und Abkürzungen schwer verständlich, auch wenn danach gleich die Aufklärung kommt. Das hat mich wirklich genervt in diesem Buch. Außerdem gab es einige Längen, wo ich tatsächlich mit dem Weiterlesen kämpfen musste.
Die Charaktere sind passend gewählt und sehr gut in Szene gesetzt. Mein Liebling ist und bleibt Brennans Kater. Es gab die guten und die bösen Figuren und allen durften wir über die Schulter schauen, ob wir wollten oder nicht.
Die Kapitellänge ist gut gewählt, aber nicht alle haben mich begeistert. Die vielen Selbstgespräche von Tempe waren mir manches Mal ein wenig zu viel, auch wenn sie immer zu einem guten Ergebnis führten.
Mir fehlte anfangs die Spannung. Erst zur Mitte des Buches hin schoss sie steil in die Höhe und hielt das Level bis zum Ende. Die Aufklärung des Falls hat mich vollends überzeugen können, da hat Kathy Reichs wirklich alles herausgeholt und für mich das Buch gerettet. Alle verschiedenen Puzzleteile fielen an den richtigen Platz und die offenen Fragen wurden beantwortet.
Ich habe mich mit diesem Thriller wirklich anfreunden müssen. Die erste Hälfte des Buches war mir teilweise zu speziell und langweilig. Der zweite Teil war dann aber so spannend und interessant, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Daher kommt von mir hier doch eine klare Leseempfehlung und verdiente 4 Sterne. Aber lest selbst, denn dies hier ist ganz allein meine Meinung.

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Veröffentlicht am 05.05.2024

„Wenn man nur anfängt, die Dinge ein bisschen zu ordnen, dann kommen sie auch überraschend oft in Ordnung.“

Hildur – Das Grab im Eis
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In der isländischen Gemeinde Ísafjörður wird in Schnee eine Leiche entdeckt. Mitten auf einer Loipe liegt der erschossene Kommunalpolitiker Hermann Hermannsson.
Den Mordfall übernehmen Kommissarin Hildur ...

In der isländischen Gemeinde Ísafjörður wird in Schnee eine Leiche entdeckt. Mitten auf einer Loipe liegt der erschossene Kommunalpolitiker Hermann Hermannsson.
Den Mordfall übernehmen Kommissarin Hildur Rúnarsdóttir und ihr Praktikant Jakob. Leider gestaltet sich die Suche nach dem Mörder nicht so einfach, denn der Tote war nicht gerade ein netter Mensch. Viele Geschichten werden über ihn erzählt und die Liste der Verdächtigen wird immer länger. Außerdem erfahren wir, dass ein Kleinflugzeug abgestürzt ist und Hildur wird das Gefühl nicht los, dass es sich hierbei eben nicht um einen Unfall handelt.
Immer wieder erfahren wir in Rückblicken, was sich in Hildurs Vergangenheit abgespielt hat.

Fazit: Die Autorin Satu Rämö nimmt uns in ihrem Kriminalroman „Hildur – Das Grab im Eis“ mit nach Island. Dies ist der 2. Teil der Trilogie um die Kommissarin Hildur Rúnarsdóttir und ihren finnischen Praktikanten Jakob.
Der Schreibstil ist klar und lässt sich leicht und flüssig lesen. Es gibt hier viele Zeitwechsel und manchmal nervt es mich schon, wenn ich wieder von einem spannenden Kapitel aus der Gegenwart in die Vergangenheit gerissen werde und seitenlange Erzählungen lesen muss, die es in meinen Augen gar nicht braucht. Natürlich will ich wissen, was aus den entführten Schwestern Hildurs geworden ist, aber muss man denn wirklich jedes Detail erfahren? Denn das Ganze liegt ja inzwischen 30 Jahre zurück und ist teilweise so anspruchslos, dass ich mich dazu antreiben muss, weiter zu lesen.
Die Charaktere sind mir schon bekannt und weiterhin mag ich Hildur sehr gerne, aber auch Jakob hat sich weiterentwickelt und ich habe ihn inzwischen in mein Herz geschlossen. Alle andere Figuren fügen sich gut ins Bild.
Der Kriminalfall ist interessant und gut durchdacht. Wie gesagt, mich störte das andauernde Wechseln in die Vergangenheit Hildurs, dass machte das Lesen für mich wirklich anstrengend und langatmig.
Die Autorin hat es geschafft mich mit ihrer Auflösung des Kriminalfalls zu überraschen, so hatte ich das nicht erwartet. Alle losen Puzzleteile fallen an den richtigen Platz.
Was wir über Hildurs Eltern und die Entführung der Schwestern erfahren ist schon fast ein eigenes Buch wert. Die Autorin Satu Rämö hat uns genau beschrieben, was vor so vielen Jahren passierte.
Ich habe mich wirklich durch dieses Buch gearbeitet und bin letztendlich froh, dass ich es bis zum Ende gelesen habe. Daher kommt hier von mir auch eine Leseempfehlung und 4 Sterne. Aber lest selbst, denn dies hier ist ganz allein meine Meinung.

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