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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2025

Ausdrucksstark

Happiness Falls
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Der Familienroman, Happiness Falls, von der Schriftstellerin Angie Kim ist ein besonders gut gelungenes Werk.
Der Schreibstil ist einmalig gut. Die Autorin lässt die Geschichte von der zwanzigjährigen ...



Der Familienroman, Happiness Falls, von der Schriftstellerin Angie Kim ist ein besonders gut gelungenes Werk.
Der Schreibstil ist einmalig gut. Die Autorin lässt die Geschichte von der zwanzigjährigen Mia erzählt. Man hört ihre Gedanken, Ängste und Überlegungen.
Der vierzehnjährige Eugene leidet an einer Authismus.Spektrum.Störung und ist stumm. Als er mit seinem Vater in einem Gelände spazieren gehen, kommt Eugene allein zurück.
Die Autorin versteht es gut die Emotionen aller Familienangehöriger genau wahrzunehmen..Ich war total gefesselt und möchte diesen Roman unbedingt empfehlen.
Es ist ein beeindruckendes Werk-

Veröffentlicht am 15.04.2025

Faszinierend

Ms Darling und ihre Nachbarn
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Die britische Schriftstellerin Freya Sampson hat mit, Ms Darling und ihre Nachbarn, einen fesselnden warmherzigen Roman geschrieben.
Sie hat gute Charaktere geschaffen.
Es gibt zwei besonders tragische ...



Die britische Schriftstellerin Freya Sampson hat mit, Ms Darling und ihre Nachbarn, einen fesselnden warmherzigen Roman geschrieben.
Sie hat gute Charaktere geschaffen.
Es gibt zwei besonders tragische Schicksale.
Ms Darling ist siebenundsiebzig Jahre alt. Sie lebt seit über dreißig Jahren im Shelley Hosr.
Sie beobachtet die Nachbarn und schreibt alle Unarten auf.
Dann zieht Kat bei dem Nachbarn ein. Die war durch ihre Kindheit beschädigt.
Erst konnten sie nicht gut miteinander auskommen. Dann gibt es einen Feind und sie halten zusammen.
Die Autorin hat das so spannend und mitreißend dargestellt.
Der Roman war so fesselnd, das ich ihn fast nicht aus der Hand legen konnte.

Veröffentlicht am 03.04.2025

U-Boote in Wien

Eine Frau zwischen gestern und morgen
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Der Haymon Verlag beginnt mit der Reihe von der wiederentdeckten Literatur von Frauen.

Doris Brehm hat den Roman,
Eine Frau zwischen gestern und morgen, schon 1955 geschrieben.
Der Roman spielt in ...



Der Haymon Verlag beginnt mit der Reihe von der wiederentdeckten Literatur von Frauen.

Doris Brehm hat den Roman,
Eine Frau zwischen gestern und morgen, schon 1955 geschrieben.
Der Roman spielt in der Zeit ab 1943 in Wien. Es ist eine informative Geschichte einer Frau namens Gerda, die sich eigentlich immer anpasst. Aber, als ihr Mann als Soldat unterwegs war wuchs sie zu einer mutigen Frau an.
Es ist das erste Mal, das ich von U-Booten hörte. So wurden die versteckten Juden genannt.
Ich war von diesem Roman gefesselt.
Am Ende erfahren wir noch von dem Werdegang der Autorin.
Alles zusammen ist eine wirklich lesenswerte Geschichte.

Veröffentlicht am 02.04.2025

Familiengeschichte in Irland

Der Junge aus dem Meer
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Der Junge aus dem Meer ist ein tolles Werk des Iren Garrett Carr.
Es ist sein Debütroman.
Er wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Besonders gefällt mir die Erdzählstimme von einem Einwohner des ...



Der Junge aus dem Meer ist ein tolles Werk des Iren Garrett Carr.
Es ist sein Debütroman.
Er wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Besonders gefällt mir die Erdzählstimme von einem Einwohner des Dorfes. Das ist perfekt gemacht..
Es beginnt 1074 in einem Dorf in Irland.
Der Fischer Ambrose Bonnar findet ein Baby in einem Fass. Er und seine Frau Christine adoptieren den Jungen. Sie nennen ihn Brendan.
Sie haben schon einen Sohn, den zweijährigen Declan.
Wir dürfen die nächsten zwanzig Jahre am Leben der Familie teilnehmen. Es geht auf und ab und es gibt am Ende ein Unglück.
Besonders erfahren wir von Declans Eifersüchteleien.
Besonders wird das Fischerhandwerk dargestellt. Die Bewohner werden auch gut ins Bild gesetzt.
Der Autor versteht es gut, diese Geschichte warmherzig und liebevoll zu gestaltet.
Ich war von dem Roman total begeistert und kann ihn nur wärmstens weiter empfehlen.

Veröffentlicht am 01.04.2025

Familiengeschichte aus den Marschlanden

Stromlinien
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Stromlinien ist ein besonders fesselndes Werk der Schriftstellerin Rebekka Frank.
Die Autorin lässt Schiffsunglücke , die tatsächlich stattfanden einspielen. Das Unglück des Frachters München von 1978 ...



Stromlinien ist ein besonders fesselndes Werk der Schriftstellerin Rebekka Frank.
Die Autorin lässt Schiffsunglücke , die tatsächlich stattfanden einspielen. Das Unglück des Frachters München von 1978 im Nordatlantik hat sie so spannend beschrieben, das man es mitempfindet. Die Personen die das erleben sind allerdings fiktiv.

Genauso findet der Unfall der Barkasse Martina in der Elbe einen gro0en Eindruck.
In diese Katastrophen lässt die Autorin eine Familie leben.
Erschreckend wie sie die Geschehnisse auf diese Unglücke zurückführen lässt.
Die siebzehnjährigen Zwillinge Ema und Jale leben bei ihrer Großmutter. Ihre Mutter sitzt seit vielen Jahren im Gefängnis. Den Vater kennen sie nicht. Jetzt warten sie auf die Entlassung ihrer Mutter. Ungewöhnlich finde ich das sie nicht wissen, warum die Mutterim Gefängnis sitzt.
Man bemerkt die verschiedenen Charaktere der Beiden. Jale versucht doch etwas herauszufinden, aber heimlich.
Nett ist die Freundschaft von Ema und Lukas, das macht die Geschichte etwas leichter.
Besonders gut ist das Nachwort der Autorin.

Es ist ein packender Roman., der wirklich gut gemacht ist.