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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.04.2025

Ein Schiff. Ein Plan. Kein Zurück.

Diamond Empress. A Million Reasons
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Ich sag’s direkt: Dieses Buch ist wild und unfassbar besonders. Aber auf genau die Art, bei der du nach drei Seiten merkst – joa, ich werd heute nichts anderes mehr machen außer lesen. Denn was bitte ist ...

Ich sag’s direkt: Dieses Buch ist wild und unfassbar besonders. Aber auf genau die Art, bei der du nach drei Seiten merkst – joa, ich werd heute nichts anderes mehr machen außer lesen. Denn was bitte ist das für ein Setting?

Ich wusste nicht, wie sehr ich ein Buch auf einem Kreuzfahrtschiff gebraucht habe, bis ich Diamond Empress gelesen habe.

Ein Luxus-Kreuzfahrtschiff, das doch nicht so glänzend ist, wie es scheint, eine Crew mit geheimen Plänen und ein Raubüberfall, der sich langsam wie ein Sturm am Horizont zusammenbraut? YES PLEASE.

Was mir sofort aufgefallen ist: die Atmosphäre. Dieses glitzernde, fast perfekte Leben an Bord, und das Leben von Noemi und Viktor, welches so stark im Kontrast steht. Nena Tramountanis' Schreibstil ist locker und bildhaft, sodass man mittendrin ist.

Und dann kommen Noemi und Viktor. Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber auf den zweiten Blick dann doch so viel ähnlicher sind. Ich wollte sofort mehr erfahren – besonders, welche Rolle sie in dem geheimen Plan spielen.

Noemi fand ich super spannend, weil sie so viele Seiten hat – und auch Namen?! Sie ist mutig und gleichzeitig irgendwie verletzlich. Und Viktor, der hat mich sofort gehabt. Er wirkt erst mal stark, ist aber trotzdem unfassbar nahbar.

Die Dynamik zwischen den beiden entwickelt sich langsam, mit viel Reibung, aber es wirkt nie gezwungen. Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass beide Gründe hatten, warum sie auf dem Kreuzfahrtschiff gelandet sind – aber sie nicht nur irgendwie in den Raub rein stolpern, sondern sich dafür entscheiden, auch wenn es sich für beide erst mal nicht so ganz richtig anfühlt.

Die ganze Gruppe rund um den Raub ist so toll gestaltet, denn jeder hat sein eigenes Spezialgebiet, und obwohl sie erst mal nicht miteinander klarkommen, entsteht langsam etwas, das ich als Found Family bezeichnen würde. Der Raubüberfall-Part hat sich langsam zusammengefügt, und man merkt zwar, dass es der erste Band der Reihe ist, aber dadurch bin ich umso gespannter auf den nächsten Band.

Und dann dieses Ende – ein unfassbar fieser Cliffhanger, der mich mit offenem Mund zurückgelassen hat. Und ich kann nur sagen: Ich brauch den nächsten Teil lieber heute als morgen.

Wer also Lust hat, ein Buch zu lesen mit unperfekten Charakteren und ein bisschen Crime sowie Secrets: Willkommen an Bord.

4/5 Sterne ⭐

Vielen Dank auch an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Vorgetäuschte Beziehung – und echte Gefühle

Mirror Of My Soul. Fee & Aurelian (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt)
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Fee freut sich unfassbar auf ihren Urlaub und ihr Coaching-Programm in Málaga. Doch als ihr auffällt, dass sie einen Fehler bei der Anmeldung gemacht hat, muss sie sich einen Fake-Freund suchen. Als sich ...

Fee freut sich unfassbar auf ihren Urlaub und ihr Coaching-Programm in Málaga. Doch als ihr auffällt, dass sie einen Fehler bei der Anmeldung gemacht hat, muss sie sich einen Fake-Freund suchen. Als sich ausgerechnet Aurelian, ihr nerviger und gutaussehender Kollege, anbietet, muss sie sich widerwillig darauf einlassen. Doch hinter der vorgetäuschten Beziehung steckt plötzlich viel mehr, und ihre Anziehung zueinander lässt sich nicht mehr verstecken. Fee muss sich entscheiden, was sie machen möchte – aber wollte sie nicht genau das?

Fee und Aurelian sind wirklich tolle Protagonisten. Sie sind unfassbar vielschichtig, und man kann ihre Handlungen und Ängste sehr gut nachvollziehen. Was ich besonders toll fand beim Lesen, war, dass beide mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen haben, sich aber schnell – trotz ihrer Anfangsschwierigkeiten – unterstützen. Ich liebe die persönliche Entwicklung der beiden, einzeln und auch zusammen, und wie sie immer offener gegenüber dem anderen geworden sind.

Die Beziehung der beiden ist wirklich unfassbar gesund und lebendig. Durch ihre offene Kommunikation ist die Beziehung sehr respektvoll, und diese Offenheit hat mir schon bei vielen anderen Büchern gefehlt. Umso mehr habe ich mich hier darüber gefreut. Die Schlagabtausche zwischen den beiden waren wirklich unterhaltsam, und ich musste an der ein oder anderen Stelle echt schmunzeln. Ich hätte mir ein klein wenig mehr emotionale Tiefe zwischen den beiden gewünscht, aber ansonsten sind sie mir echt ans Herz gewachsen.

Das malerische spanische Setting mochte ich total gerne, und ich konnte alles förmlich vor mir sehen. Die Atmosphäre dort hat mir wirklich gut gefallen, und sie hat perfekt zur gesamten Stimmung des Buches gepasst.

Johanna Marquardt hat einen angenehmen und wunderschönen Schreibstil, wodurch ich sehr schnell in der Geschichte versunken bin.
Was ich wirklich besonders fand, war die Darstellung von Mental Health und dass diese Themen von einer Psychologin begleitet wurden. Alles hat sich beim Lesen total realistisch angefühlt, und ich liebe die einfühlsame und sensible Art, mit der es in das Buch integriert wurde.

Ich möchte unbedingt den zweiten Band lesen, denn schon während des Lesens habe ich gehofft, mehr über Paola und Emil zu erfahren.
Eine klare Empfehlung von mir.

4/5 Sterne ⭐

Vielen Dank auch an den GU Verlag und den reverie Verlag für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 21.03.2025

Vom Hin und Her der Gefühle

A Touch of Storm
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Luc Jennings und Cam Bradley sind eigentlich nur beste Freunde, doch er ist schon lange in sie verliebt. Nach einer gemeinsamen betrunkenen Nacht verlieren sie einander immer mehr, und sie müssen sich ...

Luc Jennings und Cam Bradley sind eigentlich nur beste Freunde, doch er ist schon lange in sie verliebt. Nach einer gemeinsamen betrunkenen Nacht verlieren sie einander immer mehr, und sie müssen sich entscheiden, ob sie sich ihre Gefühle für den jeweils anderen eingestehen oder ob sie sich immer mehr voneinander entfernen. Luc ist jedoch entschlossen, um Cam zu kämpfen, und gibt nicht so schnell auf.

Cam war mir in den anderen Bänden nicht so sympathisch, wobei ich sagen muss, dass sich das in diesem Teil sofort geändert hat. Man konnte total verstehen, warum sie so handelt, und durch ihre Kapitel konnte man sehr nachvollziehen, wie sie sich fühlt.

Luc hingegen habe ich schon in den anderen Büchern stark verstanden, und man hat gemerkt, wie er oft eifersüchtig wurde, als es um Cam ging. Auch seine Selbstzweifel und Probleme, weil die anderen oft besser sind als er, haben mich total abgeholt.
Auch der Snowboard-Freestyle und alles darum herum waren echt sehr schön geschrieben, und ich habe tatsächlich sogar noch einiges Neues über das Snowboarden gelernt.

Auch allgemein die Freundesgruppe und die ganzen Szenen mit ihnen haben mich sehr abgeholt, und ich bin echt traurig, dass die Reihe nun zu Ende ist.

Nun gibt es da aber einen sogenannten Elefanten im Raum, und zwar ein gewisser Trope, das ich hier zwar aus Spoilergründen nicht nennen möchte, aber ich kann vorwegnehmen, dass es viele gar nicht mögen. Allgemein kann man sagen, dass es wirklich gut umgesetzt wurde und es zwar an manchen Stellen etwas schnell ging, aber das Buch aufgrund dessen nicht unnötig in die Länge gezogen wurde. Auch die Zweifel und das Hin und Her, das damit verbunden ist, habe ich sehr gut nachvollziehen können, und ich muss sagen, dass für mich das Buch trotzdem sehr gut geblieben ist.

Tracy Wolffs Schreibstil hat mir noch besser gefallen als in den ersten Bänden, und auch die spicy Szenen sind nicht zu kurz gekommen.

Alles in allem kann ich das Buch für zwischendurch echt empfehlen, denn es ist auch echt eher kurz, und wenn ihr mit keinem Trope Probleme habt, könnte euch das Buch wirklich gefallen.

4/5 Sterne ⭐️

Vielen Dank auch an das Bloggerportal und den Verlag für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst

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Veröffentlicht am 14.03.2025

Ein Buch, das in vielen Weisen ein Kribbeln verursacht

The First to Fall
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In „The First to Fall“ begleiten wir Jakob und Aurora, die sich nach einem schlimmen Schicksalsschlag in den Bergen begegnen. Als es bei einer Bergtour zu einem tragischen Vorfall kommt und Auroras Schwester ...

In „The First to Fall“ begleiten wir Jakob und Aurora, die sich nach einem schlimmen Schicksalsschlag in den Bergen begegnen. Als es bei einer Bergtour zu einem tragischen Vorfall kommt und Auroras Schwester ums Leben kommt, verliert Jakob alle seine Träume. Beide erzählen sich nicht von ihrer Verbundenheit mit dem Unfall, und ohne diese Ahnung kommen sie sich dennoch immer näher.

Aurora und ihr Leben waren für mich von Anfang an unfassbar spannend, und ich mag es sehr gerne, dass sie sich fürs Vanlife entschieden hat und nicht einfach den Weg genommen hat, der sozusagen der Standardweg ist. Auch ihre Familiensituation hat für zusätzliche Spannung gesorgt, und ich fand ihre Zweifel und Ängste sehr gut nachvollziehbar.

Jakob hat mir als Protagonist auch sehr gut gefallen, und ich mochte es, wie man seine Zweifel sehr gut mitbekommen hat. Auch sein Beruf, das Klettern, fand ich sehr, sehr spannend, denn auch dies ist nicht so typisch. Das Einzige, was mich gestört hat, war dass er Magnus als seinen besten Freund bezeichnet.

Aurora und Jakob haben mir zusammen sehr gut gefallen, und ich mochte es beim Lesen, dass sie sich nicht sofort nähergekommen sind, sondern dass erst einmal eine gewisse Spannung und ein starkes Knistern zwischen ihnen aufgebaut wurden. Es hätte in meinen Augen auch nicht zur Situation gepasst, wäre es anders gewesen.

Die ganze Thematik rund um die Berge, den Unfall und die Freundesgruppe finde ich unfassbar toll geschrieben. Ich liebe das Setting mit den Bergen und hatte die Szene schon fast vor Augen. Aber dass auch auf die Gefahren eingegangen wird und der Unfall daraus entsteht, hat mich total abgeholt.

Manche der Nebencharaktere und auch einige Stellen beziehungsweise Zwischenkapitel haben bei mir echt eine Gänsehaut entstehen lassen. Kristina Moninger hat es geschafft, dass ich mich nach diesem Ende unfassbar auf den zweiten Band freue und mich einfach nur ratlos zurückgelassen hat.

4/5 Sterne ⭐

Vielen Dank auch an Vorablesen und den Verlag für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 06.02.2025

Wenn der Schnee schmilzt und Gefühle entstehen

A Touch of Ice
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Ash Lewis steht schon auf dem Snowboard, seitdem er klein war, doch als seine Eltern am Tag seines größten Wettkampfs ums Leben kommen, ist nichts mehr wie davor. Plötzlich ist der Sport, der ihm immer ...

Ash Lewis steht schon auf dem Snowboard, seitdem er klein war, doch als seine Eltern am Tag seines größten Wettkampfs ums Leben kommen, ist nichts mehr wie davor. Plötzlich ist der Sport, der ihm immer alles bedeutet hat, für ihn sinnlos. Doch dann trifft er auf Tansy, und sie ist das genaue Gegenteil von ihm. Nach ihrer überstandenen Krebserkrankung sieht sie die Welt mit anderen Augen und möchte Ash helfen, mit seinen Gefühlen umzugehen. Doch währenddessen entstehen auch neue Gefühle zwischen ihnen.

Ash ist ein Protagonist, der einen sehr starken Charakter hat, denn auch wenn man spürt, wie sehr er mit sich selbst kämpft und wie schwer es ihm fällt, sich jemandem zu öffnen, versucht er, alles mit sich selbst zu regeln und niemanden an sich heranzulassen. Aber man merkt beim Lesen schnell, dass hinter seiner harten Schale ein absolut liebenswürdiger Mensch steckt, denn alleine schon seine ganzen Taten im Buch, die ich hier aber nicht spoilern möchte, sprechen für sich.

Tansy hingegen ist von Anfang an eine echte Kämpferin. Ihre positive Art ist ansteckend, aber gleichzeitig merkt man, dass auch sie Narben aus ihrer Vergangenheit trägt. Sie möchte Ash nicht nur retten, sondern ihm wirklich helfen, und ich glaube, dies ist auch genau der Grund, warum sie ihren Beruf ausübt, um Menschen ein bisschen Freude zu schenken.

Die beiden geben sich in meinen Augen unfassbaren Halt und versuchen immer, hinter die Fassade des anderen zu schauen.
Die Chemie zwischen den beiden ist unglaublich spürbar, und man merkt das Knistern förmlich. Sie kommen sich immer näher und lernen auch, einander zu vertrauen. Die Liebesgeschichte entwickelt sich eher langsam, aber unfassbar echt – mit Höhen und Tiefen.

Ich mochte besonders, dass das Buch nicht nur eine romantische Liebesgeschichte erzählt, sondern auch Themen anspricht, über die ich noch nie in Büchern gelesen habe. Es geht um Trauer, um Neuanfänge und darum, wieder richtig zu leben.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass manche dieser emotionalen Aspekte noch etwas tiefer behandelt werden. Einige schwierige Themen wurden in meinen Augen zu schnell abgehandelt, wodurch manche Szenen nicht ganz die Tiefe erreicht haben, die sie verdient hätten. Trotzdem hat mir die Geschichte unfassbar gut gefallen.

Tracy Wolff schafft es, starke Emotionen zu erzeugen, und ihr Schreibstil ist fesselnd und voller Gefühl. Ich bin förmlich durch das Buch geflogen und habe es wirklich genossen. Auch die ganzen Snowboard-Aspekte fand ich total interessant, da ich vieles noch gar nicht kannte. „A Touch of Ice“ ist eine wunderschöne Mischung aus Sport, Romantik und ernsten Themen. Ich kann es kaum erwarten, den dritten Teil zu lesen.

4/5 Sterne ⭐

Vielen Dank auch an das Bloggerportal und den Verlag für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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