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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.04.2025

Ein neuer toller Thriller aus der Zons-Reihe

Das Geheimnis der toten Mädchen: Thriller
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Catherine Shepherd hat es mal wieder geschafft, dass ich meine Welt um mich herum für einige Zeit vergessen habe, da ich völlig gebannt von der Story war. Wie üblich spielt der Thriller aus Zons in zwei ...

Catherine Shepherd hat es mal wieder geschafft, dass ich meine Welt um mich herum für einige Zeit vergessen habe, da ich völlig gebannt von der Story war. Wie üblich spielt der Thriller aus Zons in zwei Zeitstrangen einmal vor 500 Jahren und das zweite Mal in der Gegenwart. In Zons in der Vergangenheit wird zunächst eine tote Frau bei Wilderern gefunden, die dann verschwindet und es bleibt nicht bei einer Frau. Hier ermittelt Stadtsoldat Bastian Mühlenberg. In der Gegenwart wird Mia, eine Geschichtsstudentin im Keller des Stadtarchivs getötet. Hier ermittelt Kriminalkommissar Oliver Bergmann, wobei sich seine Freundin Emily, ihres Zeichens Journalistin, in die Ermittlungen einschaltet, die persönlichen Kontakt zu Mia hatte.

Die Kapitel sind kurz, beinhalten stets neue Erkenntnisse bzw. Spuren und Cliffhanger, so dass die Spannung sich immer wieder steigerte. Ein paar Mal hätte ich sehr gerne mit ins Geschehen eingegriffen und zum Beispiel einer Figur aus der Vergangenheit gesagt, was er machen soll und in der Gegenwart den Kommissar "gerüttelt" bzw. Emily. Mehr will ich nicht verraten, da ich sonst spoilern würde. Auf die Lösung und wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander in Verbindung stehen, wäre ich nie gekommen. Eine Empfehlung für Fans der Reihe....fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Hervorragender Roman über das Leben nach dem Tod eines geliebten Menschen

Von hier aus weiter
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Ich lerne im Roman Marlene kennen, die gerade ihren Mann verloren hat und nun völlig in ihrer Trauer und Wut, denn genau dies spürt sie, gefangen ist. Sie selber hat ihren Mann als alleinerziehenden Vater ...

Ich lerne im Roman Marlene kennen, die gerade ihren Mann verloren hat und nun völlig in ihrer Trauer und Wut, denn genau dies spürt sie, gefangen ist. Sie selber hat ihren Mann als alleinerziehenden Vater mit drei erwachsenen Kindern kennengelernt und sie haben eine gute Ehe geführt. Zu seinen Kindern hat sie keinen engen Kontakt und so fällt sie nach der Beerdigung in ein Loch, da sie auch ansonsten keinen an sich ranlässt. Die junge Ärztin Ida, Nachfolgerin in der Arztpraxis ihres verstorbenen Mannes, lässt nicht locker und versucht Marlene zu helfen. Durch ein Problem mit der Wasserversorgung in ihrem Haus taucht Jack, der Klempner, auf. Er entpuppt sich als ehemaliger Schüler von ihr und zieht aufgrund eigener Not in Sachen Wohnen bei ihr verrübergehend ein. Durch Jacks Kochkünste und seinen guten Eigenschaften als Gesprächspartner nimmt Marlene langsam wieder am Leben teil. Die Nachricht ihrer Freundin, die sie auffordert zu ihr zu kommen, da Marlenes Mann Rolf bei ihr eine Nachricht für sie deponiert hat, lässt Marlene nicht nur örtlich aufbrechen sondern auch emotional.
Ich mochte den Schreibstil der Autorin sehr, die trotz des schweren Themas, was nur auf den ersten Blick Verlust und Trauer ist, sich nicht scheut auch Humor und Kraft ihrer Protagonistin Marlene durchblitzen zu lassen. Ich mag die inneren Monologe und Kommentare von Marlene, insbesondere bei der Beerdigung bzw. Trauerfeier. Ich mag es sehr, wie sie es schafft mich an ihrem Alltag teilnehmen zu lassen und fühle mit ihr. Marlene ist mir sehr sympathisch und endlich eine Protagonistin, die nicht weiter perfekt funktioniert, sondern sie wirkt auf erfrischend authentisch und ehrlich.
Ein sehr empfehlenswerter Roman!
Fünf Sterne, wobei ich gerne mehr vergeben würde.
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Veröffentlicht am 09.03.2025

Tolle Story

Mismatch
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Nie hätte ich erwartet, dass mir diese Sports-Romance so gut gefallen würde, denn die Zutaten talentierter Basketballspieler mit dunklem Geheimnis sowie hübsche, hartnäckige, angehende Sportjournalistin, ...

Nie hätte ich erwartet, dass mir diese Sports-Romance so gut gefallen würde, denn die Zutaten talentierter Basketballspieler mit dunklem Geheimnis sowie hübsche, hartnäckige, angehende Sportjournalistin, das klang für mich eher nach einem einfach "gestrickten" Roman. Doch weitgefehlt, denn der Schreibstil war durch die Perspektivwechsel sehr gut bzw. durch den Einblick in die Gefühle und Gedanken der beiden Hauptcharaktere Joyce und Austin. Inhaltlich überzeugte mich der Roman, in dem das Geheimnis ganz anders war, als ich erwartet hatte und mich die Konsequenzen daraus sehr berührt haben. Dazu wurde thematisiert, was der familiäre Background für junge Menschen für ihr Leben bedeutet, da besonders frappierend dies bei Joyce und Austin zum Tragen kommt. Neben einer romantischen Liebesgeschichte verkörpert durch Joyce und Austin, einigen Problemen, war Austins Großmutter mein heimlicher Star in der Story. Oder war es doch der Basketballtrainer? Mich hat der Roman begeistert und ich vergebe fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Müssen Freunde sich etwas beweisen?

Die schlechteste Idee in der Geschichte der schlechten Ideen
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Juri und Bent sind beste Freunde und bleiben unter sich. Als nach den Sommerferien ein neuer Junge namens Finn in die Klasse kommt, baut Juri sofort eine Verbindung zu ihm auf und Bent ist eifersüchtig. ...

Juri und Bent sind beste Freunde und bleiben unter sich. Als nach den Sommerferien ein neuer Junge namens Finn in die Klasse kommt, baut Juri sofort eine Verbindung zu ihm auf und Bent ist eifersüchtig. In ihrer Freundschaft haben vorher schon Mutproben eine große Rolle gespielt, wobei insbesondere Bent ein eher besonnener und zurückhaltener Typ ist, doch durch Juri sieht er sich stets herausgefordert und hat Angst "sein Gesicht" zu verlieren.

Das Buch schildert abwechseln aus der Gegenwart "Heute" sowie von vor zwei Wochen bis vor zwei Tagen, stets aus der Sicht des Ich-Erzählers Bente. Als Leserin ahne ich, dass etwas schlimmes passiert ist, weiß aber nicht was. Der Roman schildert sehr eindrucksvoll in kurzen Kapiteln wie eine Freundschaft auf die Probe gestellt wird und was passiert, wenn man Mut mit Leichtsinn verwechselt. Glücklicherweise, soviel möchte ich verraten, endet die Geschichte optimistisch. Vermisst habe ich ein wenig das Familienleben von Finn, was nur ganz kurz angedeutet wird, während die knappen Einblicke in das Familienleben von Juri und Bente mehr verraten.

Der Roman eignet sich sicherlich gut als Schullektüre für die 5./6. Klasse. Fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Bezauberndes und lehrreiches Buch

Der Pinguin, der fliegen lernte
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Das Bild auf dem Cover hat mich sofort angesprochen und das, obwohl ich fand, dass der Titel samt Untertitel ein wenig zu märchenhaft ist. Es stellte sich aber schnell heraus, dass es genauso genau passte. ...

Das Bild auf dem Cover hat mich sofort angesprochen und das, obwohl ich fand, dass der Titel samt Untertitel ein wenig zu märchenhaft ist. Es stellte sich aber schnell heraus, dass es genauso genau passte. Mir ist die Geschichte von dem Piniguin und seinen Besonderheiten, die er sein Dasein mitbringt, bis dato fremd gewesen. Ich mag es sehr, wie Eckart von Hirschhausen die Geschichte des Pinugins, und was ich dadurch lernen kann, erzählt. Die wunderschönen Fotografien unterstreichen und verbinden die Pinguingeschichte mit den Lehren, die ich als Mensch daraus ziehen kann. Was ist mein Element und wie kann ich meine "Talente" nutzen? Es gehört auf jeden Fall auch Mut dazu und die Erkenntnis, dass wir Menschen gemeinsam "stark" sind. Gemeinsames Handeln gegen den Klimawandel sollte ein Ziel sein.

Mich hat die Geschichte sehr berührt und aufgerüttelt. Fünf Sterne und ein tolles Geschenk für alle, die die Story noch nicht kennen.

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