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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2025

Zäh

Nowhere Heart Land
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Der Klappentext von diesem Buch ist sehr vielversprechend, allerdings konnte mich die Lektüre dann weniger überzeugen. Vom angepriesenen humorigen Schreibstil finde ich nicht viel wieder, stattdessen ...

Der Klappentext von diesem Buch ist sehr vielversprechend, allerdings konnte mich die Lektüre dann weniger überzeugen. Vom angepriesenen humorigen Schreibstil finde ich nicht viel wieder, stattdessen anstrengende Anglizismen.

Das Ganze ist eher dröge und es passiert einfach nichts. Es gibt wenig Handlung, selbst die Dialoge sind rar, das Buch mutet an wie ein monotoner Monolog.

Ich finde auch das Thema der Vergangenheitsbewältigung nicht überzeugend, die Protagonistin entwickelt sich wenig und bleibt ein für mich schwer zu fassender Charakter, der weder Interesse noch Sympathien weckt. Ihr Verhalten mit dem Alkoholkonsum und der an Stalking grenzenden Obsession macht das Ganze leider nicht besser.

Dieses Buch hat mich leider weder gefesselt noch berührt noch sonst irgendwie überzeugt, stattdessen war es zäh in seiner Handlung und sperrig im Schreibstil.

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Veröffentlicht am 02.10.2024

Trockener Lesestoff

La Louisiane
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Nachdem ich vor einiger Zeit einen Roman über die Besiedlung Georgias gelesen habe, habe ich mich sehr über dieses Buch gefreut, das die Geschichte Louisianas zum Thema hat.
Allerdings konnte ...

Nachdem ich vor einiger Zeit einen Roman über die Besiedlung Georgias gelesen habe, habe ich mich sehr über dieses Buch gefreut, das die Geschichte Louisianas zum Thema hat.
Allerdings konnte ich mit diesem Ronan nicht warm werden.

Das Buch ist sehr ernst und trocken geschrieben, sehr gut recherchiert und die Probleme der Siedlerinnen, welche aus der Pariser Salpetrière dorthin verschickt worden sind, werden sehr deutlich dargestellt.

Dieses Buch bildet, aber unterhalten hat es mich nicht.
Die Charaktere sind zwar zahlreich vorhanden, mit ihren Hintergründen auch durchaus interessant, aber sie bleiben oberflächlich für mich, ich gehe keine Bindung mit ihnen ein, das Buch allgemein weckt keine Emotionen bei mir, obwohl die dargestellten Schicksale zum Mitfühlen einladen.

Für mich war dieses Buch einfach zu nüchtern und trocken, der erhoffte und angepriesene Pageturnereffekt blieb aus, das Buch hat mich in keinster Weise gefesselt, ich musste mich zäh durch die Seiten kämpfen.

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Veröffentlicht am 03.03.2024

Herabblicken

Kosakenberg
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Kosakenberg ist eine Geschichte über eine Frau, die ihr ostdeutsches Heimatdorf verlassen hat und beruflich erfolgreich in London lebt.

Der Schreibstil ist ansprechend, ich konnte dieses Buch ...

Kosakenberg ist eine Geschichte über eine Frau, die ihr ostdeutsches Heimatdorf verlassen hat und beruflich erfolgreich in London lebt.

Der Schreibstil ist ansprechend, ich konnte dieses Buch beinahe in einem Rutsch lesen.

Die Entwicklung der Charaktere und ihrer Beziehungen ist gut geschrieben und recht interessant.

Die Themen des Aufwachsens im Osten, der strukturellen Probleme dort und und dem entgegenstehenden Leben im Westen sind sehr interessant.

Aber, und das hat für mich den Lesegenuss wirklich stark geschmälert, ich mag die Protagonistin nicht. Sie ist mir ganz und gar unsympathisch, ihr ist furchtbar wichtig, was andere von ihr denken, sie schaut ganz schrecklich auf so ziemlich jeden anderen hinab, nur ihr Leben ist erfolgreich, glücklich, eine andere Wahrheit kann sie überhaupt nicht zulassen.

Eine interessante und durchaus fesselnde Geschichte mit einer, für mich, Antiidentifikationsfigur.

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Veröffentlicht am 28.02.2024

Zäh

Die Hexen von Cleftwater
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Die Hexen von Cleftwater ist ein historischer Roman über die Hexenverfolgung In Groß Britannien im Mittelalter. Das Buch spielt 1645 in East Anglia.

Die Hauptfigur ist Martha, eine stumme Dienerin, ...

Die Hexen von Cleftwater ist ein historischer Roman über die Hexenverfolgung In Groß Britannien im Mittelalter. Das Buch spielt 1645 in East Anglia.

Die Hauptfigur ist Martha, eine stumme Dienerin, Heilerin und Hebamme.
Zu Beginn des Buches war ich sehr begeistert, die damaligen Zustände wurden anhand von Martha, ihren Erlebnissen und Begegnungen nachvollziehbar dargestellt. Die Säuglings- und Müttersterblichkeit auf Grund der hygienischen Verhältnisse ist ein großes Thema.

Aber mit Eintreffen des Hexenverfolgers Makepeace wurde das Buch für mich immer zäher.

Die gesamte Handlung umfasst lediglich ein paar Tage und während zu Beginn noch etwas passierte, Martha dem Leser Einblicke in das damalige Leben gab, so handelt es später hauptsächlich vom Atzmann, dessen Benutzung oder auch Nichtbenutzung.

Insgesamt konnte mich dieses Buch wenig überzeugen.


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Veröffentlicht am 20.11.2023

Winterromantik

Die Zuckerbäckerin von Cold Creek Valley
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Das Cover des Buches ist in pastelligen Farben gehalten, es glitzert, Kuchen fliegt durch die Luft und unter allem sitzt ein glückliches Pärchen.
Da ist der Klappentext bald überflüssig, man ...

Das Cover des Buches ist in pastelligen Farben gehalten, es glitzert, Kuchen fliegt durch die Luft und unter allem sitzt ein glückliches Pärchen.
Da ist der Klappentext bald überflüssig, man weiß, was man bekommt, es schreit nach Zuckerschock.

Und das Buch hält definitiv, was das Cover verspricht.
Eine seichte Romanze im Schnee, mit den vorhersehbaren Wendungen, ohne jeden Tiefgang.
Ein sehr beschauliches Buch, wer keine nervenaufreibende Aufregung möchte, ist hier genau richtig.

Die Charaktere sind sehr plakativ, bedienen sämtliche Klischees.
Der Schreibstil ist eher langweilig, keinesfalls anspruchsvoll.

Falls der Leser nicht vor Langeweile einschläft, ist das Buch schnell gelesen. Es bietet wenig Substanz, nichts zum Nachdenken.

Schön und recht gelungen fand ich die Landschaftsbeschreibung der Rocky Mountains, das Setting stimmt, die Geschichte ist nichts für mich.

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