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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2025

Emotionale Reise

Um jeden Preis
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Ich habe in letzter Zeit öfter Bücher gelesen, die zu Zeiten der Weltkriege spielten bzw. von dem Leben zu der Zeit berichteten. Aus diesem Grund hat mich der Klappentext bei diesem Roman direkt angesprochen.
Die ...

Ich habe in letzter Zeit öfter Bücher gelesen, die zu Zeiten der Weltkriege spielten bzw. von dem Leben zu der Zeit berichteten. Aus diesem Grund hat mich der Klappentext bei diesem Roman direkt angesprochen.
Die Geschichte handelt von Lydia und der Leser wird auch direkt am Anfang abgeholt. In relativ wenigen Seiten wird von Lydias Kindheit erzählt, von der großen Hungersnot und den Krankheiten, denen drei ihrer Geschwister erliegen. Bereits dort hat man das erste Mal einen Kloß im Hals. Mit sechzehn beginnt dann die Flucht und Hera Lind führt den Leser durch die emotionale Reise und Flucht von Lydia.
An vielen Stellen habe ich wirklich mitgelitten und es ist schwer, sich vorzustellen, unter welchen Verhältnissen die Menschen damals leben mussten. Der Schreibstil war für mich am Anfang tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig, was aber vor allem daran lag, dass unwahrscheinlich viele Namen von Nachbarn oder Familienangehörigen fallen. An manchen Stellen war es nicht gerade leicht, dem noch folgen zu können.
Außerdem fand ich die Erzählung an manchen Stellen etwas langatmig und musste mich dort manchmal "durchbeißen".
Dennoch sind die Mühen der Autoren zu erkennen und definitiv wertzuschätzen. Ich kann das Buch empfehlen für alle, die aus Geschichten von damals interessiert sind.
Da ich aber auch schon deutlich bessere Bücher aus dieser Zeit gelesen habe und aufgrund der Kritikpunkte, war es für mich nur okay, wenn auch zeitweise emotional.

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Veröffentlicht am 19.10.2024

Eher Krimi als Thriller

Das zweite Kind
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"Das Zweite Kind" ist ein als Thriller deklariertes Werk, in dem es um das Verschwinden von einem Jungen geht. Aus dieser anfänglich einen Entführung werden bald eine ganze Reihe von Entführungen und Vermisstenfälle, ...

"Das Zweite Kind" ist ein als Thriller deklariertes Werk, in dem es um das Verschwinden von einem Jungen geht. Aus dieser anfänglich einen Entführung werden bald eine ganze Reihe von Entführungen und Vermisstenfälle, die auf grausame Weise zusammen hängen.

Zunächst einmal zu den positiven Aspekten dieses Thrillers. Das Cover hat mir sehr gut gefallen, da ich diese dunkleren Cover persönlich bevorzuge und ansprechender finde. Auch der Klappentext ist ansprechend und macht Lust auf das Buch.
Gut gefallen haben mir die relativ kurzen Kapitel und Perspektivwechsel. Obwohl relativ viele Charaktere auftauchen aufgrund räumlicher Wechsel innerhalb der Handlung, verliert man zu keiner Zeit den Überblick und kann alle Namen und Menschen gut zu ordnen. Die Hauptcharaktere Valentina und Fabio werden meiner Meinung nach mit Tiefe belegt und sind durchaus authentisch dargestellt.
Der Schreibstil ist flüssig und das Buch liest sich gut von der Hand weg.

Allerdings haben mir auch einige Dinge nicht gefallen. Für mich fällt dieses Buch keineswegs in die Kategorie Thriller. Vielmehr hätte ich es als Kriminalroman eingeordnet. Unter einem Thriller verstehe ich viel mehr Spannung und eventuell auch mehr Grausamkeit. Die Spannung hat hier leider wirklich zu wünschen übrig gelassen.

Was mich aber tatsächlich noch mehr gestört hat, war der inhaltliche Bruch. Bis circa zur Hälfte des Buches scheint es, als ginge es um einen Serienmörder. Und dann auf einmal tauchen neue Handlungsstränge und Charaktere wie aus dem Nichts auf und die Geschichte entwickelt sich in eine ganz andere Richtung. Dieser Übergang war für mich nicht stimmig und kam eher so rüber, als würde der Autor keinen Absprung finden. Aber auch in der zweiten Buchhälfte sucht man Spannung vergebens. Und das bei insgesamt fast 700 Seiten.

Dazu kommt das ziemlich magere Ende, das für meinen Geschmack zu viele Fragen offenlässt und wohl eine Art Happyend andeuten soll, was ich wiederum widersprüchlich zu diesem Genre finde.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass mich dieser so genannte Thriller nicht überzeugen konnte. Es war zwar zeitweise ganz interessant, aber ich würde nicht soweit gehen und dieses Buch als besonders spannend bezeichnen. Da habe ich schon dutzende bessere Thriller gelesen. Aber Meinungen sind verschieden und das ist nur die meine.

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Veröffentlicht am 11.07.2024

Endlosschleife

Death. Life. Repeat.
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Ich war am Anfang etwas skeptisch, wie ein Buch spannend sein kann, wenn es doch darum geht, dass sich ein und derselbe Tag immer wieder wiederholt. Aber das Buch hat mich überrascht.

Zunächst einmal ...

Ich war am Anfang etwas skeptisch, wie ein Buch spannend sein kann, wenn es doch darum geht, dass sich ein und derselbe Tag immer wieder wiederholt. Aber das Buch hat mich überrascht.

Zunächst einmal das Positive. Das Cover in Kombination mit dem Klappentext hat mir sehr gut gefallen und passt auch zum Inhalt. Der Schreibstil war zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber hinten raus hat es mir irgendwann echt gefallen und war mal etwas anderes. Inhaltlich war ich positiv überrascht. Bei den Tagen, die sich wiederholten, wurde alles Überflüssige weggelassen und sich ausschließlich auf das Wichtige konzentriert. Das hat das Ganze echt spannend gemacht.

Jetzt zu den negativen Aspekten. Natürlich können auch nach einem tollen Lektorat noch Fehler auftreten, aber die Rechtschreibfehler in diesem Roman haben sich so gehäuft, dass es wirklich störend beim Lesen war. Zum Teil 2 Fehler in einer einzigen Zeile!
Außerdem war für mich nicht immer ersichtlich, wer welchen Satz sagt und was sich jetzt auf welche Person bezieht. Dadurch ist für mich kein guter Lesefluss entstanden.

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Veröffentlicht am 20.11.2024

Schwierig zu lesen

We hunt the Flame
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Das Cover in Kombination mit dem Klappentext hat mich zu Beginn direkt angesprochen und mich total neugierig auf die Geschichte gemacht.

Leider wurde ich beim Lesen dieses Buches enttäuscht. Ich habe ...

Das Cover in Kombination mit dem Klappentext hat mich zu Beginn direkt angesprochen und mich total neugierig auf die Geschichte gemacht.

Leider wurde ich beim Lesen dieses Buches enttäuscht. Ich habe große Probleme, der Handlung zu folgen. Viele Begriffe und Dinge aus anderen Kulturen sind mir neu und nach einer Erklärung sucht man vergeblich. Am Anfang dachte ich noch, okay da kommt man mit der Zeit rein, aber ich verstehe nach wie vor an manchen Stellen gar nichts und das macht es mir unmöglich in die Geschichte richtig einzusteigen.

An sich gefällt mir die Grundidee und auch die Charaktere von Zafina und Nasir gefallen mir gut, aber auch da ist vieles für mich nicht nachvollziehbar. Häppchenweise bekommt man serviert, was der Arz ist und es gab wohl mehrere Hexen, usw. Aber das ändert nichts daran, dass in meinem Kopf zu viele Fragezeichen waren, die mir das Lesevergnügen wirklich verdorben haben.

Für Menschen, die der ganzen Grundthematik näher stehen, mag das ein tolles Buch sein, mich hat es leider überhaupt nicht überzeugen können. Meiner Meinung nach setzt dieses Buch zu vieles als „das weiß man ja“ voraus. Und leider ist dem aber nicht so.

Wer Lust hat, in eine andere Kultur einzutauchen und fein damit ist, nicht sofort immer alles zu verstehen, kann dieses Buch bestimmt mal lesen. Für mich war es einfach nicht das, was ich mir beim Lesen wünsche. Schade, aber Geschmäcker sind verschieden.

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Veröffentlicht am 08.09.2024

Zu kurz und oberflächlich

Und später für immer
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Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, als ich den Klappentext gelesen habe. Das Cover hat mir persönlich nicht so sehr gefallen,- auch, wenn es zur Handlung passt. Der Klappentext hat mich damals ...

Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, als ich den Klappentext gelesen habe. Das Cover hat mir persönlich nicht so sehr gefallen,- auch, wenn es zur Handlung passt. Der Klappentext hat mich damals neugierig gemacht und ich war gespannt auf die Geschichte.
Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und ich konnte mich daran nicht gewöhnen. Die Kapitel wirken so abgehakt und das hatte für mich zur Folge, dass den Charakteren total der Tiefgang gefehlt hat.
Ich fand allesamt relativ unsympathisch und auch unemotional. Der gesamte Roman wurde sehr kurz gehalten und das hat mir einfach nicht gefallen. Ich hätte mir mehr Tiefgang gewünscht, mehr Emotionen und auch mehr Handlung.
Passiert ist quasi nichts und die Erzählung war einfach oberflächlich und unspektakulär.
Und das Ende fand ich auch noch unbefriedigend. Wenigstens da hätte man mal etwas mehr Infos herausgeben können, was jetzt mit dem Kind ist, etc.
Ich bin leider wirklich enttäuscht und kann’s nicht empfehlen.

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