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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2025

ein Roman der durch seinen Inhalt und Schreibstil besticht

Achtzehnter Stock
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„Achtzehnter Stock“von Sara Gmuer ist ein schmales Buch mit wuchtigem Inhalt.

Wanda lebt mit ihrer Tochter Karlie im achtzehnten Stock eines Plattenbaus in Berlin. Ihre Schauspielschule hat sie wegen ...

„Achtzehnter Stock“von Sara Gmuer ist ein schmales Buch mit wuchtigem Inhalt.

Wanda lebt mit ihrer Tochter Karlie im achtzehnten Stock eines Plattenbaus in Berlin. Ihre Schauspielschule hat sie wegen der Schwangerschaft abgebrochen, vom Vater des Kindes will sie nichts wissen,genau so wie von Harz IV.
Sie will ihr Leben alleine meistern und träumt von einer Schauspielkarriere. Doch diese Welt kann nicht konträrer zu ihrer eigenen sein.Als alleinerziehende Mutter ist sie darauf angewiesen von ihren Mitbewohnerinnen bei der Kinderbetreuung unterstützt zu werden, was sie auch machen, denn sie halten zusammen hier im Plattenbau, wo das Geld immer knapp ist und der Fahrstuhl vermüllt, doch wenn Karlie krank ist, hat Wanda ein Problem.

Als sie in einer Netflixserie eine Rolle bekommt lernt sie Adam kennen, einen erfolgreichen Schauspieler, der ihr eine eigene Welt zeigt. Hier gibt es alles im Überfluss, Arroganz, Dekadenz und jede Menge Unverständnis, vor allem wenn es um alleinerziehende Mütter geht.

Mich hat dieses Buch sehr berührt, zeigt es doch, wie schwer es alleinerziehende Mütter immer wieder haben. Die Szenen um Karlies Erkrankung haben bei mir ein Deja-vu hervorgerufen, habe ich doch Ähnliches erlebt, nur hatte unser Sohn weniger Glück.

Auch die Filmwelt fand ich gut beschrieben, eine Branche, die für die Schauspieler ein hartes Geschäft ist bis sie es zu Ruhm bringen und die von Arroganz und Dekadenz nur so strotzt.
Das Wanda da die Balance gefunden hat, fand ich bewundernswert.

Ich fand die Charaktere sowieso sehr gut beschrieben, genauso wie den sehr außergewöhnlichen Schreibstil, der mir zu einem tollen Leseerlebnis verholfen hat.

Für mich war „Achtzehnter Stock“ ein außergewöhnliches Lesevergnügen und ich hoffe noch viel von dieser Autorin lesen zu dürfen.

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Veröffentlicht am 09.04.2025

so wird Geschichte lebendig

Im Wind der Freiheit
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Tanja Kinkel ist eine von mir sehr respektierte Autorin, da ihre Bücher immer eine gute Recherche versprecchen und meistens sehr spannend aufbereitet sind.
" Im Wind der Freiheit" macht hier keine Ausnahme. ...

Tanja Kinkel ist eine von mir sehr respektierte Autorin, da ihre Bücher immer eine gute Recherche versprecchen und meistens sehr spannend aufbereitet sind.
" Im Wind der Freiheit" macht hier keine Ausnahme.

Angesiedelt ist der Roman im Jahr 1848/49 im Deutschen Bund.
Das Volk erhebt sich gegen die Obrigkeit und die Vorherrschaft des Adels und somit beginnt der Anfang der Demokratie.

Zwei sehr unterschiedliche Frauen stehen im Mittelpunkt dieses Romans. Die Schriftstellerin Luise Otto, bei der es sich um eine Perönlichkeit handelt, die tatsächlich gelebt hat, die mit Worten kämpft und für ihre sozialkritischen Schriften berühmt wurde und die fiktive Figur Susanne Grabisch, die aus einfachen Verhältnisse stammt und sich auf einen gefährlichen Auftrag eingelassen hat.

Beide kämpfen für eine Idee, die zum Scheitern verurteilt ist, das Land aber für imer verändert wird, denn " Freiheit" war die Losung dieser Zeit.

Die Geschichten und der Beitrag beider Frauen zu diesem Thema sind Inhalt des Buches.

Lebendig wird die damalige Zeit aus zwei Perspektiven dargestellt. In einem sehr flüssigen und spannenden Schreibstil erfährt der Leser viel über die Geschichte und vor allem, dass nicht nur Männer die geschichte veränderten, sondern dass auch starke und mutige Frauen ihren Anteil hatten
Die Autorin beschreibt ihre Figuren sehr interessant und facettenreich und lässt die Geschichte so lebendig werden, dass man das Buch schlecht aus der Hand legen kann.

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Veröffentlicht am 09.04.2025

ich bin begeistert

Schwebende Lasten
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Inhalt dieses Buches ist das Leben einer Frau namens Hanna über fast ein Jahrhundert hinweg erzählt. Eine Familiengeschichte, die das 20. Jahrhundert vor den Augen des Lesers wieder auferstehen lässt, ...

Inhalt dieses Buches ist das Leben einer Frau namens Hanna über fast ein Jahrhundert hinweg erzählt. Eine Familiengeschichte, die das 20. Jahrhundert vor den Augen des Lesers wieder auferstehen lässt, zum großen Teil im Ostteil der Republik.

Die Protagonistin dieses Buches ist 1913 geboren und wächst ohne Eltern, aber mit halben und ganzen geschwistern auf.
Sie wird Blumenhändlerin, zwischendrin Haushaltshilfe und zuletzt Kranführerin.
Ihr Leben ist geprägt von Einfachheit und vor allem von Veränderung. Immer wieder muss sich sich auf neue Lebensumstände einstellen, Schicksalsschläge hinnehmen und doch damit klarkommen, denn das Schicksal geht nicht zimperlich mit ihr um und hält wenig Wärme für sie bereit.
Doch Hanna ist eine starke Frau , die mit viel Humor und Willenstärke die Herausforderungen des Lebens meistert und sich nicht unterkriegen lässt.

Blumen ziehen sich wie ein roter Faden durch dieses Buch, das ich auch aufgrund seines eingängigen Schreibstils gern gelesen habe.

Ein Buch das mich begeistert hat und da mir im Gedächtnis bleiben wird.

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Veröffentlicht am 09.04.2025

ein wunderbares Leseerlebnis

Der Bright-Side-Running-Club
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„The Bright - Side- Running-Club“ist ein wunderbares Leseerlebnis das Hoffnung und ein Ja zum Leben aus zentrale Aussage hat.

Keira ist eine viel beschäftigte Ehefrau, Mutter und Unternehmerin. Als sie ...

„The Bright - Side- Running-Club“ist ein wunderbares Leseerlebnis das Hoffnung und ein Ja zum Leben aus zentrale Aussage hat.

Keira ist eine viel beschäftigte Ehefrau, Mutter und Unternehmerin. Als sie eines Tages die Diagnose „Brustkrebs“ erhält, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg.Dann trifft sie auf Tamsin, die eine Laufgruppe für Krebspatienten ins Leben gerufen hat. Unter Gleichgesinnten merkt Keira, dass ihr nicht nur der Sport, sondern vor allem der Austausch und das gemeinsame Ziel, nämlich zu gefunden, ganz viel Kraft und Zuversicht verleiht.

Dieses Buch das natürlich ein sehr emotionales Thema behandelt, spiegelt die Welt der Betroffenen gut wider.
Vor allem aber zeigt es, wie wichtig es in solch einer Situation ist nicht allein zu sein.Freunde, vor allem, wenn sie selbst betroffen sind, können mit Rat, Aufmunterung und auch einer Umarmung helfen.Das Gefühl nicht allein zu sein, von einer Gemeinschaft aufgefangen zu werden, sich gegenseitig zu motivieren, ist ein wichtiger Baustein bei der Gesundung.

Der Schreibstil des Buches ist flüssig, humorvoll, nimmt das Thema aber ernst und beschönigt nichts.Doch Hoffnung ist wichtig und atmet aus fast jeder Zeile dieses Buches.
Die Protagonisten sind realistisch und liebevoll gezeichnet, sodass man sich ihnen nahe fühlt und ihr Handeln nachvollziehen kann.

Ein tolles Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 09.03.2025

eine tolle Familiengeschichte

Stromlinien
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Als ich dieses Buch sah, hat mich das Covr gleich angesprochen und ich dachte"das musst du lesen". Und der erste Eindruck hat nicht getäuscht, es war ein wundervolles Leseerlebnis.

Enna und Jale sind ...

Als ich dieses Buch sah, hat mich das Covr gleich angesprochen und ich dachte"das musst du lesen". Und der erste Eindruck hat nicht getäuscht, es war ein wundervolles Leseerlebnis.

Enna und Jale sind siebzehnjährige Zwillinge, die bei ihrer Großmutter Ehmi aufwachsen, da ihre Mutter sein Jahren im Gefängnis sitzt, ganz in der Nähe auf der Halbinsel Hahnöfersand.
Die beiden fiebern der Entlassung entgegen, da sie ihre Mutter kaum kennen.Als es endlich soweit ist, verschwindet die Mutter mit einem Zwilling, nämlich Jale. Enna macht sich auf die Suche nach ihnen.

Dieses Familienroman ist ein wundervoller Familienroman, der sehr viele interessante Themen behandelt. Das Leben als Zwilling, das Leben als Inhaftierte, aber auch Traumata und die Konsequenz des Schweigens. Außerdem gibt es wundervolle Beschreibungen der Elbmarsch gepaart mit Umweltfragen,- und Problemen.

Die Charaktere in diesem Buch sind wunderbar beschrieben und die Geschichte spingt zwischen den Zeit und führt teilweise bis zu hundert Jahre zurück.Dabei werden historische Begebenheiten aufgegriffen, was ich sehr reizvoll fand.

An manchen Stellen, vor allem am Anfang hätte man etwas straffen können, aber der Lesespaß wird dadurch nicht beeinträchtigt.

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