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Katjuschka

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.04.2025

Teil 24 der Reihe

Agatha Raisin und die tote Wohltäterin
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Agatha wird für eine Mordermittlung in das kleine Örtchen Piddlebury gerufen.
Die nicht sehr hilfsbereiten Bewohner machen auf Agatha und ihr Team einen mehr als seltsamen Eindruck und so kommen sie zu ...

Agatha wird für eine Mordermittlung in das kleine Örtchen Piddlebury gerufen.
Die nicht sehr hilfsbereiten Bewohner machen auf Agatha und ihr Team einen mehr als seltsamen Eindruck und so kommen sie zu keinem nennenswerten Ergebnis - und reisen notgedrungen wieder ab.
Erst als sich - nach Monaten - ein dritter dubioser Todesfall ereignet, kommt wieder Schwung in die Ermittlungen.
Nun wird Agatha nicht mehr nur von ihrer jungen Mitarbeiterin Toni unterstützt, auch Sir Charles, Roy Silver und ihr leicht hormongesteuerter Ex-Mann James Lacey sind jetzt in Piddlebury auf Mörderjagd.
Agatha ist mal wieder (wenn auch nur kurz) verliebt, trinkt diverse Gin-Tonic und gerät in Lebensgefahr.
Und (ebenfalls) mal wieder ist Polizist und Freund Bill Wong rechtzeitig zur Stelle um Agatha zu retten.
Ein weiterer sehr britischer Cosy-Krimi für alle Aggi-Fans!

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Teil 3 der Reihe

Mörderische Macarons. Ein Hansel & Pretzel Krimi
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Bei Hansel & Pretzel liegt Liebe in der Luft: Passend zum Valentinstag gibt es leckeres französisches Gebäck und Linn Sommer hat endlich ihr lang ersehntes Date mit Bas van de Groot.
Alles läuft perfekt ...

Bei Hansel & Pretzel liegt Liebe in der Luft: Passend zum Valentinstag gibt es leckeres französisches Gebäck und Linn Sommer hat endlich ihr lang ersehntes Date mit Bas van de Groot.
Alles läuft perfekt - bis der attraktive Kriminalkommissar zu einem Mordfall gerufen wird.
Das Opfer entpuppt sich als Maurice Woodard, Linns Friseur.
Nach außen gab er sich locker und leicht wie ein Macaron, doch unter der glatten Fassade schien er es faustdick hinter den Ohren zu haben.
Offenbar hat er seinen Kunden nicht nur die Spitzen geschnitten, sondern auch so manches dunkle Geheimnis entlockt.
Linn beginnt herumzuschnüffeln und die Fassade der einst schillernden Persönlichkeit bröckelt wie das Baisergebäck...

Linn stolpert mal wieder in einen Mordfall, auch wenn diesmal nicht sie die Leiche von Starfriseur "Hairlander" findet.
Trotzdem kann sie es nicht lassen in dem Fall herumzuschnüffeln, wie Bas ärgerlich feststellen muss.
Aber wenigstens privat sind die beiden sich jetzt endlich einig.
Ein weiterer Cosy-Krimi aus Kanada mit sympathischer Heldin, diversen Spuren und möglichen Verdächtigen, bei dem man bis zum spannenden Finale miträtseln kann.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Band 2 der Reihe

Tödliche Marillenzeit
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Marillenernte in der Wachau, ein Fest für die Sinne.
Auch Lou Conrad, Ex-Polizistin und Inhaberin des beliebtesten Feinkostladens der Region, möchte aus den Früchten Köstlichkeiten kreieren und fährt zum ...

Marillenernte in der Wachau, ein Fest für die Sinne.
Auch Lou Conrad, Ex-Polizistin und Inhaberin des beliebtesten Feinkostladens der Region, möchte aus den Früchten Köstlichkeiten kreieren und fährt zum Hof ihrer Bekannten Marta.
Doch dort macht Lou eine schockierende Entdeckung: Die Bäuerin liegt tot im Marillengarten.
Im Ort brodelt schnell die Gerüchteküche.
Beging ein Tourist die Tat?
Waren es skrupellose Obstdiebe?
Mit Sternekoch Fabio und Berner Sennenhund Michelin an ihrer Seite geht Lou der Sache auf den Grund und entdeckt: In diesem Fall ist das süße Gold der Wachau mit mörderischen Geheimnissen verbunden...

Auch im zweiten Band der Reihe lockt Beate Maxian ihre Leser(innen) mit einem Mord im Umfeld von Lou Conrad in die schöne Wachau.
Der Kriminalfall beginnt zuerst ruhig, wird dann aber spannend und lädt zum miträtseln ein.
Es gibt verschiedene Verdächtige und Motive, aber man erfährt erst recht spät wohin es sich entwickelt.
Wird dazu auch aus der Freundschaft zwischen Lou und Fabio jetzt vielleicht doch langsam mehr?
Die Beschreibungen des fiktiven kleinen Weinortes Marienkirchen, angesiedelt zwischen Dürnstein und Krems, ist wieder wunderbar gelungen und macht Lust dort ein ein Glas Wein oder einen Teller Marillenknödel zu genießen.
Ich bin Fan und komme wieder - in die Wachau und zu Lou Conrad!

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Echt schräg

Schräge Vögel – SOKO Neuntöter
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Harald, Katja, Thilo und Sabine sind Vogelbeobachter.
Oder Birder, wie es in Fachkreisen heißt.
Jeden Sonntag treffen sie sich in aller Herrgottsfrühe auf dem Beobachtungsturm im Grabenstätter Moos am ...

Harald, Katja, Thilo und Sabine sind Vogelbeobachter.
Oder Birder, wie es in Fachkreisen heißt.
Jeden Sonntag treffen sie sich in aller Herrgottsfrühe auf dem Beobachtungsturm im Grabenstätter Moos am Chiemsee, um ihrem Hobby nachzugehen und ein seltenes gefiedertes Exemplar vors Fernglas zu bekommen.
So auch an diesem Sonntag, als sie das Nest eines brütenden Braunkehlchens entdecken.
Nur dass sich unweit entfernt ein weniger schöner Anblick bietet.
Dort liegt Frank, ebenfalls ein begeisterter Hobby-Ornithologe, tot im Gehölz.
Ein tragischer Unfall, sagt die Polizei.
Doch davon wollen die Vogelbeobachter nichts wissen.
Nach dem längsten Gespräch ihrer bisherigen Bekanntschaft sind sie sich einig: Es war Mord. Und den müssen sie aufklären.
Trotz anfänglicher Turbulenzen wachsen sie bald zu einem gar nicht mal schlechten Team zusammen und beweisen sogar ungeahnte ermittlerische Fähigkeiten.
Denn sie lagen goldrichtig mit ihrer Vermutung: Der ach so harmlos wirkende Frank war ein knallharter Staatsanwalt, der sich nicht nur Freunde gemacht hatte…

Bei diesem Buch ist der Titel wirklich Programm!
Denn die Hauptpersonen sind allesamt wirklich, jede(r) für sich, irgendwie schräge Vögel mit seltsamen Interessen, bzw. Privatleben:
Der grummelige Harald, die nerdige Katja, der schüchterne Thilo und Sabine mit dem Mutti-Gen.
Und so geht es hier nicht nur um den toten Staatsanwalt, sondern auch um z.B. eine kiffende Mutter oder ein einsames Huhn.
Ich habe etwas gebraucht mich zu entscheiden, ob ich diese bunt zusammengewürfelte Truppe lustig oder eher anstrengend finden soll.
Die Geschichte hat eine ganz eigene Art von Humor und hebt sich damit ganz eindeutig von anderen Cosy-Krimis ab!
Die vier Hobby-Ermittler(innen) sind wild entschlossen den Mord aufzuklären und ihre Methoden sind dabei gleichermaßen naiv wie erfolgreich.
Und irgendwann muss man sie dann einfach mögen.
Ganz nebenbei lernt man etwas über die heimische Vogelwelt, was ich durchaus interessant fand, mich aber nicht zum Birder werden lässt.

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Jersey während der Besatzung

Die Übersetzerin
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Jersey, 1940. Als Hedy eine Stelle als Übersetzerin für die deutschen Besatzer der Kanalinsel antritt, weiß niemand, dass die junge Frau Jüdin ist.
Während sie durch heimliche Akte des Widerstands versucht, ...

Jersey, 1940. Als Hedy eine Stelle als Übersetzerin für die deutschen Besatzer der Kanalinsel antritt, weiß niemand, dass die junge Frau Jüdin ist.
Während sie durch heimliche Akte des Widerstands versucht, gegen die Nazis aufzubegehren, verliebt sie sich ausgerechnet in den deutschen Wehrmachtssoldaten Kurt, der ihre Gefühle erwidert.
Doch Hedys Identität bleibt nicht lange verborgen.
Gemeinsam mit Kurt und einer guten Freundin schmiedet Hedy einen mutigen Plan, um ihren Verfolgern zu entkommen...

Hedy und ihr guter Freund Anton sind, als es für Juden in Europa immer gefährlicher wurde, von Wien nach Jersey geflohen.
Von den Einheimischen zuerst zumindest geduldet, werden sie seit der Besatzung der Insel durch die Deutschen, nun gemieden.
Aufgrund ihrer Sprachkenntnisse arbeitet Hedi für die Besatzer - nur widerwillig, aber sie muss von irgendetwas leben. Das sie Jüdin ist wird verschwiegen. Auch von den Nazis selbst - sie wird dringend von ihnen gebraucht.
Die scheue Dorothea wird, nachdem sie sich in Anton verliebt und ihn sogar geheiratet hat, von der Familie verstoßen. Sie kennt Hedis Geheimnis, schweigt aber dazu.
Als sich Hedi und der deutsche Offizier Kurt ineinander verlieben wird es schwierig, denn wenn Kurts Vorgesetzte von ihrer Beziehung erfahren würden, hätte das furchtbare Folgen für alle.
Als sich der Krieg dem Ende zu nähern scheint, sind die Kanalinseln plötzlich vom Rest Europas abgeschnitten.
Hat Churchill sie etwa vergessen?

Wie sich das Leben auf den Kanalinseln während des Krieges verändert hat, was die Insulaner durchstehen mussten, darüber wissen die meisten Europäer nicht viel.
Jenny Lecoat schafft es mit dieser Geschichte, die Atmosphäre der damaligen Zeit sehr gut einzufangen.
Mit eher ruhigem Erzählstil wird anhand nur weniger Personen die Veränderung des Alltages sehr bildhaft geschildert.
Ich mochte Hedi, Anton und Kurt sehr gern, die etwas naive, stellenweise sogar weltfremde Dorothea hat mich an Melanie Wilkes aus "Vom Winde verweht" erinnert und tatsächlich wächst auch sie in entscheidenden Momenten über sich hinaus.
Auf Jersey, wo die Besatzungszeit noch immer allgegenwärtig ist, habe ich im Jersey Museum Bilder und Filme aus dieser Zeit gesehen und hatte diese beim hören direkt vor Augen.
Auf die dortige Frage, wo wir herkommen, haben wir etwas zurückhaltend "Germany, the former enemy" geantwortet.
Die lächelnde Antwort war "But nowdays friend, isn't it?".
Das positive, hoffnungsvolle Ende von "Die Übersetzerin" wird auf Jersey gelebt. Ich liebe es!

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