Ein guter Thriller rund ums Surfen
The Surf HouseDas Cover der deutschen Ausgabe mit Palme, rotem Strand mit Blutstropfen und viel Wasser spiegelt gut das Ambiente im Thriller wider. Der Titel „The Surf House“ verrät auch bereits den abseits gelegenen ...
Das Cover der deutschen Ausgabe mit Palme, rotem Strand mit Blutstropfen und viel Wasser spiegelt gut das Ambiente im Thriller wider. Der Titel „The Surf House“ verrät auch bereits den abseits gelegenen Surfer-Spot. Diese Idylle beruhigt zunächst nach dem spannenden Erlebnis des Models Bea in dunklen Gassen von Marrakesch in Marokko. Auf zwei Erzählebenen entwickelt sich ein Plot mit vielen verlogenen Wendungen. Geht es bei der eher einsamen, introvertierten, nach einem Neuanfang suchenden Bea zunächst um Erpressung bei der Beschaffung ihres gestohlenen Reisepasses, entwickelt sich auf dem zweiten Erzählstrang rund mit Savannah aus Kalifornien ein weiterer, völlig anders gestalteter, menschlich schwieriger Charakter. Auch die Nebenfiguren sind kreativ in ihrer Ausgestaltung und verhelfen diesem Thriller zu einer unerwarteten Offenbarung.
Ein überaus spannendes Lesevergnügen.