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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2025

Debüt einer sehr jungen Autorin

Jahreszeiten / Frühlingsnebel
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„Frühlingsnebel: Jahreszeiten - Teil 1“ ist ein ganz besonderes Buch – nicht nur wegen der Geschichte, sondern auch, weil es das Debüt einer gerade einmal 11-jährigen Autorin ist.

Arla Reiche hat mit ...

„Frühlingsnebel: Jahreszeiten - Teil 1“ ist ein ganz besonderes Buch – nicht nur wegen der Geschichte, sondern auch, weil es das Debüt einer gerade einmal 11-jährigen Autorin ist.

Arla Reiche hat mit viel Herz und Fantasie eine zauberhafte Welt erschaffen, in die man gern eintaucht.
Natürlich ist nicht alles perfekt, aber gerade das macht den Charme dieses Erstlingswerks aus. Für ein so junges Alter ist es wirklich beeindruckend, wie viel Gefühl und Vorstellungskraft in dieser Geschichte stecken.

Ein toller erster Schritt in die Autorenwelt – ich bin gespannt, wie es in Teil 2 weitergeht.

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Veröffentlicht am 25.06.2025

Sehr unterhaltsamer Kurzroman

Wer verflixt nochmal ist Nathaniel?
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Was für ein unterhaltsamer, spannender und außergewöhnlicher literarischer Ritt war das?

Ich mag unkonventionelle Geschichten und „Wer verflixt nochmal ist Nathaniel?“ ist einer davon.

Wir lernen Blue ...

Was für ein unterhaltsamer, spannender und außergewöhnlicher literarischer Ritt war das?

Ich mag unkonventionelle Geschichten und „Wer verflixt nochmal ist Nathaniel?“ ist einer davon.

Wir lernen Blue kennen. Sein Name lässt sich von seinen markanten, blauen Augen ableiten. Er ist etwas arrogant, von sich überzeugt, doch anstatt das er einem eher negativ auffällt, fand ich ihn in seiner Art sympathisch und sehr lustig.
Also kein aalglatter Everybody’s Darling.
Er fährt mit seinen Eltern zu einem Schloss in Castlewall und ist eher von diesem Trip ein wenig gelangweilt. Dort treffen sie auf Ernest, dem Besitzer und eigentlich geht der Besuch um eine mögliche Geschäftsverbindung… so glaubt es Blue zumindest.

Anstatt langweilige Verhandlungen lauschen zu müssen wird Blue Hals über Kopf in eine Welt voller Geheimnisse, übernatürlicher Ereignisse und skurriler Figuren hineingezogen. Aber wer verflixt nochmal ist Nathaniel, und warum nennt ihn dieser Ernest so?

Der Ton ist locker, die Dialoge spritzig und das Tempo angenehm flott. Die Story mystisch, fantasiereich und mit einer guten Note Humor und Ironie.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Der subtile Horror hat mich mitgerissen

Die stillen Gefährten
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Ein verlassener Landsitz, geheimnisvolle Holzfiguren und ein düsteres Geheimnis, das sich langsam entfaltet – „Die stillen Gefährten“ ist ein Gothic-Horror-Roman ganz nach meinem Geschmack. Laura Purcell ...

Ein verlassener Landsitz, geheimnisvolle Holzfiguren und ein düsteres Geheimnis, das sich langsam entfaltet – „Die stillen Gefährten“ ist ein Gothic-Horror-Roman ganz nach meinem Geschmack. Laura Purcell schafft es meisterhaft, eine unheimliche, dichte Atmosphäre aufzubauen, die einen von der ersten Seite an gefangen nimmt.

Im Zentrum steht Elsie, eine junge Witwe, die nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes auf das Anwesen seiner Familie zieht. Dort stößt sie auf rätselhafte Tagebücher – und auf titelgebenden „stillen Gefährten“: lebensgroße Holzfiguren, die eine beunruhigende Präsenz entwickeln.
Je tiefer Elsie in die Geschichte des Hauses eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Realität, Wahn und Übernatürlichem.

Was ich besonders mochte: der subtile Horror. Kein Blutvergießen, keine platten Schockmomente – sondern eine langsame, fast schleichende Gänsehaut, die sich beim Lesen immer weiter steigert.
Die Zeitsprünge zwischen den Jahrhunderten und die psychologische Tiefe der Figuren geben dem Roman zusätzliche Komplexität, ohne zu überfordern.

Düster, atmosphärisch und herrlich unheimlich – ein absoluter Lesetipp für alle, die subtilen Grusel lieben. Die düstere Stimmung zieht sich wie ein Nebel durch jede Seite.

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Veröffentlicht am 12.04.2025

Fantasyabenteuer mit Helden fernab des Mainstreams

The Shadow Within - Die Hangaia-Chroniken
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Ich bin immer noch gerührt, was für ein lieber, erfrischender und außergewöhnlicher Charakter Granny ist. Mit ihren 80 Jahren ist sie eher eine seltene „Art“ von Protagonistin in einem Fantasy-Roman und ...

Ich bin immer noch gerührt, was für ein lieber, erfrischender und außergewöhnlicher Charakter Granny ist. Mit ihren 80 Jahren ist sie eher eine seltene „Art“ von Protagonistin in einem Fantasy-Roman und hat mich aber gleich überzeugt und sich in mein Herz geschlichen.

Zusammen mit dem Stierdämon Kesetiaan (Minotaurus) wird sie in eine düstere, faszinierende Welt gezogen, in der Götter, Dämonen und alte Geheimnisse lauern. Einfühlsam nimmt sie sich dem großen und starken Dämon an um seine Halbschwester Malika zu suchen - doch ein Schatten lauert auf seine Chance und die beiden werden vor schwierige Prüfungen gestellt.

Die Geschichte punktet mit kreativem Worldbuilding, emotionaler Tiefe und überraschenden Wendungen.
Die Komplexität der Handlung verlangt beim Lesen etwas Aufmerksamkeit - was aber kein negativer Punkt sein soll. Ich liebe ausgefeilte Fantasywelten.
Insgesamt ein packendes und atmosphärisch
Abenteuer – einfach empfehlenswert.
Ich habe mein gefreut wieder einmal in Habgaia eintauchen zu dürfen und bin schon auf den 3. Band gespannt.

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Veröffentlicht am 31.03.2025

Bewegend und schonungslos

The Woman in Me
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„The Woman in Me“ ist eine bewegende, schonungslose Autobiografie, die tiefe Einblicke in Britney Spears Leben jenseits des Rampenlichts bietet. Mit einer emotionalen Stimme erzählt sie von ihrem Aufstieg ...

„The Woman in Me“ ist eine bewegende, schonungslose Autobiografie, die tiefe Einblicke in Britney Spears Leben jenseits des Rampenlichts bietet. Mit einer emotionalen Stimme erzählt sie von ihrem Aufstieg zum Popstar, den Schattenseiten des Ruhms und ihrer langjährigen Vormundschaft. Besonders beeindruckend ist ihre Ehrlichkeit, wenn sie über familiäre Konflikte, persönliche Kämpfe und ihren Weg zur Selbstbestimmung spricht.

Das Buch ist nicht nur eine spannende Lektüre für Fans, sondern auch ein starkes Statement über Kontrolle, Freiheit und weibliche Selbstbestimmung. Einzig an manchen Stellen hätte man sich noch tiefere Reflexionen gewünscht. Dennoch ist es ein fesselndes und aufrüttelndes Memoir.

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