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Veröffentlicht am 17.06.2025

Kampf ums Überleben

Lost in the Wild
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Mein 16jähriger Teenie und ich haben das Buch nacheinander gelesen und uns danach ausgetauscht. Insgesamt fand er das Buch besser (ist ja auch die Zielgruppe;) als ich. Da er an einem Tag gelesen hat ist ...

Mein 16jähriger Teenie und ich haben das Buch nacheinander gelesen und uns danach ausgetauscht. Insgesamt fand er das Buch besser (ist ja auch die Zielgruppe;) als ich. Da er an einem Tag gelesen hat ist ausreichend Spannung vorhanden und er konnte sich mit der jüngeren Gruppe gut identifizieren. Der Schreibstil lässt sich super und flüssig lesen und ist für jede Altersklasse geeignet (zumindest hat er uns beiden gut gefallen). Mein Eindruck von den Jugendlichen war eher nicht so gut, den Generationenunterschied (Konflikt scheint mir nicht so ganz passend) zwischen den Gruppen fand ich dennoch sehr interessant. So wirklich nahe gekommen sind uns die Figuren aber nicht. Junior bemängelt auch, dass es so viele Personen waren, dass ihm die Tiefe gefehlt hat und man sich Keinem so richtig nah gefühlt hat. Dafür sind natürlich viele Charaktereigenschaften vertreten und für jeden Leser was dabei. Khadra hat mich ziemlich genervt irgendwann, ich fand sie sehr engstirnig. Insgesamt fand ich die Jugendliche eher egoistisch; die Prepper waren mir aber auch nicht viel sympathischer. Insgesamt hatte jede Gruppe ihren "Aufreger" und Liebling (bei uns Timo und Sascha). Uns beiden hat am Ende noch ein Plotttwist oder Ähnliches gefehlt, so ein kleiner Überraschungseffekt wäre noch ein Kick gewesen. So hat für mich die Geschichte etwas dahin geplätschert, obwohl ich sehr gefesselt war und das Ende schlüssig ist und passt. Die Themen, die angesprochen wurden, haben bei meinem Teenie voll ins Schwarze getroffen und natürlich hat bei der Endwertung seine Meinung mehr Gewicht. Insgesamt ein spannender Jugendthriller der sowohl die Zielgruppe, als auch den Erwachsenen hier bei uns gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 02.06.2025

zwei Kemet - Geschichten

Road to Ombos
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In diesem Buch findet der Leser zwei Kurzgeschichten über den Gott Seth. Für mich war es das erste Buch aus der Kemet Reihe und fand die beiden Geschichten ganz unterhaltsam und als einstig oder Bonus ...

In diesem Buch findet der Leser zwei Kurzgeschichten über den Gott Seth. Für mich war es das erste Buch aus der Kemet Reihe und fand die beiden Geschichten ganz unterhaltsam und als einstig oder Bonus zu der Reihe gut geeignet. In der ersten Geschichte taucht Seth erstmals in der Menschenwelt auf und schafft sich mit seinem göttlichem Charme gleich neue Freunde, die er natürlich promt retten muss. Hier fand ich den Anfang bzw. die Einführung für eine Kurzgeschichte etwas lang. Es dauert etwas, bis es zur Sache geht und wird dann actionreich und mit Gefühl beendet. Die zweite Geschichte ist etwas humorvoller, denn gerade anfangs muss Seth sich mit modernen Gegebenheiten anfreunden, was mir in der ersten Geschichte etwas zu kurz kam. Somit ergänzen sich die beiden Abenteuer gut. Als eigenes Buch konnte mich dieser Ausflug nicht ganz begeistern, ich fand die Geschichten zu kurz und mich hätten die Figuren noch mehr interessiert. Das werde ich aber jetzt mit Totenfluch nachholen, denn das liegt bereits hier und bin durch "Road to Ombos" definitiv neugierig darauf geworden. Ich freue mich schon darauf einige der Figuren nun näher kennenzulernen. Für mich waren die beiden Kurzgeschichten also ein guter Teaser;)

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Veröffentlicht am 23.04.2025

außergewöhnliche, eher ruhige Geschichte

Yumi and the Nightmare Painter
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Für mich war es das erste Buch von Sanderson und ich war anfangs total verzaubert, aber der Reihe nach. Ich bin gut gestartet und man braucht wirklich keine Vorkenntnisse um die Geschichte zu genießen. ...

Für mich war es das erste Buch von Sanderson und ich war anfangs total verzaubert, aber der Reihe nach. Ich bin gut gestartet und man braucht wirklich keine Vorkenntnisse um die Geschichte zu genießen. Wie in einem Gemälde zeichnet der Autor eine sehr durchdachte und ausgefeilte Welt voller Kunst. Maler lebt in einer eher technisch fortschrittlichen Zeit und bindet Albträume in Form von Gemälden. Die vorherrschenden Farben Türkis und Magenta ziehen sich durch das ganze Buch (achtet mal auf die Kapitelanfänge). Passend dazu findet man immer wieder wundervolle Zeichnungen im Buch, die die Handlung unterstreichen. Yumis Welt ist eher traditionell verankert und sie baut skulpturenähnliche Kunst. Beide sind so unterschiedlich und sich trotzdem ähnlich. Sie nähern sich an und versuchen ihr Rätsel zu lösen. Erzählt wird das ganze von einem allwissenden Erzähler, der seinen eigenen Sinn für Humor hat (mir hat diese Auflockerung sehr gefallen). Die zauberhafte, außergewöhnliche ruhige Erzählweise hat mich anfangs total abgeholt und ich habe mich sehr gerne mit Yumi und Maler weggeträumt. Nun bin ich aber leider kein Fan von allzu ausschweifenden Geschichten und so wurde mir die Handlung zwischendrin zu ruhig. Das Dranbleiben hat sich am Ende aber gelohnt und dies wird sicherlich nicht das letzte Buch des Autors für mich sein. Ein wundervolle Liebesgeschichte, die mir wie mit ganz feinen Pinselstrichen penibel gemalt vorkam.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Spiel mit dem Feuer

Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1
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Na da spielt Rune aber mal gewaltig mit dem Feuer - und ich stand regelrecht in Flammen. Dieses Spielchen mit Gideon hat mich total fasziniert und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Gerade als ...

Na da spielt Rune aber mal gewaltig mit dem Feuer - und ich stand regelrecht in Flammen. Dieses Spielchen mit Gideon hat mich total fasziniert und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Gerade als ich dachte, jetzt müsste die Handlung voran gehen, geschah genau das und es wurde richtig spannend. Leider hat sich der Reiz dieses Geplänkels zwischen den Beiden dann etwas verflüchtigt, das Buch driftete etwas ins übliche Schema ab und wurde zumindest für mich vorhersehbar. Zum Glück war ich immer noch gefesselt von Runes Dreicksbeziehung zu den zwei Brüdern Alex und Gideon. Für wen sie sich wohl entscheidet? Das Ende war sehr rasant und überraschend, auch wenn ich ein paar Dinge schon vermutet habe. Auch das World Building wäre für mich noch ausbaufähiger gewesen, ich hätte gerne noch mehr über die Welt und deren Magie erfahren, das ging mir manchmal ein bisschen zu schnell. Die Blutmagie war schon gut ausgeführt, manchmal fanden sich am Kapitelanfang auch Begriffserklärungen (die haben mir sehr gefallen), aber gerade zur Geschichte der Hexen und v.a. Seraphina hätte ich mir noch mehr gewünscht (vielleicht kommt das aber auch im zweiten Band;). Dennoch ist dies Jammern auf hohen Niveau, denn gerade der Einstieg hat mich so abgeholt und mitgenommen wie schon lange nicht mehr. Band 2 kann ich kaum erwarten und überlege mir schon, ihn mir auf Englisch zu holen - so gut fand ich das Buch:)

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Veröffentlicht am 12.04.2025

magischer Abschluss

Kerze & Krähe
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Wer die Reihe kennt, kommt um den Abschluss nicht umhin - auch wenn dieses Buch dank des neuen Coverdesigns nicht gleich als 3. Band zuordenbar ist. Bitte lest unbedingt die ersten beiden Bände, denn sonst ...

Wer die Reihe kennt, kommt um den Abschluss nicht umhin - auch wenn dieses Buch dank des neuen Coverdesigns nicht gleich als 3. Band zuordenbar ist. Bitte lest unbedingt die ersten beiden Bände, denn sonst werdet ihr hiermit nicht so viele Freude haben, die Handlung schließt sich nämlich direkt an Band 2 an. Bei mir war es schon eine Zeit lang her, dass ich den gelesen hatte, ich bin trotzdem gleich wieder gut rein gekommen. Der Schreibstil ist geprägt von trockenem Humor, vielen Anspielungen auf Filme, Serien und mehr, jeder Menge Gesellschaftskritik und einfach herrlich skurril und komisch. Manchmal schweift der Autor etwas ab und widmet sich einer Nebenhandlung. In diesem Band fand ich die teilweise etwas zäh, wobei die gekennzeichneten Einschübe haben mir wiederum sehr gut gefallen. Buck, at its best, und Nadia spielen eine große Rolle, ein Wiedersehen mit Gladys und Roxanne, sowie einen Cameo-Auftritt gibt es auch. Für mich wurde alles würdevoll zum Abschluss gebracht. Die Auflösung der Flüche war spektakulär, wenn auch etwas flott und man lernt jede Menge griechischer Götter kennen;) Zu Empfehlen ist das Glossar am Ende, hier werden manche nicht übersetzten Namen und sonstige Begriffe erklärt, die sind nämlich auch oft Seitenhiebe. Selbst die erwähnten Bücher am Ende gibt es (dem Internet sei Dank, weiß ich das jetzt auch;) Ich habe mich jedenfalls sehr über den runden Abschluss gefreut und hatte meinen Spaß beim Lesen.

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