Profilbild von Erdhaftig

Erdhaftig

Lesejury Star
offline

Erdhaftig ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Erdhaftig über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2026

Schade

Von Blut & Magie
0

Lilly Leben als Kellnerin ist normal, bis eines Tages ein unverschämt gut aussehender Mann in ihr Leben tritt und sie in die Anderswelt entführt. Sie wacht prachtvoll auf, erfährt, dass sie halb menschlich, ...

Lilly Leben als Kellnerin ist normal, bis eines Tages ein unverschämt gut aussehender Mann in ihr Leben tritt und sie in die Anderswelt entführt. Sie wacht prachtvoll auf, erfährt, dass sie halb menschlich, halb unsterblich ist und schon lange vermisst wird. Sie ist eine Prinzessin und soll künftig über sieben Welten der Anderswelt herrschen. Bis dahin muss sie noch viel lernen.

Der Auftakt ist fulminant und glaubwürdig. Leider nur bis zur ersten Hälfte, danach flacht die Geschichte total ab. Lilly hat nur noch Augen für zwei Männer, beide wichtig, natürlich, und was sie anzieht. Bisschen Rahmenhandlung dazu. Von High Fantasy ist nichts zu spüren oder zu lesen.
Zu sämtlichen Typen fehlt ein Bezug, sie sind weder un- noch sympathisch und das gilt leider auch für die Hauptfigur. Schade.

Veröffentlicht am 19.12.2025

Viel Sex wenig Handlung

The Last Wish of Bristol Keats
0

Im ersten Band suchte Bristol ihren tot geglaubten Vater im Feenreich bei den Tuatha de Duann. Im vorliegenden Band hat sie ihn nicht nur gefunden sondern ist auch mit dem Elfenkönig liiert und befreit ...

Im ersten Band suchte Bristol ihren tot geglaubten Vater im Feenreich bei den Tuatha de Duann. Im vorliegenden Band hat sie ihn nicht nur gefunden sondern ist auch mit dem Elfenkönig liiert und befreit mal eben so seinen Bruder aus den Klauen ihrer Mutter, die sich als Blutmonster herausstellt.

Auf dem Weg dahin sind unglaublich viele, selten unerotische Sexszenen, die den Lauf der Geschichte eher hemmen als weiterbringen. Pearson erzählt detailliert, verzettelt sich leider zu oft in Belanglosigkeiten und lässt die eigentliche Handlung hintenüber kippen. Merkt das offenbar und lässt eine Art Zeitraffer alias Schnelldurchgang zu, um sie wieder flottzukriegen. So werden 500 e-bookseiten sehr lang. Ich habe den zweiten Band nicht ganz gelesen sondern ab der Mitte nur sporadisch. 300 Seiten hätten auch gereicht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.07.2025

Vom "Hölzchen auf Stöckchen

Italienische Abgründe
0

Eine Wasserleiche wird bei Riva gefunden und in die Gerichtsmedizin gebracht. Der Questore hat eine eigene Meinung ebenso wie Ernesto, ein cleverer, junger Polizist. Die Medizinerin hat eine völlig andere ...

Eine Wasserleiche wird bei Riva gefunden und in die Gerichtsmedizin gebracht. Der Questore hat eine eigene Meinung ebenso wie Ernesto, ein cleverer, junger Polizist. Die Medizinerin hat eine völlig andere Meinung und führt Fakten an. Zusätzlich wird der fast im Ruhestand befindliche Francesco hinzugerufen, denn er hat mit Mordfällen Erfahrungen. Man lernt auch auch die ziemlich seltsame, deutsche Freundin von Ernesto kennen. Und viel Drumherum, aber den Krimi sucht man oft vergeblich.
Die Nebenhandlungen stehen eindeutig im Vordergrund, ab und zu wird die "Wasserleiche" untersucht und überlegt, wer es wohl sein könnte. "Italienische Abgründe" ist ein reichlich langweiliger Roman mit vielen nebensächlichen Beschreibungen, die das Eigentliche nicht weiterbringen. Leider auch keine gute Unterhaltung bietend, denn der Lesefluss wird immer wieder unterbrochen. Vom "Hölzchen auf Stöckchen" und immer quer durch die Nebenhandlungen ohne jeglichen Roten Faden. Ich musste immer wieder umdenken, neu hinein kommen und das stört den Lesefluss erheblich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.04.2025

Zu viel gewollt

Verlorene Provence
0

Es ist der zwölfte Krimi rund um den mittlerweile im Ruhestand befindlichen Kommissar Albin Leclerc, der es immer wieder schafft mit seinem Mops an Tatorten aufzuschlagen. Und natürlich als "polizeilicher ...

Es ist der zwölfte Krimi rund um den mittlerweile im Ruhestand befindlichen Kommissar Albin Leclerc, der es immer wieder schafft mit seinem Mops an Tatorten aufzuschlagen. Und natürlich als "polizeilicher Berater" zu ermitteln und wenn die Kollegen noch so sehr mit den Augen rollen. In diesem Fall nimmt mehrerlei überhand. Ein alter, französischer Film wird neu gedreht, mitten in der Provence, in Leclercs Revier. Die Schauspieler sind erste, französische Sahne und es spielt viel Ehrfurcht vor ihnen mit hinein ebenso wie Star-Hudelei. Ebenso weiß man manchmal nicht, ob nun vom alten oder neuen Film die Rede ist. Und als ein Schauspieler am Set erschossen wird, fällt mir spontan Alec Baldwin ein, dem genau so etwas vor einiger Zeit angelastet wurde, weil die Patrone eben doch echt war. Leclerc ging mit das erste Mal wirklich auf die Nerven, seine Kollegen taten mir leid. Und mir war es gerade zu Beginn viel zu unruhig. Der Anfang ging noch, als der Mord passiert, ist Albin vor Ort und kriegt alles mit und dann gehen die Ermittlungen los und es wird arg unübersichtlich. Hier wurde aus meiner Leserinnensicht zu viel gewollt. Das finde ich schade! Vielleicht wird der 13. Band wieder anders?

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.03.2025

Der Titel passt nicht, bildet keinen roten Faden.

Hochzeit auf der kleinen Frieseninsel
0

Hanna hofft in Berlin vergebens auf ihre Beförderung während ihre Schwester Stine nur noch wenige Wochen vor ihrer Hochzeit mit Marten Schwierigkeiten unterschiedlicher Art erlebt. Sie könnte Hanna gut ...

Hanna hofft in Berlin vergebens auf ihre Beförderung während ihre Schwester Stine nur noch wenige Wochen vor ihrer Hochzeit mit Marten Schwierigkeiten unterschiedlicher Art erlebt. Sie könnte Hanna gut gebrauchen!

In diesem Roman dreht es sich vorrangig um Hanna, aber auch um ihre Familie und eine neue Liebelei, die bereits auf der Fähre von Dagebüll nach Föhr anläuft. Hanna ist ein Workaholic, Immobilienmaklerin mit Genuss, aber auch Inselkind und sie vermisst das Inselleben manchmal sehr. Und Stine bekommt vier Jahre nach der Geburt ihrer Tochter Besuch von deren Vater, der noch gar nicht weiß, dass sie auch zu ihm gehört. Und Marten, den sie heiraten möchte, ist fast nie da.

Bis zum letzten Drittel ist es ein angenehm zu lesender Wohlfühlroman. Lockerflockige Schreibe, anregend verfasst und gut zum Entspannen. Dann überschlagen sich die Ereignisse, mal ist Stine, mal Hanna im Vordergrund und plötzlich ist der Roman vor der Hochzeit zu Ende.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere