Lockerflockig
Der Garten der kleinen WunderToja ist introvertiert und lebt seit einer Krise in einem Haus in der Peripherie der Stadt wo sie sich in ihrem Garten wunderbar erholen kann. Dort sammelt sie unter anderem auch Inspirationen für ihre ...
Toja ist introvertiert und lebt seit einer Krise in einem Haus in der Peripherie der Stadt wo sie sich in ihrem Garten wunderbar erholen kann. Dort sammelt sie unter anderem auch Inspirationen für ihre Arbeit als Illustratorin. Als sie am Zaun auf eine Jugendliche trifft, die mit ihrer Introvertiertheit hadert, beschließt sie ihr zu helfen.
Der Roman ist aus der Sicht von Introvertierten verfasst. Da ich selbst halb intro-, halb extrovertiert bin, mag ich die Schreibweise von Patricia Koelle-Wolken. Manchmal wird sie mir allerdings zu beschreibend und zu blumig dabei. Und: nicht alle Introvertierten ticken gleich, wir sind genauso unterschiedlich wie sehr gesellige Menschen, das geht aus ihren Romanen nie hervor. Beispielsweise haben Intros angeblich nie Langeweile, auf mich trifft das eindeutig nicht zu. Ohne Langeweile wird man nicht kreativ, kommt nicht selbst auf Ideen... Dennoch macht es ihr locker-flockiger Schreibstil leicht die Geschichte zu lesen. Ein paar langatmige Beschreibungen steckt man gut weg. Ab der Mitte wird der Roman richtig gut, vorher ist er semi-gut zu lesen.