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Veröffentlicht am 20.04.2025

Atkins überzeugt mich immer wieder.

Die Nacht schreibt uns neu
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Wieder einmal ein Buch von Atkins, das mich komplett überzeugen konnte, obwohl es mich gefühlt eigentlich inhaltlich kaum interessiert. Ich weiß nicht, wie sie es immer wieder schafft, aber ich bin auf ...

Wieder einmal ein Buch von Atkins, das mich komplett überzeugen konnte, obwohl es mich gefühlt eigentlich inhaltlich kaum interessiert. Ich weiß nicht, wie sie es immer wieder schafft, aber ich bin auf jeden Fall Fan davon. Die Figuren sind lebendig, stark, und emotional genau so geschrieben, dass ich komplett mit ihnen mitfühlen kann. Außerdem finde ich, dass die weibliche Protagonistin wirklich extrem gut auf Situationen reagiert. Also nicht fehlerlos, das auf keinen Fall, weil natürlich haben Menschen Fehler, aber an keiner Stelle fand ich ihre Reaktionen frustrierend, oder hatte ein Gefühl von "warum tut sie denn das jetzt?" oder irgendwas in der Art. Sondern tatsächlich war ich eigentlich die ganze Zeit voll bei ihr, und fand es super, wie sie für sich eingestanden ist.
Und die Nebenfiguren fand ich auch großteils ziemlich gut. Klar, auch mit ihren Fehlern, und bei so einigen Sachen war ich überhaupt nicht bei ihnen, wie sie reagiert haben oder sich in das Leben der Protagonistin eingemischt haben, aber als Figuren haben sie gut funktioniert, ich fand die Handlungen komplett nachvollziehbar, und insgesamt hat sich für mich wieder einmal bewahrheitet, dass ich Atkins' Schreibstil genug mag, dass ich vermutlich alles von ihr mögen werde, sobald ich zu lesen anfange.
Hat mir alles in allem wieder gut gefallen!

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Guter Abschluss der Reihe

Wellenläufer - Die Wasserweber
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Und damit ist die Reihe nun beendet. Für mich ein würdiger Abschluss des ganzen. Ein paar der Probleme, die ich mit den ersten beiden Bänden hatte sind auch hier weiterhin geblieben (wie dass gerade die ...

Und damit ist die Reihe nun beendet. Für mich ein würdiger Abschluss des ganzen. Ein paar der Probleme, die ich mit den ersten beiden Bänden hatte sind auch hier weiterhin geblieben (wie dass gerade die Romanzen für mich sehr oberflächlich und die Figuren innerhalb dieser eher klischeehaft waren in meinen Augen), insgesamt ändert das aber nichts daran, dass ich weiterhin große Freude an der Geschichte hatte.
Teils wird es ein wenig viel und entsprechend unübersichtlich, die einzelnen Elemente der ersten Bücher werden in meinen Augen aber sehr gut aufgegriffen und auch zu einem großteils zufriedenstellenden Abschluss gebracht, der mich durchaus ein kleines bisschen Emotional gemacht hat. Nicht so viel, wie es vielleicht hätte sein können, aber doch so, dass ich jetzt nicht total unzufrieden bin.
Was die Figuren angeht, so muss ich gestehen, dass ich teilweise extrem frustriert war. Ich hatte eine Ahnung, in welche Richtung es geht, die sich tatsächlich auch bewahrheitet hat, und das hat sich alles gut aufgeklärt, aber leider hat es nichts daran geändert, dass ich teils beim Lesen wirklich wütend war. Das ist aber die einzige Sache, die mich wirklich dolle gestört hat, und da die denke ich durchaus gewollt war, empfinde ich das Buch insgesamt dennoch als super gelungen.
Mit hat auf jeden Fall die ganze Reihe sehr gut gefallen, und es passte durchaus stimmig zusammen, und alles in allem ist die Wellenläufer-Trilogie für mich durchaus empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 12.04.2025

Konnte für mich mit Band 1 mithalten

Wellenläufer (Band 2) - Die Muschelmagier
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Eine in meinen Augen wirklich gut gelungene Fortsetzung, die genauso spannend war, einige Dinge besser er- oder aufgeklärt hat, und unsere Helden ihrem Ziel ein wenig näher bringt. Und gerade in Zusammenhang ...

Eine in meinen Augen wirklich gut gelungene Fortsetzung, die genauso spannend war, einige Dinge besser er- oder aufgeklärt hat, und unsere Helden ihrem Ziel ein wenig näher bringt. Und gerade in Zusammenhang mit Band 1 muss ich auch sagen, dass einige Dinge wirklich gut angedeutet wurden, sodass ich mich bei der Auflösung jetzt teils doch gefragt habe, warum genau mir die Dinge nicht vorher aufgefallen sind.
Einige Dinge haben mich nicht ganz so überrascht, weil ich damit gerechnet habe, dass Figuren in die entsprechende Richtung handeln würden, andere waren für mich doch erstaunlich, und während manche Dinge ein wenig Klischeehaft blieben, oder mir auf jeden Fall eher oberflächlich erschienen (gerade was Männer/Jungen und Frauen/Mädchen angeht), fand ich es diesmal besser eingebaut in Dinge, die genau das eher nicht waren, sodass es mich weniger gestört hat, selbst wenn es mir aufgefallen ist.
Der Mahlstrom ist auf jeden Fall ein spannender Gegner, finde ich, und wie die Welt aufgebaut ist und die einzelnen Leute damit zusammenhängen gefällt mir weiterhin echt gut. Bisher konnte die Reihe mich also sehr überzeugen und ich bin neugierig, wie sich das alles am Ende aufklären wird im nächsten Band.

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Intensive Geschichte und Figuren

She Who Became the Sun
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She Who Became The Sun hat mir wirklich gut gefallen. Ich brauchte zwei Anläufe für das Buch, weil ich beim ersten Mal festgestellt habe, dass ich nicht in der Stimmung/Verfassung bin/die Geduld habe, ...

She Who Became The Sun hat mir wirklich gut gefallen. Ich brauchte zwei Anläufe für das Buch, weil ich beim ersten Mal festgestellt habe, dass ich nicht in der Stimmung/Verfassung bin/die Geduld habe, es richtig zu lesen, aber jetzt beim zweiten Anlauf hat's funktioniert, und ich hatte eine gute Zeit mit der Geschichte und den Figuren.
Es war trotzdem teils echt anstrengend zu lesen, was vielleicht auch daran liegt, dass ich üblicherweise nicht wirklich historische Romane lese, sodass es teils einfach eine ganze Weile gedauert hat, bis ich durch abschnitte durch war, aber in der Mischung mit den Figuren, die ich wirklich gelungen fand, und dem Fantasy-Aspekt hat das für mich trotzdem echt gut funktioniert.
Und ich würde zwar nicht behaupten, dass ich die Figuren alle total mögen würde (dafür passiert einfach zu viel), aber als Figuren für diese Geschichte sind sie wirklich spannend, und ich habe doch gerne über sie gelesen/fand, dass sie super gepasst haben. Und gerade die Zwischenmenschlichen Momente oder alles, was mit Geschlechterrollen zu tun hatte, hat Parker-Chan in meinen Augen echt gut hinbekommen, und war richtig interessant zu lesen und hat auch viel zum Nachdenken angeregt. Und mir hat auch sehr gefallen, wie deutlich wurde, was die Ansichten der einzelnen Figuren waren. Also es kommen ein paar Mal Ansichten auf, was Rollenbilder und so angeht, die heutzutage natürlich absolut überholt sind, aber in einem historischen Roman der in China spielt ist es dann wieder absolut passend, und für mich hat es echt gut funktioniert, wie Parker-Chan damit umgegangen ist, dass Figuren diesen Rollenbildern/Erwartungen widersprechen, sie aber trotzdem in dem Denken gefangen sind.
Insgesamt ein echt spannendes Buch, und ich bin froh, dass ich endlich zum Lesen gekommen bin, und bin mir außerdem echt sicher, dass ich Band 2 auch noch irgendwann lesen werde, einfach weil ich wirklich gespannt bin, wie es mit allen weitergeht und vor allem, wie die Geschichte ausgeht, denn ehrlicherweise erwarte ich nichts gutes. Könnte auch am Titel des nächsten Bandes liegen (der Titel dieses Bandes ist ja auch extrem passend zur Story, was ich wirklich cool finde), ich weiß es nicht, aber aktuell habe ich nicht wirklich das Gefühl, dass das alles ein gutes Ende nehmen wird. Ich lasse mich aber auch gerne eines besseren belehren, also mal sehen, was da noch kommt!

Zur Übersetzung muss ich sagen, das die mir teils nicht ganz richtig vorkam, weil da einfach mit dem Deutschen manchmal ein etwas anderes Bild vermittelt wurde als im Englischen, im großen und Ganzen ist sie aber ganz gut, denke ich, und lässt sich auch schön lesen. Buch war zumindest für mich also ein ziemliches Highlight!

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Veröffentlicht am 22.03.2025

Wieder einmal sehr spannender Auftakt einer neuen Reihe

Helden des Olymp 1: Der verschwundene Halbgott
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Als ich Percy Jackson gelesen habe, wusste ich schon ein bisschen was von dem, was kommen würde, in Helden des Olymp bin ich aber komplett blind reingegangen. (Ich wusste tatsächlich nicht einmal, dass ...

Als ich Percy Jackson gelesen habe, wusste ich schon ein bisschen was von dem, was kommen würde, in Helden des Olymp bin ich aber komplett blind reingegangen. (Ich wusste tatsächlich nicht einmal, dass es noch mehr Bücher im selben Universum wie Percy Jackson gibt, bevor ich PJ beendet hatte.)
Die Geschichte hat mir gut gefallen. PJ mochte ich etwas mehr, aber ich glaube, das liegt daran, dass ich mich dort einfach in die Helden verliebt habe, so dass es ein bisschen traurig war, jetzt anderen Leuten zu folgen. Ich hätte einfach gerne ein bisschen mehr von den Leuten gesehen, die ich schon kannte. Aber ich denke, dass mir die nächsten Bücher mehr Spaß machen werden, denn auch hier mochte ich die Helden sehr, und sobald ich mich an sie gewöhnt habe, bin ich sicher, dass diese Reihe mit ihnen genauso gut sein wird. (Obwohl ich hoffe, dass es mehr von Percy & seinen Freunden geben wird, auch wenn sie nicht mehr unbedingt die Hauptfiguren sind, wenn ich das richtig sehe.)

Die Figuren habe ich also nicht geliebt, aber sie waren trotzdem ziemlich super. Alle haben ihre eigene Motivation und ihre eigenen Ziele, aber auch ein gemeinsames Ziel, und ich mochte, woher jeder kam, und ihre individuellen Geschichten waren wirklich nett. Ich mag besonders Leo. Er ist witzig und cool, und ich habe mich immer gefreut, wenn es seine Perspektive war, weil ich einfach die Art und Weise mochte, wie er auf die Dinge eingegangen ist, das war toll.
Jason war auch sehr interessant. Und ich gebe zu, dass ich dachte, sein plötzliches Auftauchen und seine fehlenden Erinnerungen in Verbindung mit seinem Vater seien eine Lüge und es würde sich am Ende herausstellen, dass er irgendwie Percy ist. Auch wenn es sehr offensichtlich war, dass das nicht der Fall war, aber die Ähnlichkeiten waren da, und mein Gehirn hat es einfach angenommen. Aber wie es stattdessen ausgegangen ist, hat mir sehr gut gefallen (und war auch viel logischer), und es war sehr befriedigend.

Und die Geschichte selbst fand ich auch gut. Ich mochte es, wie alle zusammengearbeitet haben und wie sich einige Dinge mit Hera und so ergeben haben, und es war meiner Meinung nach ein sehr spannender Plot, auch wenn er sich für mich manchmal ein bisschen komisch/falsch/kantig angefühlt hat (ich kann allerdings nicht sagen, warum, und es hat mich nicht gestört, es ist nur so, dass ich jetzt, wenn ich zurückdenke, das Gefühl habe, dass einiges davon ein bisschen mehr … irgendwas hätte sein können).

Ich bin neugierig darauf, wie sich alles entwickeln wird und wohin die ganze Sache führt, und auch darauf, wie die Sache mit dem Gedächtnis alles beeinträchtigen könnte (und ob die Charaktere wirklich so gut sind, wie ich sie im Moment finde) und werde irgendwann (sobald ich die Zeit finde) auf jeden Fall noch weiterlesen.