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Tilinchen

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Nur äußerlich verzaubert

Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse
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Das Cover und der Farbschnitt haben mich absolut angezogen und begeistert. Schnell war der Klappentext gelesen und für spannend befunden. Aber leider konnte das Buch die wundervolle äußere Gestaltung nicht ...

Das Cover und der Farbschnitt haben mich absolut angezogen und begeistert. Schnell war der Klappentext gelesen und für spannend befunden. Aber leider konnte das Buch die wundervolle äußere Gestaltung nicht im Inhalt spiegeln.

Aber zunächst einmal worum geht es überhaupt?

Im kleinen Städtchen Hohenburg passieren allerhand Dinge denen Irida und ihre Clique nachgehen. Ihre Bande nennt sich „die Furchtlosen“ und besteht neben Irida aus Cedric, Jeremy und Jinjin. Gemeinsam gehen sie nächtlichen Raubgräbern im Maisfeld, einem rätselhaften Schlüssel und einem Vermissten in den Schlossberghöhlen, in denen es obendrein spukt!, nach. Beim nachgehen der mysteriösen Ereignisse kommt Irida auf die Spur einer geheimen Anderswelt. Dabei wissen sie nicht wer ihr Freund und wer der Feind ist. Wem können sie noch vertrauen?

Das Buch beginnt dann mit Steckbriefen der vier Freunde was an sich eine super Sache ist und ich gerne zu Beginn lese. Allerdings wurde fast alles so wie es beschrieben wurde im ersten Kapitel nochmal wiederholt. Und viele Details wurden im laufe des Buches immer wieder aufgegriffen. Hier hätte ich gerne bei den Steckbriefen einen Überblick ihres Charakters und ein Bild gehabt. Auch wiederholt sich immer wieder wie Irida immer wieder betont wie stark sie ist und wie alleine sie sich in ihrer Familie fühlt. Bei den Freunden lag der Fokus sehr auf dem Aussehen und der Kleidung der Personen und weniger auf ihrem Charakter. Daher waren die Charaktere für mich unnahbar und eine Entwicklung konnte ich nicht auszumachen. Auch die ständigen Beschreibungen der Outfits und des Essens ersetzten die fehlenden Emotionen hier nicht. Die Interaktionen blieben auf einer emotionslosen Ebene, was die Charakter für mich nicht nahbarer macht. Hier wäre eine weitere Verbindung der einzelnen Gruppenmitglieder als die Ausenseiter zu sein schön gewesen. Das dargestellte Alter konnte mit der viel zu abgeklärten und überheblichen Art meiner Meinung nach leider auch nicht getroffen werden. Mal ehrlich- sie erleben hautnah einen Mord und ihnen fällt nichts besseres ein als einen Teil der Mordwaffe mitzunehmen? Auch die Tatsache, dass sich Magische Wesen mitten unter ihnen befinden wurde einfach so hingenommen und akzeptiert. Sie sind weder in Panik geraten noch ausgerastet oder brauchten Zeit sich mit dem Gedanken anzufreunden. Mit der Entdeckung war es als wäre es selbstverständlich das sie existieren. Zudem wirkten einige Stellen rund um Jeremy, der rumänischen Herkunft ist und Wörter nicht immer richtig verwendet, bei der Berichtigung sehr gestellt und auch z.T. erzwungen dieses Bild zu halten. Dabei fand ich die Grundidee und auch das Setting mit Hohenburg und somit einem Deutschen Ort interessant. Denn Trolle sind ja nicht gerade häufig als Thema zu finden und bieten daher einen großen Spielraum.

Interessant wurde das Ganze durch verschiedene Handlungsstränge die parallel zueinander verlaufen und erst im Verlaufe des Geschehens zueinander finden. Dadurch waren viele Handlungen nicht gerade vorhersehbar und es bestand eine permanent Grundspannung. Was dazu führt, dass man sich immer wieder die Frage stellt wie die Dinge zusammenhängen und wie es weitergeht. Leider bleiben wir recht planlos und nur wenige Geheimnisse wurden aufgedeckt und die Geschichte endet mit einem Cliffhanger. Was ich bei Kinderbüchern nicht gerne mag. Hier fände ich eine in sich abgeschlossene Handlung schöner. Die dann im Großen und Ganzen noch nicht abgeschlossen ist und weiter verfolgt wird.

Damit kann ich für mich zusammenfassen, dass das Buch eine schöne Optik und eine interessante Grundidee hat, Trolle sind definitiv mal was anderes, mich aber nicht überzeugen konnten.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Auf Yeti suche

Insel der Tier-Abenteuer: Eine geheime Spur
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Das Cover von „Insel der Tier-Abenteuer“ hat uns direkt angesprochen. Es versprüht den Eindruck von Abenteuer voller Freundschaft und vielen Tieren. Die Zeichnung ist sehr liebevoll und ansprechend gestaltet. ...

Das Cover von „Insel der Tier-Abenteuer“ hat uns direkt angesprochen. Es versprüht den Eindruck von Abenteuer voller Freundschaft und vielen Tieren. Die Zeichnung ist sehr liebevoll und ansprechend gestaltet. Auch die Illustrationen im gesamten Buch sind sehr schön, sie passen perfekt zum kindlichen und freundlichen Ton des Buches. Auch wenn sie nur in schwarz-weiß sind und so nicht diese tolle Stimmung vom Cover mitnehmen.
Gut dazu passt auch die große Schrift, die ideal für Erstleser und Lesemuffel ist. Zudem sind die Kapitel kurz – was das Lesen zusätzlich unterstützt. Der Schreibstil ist einfach und gut verständlich und damit sehr passend für die angesprochene Zielgruppe.
Im Buch geht es um Pauline, die Tiere einfach nur liebt und gemeinsam mit ihrem sprechendem Hund Peps und ihrem Freund Felix die Tierretter-Bande gründet. Gemeinsam sind sie auf der Insel Bad Brausewind auf der Suche nach einem mysteriösen Zottelwesen. Ist es wirklich ein Yeti?
Dazu werden die vorkommenden Personen vorab in einer Zeichnung und kurzer Beschreibung aufgelistet, was sehr hilfreich ist. Denn es sind einige unterschiedliche Charaktere und nicht alle erhalten mehr Aufmerksamkeit im Buch um genauer darauf einzugehen.
Zu dem leichten Schreibstil und der großen Schrift ist der Text jedoch schon relativ anspruchsvoll für die angesprochene Zielgruppe und nicht gerade zum Lesen lernen geeignet. Es bestehen teilweise sehr lange Passagen ohne Unterbrechung durch eine Illustrationen. Und dadurch sind selbst geübte Leser in dieser Zielgruppe nicht gerade animiert, trotz kurzer Kapitel. Die Geschichte ist sehr lieb gehalten und zum Teil schon etwas zurückhaltend. Hier hätte durchaus etwas mehr Spannung eingebaut werden können.
Zum Lesen lernen finde ich das Buch nicht unbedingt sehr geeignet, aber für junge Selbstleser ein nettes und lustiges Buch voller Fantasie.

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Veröffentlicht am 15.05.2025

Da geht definitiv mehr

Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1
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Die Leseprobe hat mich absolut begeistert und so wurde das Buch auch voller Vorfreude erwartet. Das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön gestaltet und passen hervorragend zur Story. Leider konnte ...

Die Leseprobe hat mich absolut begeistert und so wurde das Buch auch voller Vorfreude erwartet. Das Cover und der Farbschnitt sind wunderschön gestaltet und passen hervorragend zur Story. Leider konnte der Inhalt damit nicht mithalten. So schön das äußere Bild auch ist, so träge ist der Inhalt des Buches. Der Einstieg in die Geschichte rund um Rune, die ein gefährliches Doppelleben führt und dabei tagsüber ein Mitglied der gesellschaftlichen Elite spielt und nachts unter dem Decknamen „Roter Nachtfalter“ Hexen in Sicherheit bringt liest sich flüssig und ist gut verständlich. Dabei bildet den Mittelpunkt der Geschichte das Miteinander zwischen ihr und Gideon Sharpe. Dieser ist ein Hexenjäger und kommt ihr gefährlich nahe. Die Dynamik die bei den Versuchen der beiden sich gegenseitig zu durchschauen und auszuspielen entsteht bietet viel Potenzial, bleibt aber leider ungenutzt. Ebenso ist die erschaffene Welt eher blass und wirkt Kulissenhaft. Viel erfahren wir hier nicht und wenn nur Bruchstücke die einem das bis dato erstellte Bild ersetzen.
Der Fokus der Geschichte liegt hier nicht in einer tiefgreifenden Fantasywelt, sondern eher auf der Beziehung zwischen Rune und Gideon. Auch sind eher die emotionalen Verwicklungen, das Misstrauen und die aufkeimenden Gefühle hier stärker im Fokus als der Fantasyteil. Jedoch ist auch die Tiefe der hier projizierten Gefühlswelt der beiden Protagonisten nicht sehr tief und zum Teil sind ihre Absichten und inneren Konflikte nicht immer nachvollziehbar. Zu den Charakteren und ihrer Vergangenheit erfahren wir auch nicht viel und so bleibt vor allem zunächst am Anfang vieles ungewiss.
Die Handlung ist stellenweise langwierig, nimmt zum Ende hin aber zum Glück an Tempo auf. Trotzdem sind die Plottwists meist vorhersehbar und es gab kaum Überraschungen.
An sich eine schöne Geschichte die sich gut liest. Jedoch habe ich mir dabei deutlich mehr Fantasy gewünscht und auch mehr Informationen zur dargestellten Welt. Hinzu kommt, dass man als Leser Rune dabei zusehen konnte wie sie andauernd mit der Informationsbeschaffung beschäftigt war. Auch wurden einige Erinnerungen ständig im fast gleichen Wortlaut wiederholt, dabei nur minimal um neue Informationen ergänzt. Gut fand ich die Idee mit der Blutmagie und das sie an verschiedene Eigenschaften mit ihrer Art und Stärke gebunden ist. Spannend dazu noch, dass jeder Zauber Spuren hinterlässt, sowohl psychisch als auch körperlich.
Im Großen und Ganzen eine schöne Geschichte die gut geschrieben ist und sich flüssig lesen lässt. Ich würde auch sagen, dass es auf jeden Fall auch für jüngere LeserInnen ab 14 uneingeschränkt geeignet ist und vor allem auch für Fantasy Neulinge die noch nicht wissen ob das Genre was für sie ist. Oder einfach um ein wenig abzuschalten und in eine einfache Welt abzutauchen. Mich konnte das Buch nicht voll überzeugen, trotzdem bin ich auf Band zwei gespannt.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Gezeitenmagie

Magic of Moon and Sea. Die Diebin der vielen Gesichter
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Der Titel des Buchs „Magic of Moon and Sea- Die Diebin der vielen Gesichter“ ist ein äußerst passender Titel. Denn die Geschichte handelt um ein Mädchen das durch die Gezeitenmagie, Flut und Ebbe, die ...

Der Titel des Buchs „Magic of Moon and Sea- Die Diebin der vielen Gesichter“ ist ein äußerst passender Titel. Denn die Geschichte handelt um ein Mädchen das durch die Gezeitenmagie, Flut und Ebbe, die Gabe hat sich in verschiedene Personen zu verwandeln.
In der Geschichte geht es um Ista Flit, die ihren spurlos verschwundenen Pa in Shelwich sucht. Dort steigt und sinkt die Magie mit den Gezeiten. Die Stärke der Magie ist dabei an Ebbe und Flut gebunden, bei Flut nimmt sie zu und bei Ebbe wieder ab. Dabei ist die Gezeitenmagie bei den Bewohnern unterschiedlich stark ausgeprägt und in ihrem erscheinen komplett unterschiedlich. Bei den meisten Bewohnern des Ortes bedeutet das, dass sie nur Kleinigkeiten wie ihre Fingernagelfarbe oder Augenfarbe ändern können. Andere wiederum können wenige cm über dem Boden schweben, sind besonders stark oder haben sogar gar keine Magie. Ista, die Hauptprotagonistin, hat eine ganz außergewöhnlichen Gabe, da sie sich in verschiedene Menschen verwandeln kann und da ihr Magie sehr stark ist, auch bei Ebbe. Diese Gabe macht sich Alexo zu Nutze und Ista damit zu einer Diebin. Zum Ende hin lernt Ista Nat und Ruby kennen und sie Freunden sich an. Gemeinsam gehen sie den Geheimnissen des Orts auf den Grund…
Ich brauchte einige Zeit um in die Geschichte hineinzukommen. Die Geschichte wird aus Sicht von Ista erzählt und Stellenweise sind in kursiver Schrift immer wieder kurze Eindrücke von ihren Gedanken oder Erinnerungen aufgeführt. Ein immer wiederkehrender Gedanke dabei ist „ich bin verwegen“, jedoch passt dies nicht so ganz zu ihrem Charakter. Sowohl Ista als auch die weiteren Charaktere sind passend zur Geschichte, aklerdings bleibt die Entwicklung der Charaktere aus. Zudem hat mich der Schreibstil nicht so ganz gepackt und auch die Geschichte war eher schleppend. Lediglich zum Schluss kam Spannung auf und die Story wurde nochmal interessant.
Die Idee die Magie mit den Gezeiten zu koppeln fand ich gut und mal was anderes. Jedoch fehlte mir die Spannung. Für die Altersgruppe von 10 Jahren ist es sicherlich ausreichend oder auch für den ersten Fantasiekontakt. Für eingefleischte Fantasiefans ist es jedoch nur ein nettes Beiwerk.

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