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Veröffentlicht am 09.06.2025

Spannender Wirtschaftskrimi

Aus Angst
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Die international tätige Wirtschaftskanzlei Hammersmith wird von Umweltaktivisten erpresst. Diese wollen einen Umweltskandal eines großen Mandanten, die German Petroleum AG, öffentlich machen, wenn nicht ...

Die international tätige Wirtschaftskanzlei Hammersmith wird von Umweltaktivisten erpresst. Diese wollen einen Umweltskandal eines großen Mandanten, die German Petroleum AG, öffentlich machen, wenn nicht ein hoher Geldbetrag gezahlt wird. Mitarbeiter der Münchener Kanzlei sollen Kenntnis von der Umweltverschmutzung gehabt haben. Hammersmith leitet umgehend interne Ermittlungen ein. Einer seiner einflussreichsten Partner, Henry Klein, drängt ihn, seinen Bruder George mit den internen Ermittlungen zu beauftragen. Probleme haben diesem seine gute Stellung in einer anderen Anwaltskanzlei gekostet. Er wird engagiert.

Bei einem Arbeitsessen stellt die German Petroleum der Wirtschaftskanzlei einen lukrativen Millionenauftrag in Aussicht. Wissend, dass die Kanzlei erpresst wird, fordert diese die Kanzlei auf, die internen Ermittlungen geräuschlos durchzuführen. Henry Klein fordert seinen Bruder auf, die Ermittlungen zu beenden, da nichts an der Umweltverschmutzung dran sei. Und da war noch der Unfalltod eines Kollegen einige Tage vor der Erpressung. War es ein Unfall?

Jörg Kirchner hat einen spannenden und fesselnden Schreibstil. Die erzählte Geschichte ist gut verständlich und nachvollziehbar. Die Macht, die Gier und die Intrigen sind gut herausgearbeitet und erzählt. Die gesamte Story ist lebhaft und der Leser möchte immer weiterlesen, weil der Spannungsbogen immer wieder aufgebaut wird. Aber auch die Beschreibung der handelnden Protagonisten ist gut beschrieben. Der Leser erhält den Eindruck, als wären ihm diese persönlich bekannt und er sei Teil der Geschichte. Das Buchcover ist typisch für einen Wirtschaftsbeitrag. Man kann in das Bild schon verschiedene Handlungen hineininterpretieren, je nach eigener Fantasie.

Ich fand den Wirtschaftskrimi verständlich, spannend und unterhaltsam. Die Erzählung war flüssig und fesselte mich als Leser. Für mich in fesselnder Wirtschaftskrimi.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Mystery-Story mit Telepathie

Mystery Eye
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Tammy, ein 14-jähriges Mädchen aus einem problematischen Haus, wird ihm Rahmen durch die Sozialbetreuung, wie in den Jahren zuvor, in ein Ferienlager geschickt. Hier ist sie einer der Ältesten und fühlt ...

Tammy, ein 14-jähriges Mädchen aus einem problematischen Haus, wird ihm Rahmen durch die Sozialbetreuung, wie in den Jahren zuvor, in ein Ferienlager geschickt. Hier ist sie einer der Ältesten und fühlt sich nicht sonderlich wohl. Hier trifft sie auf den ebenfalls 14-jährigen Isaac, einem reichen Jungen, der seine Sozialstunden in diesem Ferienlager ableisten muss. Zwischen Beiden gibt es eine geheimnisvolle Verbindung. Nicht nur der besondere Augenkontakt, welcher telepathische Kräfte zwischen Beiden hervorruft, auch haben sie am gleichen Tag Geburtstag. Eine spannende Geschichte beginnt und führt die Zwei zu weiteren Jugendlichen, welche ebenfalls am gleichen Tag Geburtstag haben und über telepathische Fähigkeiten verfügen. Ein spannendes Abenteuer beginnt...
Die Autorin Susann Blum erzählt eine spannende und außergewöhnliche Geschichte. Sie versteht es, den Spannungsbogen immer weiter aufzubauen und den Leser an die Story zu fesseln. Die Charakteren werden sehr gut beschrieben. Die Unterschiedlichkeit der beteiligten Personen passt sehr gut. Mögen und Nichtmögen sind wichtiger Bestandteil der Geschichte. Aber nur gemeinsam können sie ihr Ziel, oder besser gesagt, das erste Etappenziel, zu erreichen.
Das Buchcover ist genauso außergewöhnlich, wie die Geschichte selber. Die Gestaltung spricht mich an und macht neugierig.
Der Schreibstil zieht den Leser in den Bann. Der Wechsel zwischen Gesprächen, Telefonaten und insbesondere die telepathischen Unterhaltungen, sind hervorragend dargestellt und verständlich. Der Leser fühlt sich als Teil der erzählten Geschichte.
Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Da es sich um Band 1 handelt, freue ich mich sehr auf die Fortsetzung in Band 2.

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Ein spannender Thriller

Christine Bernard. Tödliche Intelligenz
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Als Bereichsleiterin in einem IT-Unternehmen will Ana Rubin einen letzten Test unternehmen, bevor das Projekt aus der künstlichen Intelligenz der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Dann überschlagen ...

Als Bereichsleiterin in einem IT-Unternehmen will Ana Rubin einen letzten Test unternehmen, bevor das Projekt aus der künstlichen Intelligenz der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Dann überschlagen sich im weiteren Verlauf die Ereignisse. Vermummte stürmen eine Veranstaltung. Der Geschäftspartner von Ana Rubin wird vor einen LKW gestoßen und stirbt. Das KI-System wird von einem Hacker sabotiert. Ein weiterer Mord geschieht und Ana Rubin gerät selbst in Gefahr.

Die Autorin greift ein brisantes und spannendes Thema auf. Einerseits kann KI helfen und entlasten. In diesem Thriller wird die negative Seite in einem spannenden Thriller gezeigt. Spannend umschreibt Maria Heinrich die Befürworter wie auch Gegner zu diesem Thema. Die Vorstellung eines KI-Projektes wird nicht nur positiv gesehen, sondern Aktivsten stürmen eine Veranstaltung und Hacker attackieren gar das Programm. Morde geschehen, die Entwicklerin gerät selbst in Gefahr. Natürlich spielt auch die Politik eine Rolle. Ein Auf und Ab.

Mit ihrem spannenden und flüssigen Schreibstil zieht die Autorin den Leser in den Bann. Geschickt versteht sie es, den Leser in die Geschichte zu integrieren. Sie versteht es aber auch, diesen geschickt immer wieder in die Irre zu führen. Es gibt immer wieder Wendungen, wenn man denkt, Motive und Täter endlich zu kennen. Die Darstellung des Thrillers erscheint durchaus realistisch.

Mir hat der Thriller um die KI unheimlich gut gefallen. Er ist unterhaltsam, regt aber nebenbei zum Nachdenken an. Ein Muss, für jeden (KI)-Thriller-Fan.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Brutales tiefstes Mittelalter

LEICHENMOND
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Mit Leichenmond hat Dietmar Schenk einen Thriller verfasst, der den Leser in tiefste Mittelalter versetzt. Inquisition und Leichenschändung, Alchemie und Liebe sind Bestandteile des Thrillers.

Malcolm ...

Mit Leichenmond hat Dietmar Schenk einen Thriller verfasst, der den Leser in tiefste Mittelalter versetzt. Inquisition und Leichenschändung, Alchemie und Liebe sind Bestandteile des Thrillers.

Malcolm ein Medicus mit Hang zur Alchemie hat einen besonderen Trieb. Bei Vollmond begeht auf den Friedhöfen an kürzlich weiblichen Verstorbenen Leichenschändung. Die Mörderin Lucy wird zum Tode verurteilt. Malcom gräbt sie mithilfe seines Dieners Binagh aus und erschrickt, dass diese noch lebt. Das führt dazu, dass Gabor, Abt der Dominikaner, im Ort nach Hexen und dem Leichenschänder sucht und die Inquisition auf grausame Art durchführt....

Der Thriller wird sehr spannend und authentisch erzählt. Der Schreibstil ist flüssig und verständlich. Die Erzählung ist in allen Facetten durchaus hart, jedoch nicht übertrieben. Der Leser kann durchaus in der Story versinken. Das Buchcover passt sehr gut zum Titel und dem Thriller. Ein außergewöhnliches Buch, sehr lesenswert für Leser, die das Besondere wünschen und den harten Erzählstil mögen.

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Veröffentlicht am 09.04.2025

Lehrreiches Kinderbuch in zwei Sprachen

Der Igel, der das Wetter malte - The Hedgehog, Who Painted the Weather
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Das Kinderbuch ist sehr schön und kindgerecht gestaltet. Neben einer schönen Geschichte um Tom, den Igel mit seinen Freunden Rudolf, das Eichhörnchen und Michael, die Meise, sind die Illustrationen sehr ...

Das Kinderbuch ist sehr schön und kindgerecht gestaltet. Neben einer schönen Geschichte um Tom, den Igel mit seinen Freunden Rudolf, das Eichhörnchen und Michael, die Meise, sind die Illustrationen sehr ansprechend. Der kleine Leser kann schön in die Erzählung eintauchen. Die Geschichte wird in zwei Sprachen erzählt. Die beiden Texte sind sehr gut angeordnet, so dass die Illustrationen nicht beeinträchtigt werden. Es bleibt dem Kind überlassen, wie die Geschichte vorgelesen wird, ob in deutsch oder englisch.

Ich finde die Idee und den Gedanken, das Kinderbuch in zwei Sprachen zu gestalten, sehr gut. Es ist zeitgerecht dazu bei, bereits früh mit verschiedenen Sprachen aufzuwachsen und dadurch das Miteinander zu stärken.

Es wäre schön, wenn diese Idee sich weiter ausbaut und die Verantwortlichen diese Möglichkeit aufgreifen und das Angebot in Kindergarten, der Vorschule oder in Vorleserunden mit den Kindern nutzen. Bitte mehr davon.

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