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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2025

Schon die absoluten Basics

21 Dinge über deine Finanzen, die du wissen solltest
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Dieses Buch ist meiner Meinung nach nur für absolute Einsteiger empfehlenswert, denn es werden nur die absoluten Basics kurz und knapp aufgelistet, die jedem, der sich schonmal mit dem Thema Finanzen/Vermögensaufbau ...

Dieses Buch ist meiner Meinung nach nur für absolute Einsteiger empfehlenswert, denn es werden nur die absoluten Basics kurz und knapp aufgelistet, die jedem, der sich schonmal mit dem Thema Finanzen/Vermögensaufbau beschäftigt haben, völlig klar sind.

Wem würde ich das Buch also empfehlen: Berufseinsteigern, die sich zum ersten Mal mit dem Thema Sparen/ Investieren auseinandersetzen und allen, die die eigenen Finanzen noch nicht aktiv selbst in die Hand nehmen.

Es wird nur Theorie in kurzen, übersichtlichen Kapiteln runtergebrochen, es gibt keine klaren Handlungsempfehlungen/ Strategien. Diese Buch ist also wirklich nur ein Überblick darüber, welche Punkte man berücksichtigen/ abdecken sollte. Weitere, tiefergehende Recherche ist also hinterher auf jeden Fall noch notwenig. Viele der genannten Punkten sollten eigentlich sogar selbstverständlich sein.

Ein paar nützliche, weiterführende Links sind beim Ebook direkt in den Text eingebunden, was ich gut umgesetzt fand.
Insgesamt für mich jetzt nichts neues, aber eine übersichtliche Zusammenfassung

Veröffentlicht am 16.04.2025

Interessenkonflikte

Wo wir uns treffen
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Die Handlung spielt innerhalb weniger Tage, die die Ereignisse unmittelbar vor und nach der Beerdigung des Familienpatriarchen beleuchten. Der Leser wird direkt in eine emotional aufgewühlte Atmosphäre ...

Die Handlung spielt innerhalb weniger Tage, die die Ereignisse unmittelbar vor und nach der Beerdigung des Familienpatriarchen beleuchten. Der Leser wird direkt in eine emotional aufgewühlte Atmosphäre geworfen, die Gemüter kochen an allen Stellen schnell hoch und vor den gegensätzlichen Interessen der Kinder/Erben, rückt das eigentliche Ereignis der Beerdigung in den Hintergrund. Auch das Thema Trauer wird hier überraschenderweise eigentlich gar nicht aufgegriffen. Fand ich unkonventionell, aber eigentlich mal ganz erfrischend.

Was mir gefallen hat war, wie die einzelnen Leben und Schicksale miteinander verstrickt waren. Es gibt eine tiefgreifende Verbundenheit zwischen den Menschen, die auf dem Gelände des Familienanwesens leben. Es gibt verschiedene Abhängigkeitsverhältnisse, Schicksalsschläge und emotionale Verkettungen, die sich erst nach und nach offenbaren und der Handlung einen emotionalen Rahmen geben.

Die Enthüllung der tief schürfenden Familiengeschichte fand ich gelungen eingebunden. Vor allem das Thema vererbte Schuld fand ich durchaus interessant ausgearbeitet und für meinen Geschmack hätte das gerne noch mehr Raum einnehmen können. So einen echten Roten Faden, abgesehen vom Countdown bis zur Beerdigung ganz es hier für mich nicht so wirklich. Stattdessen sind hier eben bunt Themen zusammengewürfelt worden.

Das offene Ende fand ich hier tatsächlich sehr passend. Für mich war es nicht unbedingt ein Buch, das ich mal eben weglese. Vielmehr ein Buch, dass zum Reflektieren und Gedanken machen anregt.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Spannende Jagd mit Spuren in die Vergangenheit

Die Nacht (Art Mayer-Serie 3)
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Dieses Buch ist der Band auf den ich seit dem ersten Aufeinandertreffen zwischen Art und Milla gewartet habe. Ich fand den Fall rund im Danas Verschwinden echt interessant und gut geplottet.

Die Handlung ...

Dieses Buch ist der Band auf den ich seit dem ersten Aufeinandertreffen zwischen Art und Milla gewartet habe. Ich fand den Fall rund im Danas Verschwinden echt interessant und gut geplottet.

Die Handlung wird in zwei Zeitebenen erzählt. Die Rückblenden in Danas Jugend und zum Verschwinden ihres Bruders fand ich sehr spannend. Und ich wäre niemals hinter die Auflösung des Falls gekommen. Wahnsinn, wie sich der Plot aufbaut und alles letztendlich ineinander greift.

Ich mag einfach, wie sich die Figuren in dieser Reihe entwickeln. Besonders Milla ist mir sehr ans Herz gewachsen, aber auch Art muss man trotz seiner etwas schroffen und starrsinnigen Art einfach mögen.

Ich mag es wie dieses Buch die Brücke zwischen der High Society der Stadt mit ihren hochrangigen Mitgliedern und Existenzen am Gesellschaft schlägt. Ein Fall der Gegensätze voller alter Geheimnisse und der Begleichung einer alten Schuld.

Ich finde das Buch liest sich einfach klasse weg, ist stimmig geplottet und durchweg spannend. Ist vielleicht kein absoluter Pageturner, aber liefert wieder stark ab. Bin großer Fan dieser Reihe und dieser Fall ist mir der liebste.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Wow, sehr eindrücklich und bewegend

Break to You
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Neal Shusterman ist einer dieser Autoren, von denen ich mittlerweile blind ein Buch kaufen würde, weil ich einfach mag wie er schreibt und was seine Bücher in mir auslösen. Dieses Buch ist nun ein Gemeinschaftprojekt ...

Neal Shusterman ist einer dieser Autoren, von denen ich mittlerweile blind ein Buch kaufen würde, weil ich einfach mag wie er schreibt und was seine Bücher in mir auslösen. Dieses Buch ist nun ein Gemeinschaftprojekt und allein vom Inhalt her fand ichs richtig stark. Ich finde diese Art Bücher hat einen echten Impact, bewegt was im Leser und regt zum Nachdenken an.

Das Setting der Jugendstrafanstalt fand ich überzeugend dargestellt, wobei ich natürlich sagen muss, dass meine Referenzen aus Literatur und Fernsehen stammen und ich die Authentizität nicht bewerten kann. Dadurch, dass die Strafanstalt auch als besonderes Konzept beschrieben wird, wurden den Autoren vielleicht auch ein paar Freiheiten gelassen. Der Leser bekommt auf jeden Fall gute Einblicke in das System, den Alltag und die Gruppendynamik.

Das Notizbuch als Stilmittel fand ich gut gewählt, die Texte sind kraftvoll und ergreifend, sie erlauben den Protagonisten eine ehrliche Bindung über die räumliche Trennung hinweg aufzubauen. Die Einzelschicksale, die aufgegriffen wurden, fand ich sehr bewegend.

Vor allem aber gecatcht hat mich dann der Plan, das Teamwork, der Zusammenhalt im Angesicht einer gemeinsamen Sache. Da hatte ich zwischendurch echt Gänsehaut beim Leser. Hier kommen die Stärken und besonderen Charakterzüge der einzelnen Figuren gut zum Tragen.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen und die Bilder, die es mir in den Kopf gesetzt hat, werde ich noch lange mit mir herumtragen.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Identität in dystopischer Isolation

Schweben
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Die Idee dieses Buches, eine dystopische Welt nach dem Klimawandel, in der die Menschen in abgeschotteten Siedlungen leben, die sie nicht verlassen können, fand ich erstmal grundsätzlich spannend. Vor ...

Die Idee dieses Buches, eine dystopische Welt nach dem Klimawandel, in der die Menschen in abgeschotteten Siedlungen leben, die sie nicht verlassen können, fand ich erstmal grundsätzlich spannend. Vor allem weil relativ früh die Frage nach dem "außen", hinter den Grenzen der Siedlung aufgeworfen wird. Die Autorin spielt hier mit dem Leser, hält ihm immer wieder kleine Informationshäppchen vor die Nase, verzichtet aber zum großen Teil auf Erklärungen und Antworten. Wer will kann sich seinen Teil denken oder sich in der schwerelosen Geschichte einfach treiben lassen.

Die Protagonistin hat einen interessanten Beruf für sich ergriffen: sie schafft Identitäten, übernimmt das Leben anderer, verliert sich in der Illusion dessen, was sie was als Dienstleistung für andere kreiert. Ein völlig neues selbst, ein Jemand anders sein. Ich finde es sehr spannend, wie sich der Plot entwickelt und wie man als Leser fast schon voyeuristische Einblicke in diese Leben bekommt, die da geschaffen werden. So weit so psychologisch erstmal mitreißend. Aber dann wird es wild.

Denn in der Siedlung scheint etwas vorzugehen. Und plötzlich beginnen die Menschen zu schweben, die Zahl der Todesfälle durch Abstürze steigt stetig. Bei dieser Skurrilität, die auch nicht weiter vertieft wird, hat mich die Geschichte ein bisschen verloren. Ich habe mir rationale Erklärungen gewünscht, etwas greifbares an dem man sich festhalten und orientieren kann. Rund um eine Protagonistin, die der Realität entgleitet, gerät nun auch die physische Welt aus den Fugen.

Das Buch hat einen wahnsinnig tollen Erzählton. Es ist ruhig geschrieben, teilweise nüchtern, teilweise mit einer sanften Bestimmtheit. Mich hat es beim Lesen abwechselnd geschaudert und besänftigt. Am Ende- ein kurzer Blick über den Tellerrand, dann Schluss. Dieses abrupte Ende, ein Finale ohne Schrecken, hat mich einerseits enttäuscht und andererseits begeistert. Es ist schwer in Worte zu fassen, aber das Konzept, dass die Autorin hier geschaffen hat, funktioniert.

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