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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.04.2025

Spannende Jagd mit Spuren in die Vergangenheit

Die Nacht (Art Mayer-Serie 3)
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Dieses Buch ist der Band auf den ich seit dem ersten Aufeinandertreffen zwischen Art und Milla gewartet habe. Ich fand den Fall rund im Danas Verschwinden echt interessant und gut geplottet.

Die Handlung ...

Dieses Buch ist der Band auf den ich seit dem ersten Aufeinandertreffen zwischen Art und Milla gewartet habe. Ich fand den Fall rund im Danas Verschwinden echt interessant und gut geplottet.

Die Handlung wird in zwei Zeitebenen erzählt. Die Rückblenden in Danas Jugend und zum Verschwinden ihres Bruders fand ich sehr spannend. Und ich wäre niemals hinter die Auflösung des Falls gekommen. Wahnsinn, wie sich der Plot aufbaut und alles letztendlich ineinander greift.

Ich mag einfach, wie sich die Figuren in dieser Reihe entwickeln. Besonders Milla ist mir sehr ans Herz gewachsen, aber auch Art muss man trotz seiner etwas schroffen und starrsinnigen Art einfach mögen.

Ich mag es wie dieses Buch die Brücke zwischen der High Society der Stadt mit ihren hochrangigen Mitgliedern und Existenzen am Gesellschaft schlägt. Ein Fall der Gegensätze voller alter Geheimnisse und der Begleichung einer alten Schuld.

Ich finde das Buch liest sich einfach klasse weg, ist stimmig geplottet und durchweg spannend. Ist vielleicht kein absoluter Pageturner, aber liefert wieder stark ab. Bin großer Fan dieser Reihe und dieser Fall ist mir der liebste.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Wow, sehr eindrücklich und bewegend

Break to You
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Neal Shusterman ist einer dieser Autoren, von denen ich mittlerweile blind ein Buch kaufen würde, weil ich einfach mag wie er schreibt und was seine Bücher in mir auslösen. Dieses Buch ist nun ein Gemeinschaftprojekt ...

Neal Shusterman ist einer dieser Autoren, von denen ich mittlerweile blind ein Buch kaufen würde, weil ich einfach mag wie er schreibt und was seine Bücher in mir auslösen. Dieses Buch ist nun ein Gemeinschaftprojekt und allein vom Inhalt her fand ichs richtig stark. Ich finde diese Art Bücher hat einen echten Impact, bewegt was im Leser und regt zum Nachdenken an.

Das Setting der Jugendstrafanstalt fand ich überzeugend dargestellt, wobei ich natürlich sagen muss, dass meine Referenzen aus Literatur und Fernsehen stammen und ich die Authentizität nicht bewerten kann. Dadurch, dass die Strafanstalt auch als besonderes Konzept beschrieben wird, wurden den Autoren vielleicht auch ein paar Freiheiten gelassen. Der Leser bekommt auf jeden Fall gute Einblicke in das System, den Alltag und die Gruppendynamik.

Das Notizbuch als Stilmittel fand ich gut gewählt, die Texte sind kraftvoll und ergreifend, sie erlauben den Protagonisten eine ehrliche Bindung über die räumliche Trennung hinweg aufzubauen. Die Einzelschicksale, die aufgegriffen wurden, fand ich sehr bewegend.

Vor allem aber gecatcht hat mich dann der Plan, das Teamwork, der Zusammenhalt im Angesicht einer gemeinsamen Sache. Da hatte ich zwischendurch echt Gänsehaut beim Leser. Hier kommen die Stärken und besonderen Charakterzüge der einzelnen Figuren gut zum Tragen.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen und die Bilder, die es mir in den Kopf gesetzt hat, werde ich noch lange mit mir herumtragen.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Identität in dystopischer Isolation

Schweben
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Die Idee dieses Buches, eine dystopische Welt nach dem Klimawandel, in der die Menschen in abgeschotteten Siedlungen leben, die sie nicht verlassen können, fand ich erstmal grundsätzlich spannend. Vor ...

Die Idee dieses Buches, eine dystopische Welt nach dem Klimawandel, in der die Menschen in abgeschotteten Siedlungen leben, die sie nicht verlassen können, fand ich erstmal grundsätzlich spannend. Vor allem weil relativ früh die Frage nach dem "außen", hinter den Grenzen der Siedlung aufgeworfen wird. Die Autorin spielt hier mit dem Leser, hält ihm immer wieder kleine Informationshäppchen vor die Nase, verzichtet aber zum großen Teil auf Erklärungen und Antworten. Wer will kann sich seinen Teil denken oder sich in der schwerelosen Geschichte einfach treiben lassen.

Die Protagonistin hat einen interessanten Beruf für sich ergriffen: sie schafft Identitäten, übernimmt das Leben anderer, verliert sich in der Illusion dessen, was sie was als Dienstleistung für andere kreiert. Ein völlig neues selbst, ein Jemand anders sein. Ich finde es sehr spannend, wie sich der Plot entwickelt und wie man als Leser fast schon voyeuristische Einblicke in diese Leben bekommt, die da geschaffen werden. So weit so psychologisch erstmal mitreißend. Aber dann wird es wild.

Denn in der Siedlung scheint etwas vorzugehen. Und plötzlich beginnen die Menschen zu schweben, die Zahl der Todesfälle durch Abstürze steigt stetig. Bei dieser Skurrilität, die auch nicht weiter vertieft wird, hat mich die Geschichte ein bisschen verloren. Ich habe mir rationale Erklärungen gewünscht, etwas greifbares an dem man sich festhalten und orientieren kann. Rund um eine Protagonistin, die der Realität entgleitet, gerät nun auch die physische Welt aus den Fugen.

Das Buch hat einen wahnsinnig tollen Erzählton. Es ist ruhig geschrieben, teilweise nüchtern, teilweise mit einer sanften Bestimmtheit. Mich hat es beim Lesen abwechselnd geschaudert und besänftigt. Am Ende- ein kurzer Blick über den Tellerrand, dann Schluss. Dieses abrupte Ende, ein Finale ohne Schrecken, hat mich einerseits enttäuscht und andererseits begeistert. Es ist schwer in Worte zu fassen, aber das Konzept, dass die Autorin hier geschaffen hat, funktioniert.

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Veröffentlicht am 13.04.2025

für mich ein cozy Read

Wild Love
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Was mir an diesem Buch so gefallen und mich abgeholt hat war, dass die Protagonisten schon etwas älter und im Leben gefestigter sind. Auch die Themen rund um Beruf, Found Family, Verlust und mentale Gesundheit ...

Was mir an diesem Buch so gefallen und mich abgeholt hat war, dass die Protagonisten schon etwas älter und im Leben gefestigter sind. Auch die Themen rund um Beruf, Found Family, Verlust und mentale Gesundheit wirkten dadurch ernster und ich konnte mich leichter damit identifizieren.

Fords Titel als der „heißeste Milliardär der Welt“ hat mich zu Anfang direkt erstmal abgeschreckt, aber weder lässt er seinen Reichtum raushängen, noch steht seine Attraktivität wahnsinnig im Fokus. Stattdessen ist die Geschichte überraschend bodenständig. Das fand ich wahnsinnig erfrischend und hat mich sehr angesprochen. Und Ford selbst ist einfach ein hinreißender, pedantischer, liebenswerter Teddybär mit mit genau der richtigen Prise verruchter Hotness.

Cora ist ein absolutes Goldstück, ich mochte ihre abgeklärte, unverblümte Art. Und ein paar Mal habe ich wirklich laut auflachen müssen. Generell haben mir die Figuren und wie sie absolut selbstverständlich füreinander einstehen und füreinander da sind unglaublich gut gefallen.
Es ist einfach eine wunderschöne, verspielte und doch erwachsene Liebesgeschichte. Habs sehr gefühlt und sehr geliebt

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Ein Leben zwischen medialer Präsenz und realer Einsamkeit

Tiny House
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Für mich war dieses Cover ein echter Eyecatcher, hatte aber für mein Empfinden ehrlich gesagt wenig mit dem tatsächlichen Inhalt des Buches zu tun. Hat aber auf jeden Fall gereicht um mich neugierig zu ...

Für mich war dieses Cover ein echter Eyecatcher, hatte aber für mein Empfinden ehrlich gesagt wenig mit dem tatsächlichen Inhalt des Buches zu tun. Hat aber auf jeden Fall gereicht um mich neugierig zu machen. Die Handlung blieb etwas hinter meiner Erwartungshaltung zurück, war aber trotzdem auf eine Art faszinierend, dass ich nicht aufhören könnte weiterzulesen.

Emil ist ein sonderbarer Protagonist. Obwohl er im Zentrum der Geschichte steht, ist er zu einem großen Teil fremdbestimmt, lebt in Abhängigkeit von anderen und unterwirft sich deren Launen. Immer wieder lässt er sich instrumentalisieren und wird so zum Spielball von Unternehmen, Bekannten und Kollegen. ich hatte beim Lesen oft die Fragen im Kopf "wie kann das sein? Wie kann man so leben?".
Viele Situationen wirken stark übertrieben, aber das Konzept funktioniert, weckt immer wieder neu die Aufmerksamkeit des Lesers.

Das Thema Wohnen, das im Klappentext recht viel Raum einnimmt, wird immer mal wieder auf verschiedene Weise angeschnitten, schafft Gegensätze und teilweise Reibungspunkte, aber auf recht subtile Weise. Gleichzeitig trägt es nicht unbedingt zur Handlung bei.
Viel mehr geht es um Emils Entwicklung von einer unkonventionellen Lebensweise hin zu einem gefestigten, fast schon spießbürgerlichen Leben mit Kernfamilie.

Die Geschichte hat sich gut Weglesen lassen und der ungeschulte Blick in Emils Leben war durchaus interessant. Ich hatte mir zwar etwas anderes vorgestellt, aber ich fand die ungeschulte Sicht auf Emils Chaos, seine Lebensstationen und die Chancen die sich ihm bieten, aber auch die Kurven, die er gerade so kriegt, tatsächlich irgendwie mitreißend. Ich könnte mir dieses Buch super als Mini-Serie vorstellen.

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