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Veröffentlicht am 14.04.2025

Zwischen China und Chinatown in New York

Cinema Love
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Das Cover passt mit dem abgebildeten Kino perfekt zum Thema, wirkt aber auch eher ruhig und melancholisch durch die dunkle, menschenleere Umgebung, die nur durch die Kinowerbung etwas Licht erhält. Einzigartig ...

Das Cover passt mit dem abgebildeten Kino perfekt zum Thema, wirkt aber auch eher ruhig und melancholisch durch die dunkle, menschenleere Umgebung, die nur durch die Kinowerbung etwas Licht erhält. Einzigartig finde ich, was oft bei Büchern des Verlages vorkommt, dass der Buchrücken weiß gestaltet ist, aber ein kleines Stück auch das Motiv des Covers zeigt, das sieht im Bücherregal sehr besonders aus.

Das Erstlingswerk des Autors, das sich über vierzig Jahre von China bis nach Chinatown in New York erstreckt. Man verfolgt das Leben mehrerer Personen sowie Paare, die etwas mit dem Arbeiterkino zu tun haben, in dem schwule Männer ihre Gefühle ausleben durften, im Gegensatz zu anderen Orten in ihrem Land.

Die Kapitel sind relativ kurz und haben keine Absätze, was ich etwas störend fand, da es etwas ermüdend war. Von der Geschichte selbst habe ich erwartet, dass der Fokus nur auf Old-Second und Shun-Er liegt und nicht auf den anderen Charakteren, das war etwas unerwartet und deshalb fand ich es an manchen Stellen nicht so spannend.

Ansonsten war es ein interessantes Werk, dass mit viel Gefühl erzählt wurde über mehrere Jahrzehnte, sodass man die Charaktere gut kennenlernen konnte.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Tolles Cosy-Crime in der Schweiz mit italienischen Einflüssen

Der Schädel von Sant'Abbondio
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Mein erstes Buch in der Reihe Moira Rusconi und auch mein erstes Buch, das in der Schweiz spielt, obwohl der Kanton die Besonderheit hat, durch die Nähe zum Nachbarland noch viele italienische Einflüsse ...

Mein erstes Buch in der Reihe Moira Rusconi und auch mein erstes Buch, das in der Schweiz spielt, obwohl der Kanton die Besonderheit hat, durch die Nähe zum Nachbarland noch viele italienische Einflüsse zu haben.

Der Anfang war gleich spannend, mit einem Blick auf die letzten Momente des Toten und dem Fund der Schädel. Obwohl ich die Charaktere vorher nicht kannte, bin ich gut in die Handlung reingekommen, da es nicht zu viele Charaktere gab und ich dadurch nicht durcheinander kam mit den Personen. Die Atmosphäre selbst ist durch die Lage des Ortes sehr italienisch, was vor allem durch das Essen und die Sprache verkörpert wurde. Das fand ich sehr gut vermittelt, so dass man sich als Leser alles gut vorstellen konnte.

Alles in allem ein interessanter Krimi, der gut in das Genre Cosy Crime passte, da er vom Ton her eher ruhig gehalten war, zwar mit einigen Wendungen, aber nicht blutrünstig oder ähnliches.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Mehr als nur Sommer, Sonne und Sonnenschein

The Surf House
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Dass es auf Marroko nicht nur Meer, Strand und Sonnenschein gibt, muss unsere Protagonistin Bea feststellen, als sie ihren Modeljob an den Nagel hängt und prompt überfallen wird.

Doch eine Retterin ist ...

Dass es auf Marroko nicht nur Meer, Strand und Sonnenschein gibt, muss unsere Protagonistin Bea feststellen, als sie ihren Modeljob an den Nagel hängt und prompt überfallen wird.

Doch eine Retterin ist in Sicht und sie findet eine Bleibe im Surf House, einer Ferienunterkunft direkt am Meer. Doch ist wirklich alles so perfekt wie es scheint oder gibt es doch dunkle Geheimnisse im vermeintlichen Paradies?

Die Geschichte ist angenehm geschrieben und von Anfang an spannend, Beas Wege auf einer ihr fremden Insel und ihr Aufbau von Beziehungen und Misstrauen. Die Thrilleraspekte werden im Laufe der Handlung immer stärker und es ist spannend, dem Geheimnis des Buches auf die Spur zu kommen, da immer wieder neue Aspekte auftauchen, die einen von der Spur abbringen, wenn man einen Täter vermutet. Die Charaktere wurden gut ausgearbeitet und machten neugierig, ob sie etwas mit dem Verschwinden zu tun haben oder ob sie andere Geheimnisse verbergen.

Alles in allem ein spannendes Werk, dass in Marroko angesiedelt ist mit vielfältigen Charakteren, immer wieder neuen Wendungen und einem befriedigenden Ende, sodass es sicherlich nicht mein letztes Werk der Autorin ist.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Shelwich - magische Fähigkeiten und dunkle Geheimnisse

Magic of Moon and Sea. Die Diebin der vielen Gesichter
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Der Titel hat einen tollen metallischen Schimmer, der ihn sehr gut zur Geltung bringt und das magische Cover noch spezieller macht. Dennoch gefällt mir das Originalcover besser, da es interessanter gestaltet ...

Der Titel hat einen tollen metallischen Schimmer, der ihn sehr gut zur Geltung bringt und das magische Cover noch spezieller macht. Dennoch gefällt mir das Originalcover besser, da es interessanter gestaltet ist und auch Istas Freunde darauf zu sehen sind, was eine andere Dynamik vermittelt. Die Karte im Inneren ist passend zum Setting sehr detailliert gestaltet und bietet viel zu entdecken in der Stadt Shelwich und man kann die Schritte der Protagonisten dadurch auch besser verfolgen.

Die Hauptfigur Ista lebt in einer magischen Welt, in der die Menschen besondere Fähigkeiten besitzen, die sie in die Lage versetzen, Kleinigkeiten wie die Farbe ihrer Augen zu verändern, oder seltene Fähigkeiten wie Istas Gabe, die Gestaltwandlung, die ihr in Shelwich helfen soll, ihren Vater zu finden, der eines Tages plötzlich in der Stadt verschwunden ist.

Die Idee, dass die Menschen ihre Fähigkeiten von einem See erhalten, der sich mit den Gezeiten verändert, fand ich sehr originell. Am Anfang hatte ich allerdings Schwierigkeiten, mich in die Welt einzufinden, da der Anfang des Buches etwas abrupt war und man etwas ins kalte Wasser geworfen wurde, aber das hat sich nach einigen Kapiteln gelegt, als sie mir mehr von der Welt gezeigt hat.

Alles in allem ein toller Start in eine neue Fantasy-Reihe mit sympathischen Charakteren, einer interessanten magischen Welt und spannenden Wendungen im Laufe des Buches.

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Veröffentlicht am 08.04.2025

Ernste Thematik, vereint mit tollen Wasserfarbenzeichnungen

OKEN
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Die Biographie des Autors über seine Kindheit von 1940 bis in die 1950er-Jahre in Taiwan, geprägt von Krieg und Katastrophen und ihren Kulturellen als auch menschlichen Veränderungen, nun an das Medium ...

Die Biographie des Autors über seine Kindheit von 1940 bis in die 1950er-Jahre in Taiwan, geprägt von Krieg und Katastrophen und ihren Kulturellen als auch menschlichen Veränderungen, nun an das Medium Graphic Novel umformulieren und angepasst.

Von der ersten Seite an war ich ein echter Fan des Zeichenstils, die Szenerie wirkt zauberhaft durch die Aquarelloptik, aber die Menschen sind anders gemalt und heben sich von der restlichen Optik ab, daran musste ich mich erst gewöhnen, aber durch den gegensätzlichen Zeichenstil machte es auch eine gewisse Besonderheit aus. Der Comic kommt ohne viel Text aus, die Zeichnungen sprechen größtenteils für sich selbst.

Alles in allem ein interessantes Werk aus einer Zeit, die Millionen von Menschen geprägt hat und von der Außenstehende viel zu wenig wissen. Ein wichtiger Zugang zu diesem Thema, vor allem für diejenigen, die lieber Bilder für sich sprechen lassen als viel Text und trotzdem einen prägenden Eindruck hinterlassen werden.

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