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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.04.2025

Mei Highlight dieser Reihe

Nachhilfe fürs Herz
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Asher Dalton versucht seinen Platz im Team zu finden, nicht von der Uni zu fliegen und gleichzeitig mit der Situation zuhause zu dealen.
Kole Hogen, ist der Sohn des Coaches und hasst Eishockey und hält ...

Asher Dalton versucht seinen Platz im Team zu finden, nicht von der Uni zu fliegen und gleichzeitig mit der Situation zuhause zu dealen.
Kole Hogen, ist der Sohn des Coaches und hasst Eishockey und hält nicht viel von den Spielern. Dennoch wird er verdonnert als Zeugwart bei dem Team seines Vater zu helfen.

Dass diese beiden Charaktere zusammenfinden war irgendwie zwangsläufig. Auch wenn ich Asher vor allem nach Teil drei sehr anstrengend fand, hat er einen Weg in mein Herz gefunden. Er ist eben dieses typische "Harte Schale, weicher Kern." Und Kole kann man einfach nur lieb haben.

Für mich des beste Teil der Reihe, weil es so authentisch ist, wie die beiden zueinander finden und man ihren Struggle mit Koles Vater super nachvollziehen kann. Für mich hatte das Buch eine ikonisch Szenen (das gemeinsame Lernen und Koles Taktiken dafür bspw.).
Aber vor allem den Humor dieser beiden habe ich geliebt!

Eine ganz tolle Story, mein Highlight der Reihe und eine definitive Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Spicy mm-Hockey Roman

Rivalen auf dem Eis
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Ich habe die Eiskaltverschossen-Reihe unwissend mit diesem Teil begonnen, da ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass es um eine ganze Reihe handelt.

Aber was soll ich sagen? Ich habe danach alle ...

Ich habe die Eiskaltverschossen-Reihe unwissend mit diesem Teil begonnen, da ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste, dass es um eine ganze Reihe handelt.

Aber was soll ich sagen? Ich habe danach alle gelesen, weil mich das Buch so gepackt hat.

Jacobs und Beck.
Rivals to lovers.
Ich habe alles daran geliebt. Ihre Rivalität war begründet und nicht basierend auf viel zu dramatischen 100 Jahre andauernden Familien-Fheden und die Entwicklung hin zu Lovers verlief für mich sehr stimmig. Zunächst über das körperliche und dann eben über die Erkenntnis, dass da doch mehr ist.

Außerdem hatten die beide eine super Dynamik zusammen, die einfach nur Spaß gemacht hat und einen immer wieder schmunzeln ließ.

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Veröffentlicht am 04.06.2024

Historischer Roman in einer spannenden Zeit - mit einer starken Protagonistin

Die List der Grafentochter
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„Du hast mir gar nichts zu sagen, du bist nur eine Frau. Du musst mir gehorchen. Ich bin ein Mann.“


Der neue Roman der Autorin Isabel Voss spielt im Reich Karls des Großen am Ende des 8. Jahrhunderts ...

„Du hast mir gar nichts zu sagen, du bist nur eine Frau. Du musst mir gehorchen. Ich bin ein Mann.“


Der neue Roman der Autorin Isabel Voss spielt im Reich Karls des Großen am Ende des 8. Jahrhunderts und verbindet historische Realität bis ins kleinste Detail mit spannender Fiktion. 


Die Protagonistin Gunhild, Tochter eines mächtigen Thüringer Grafen, soll einen Mann heiraten, den ihr Vater für sie bestimmt hat. Doch zu dieser Hochzeit kommt es nicht, denn Karl mischt sich in die Pläne der ihm eigentlich loyalen Thüringer ein: Gunhild soll Autkar, einen engen Vertrauten Karls heiraten. Nach der Weigerung ihres Vaters, dieser Ehe zuzustimmen, entführt Autkar Gunhild kurzerhand in der Nacht vor ihrer Hochzeit. Dies führt dazu, dass sich die thüringischen Adeligen in ihren Rechten beschnitten fühlen und beschließen einen Aufstand gegen Karl den Großen anzuzetteln, in dem sie diesen entführen und einen eigenen Usurpator einsetzen wollen. 
Doch eine List Gunhilds und ihr mutiges und beherztes Eingreifen, sowie die Nähe und das Vertrauen, das sich zwischen Gunhild und Autkar aufbauen, sollen die Lage im Reich retten.

Ich hatte das Gefühl, dass ich super schnell durch das Buch gekommen bin und dass ich es am liebsten gar nicht aus der Hand gelegt hätte, was denk ich auch viel an dem angenehmen Schreibstil, dem Lesefluss und den interessanten Charakteren liegt. Ich finde persönlich, dass die Dialoge unheimlich gut gelungen sind: Wortwahl/ Ausdruck passen perfekt zum restlichen Stil des Buches und auch gut zu der Zeit. 


Dabei spielt der Roman in einer sehr spannenden Ausgangssituation noch vor der Kaiserkrönung Karls (also seiner theoretisch größten Machtausdehnung). Und damit eben auch in einer sehr spannenden Zeit mir riesigen Entwicklungen und politischen Machtkämpfen, mit denen man in dem Buch konfrontiert wird. Die Darstellung und Erklärung dieser politische Situation geschieht auf eine sehr angenehme Weise: Man kann als Leser gut folgen und die Zusammenhänge überblicken. Es gibt keine Flut an Informationen, die es schwierig machen den historischen Kontext zu greifen.

Die Charaktere sind alle sehr gut ausgearbeitet und man kann leicht Sympathien oder auch Antipartien entwickeln.
Auch die Entwicklungen, die Charaktere in dem Buch durchleben sind stimmig und konsequent. 

Gunhild ist eine unheimlich starke, selbstbewusste und intelligente Frau, die in dem (politischen) Rangeln der Männer reflektiert und mutig agiert, um ihre Familie zu schützen. Sie wirkt toll, obwohl sie im historischen Kontext von teils sehr dominatenten und historisch bedeutsame Männer wie Karl dem Großen oder Alkuin (die hier meiner Meinung nach gut und sympathisch umgesetzt sind) in diesem Buch erscheint. Auch Autark ist ein gelungener Charakter: In ihm wird der Konflikt sehr deutlich zwischen der Treue zu seinem König und seiner Vorstellung von Moral. Er hat völlig falsch gehandelt, als der Gunhild entführt hat. Das steht außer Frage, aber er ist eben in einer sehr schwierigen Situation und ein wenig konnte man von Anfang an mit ihm fühlen. Wer also Chataktere mag, die ein bisschen konfilkreich sind, wird ihn mögen.

Historisch gesehen, ist der Roman auch richtig stark. Ich weiß, dass historische Romane keine Sachbücher sind und auch nicht diesen Anspruch haben. Trotzdem liebe ich es, wie viel Arbeit die Autorin in die kleinen Details und die historische Korrektheit gesteckt hat.

Also alles in allem ein sehr gelungener historischer Roman aus einer super spannenden Zeit mit einer starken weiblichen Hauptfigur, die in der politischen Situation ihrer Zeit mutig und beherzt agiert! Nur zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 04.05.2026

Warm, humorvoll und voller Herz – eine Geschichte über Mut, Freundschaft und das Ankommen bei sich selbst

And they were roommates
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"And They Were Roommates" von Page Powars erzählt die Geschichte von Charlie, der an einer neuen Schule einen kompletten Neuanfang wagt. Inklusive eines neuen Umfelds, neuer Freundschaften und eines neuen ...

"And They Were Roommates" von Page Powars erzählt die Geschichte von Charlie, der an einer neuen Schule einen kompletten Neuanfang wagt. Inklusive eines neuen Umfelds, neuer Freundschaften und eines neuen Mitbewohners in Form seiner ersten großen Liebe, die ihm das Herz gebrochen hat: Jasper.
Zwischen Schultraditionen, Leistungsdruck, persönlichen Unsicherheiten und dem Wunsch, endlich er selbst sein zu dürfen, entwickelt sich eine berührende Geschichte über Identität, Mut und echte Verbundenheit.

Schon beim ersten Aufschlagen war ich begeistert: Das Buch fühlt sich einfach toll an, liegt super in der Hand und macht direkt Lust aufs Lesen. Aber auch inhaltlich hat es mich sofort abgeholt. Der Schreibstil ist locker, leicht und mit einem unterschwelligen Humor versehen, der nie übertrieben wirkt, sondern perfekt zu Charlies Perspektive passt.

Charlie selbst ist ein unglaublich nahbarer Charakter. Seine Unsicherheiten, seine kleinen Eigenheiten – von Kleidung bis zu Schuhen – machen ihn so real, dass man ihn am liebsten manchmal einfach in den Arm nehmen würde. Gleichzeitig ist er so mutig in seinem Neuanfang, dass man nur Respekt vor ihm haben kann. Besonders liebe ich, wie Charlie seine „Richtlinien“ durch das ganze Buch hindurchzieht – ein kleines, aber wunderschönes Detail, das perfekt zu ihm passt.
Jasper dagegen ist für mich persönlich etwas anstrengend, aber genau das macht ihn authentisch. Er ist konsequent gezeichnet, greifbar und passt als Gegenpol perfekt zu Charlie.
Die Charakterentwicklung hat mir insgesamt sehr gefallen, auch wenn Jasper weiterhin nicht mein persönlicher Favorit ist. Trotzdem: Die beiden passen einfach zusammen.

Wundervoll fand ich auch, wie die Freundesgruppe zusammengewachsen ist. Genau das hatte ich mir gewünscht und die Art, wie sie auf Charlie reagieren, ist einfach so, wie es sein sollte: warm, unterstützend, selbstverständlich.

Alles in allem ist "And They Were Roommates" ein tolles Buch, das mich mit einem warmen, runden Gefühl zurückgelassen hat. Eine Geschichte, die Spaß macht, berührt und gleichzeitig wichtige Themen mit Leichtigkeit und Herz erzählt.

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Was sich ein Streifenschwein wünscht

Mister O'Lui feiert Weihnachten
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Im Bilderbuch „Mr. O`Lui feiert Weihnachten“ erlebt das kleine Streifenschwein Rupert sein erstes Weihnachten. Zu erst versteht es nicht, was genau hier vorgeht, als der Biberbär mit den Vorbereitungen ...

Im Bilderbuch „Mr. O`Lui feiert Weihnachten“ erlebt das kleine Streifenschwein Rupert sein erstes Weihnachten. Zu erst versteht es nicht, was genau hier vorgeht, als der Biberbär mit den Vorbereitungen zu Weihnachten beginnt. Mit den Besuch der uns bekannten Freunde der beiden, erfährt Rupert von den Wünschen der anderen und findet gefallen an den Weihnachtswünschen der anderen. Als am Weihnachtsmorgen lediglich Rupert all seine Wünsche und auch die Wünsche der anderen erfüllt bekommt, fühlt er sich schlecht und erlebt die Freunden von Weihnachten, als er seine Geschenke mit den anderen teilt und so erlebt, was der wahre Kern von Weihnachten ist.

Absolutes Highlight auch in diesem Buch ist wieder die bildliche Gestaltung! In ihrem Stil und Gestaltung erschafft sie eine so warme und einladende Welt, in der man sich von Anfang an gut abgeholt und wohl fühlt.

Inhaltlich finde ich es schön die Thematik Weihnachten mal abgesehen vom religiösen Aspekt näher zu bringen. Das Buch vermittelt die wahren Werte von Weihnachten auf eine herzerwärmende Art und Weise. Rupert, für den es sein erstes Weihnachten ist, begegnet dem Fest auf eine kindlich, begeisterte Weise, die fast ansteckend ist. Mr. O`Lui hingegen kommt hier etwas erwachsen rüber und bleibt fast eher sachlicher. Diesen Kontrast finde ich fast schon etwas schade, denn es braucht diesen Kontrast nicht, um den gleichen Inhalt erfolgreich zu vermitteln.

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