In wenigen Tagen verschlungen!
Novel Haven - Match of FateErste Gedanken: Nachdem mich Band 1 bereits sehr berühren und mich unglaublich gut unterhalten konnte (obwohl ich wenig bis keine Berührungspunkte mit Gaming habe), musste ich Band 2 direkt nach der Abholung ...
Erste Gedanken: Nachdem mich Band 1 bereits sehr berühren und mich unglaublich gut unterhalten konnte (obwohl ich wenig bis keine Berührungspunkte mit Gaming habe), musste ich Band 2 direkt nach der Abholung in der Buchhandlung lesen und wurde nicht enttäuscht!
Das Cover: Der Illustrationsstil und die knalligen Farben passen so gut zum Gamedesign. Auch die eher genervte und abneigende Grundhaltung von Nataly und Dylan geben bereits einen ersten Hinweis auf die Enemies-to-Lovers-Geschichte.
Die Handlung: Nachdem Dylan – ein erfolgreicher Gamer – Natalys ersten Stream crasht, bei welchem sie eigentlich Werbung für Novel Haven machen wollte, entsteht ein großer Shitstorm. Als die beiden dann auch noch bei einem Panel nebeneinandersitzen müssen und alle durch ihre Wortgefechte eine Romanze vermuten ist das Chaos perfekt. Doch damit der Shitstorm sich nicht noch weiter ausbreitet und ihre beiden Karrieren gefährden könnte, wollen die beiden Schadensbegrenzung betreiben und Nataly schlägt Dylan eine Fake-Beziehung vor, die seltsamerweise nicht lange unecht bleibt…
Meine Meinung: Während ich beim Auftakt der Trilogie ein wenig brauchte, bis ich in der Geschichte drin war, war ich hier ab der ersten Seite in das Buch eingetaucht. Nataly und Dylans Geschichte macht einfach unglaublich Spaß, hat mich zum Grinsen gebracht und behandelt jedoch auch ernste Themen, wie toxische Beziehungen. Letzteres fand ich wirklich gut in die Geschichte hineingewoben. Nataly erkennt viele ungesunde Muster in ihren vorherigen Beziehungen, jedoch verschließt sie stets die Augen davor, nur um das später zu reflektieren und daraus zu lernen. Zwischenzeitlich hätte ich sie trotzdem gerne umarmt und ihr gesagt, dass es nicht ihre Schuld ist! Für mich steht der 2. Band dem Ersten in nichts nach und lässt mich sehr positiv an die Geschichte zurückdenken. Dennoch hätte ich mir an manchen Stellen noch ein bisschen mehr Tiefgang bei den Problemen von Nataly und Dylan gewünscht, da ich z.B. bei Laras Geschichte aus dem ersten Band ein wenig mehr berührt wurde. Aber das ist nur ein kleiner Kritikpunkt.
Die Charaktere: Nataly mochte ich unglaublich gerne. Sie lässt sich nicht den Mund verbieten, hat so viel Leidenschaft für ihre Passionen und will am Ende des Tages nur eins: geliebt werden. Letzteres hat mir an manchen Stellen das Herz gebrochen, aber gleichzeitig weiß ich, dass sich so viele in ihr wiederfinden werden. Dylan war mir anfangs noch ein wenig suspekt, doch seine sehr respektvolle und aufmerksame Art haben ihn mir im weiteren verlauf immer sympathischer gemacht. Vor allem die beiden zusammen mochte ich sehr gern!
Fazit: Ein zweiter Band, der mir genauso gut gefallen hat, wie der Auftakt der Trilogie. Ich vergebe hier 4,5/5 Sternen und eine Leseempfehlung. Nun freue ich mich schon unglaublich auf Arias Geschichte!