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Veröffentlicht am 04.05.2025

Mein erstes aber sicherlich nicht letztes Abenteuer von Henriette

Henriette Huckepack – Ene, mene, Haferbrei, wer schlüpft da aus dem Frühstücksei?
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Meinung:
Von Hexe Henriette Huckepack habe ich bisher noch nichts gelesen, wurde aber jedoch immer neugierig auf ihre Geschichten gemacht. Ich muss sagen, dass mich die farbenfrohen und liebevoll gestalteten ...

Meinung:
Von Hexe Henriette Huckepack habe ich bisher noch nichts gelesen, wurde aber jedoch immer neugierig auf ihre Geschichten gemacht. Ich muss sagen, dass mich die farbenfrohen und liebevoll gestalteten Cover immer sehr angesprochen haben.

In dieser Geschichte versuchen Henriette, ihre Freundin Ferida sowie ihre Großtante Martha einen kleinen Babydrachen zum zoologischen Hexeninstitut zu bringen. Diese Aufgabe gestaltet sich als gar nicht so einfach und es gibt etliche Probleme und Hürden, die die drei zu meistern haben.

Mit viel Liebe und Herzblut zu ihren Charakteren erzählt Autorin Andrea Lienesch dieses vierte Abenteuer von Henriette Huckepack.

Es ist nicht erforderlich, die vorherigen Bände bereits gelesen zu haben. So ist mir dieser Quereinstieg in die Welt von Henriette sehr leichtgefallen.

Mindestens genauso süß und goldig ist der aus dem Ei geschlüpfte Drache, den die Freundinnen Iiiek nennen. Natürlich hat dieser Babydrache viel Unsinn im Kopf und will die Welt entdecken, so haben die Mädchen alle Hände voll zu tun, den kleinen Drachen zum Hexeninstitut zu befördern.

Wie bereits erwähnt, hat mir schon das Cover unfassbar gut gefallen. Auch die Bilder im Buch, die von Illustratorin Sabine Sauter gezeichnet wurden, schließen sich nahtlos an. Etliche Szenen des Buches werden liebevoll, farblich dargestellt.

Der Spannungsbogen ist dem Alter entsprechend angepasst. Empfohlen wird die Geschichte für Kinder ab sieben Jahren, was ich so auf jeden Fall unterschreiben würde. Für etwas ältere Kinder könnte die Geschichte ein wenig zu langatmig sein.

Fazit:
Dies war zwar mein erstes Abenteuer von Henriette Huckepack, aber sicherlich nicht mein letztes. Ich habe Henriette, ihre Freundin Ferida, ihre Großtante Martha sowie den kleinen Drachen Iiiek schnell in mein Herz geschlossen. Eine lustige und abwechslungsreiche Geschichte wartet hier auf Kinder im Alter von sieben Jahren.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Sehr spezielle und geheimnisvolle Charaktere sowie eine faszinierende Welt

Inkbound – Metty Jones und das Schicksalstattoo
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Meinung:
Ich muss gestehen, dass mich bei diesem Buch schon das unfassbar hübsche Cover direkt verzaubert hat. Aber auch der Klappentext klang äußerst vielversprechend, weshalb ich voller Vorfreude in ...

Meinung:
Ich muss gestehen, dass mich bei diesem Buch schon das unfassbar hübsche Cover direkt verzaubert hat. Aber auch der Klappentext klang äußerst vielversprechend, weshalb ich voller Vorfreude in diese Geschichte gestartet bin.

Meine Vorfreude wandelte sich im Laufe der Handlung immer mehr in pure Begeisterung, denn Mettys Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite absolut in ihren Bann gezogen.

Die Welt, in der das Mädchen Metty lebt, ist sehr geprägt von den verschiedenen Tattoos, die ein jeder an seinem zehnten Geburtstag erhält. Diese Tattoos zeichnen das Schicksal der jeweiligen Person voraus. Metty wartet schon sehnsüchtig auf ihr Tattoo. Doch ihre Welt verändert sich, als sie genau dieses Tattoo erhält. Denn ihr Schicksal sagt voraus, dass sie einen Menschen durch Magie töten wird. Ein Jahr nach diesem verhängnisvollen Tag setzt die Handlung wieder an. Mettys Vater verschwindet, und das Mädchen macht sich auf die Suche nach ihm. Dabei stößt sie auf gefährliche Geheimnisse und erfährt mehr über ihr Tattoo.

Neben der durchweg spannenden Handlung waren es vor allen Dingen die Charaktere, die ich als höchst interessant empfunden habe. So ist beispielsweise Mettys Mutter, ein ganz spezieller Charakter, den man sich definitiv nicht als eigene Mutter wünscht. Ihre etwas andere Art macht sie aber auch zu einem durchaus geheimnisvollen Charakter. Mindestens genauso interessant ist Mettys Tante Magnificent.

Das Ende der Geschichte macht große Lust auf mehr, leider muss ich ein gutes Jahr warten, bevor ich Band 2 in der Hand halten kann.

Fazit:
Das Cover dieses Buches empfinde ich als unfassbar schön. Aber nicht nur das Cover ist ein echtes Highlight. Auch die Geschichte hat mich von vorne bis hinten, absolut überzeugt. Sehr spezielle und geheimnisvolle Charaktere sowie eine faszinierende Welt haben mich in ihren Bann gezogen. Ungeduldig wird hier nun dem zweiten Band entgegengefiebert.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Etwas andere Hexengeschichte

Thirteen Witches - Die Erinnerungsdiebin
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Meinung:
Geschichten über Hexen gehen einfach immer und so war ich sehr gespannt auf die Interpretation von Autorin Jodi Lynn Anderson zu diesem Thema.

Von Beginn an wird dem Leser klar, dass die Autorin ...

Meinung:
Geschichten über Hexen gehen einfach immer und so war ich sehr gespannt auf die Interpretation von Autorin Jodi Lynn Anderson zu diesem Thema.

Von Beginn an wird dem Leser klar, dass die Autorin ihre ganz eigene Interpretation des Hexen-Themas gewählt hat. Und diese kann sich wirklich sehen lassen. Mir persönlich hat es richtig gut gefallen, dass diese Geschichte nicht in einer erdachten Fantasy Welt spielt, sondern vielmehr in der Welt, wie du und ich sie kennen.

Rosie wünscht sich nichts Sehnlicher als eine Mutter, die nicht so distanziert und kühl zu ihr ist. Sondern vielmehr Rosie Liebe und Geborgenheit schenkt. Im Laufe der Geschichte findet Rosie heraus, was es mit dem Verhalten ihrer Mutter auf sich hat und sie erfährt, dass sie selbst eine Hexenjägerin ist.

Neben den Hexen nehmen auch einige Geister eine größere Rolle in der Geschichte ein. Mir hat dieser Mix wirklich unfassbar gut gefallen.

Aber auch die Handlung kann sich, wie bereits erwähnt, sehen lassen. Ich für meinen Teil war gefesselt von der Handlung und wollte unbedingt wissen, was es mit den 13 Hexen und Rosies Vergangenheit auf sich hat.

Etwas nervig fand ich mit der Zeit Rosies Selbstgespräche, in denen sie so tut, als würde ihre Mutter mit ihr reden. Dies ist aber auch schon der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem Buch habe.

Fazit:
Eine etwas andere Hexengeschichte bekommt man als Leser mit „Thirteen Witches“ geboten. Ich mochte dieses Abenteuer, das über Hexen, Hexenjäger und Geister handelt sehr gerne, auch wenn mir Rosies Verhalten ab und an ein wenig auf die Nerven ging.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Super wichtiges Buch, nicht nur für Kinder

Die laute Hedda
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Ich war auf diesen Titel sehr neugierig, sah mir die Geschichte nicht nur nach einem Buch für Kinder, sondern auch für ihre Eltern aus.

Hedda ist ein Kind wie jedes andere. Sie möchte gerne Sachen ausprobieren ...

Ich war auf diesen Titel sehr neugierig, sah mir die Geschichte nicht nur nach einem Buch für Kinder, sondern auch für ihre Eltern aus.

Hedda ist ein Kind wie jedes andere. Sie möchte gerne Sachen ausprobieren und entdecken und am liebsten spielt sie Fußball. Nur eigentlich nicht in der Wohnung, denn das ist für ihren Vater viel zu laut. Auch Trompete spielen geht gar nicht während der Vater arbeitet.

Und so hört Hedda immer öfter ein "Hedda, du bist zu laut" von ihrem Vater. Und dann platzt die ganze Wut irgendwann aus Hedda heraus.

Ich finde die Botschaft des Buches absolut grandios. Zum einen für die Kinder, da sie bestärkt darin werden ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen.
Aber genauso für die Eltern, denn natürlich ertappt man sich selbst dabei, wie man die ein oder andere Situation zu Hause noch mal aus der Sicht eines Kindes betrachtet.

Mir persönlich und auch meinem knapp dreijährigen Sohn hat das Buch unfassbar viel Spaß gemacht. Nicht zuletzt dank der farbenfrohen und bunten Bilder von Illustratorin Josephine Wolff.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Unfassbar liebenswerte Charaktere und toller Humor - Lieblingsreihe!

Willkommen bei den Grauses 2: Freunde finden für Anfänger
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Meinung:
Der erste Band der Reihe „Willkommen bei den Grauses“ war vor einigen Monaten ein absolutes Highlight für mich. Ich bin sowieso ein großer Fan der Bücher von Autorin Sabine Bohlmann, denn die ...

Meinung:
Der erste Band der Reihe „Willkommen bei den Grauses“ war vor einigen Monaten ein absolutes Highlight für mich. Ich bin sowieso ein großer Fan der Bücher von Autorin Sabine Bohlmann, denn die Autorin hat einen absolut magischen Schreibstil, wie ich finde.

So war es nicht verwunderlich, dass ich schon nach kurzer Zeit wieder total in der Welt von Familie Grause drin gewesen bin und mit all diesen liebenswerten Charakteren mitgefiebert habe.

Denn in diesem zweiten Band sollen alle Familienmitglieder einen Freund außerhalb der Familie finden. Höchst kompliziert für Werwolf, Hirschjunge, Flaschengeist oder Geistermädchen. Denn die Welt der Menschen steckt voller komischer Dinge. Und warum reagieren die Menschen teilweise so komisch auf gewisse Äußerungen?

Ihr könnt euch also sicher sein, dass dieser zweite Band nicht nur unfassbar abwechslungsreich, sondern auch mit einem absoluten Augenzwinkern erzählt wird. Sabine Bohlmann erschafft in jedem ihrer Bücher zauberhafte Charaktere, und ich habe teilweise doch sehr mit den verschiedenen Mitgliedern der Familie Grause mitgelitten.

Aber natürlich gibt es auch sehr viele schöne und berührende Momente. Viel zu schnell war ich durch dieses zauberhafte Buch durch und freue mich nun wirklich unfassbar auf den dritten Band.

Genauso toll wie die Geschichte an sich sind auch die Illustrationen von Daniel Steudtner. Sie fangen die unterschiedlichen Charaktereigenschaften von Muh, Wolfi, Holger oder Opa Grause perfekt ein.

Fazit:
Wer Familie Grause noch nicht kennengelernt hat, der sollte dies schleunigst nachholen! Denn Sabine Bohlmann hat in dieser Reihe wieder unfassbar sympathische und herzallerliebste Charaktere erschaffen. In diesem neuesten Band müssen sich Flaschengeist, Werwolf und Co. einen Freund außerhalb der Familie suchen. Gar nicht so einfach, kann ich euch verraten!