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Veröffentlicht am 22.04.2025

Klassische Fantasy-Quest

Die Shannara-Chroniken - Elfensteine
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The Elfstones of Shannara hat mich positiv überrascht – und das, obwohl ich die Serie schon kannte.

Das Buch wirkt insgesamt deutlich klassischer als die Adaption, was für mich aber keineswegs negativ ...

The Elfstones of Shannara hat mich positiv überrascht – und das, obwohl ich die Serie schon kannte.

Das Buch wirkt insgesamt deutlich klassischer als die Adaption, was für mich aber keineswegs negativ war. Der ganze postapokalyptische Unterton, der in der Serie recht präsent ist, tritt hier eher in den Hintergrund. Stattdessen fühlt sich die Geschichte sehr nach typischer High Fantasy an – mit einer großen Bedrohung, einer klassischen Reise und dem Kampf zwischen Gut und Böse.

Wir begleiten Wil und Amberle auf ihrem Weg und bekommen eine schön erzählte, atmosphärische Geschichte geboten. Klar, aus heutiger Sicht ist das Konzept vielleicht nichts allzu Besonderes mehr – aber es ist gut umgesetzt und die Welt hat trotzdem einiges zu bieten. Gerade die Elfenkultur, die magischen Elemente und das Setting rund um den Ellcrys-Baum fand ich wirklich spannend.
Es gibt einige wirklich intensive Momente, Entscheidungen mit Gewicht und Figuren, die einem ans Herz wachsen.

Einziger kleiner Kritikpunkt meinerseits: Das Pacing ist an manchen Stellen etwas langsamer. Gerade auf der Reise gibt es Abschnitte, die sich etwas ziehen, ohne dass wirklich viel passiert.

Trotzdem hatte ich insgesamt richtig viel Spaß mit dem Buch. Wer klassische Fantasy mag und nichts gegen ein etwas gemächlicheres Tempo hat, bekommt hier eine schöne Geschichte in einer interessanten Welt. Für Fans der Serie lohnt sich der Blick ins Buch allemal – es ist zwar ganz anders, aber auf seine eigene Art definitiv lesenswert.

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Holpriger & spannender Einstieg

Der letzte Wunsch
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Der letzte Wunsch war mein Einstieg in die Welt des Hexers Geralt – und ehrlich gesagt: So ganz leicht gemacht hat es mir das Buch nicht. Statt einer durchgehenden Handlung bekommt man hier lose miteinander ...

Der letzte Wunsch war mein Einstieg in die Welt des Hexers Geralt – und ehrlich gesagt: So ganz leicht gemacht hat es mir das Buch nicht. Statt einer durchgehenden Handlung bekommt man hier lose miteinander verknüpfte Kurzgeschichten, die zwar atmosphärisch und stark geschrieben sind, aber eben auch etwas sprunghaft wirken.

Gerade am Anfang hatte ich deshalb Mühe, richtig reinzukommen. Immer wieder neue Figuren, neue Schauplätze, Rückblenden und Zeitsprünge – das war erstmal verwirrend. Aber: Je weiter ich gelesen habe, desto mehr hat sich das Bild zusammengesetzt. Und am Ende hat es für mich funktioniert.

Was mir besonders gefallen hat, war Sapkowskis Art, mit bekannten Märchenmotiven zu spielen – nur eben auf düster, verdreht und oft ziemlich bitter. Diese Welt ist kein freundlicher Ort, und Geralt ist kein Held im klassischen Sinne. Aber gerade das macht den Reiz aus. Das Märchen eingebunden werden hat mich wirklich positiv überrascht, weil ich damit so gar nicht gerechnet hätte.

Auch Geralts trockener Humor, seine moralischen Grauzonen und die melancholische Grundstimmung haben mir richtig gut gefallen. Das Buch wirkt manchmal fast wie ein Märchenbuch für Erwachsene – nur mit viel mehr Blut, Dreck und Tragik.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Die Reise geht weiter

Game of Thrones
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Die Dunkle Königin schließt nahtlos an die vorherigen Ereignisse an und bringt uns wieder zurück zu Daenerys in Meereen – doch diesmal hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung ein kleines bisschen ...

Die Dunkle Königin schließt nahtlos an die vorherigen Ereignisse an und bringt uns wieder zurück zu Daenerys in Meereen – doch diesmal hatte ich das Gefühl, dass sich die Handlung ein kleines bisschen mehr zieht.

Natürlich gibt es wieder viele spannende Entwicklungen, politische Intrigen und neue Allianzen, aber insgesamt fühlte sich dieser Teil für mich etwas ruhiger und weniger überraschend an als die vorherigen. Gerade nach dem starken Der Sohn des Greifen hatte ich hier das Gefühl, dass vieles eher auf der Stelle tritt, anstatt richtig voranzugehen.

Dennoch gab es auch hier einige sehr starke Momente – vor allem die innere Zerrissenheit von Daenerys, ihr Kampf zwischen Macht, Moral und ihrer eigenen Identität, wurde intensiv und glaubwürdig dargestellt. Man merkt, wie sehr sie sich bemüht, das Richtige zu tun, obwohl alles um sie herum immer weiter aus dem Ruder läuft.

Auch die Kapitel mit Quentyn Martell haben für einige interessante neue Perspektiven gesorgt, auch wenn sie mich emotional nicht ganz so gepackt haben wie andere Handlungsstränge.

Was mir aber trotzdem wieder richtig gut gefallen hat, ist, wie vielschichtig George R. R. Martin seine Welt weiter ausbaut. Die Konflikte spitzen sich zu, und man merkt, dass das große Finale näher rückt – auch wenn dieser Band für mich eher wie das letzte tiefe Einatmen vor dem Sturm wirkt.

Die Dunkle Königin war für mich ein solider, aber etwas schwächerer Teil – nicht schlecht, aber eben auch nicht ganz auf dem Level der vorherigen Bände. Ich bin aber umso gespannter, was jetzt kommt und wie sich all die losen Fäden langsam zusammenfügen werden.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Gelungenes Finale

Königskrone
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Die beiden Vorgänger haben mir wirklich sehr gut gefallen und auch wenn der letzte Teil für mich ein klein wenig schwächer war als der Zweite, war es dennoch ein super spannendes Buch und ein gelungener ...

Die beiden Vorgänger haben mir wirklich sehr gut gefallen und auch wenn der letzte Teil für mich ein klein wenig schwächer war als der Zweite, war es dennoch ein super spannendes Buch und ein gelungener Abschluss der Trilogie.

Wieder stehen neue Charaktere im Fokus des Geschehens, die von den altbekannten begleitet werden.
Die Protagonistin in diesem Teil und ihre Stärke kann man wirklich nur bewundern.

Auch was den Plot angeht, hat mich die Geschichte wieder sehr mitgerissen und die brutalen und grausamen Ereignisse haben mir die ein oder andere Träne in die Augen gespült.

An der ein oder anderen Stelle habe ich die Twists wieder geahnt, doch hat Joe Abercrombie immer noch ein Ass im Ärmel, mit dem er mich dann doch noch wirklich sehr überrascht hat.

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Veröffentlicht am 16.04.2025

Packender Auftakt

Königsschwur
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Ich war wirklich gespannt auf diese Geschichte ung
Nurde nicht enttăuscht. Die Reihe wird als Young Adult
vermarktet und dass ist sie an sich auch, gleichzeitig
aber auch irgendwie viel düsterer, brutaler ...

Ich war wirklich gespannt auf diese Geschichte ung
Nurde nicht enttăuscht. Die Reihe wird als Young Adult
vermarktet und dass ist sie an sich auch, gleichzeitig
aber auch irgendwie viel düsterer, brutaler und ernster
als "typische" YA Fantasy, weshalb es mir auch sehr
gefallen hat. Der Hauptcharakter ist eine sehr
besondere & interessante Persönlichkeit, die mich das
ein oder andere Mal durchaus überrascht hat. Der Plot
sellbst ist nichts ultra besonderes, aber sehr gut
umgesetzt. Ein paar Twists habe ich geahnt, andere
(wie das Ende) habe ich gar nicht kommen sehen
weshalb ich auch sehr gespannt bin, wie es weiter geht.
Das Worldbuilding hätte gerne noch weiter ausgebaut
Nerden können, war für die Story hier aber schon gut
und ich freue mich schon, die Welt in den nächsten
Teilen weiter zu erkunden

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