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Veröffentlicht am 17.04.2025

Bewegende Lebensgeschichte einer starken Frau

Um jeden Preis
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Zusammenbleibe um jeden Preis. Das wurde Lydia schon früh von ihrem Vater gesagt! Als Schwarzmeerdeutsche in jungen Jahren zur Flucht gezwungen kämpft sich Lydia mit Familie viele tausende Kilometer durch ...

Zusammenbleibe um jeden Preis. Das wurde Lydia schon früh von ihrem Vater gesagt! Als Schwarzmeerdeutsche in jungen Jahren zur Flucht gezwungen kämpft sich Lydia mit Familie viele tausende Kilometer durch die Welt. Ihr Leben ist geprägt von harter Arbeit, kälte, Hunger, schweren Verlusten, aber vor allem von der Liebe zu Ihrer Familie. Mutter, die Geschwister und später ihre eigenen Kinder geben Lydia immer wieder neue Kraft um so vieles durchzustehen. Es hat mich sehr beeindruckt zu lesen das Sie nie ihren Mut und die Hoffnung auf ein besseres Leben verloren hat.

Der Schreibstil von Hera Lind ist sehr einfühlsam, so dass man trotz des schwergewichtigen Themas sehr gut in die Geschichte rein kommt und einen direkt fesselt.

Um jeden Preis ist ein Buch welches bei noch lange nachhallen wird! Auch weil es uns deutlich vor Augen führt wie gut es uns doch geht und wie Dankbar wir sein können für alles was wir haben.

Ein großer Dank an Hera Lind für dieses Buch, aber auch an die Familie Lydias dafür das Sie Ihre Familiengeschichte mit uns teilen!

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Ein Buch das wach rüttelt

Tuberkulose
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Tatsächlich habe ich mich, bevor ich dieses Buch gelesen habe, nie mit dem Thema Tuberkulose befasst. Mit dieser Krankheit ist es wie mit vielen dingen die einen nicht selbst betreffen, es scheint weit ...

Tatsächlich habe ich mich, bevor ich dieses Buch gelesen habe, nie mit dem Thema Tuberkulose befasst. Mit dieser Krankheit ist es wie mit vielen dingen die einen nicht selbst betreffen, es scheint weit weg zu sein. Daher habe ich mir auch keine Gedanken darüber gemacht wie verbreitet die Krankheit in unserer heutigen Welt noch ist.
Es ist erschreckend zu sehen wie viele Menschen auch heute noch daran sterben müssen, obwohl dies eigentlich nicht mehr sein müsste.

Besonders gut gefallen hat mir an diesem Buch das er kein reines Medizinbuch ist, sondern John Green uns anhand von Henry zeigt was diese schreckliche Krankheit mit einem Menschen macht. Aber auch die Geschichtliche Entwicklung des Umgangs der Menschen mit Tuberkulose ist wirklich interessant.

Ich kann das Buch nur empfehlen! Auch oder gerade wenn man sich sonst nie mit Medizinischen Themen befasst. Ich hoffe sehr das viele Menschen diese Buch lesen und die Krankheit somit genügend Aufmerksamkeit bekommt um Sie in den kommenden Jahren bestenfalls zu bekämpfen!

Dies war mein zweites Buch von John Green und wieder hat sein Schreibstil mich komplett überzeugt!

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Veröffentlicht am 24.03.2025

Wieviel kann eine Frauenseele ertragen?

Schwebende Lasten
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Ergreifend und doch auch imponierend, so würde ich das Buch mit nur 2 Wörtern beschreiben.
Schwebende Lasten erzählt die Geschichte von Hanna Krause, die in Ihrem (langem) Leben genug ertragen musste damit ...

Ergreifend und doch auch imponierend, so würde ich das Buch mit nur 2 Wörtern beschreiben.
Schwebende Lasten erzählt die Geschichte von Hanna Krause, die in Ihrem (langem) Leben genug ertragen musste damit es eigentlich für 2-3 Leben genügt. Doch trotz allem hat Sie nie Ihren Lebensmut verloren, das spiegelt das Cover sehr gut wieder und eine Sache zieht sich wie ein roter Faden durch dieses beeindruckende Leben.. Hannas liebe zu Blumen.
Am Anfang eines jeden Kapitels wird uns kurz eine Blume vorgestellt, was die Teils erschütternden Zeilen ein klein wenig auflockern.

Annett Gröschner hat es geschafft ein ganzes Leben in knapp 300 Seiten zu packen ohne das man an einer Stelle das Gefühl bekam es ist zu überhastet Geschrieben oder es fehlt etwas.

Ein sehr packendes Buch über eine beeindruckende Frau die sich nie unterkriegen lies und die eigentlich nie auffallen wollte, sondern nur ihr Leben leben und eine gute Mutter sein wollte.

Klare Leseempfehlung meinerseits!

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Ein Buch wie ein Kaléko Gedicht

Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken
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Eigentlich braucht es nicht viele Worte um diese Buch zu beschreiben und doch möchte man so viel dazu sagen.
"Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken" allein der Titel klingt wie aus einem Gedicht ...

Eigentlich braucht es nicht viele Worte um diese Buch zu beschreiben und doch möchte man so viel dazu sagen.
"Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken" allein der Titel klingt wie aus einem Gedicht entsprungen. Auch wenn der Inhalt nicht gerade leichte kost ist! Im Buch lernen wir Elisa kennen. Die, die Schicksalsschläge Ihres Lebens verarbeitet in dem Sie Briefe an Mascha Kaléko schreibt. Sie berichtet schonungslos von der Gewalt die ihr widerfahren ist, aber auch dem Schmerz den sie sich selbst zugefügt hat und den Abgründen der menschlichen Seele.
Trotz allem spürt man jedoch, dank der warmherzigen Schreibstils, die Hoffnung die Elisa hat.

Die Kapitel beginnen jeweils mit einem passenden Gedicht Maschas, wodurch die Dichterin noch Präsenter ist. Der Schreibstil von Sarah Lorenz passt sich wundervoll an die Gedichte an. Selten habe ich einen Debütroman gelesen von so tiefgreifender Sprachgewandtheit.

Eine wundervolle Hommage an eine große Dichterin, welche in diesem Jahre bereits ihren 50. Todestage hatte und Ich hoffe sehr das wir in Zukunft noch viel von Sarah Lorenz lesen werden.
Danke für dieses Buch!

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Veröffentlicht am 20.03.2025

Einsamkeit als Erbe

Die Anatomie der Einsamkeit
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Bei diesem Buch passt einfach alles zusammen Cover, Haptik des Buchumschlags (der sehr an eine Leinwand erinnert), Schreibstil und Inhalt.

In zwei Erzählsträngen, die in unterschiedlichen Epochen spielen, ...

Bei diesem Buch passt einfach alles zusammen Cover, Haptik des Buchumschlags (der sehr an eine Leinwand erinnert), Schreibstil und Inhalt.

In zwei Erzählsträngen, die in unterschiedlichen Epochen spielen, lernen wir die zwei, bzw. sogar drei, Hauptprotagonistinnen, ihre Geschichten und Lebenswege kennen. Zwischen den Kapiteln finden sich immer wieder Gedichte aus einer weiteren Epoche. So umspannt das Buch am Ende die Zeit des Zweiten Weltkrieges bis heute. Auf einfühlsame Weise verspinnt Louise Pelt die doch recht unterschiedlichen Geschichten miteinander so das am ende alles ein für mich Stimmiges Bild ergibt.
Besonders gut gefallen hat mir das ich bis zum Schluss nicht erahnen konnte wie die Frauen zusammen gehören.
Eins haben jedoch alle drei Frauen gemeinsam. Die Einsamkeit die sie zum teil ihr leben lang verspürt haben.

Ein wirklich eindrucksvolles Buch zum Thema Einsamkeit, aber auch über Verluste, Sehnsüchte, Mut und Neuanfänge. Erwähnen möchte ich auch noch den Schreibstil Louise Pelts. Trotz der teils tragischen Geschichte ist er sehr ruhig, einfühlsam und fast schon melancholisch. Die Anatomie der Einsamkeit war für mich das erste Buch der Autorin, jedoch sicher nicht das letzte.

Alles in allem habe ich das Buch sehr geliebt und freue mich nun darauf weitere Werke von der Autorin zu lesen.

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