Profilbild von nadibei

nadibei

Lesejury Star
offline

nadibei ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit nadibei über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2025

Wohlfühlfaktor garantiert!

A Place to Love
0

Von dem Cover denke ich brauchen wir erst gar nicht sprechen, den wie wunderschön kann man bitte sein!! Der Schreibstil ist, wie bei Lilly Lucas bereits bekannt einfach angenehm und verleitet dazu, einfach ...

Von dem Cover denke ich brauchen wir erst gar nicht sprechen, den wie wunderschön kann man bitte sein!! Der Schreibstil ist, wie bei Lilly Lucas bereits bekannt einfach angenehm und verleitet dazu, einfach nicht mehr aufhören zu können.

Ab den ersten Seiten hatte ich ein Gefühl von wieder heimkommen. Ein Gefühl das die Autorin bereits bei der „New“-Reihe erschaffen und ohne Probleme auch hier umgesetzt hat. Ich habe mich sofort in das Setting und die Protagonisten verliebt! Juniper und ihre Schwestern Lilac und Poppy haben einem so ein herzliches Gefühl vermittelt und von Henry möchte ich gar nicht erst anfangen!

Lilly Lucas hat mit ihrem Reihenauftakt wieder etwas außergewöhnliches erschaffen. Ich bin geradezu durch die Seiten geflogen. Hin und wieder hat mir ein bisschen der Tiefgang in der Geschichte rund um Juniper und Henry gefehlt, aber dennoch sind die beiden einfach nur zum schmelzen.

Ich kann es kaum erwarten wie es mit Lilac und Ihrer Geschichte weitergeht!

Für mich ein absolutes Jahreshighlight, dass man gelesen haben muss!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2025

Definitiv „Kein großer Fehler“

Der große Fehler
0

Das Cover und der Einband hat mich wie bei allen Diogenes Büchern direkt begeistert. Ich mag die Schlichtheit des Designs und das es auch ohne großes Schnickschnack Aufmerksamkeit erregen kann.

"Der große ...

Das Cover und der Einband hat mich wie bei allen Diogenes Büchern direkt begeistert. Ich mag die Schlichtheit des Designs und das es auch ohne großes Schnickschnack Aufmerksamkeit erregen kann.

"Der große Fehler" von Jonathan Lee hatte mich mit seinem Klappentext direkt gecatcht. Als ich jedoch das Buch zuhause liegen hatte, hatte ich so meine Mühen damit. Der Schreibstil des Autors ist ein sehr besonderer und hat mich einiges an Anstrengung gekostet. Er schreibt sehr bildhaft und anschaulich, jedoch war es an der ein oder anderen Stelle mühsam der Geschichte zu folgen. Nach einigen Kapiteln habe ich letzten Endes doch in einen guten Lesefluss gefunden und die Erzählung um Andrew Green konnte mich fesseln. Was mich begeistert hat, waren die Kapitelnamen, die nach den Eingängen des Central Parks, für den Green verantwortlich war, benannt sind.

Bisher wusste ich absolut nicht über den Namen Green, der als "Vater des Großraums New York" bekannt wurde. Das Buch von Jonathan Lee gibt einen tollen Einblick in das Leben und Wirken des Mannes, der für Viele auch heute noch bekannte Bauten im Big Apple verantwortlich ist. Seine Kindheit und auch sein Leben im jungen Erwachsenenalter haben mich stark mitgenommen. Eigentlich sollte das Buch als Aufklärung des Mordes an Ihm dienen, doch diese Tat gerät im Buch zur Nebensache (was ich als nicht schlimm empfinde) und zeigt uns so viel mehr über diesen Menschen!

Mir hat der Roman sehr gut gefallen und dem Autor ist es mit seinem Buch gelungen, mir ein großes Stück Weltgeschichte näher zu bringen, auf seine Art und Weise. Den vorher war mir dieser Mann und sein Wirken nicht mal annähernd bekannt. Der Titel "Der große Fehler" ist interessant gewählt, den es ist definitiv kein Fehler zu dieser Lektüre zu greifen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2025

Fehlgeschlagenes Zeugenschutzprogramm

Die andere Schwester
0

Nachdem ich den ersten Band "Der andere Sohn" innerhalb eines Tages verschlungen hatte, habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. "Die andere Schwester" ist der zweite Band des Autorenduos aus Schweden. ...

Nachdem ich den ersten Band "Der andere Sohn" innerhalb eines Tages verschlungen hatte, habe ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut. "Die andere Schwester" ist der zweite Band des Autorenduos aus Schweden. Es dreht sich alles um den Ermittler John Adderly, der sich im Zeugenschutzprogramm in Schweden befindet, nachdem er in einem Undercoverauftrag des FBI's in ein Nigerianisches Drogenkartell eingeschleust wurde.
Doch leider funktioniert das Programm nicht wie gewünscht und der Agent, der nun als Frederik Adamsson als Ermittler im Schwedischen Karlstad arbeitet, muss sich schon bald mit seinen Verfolgern auseinander setzen. Zudem soll er den Mord an einer berühmten Persönlichkeit aufklären. Im Laufe der Ermittlungen trifft er auf die Schwester der Toten, die genau wie der Ermittler selbst einiges zu verbergen hat.
Die Story nimmt im laufe der Zeit immer mehr an Fahrt auf, wird aber irgendwann in meinen Augen vorhersehbar und verliert dadurch an Spannung. Den Schreibstil des Buches fand ich Klasse und auch alles rund um die Figur des John Adderly, jedoch konnte mich die Fortsetzung nicht so stark überzeugen wie der Auftakt. Jedoch ist es in meinen Augen auf jeden Fall eine Empfehlung wert und ich hoffe, dass es auch hier einen weiteren Band geben wird!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2025

Rebellion der Extraklasse

Das Land, von dem wir träumen
0

Das Land, von dem wir Träumen“ von Anna Thaler behandelt ein für mich sehr interessantes Thema. Es spielt in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg, in dem Südtirol zur Italienischen Regierung zugehörig wurde ...

Das Land, von dem wir Träumen“ von Anna Thaler behandelt ein für mich sehr interessantes Thema. Es spielt in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg, in dem Südtirol zur Italienischen Regierung zugehörig wurde und für die dort lebende Bevölkerung ein komplett anderes Zeitalter angebrochen ist.

Franziska ist eigentlich Lehrerin, doch darf sie nicht unterrichten, da Sie kein Italienisch, sondern nur Deutsch spricht und die Deutsche Sprache durch die Italienische Regierung verboten wurde. Heimlich gründet sie eine Katakombenschule in der Sie die Kinder der umliegenden Dörfer in der Deutschen Sprache und der Südtiroler Kultur unterrichtet.

Die Autorin hat den Roman nach wahren Begebenheiten erschaffen und er liest sich so flüssig! Ich habe das Buch fasziniert an einem Abend durchgelesen. Die Fakten über den Krieg und die Zeit danach sind total interessant und auch die Persönliche Geschichte der Franziska bringt dieses eher „trockene“ Thema dem Leser sehr gut nahe.

Für mich eine ganz große Leseempfehlung und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2025

Hetzjagd durch die Medien

Den Wölfen zum Fraß
0

Zum Anfang muss ich gleich sagen, bis jetzt hatte ich noch nie ein Buch in der Hand, dass ich so oft einfach abbrechen wollte wie dieses! Und ich bin extrem froh darüber, es nicht getan zu haben!

Patrick ...

Zum Anfang muss ich gleich sagen, bis jetzt hatte ich noch nie ein Buch in der Hand, dass ich so oft einfach abbrechen wollte wie dieses! Und ich bin extrem froh darüber, es nicht getan zu haben!

Patrick McGuiness hat einen sehr gewöhnungsbedürftigen Schreibstil, der es mir schwer gemacht hat, in das Buch reinzufinden. Auf den ersten knapp 200 Seiten habe ich immer wieder mit mir gehadert, es einfach weg zu legen und gut sein zu lassen, da er mich als Leser einfach nicht abholen konnte. Der Autor springt in seiner Geschichte immer wieder zwischen zwei Zeitstufen (der Vergangenheit und dem Jetzt) hin und her, was es durchaus interessanter gestaltet hat, jedoch nicht dazu beigetragen hat, dass ich besser mitkommen.

Während dem lesen haben sich mir jedoch viele Fragen gestellt, die ich unbedingt beantwortet haben wollte, weswegen ich es nicht weggelegt habe.
Zum einen ob der Lehrer wirklich der Täter ist? Oder vielleicht doch nicht? Woher kennt er den Ermittler? Was für einen Schaden richtet die Presse mit Ihren Artikeln an? Diese Fragen werden zum Ende des Buches hin geklärt und haben eine Spannungskurve erzeugt, die mich etwa nach der Hälfte so gefesselt hat, dass ich das Buch dann gar nicht mehr weglegen wollte.

Das Buch handelt von einem Korrupten Schulsystem in England, dass den Missbrauch von Lehrern und Schülern aufzeigt. Es behandelt die Macht der Medien die eine Hetzjagd auf einen Möglichen Täter machen und Ihn dadurch vorverurteilen und einen großen Beitrag zu den Ermittlungen beitragen, ob positiv oder negativ sei dahin gestellt.

Nach Anfänglichen Startschwierigkeiten habe ich mich in das Buch sehr gut einlesen können und wer auf keine Klassischen Krimis steht, sondern auf zwischen den Zeilen lesen und selbst zum Nachdenken angeregt zu werden, der sollte „Den Wölfen zum Fraß“ unbedingt lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere