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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2025

Es geht magisch weiter!

Sister of the Moon
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Noch immer bin ich ein riesiger Fan dieser absolut magischen Trilogie. Der zweite Band beginnt genau dort, wo Band 1 geendet hat. Die drei Schwestern möchten Verstärkung holen, doch stattdessen finden ...

Noch immer bin ich ein riesiger Fan dieser absolut magischen Trilogie. Der zweite Band beginnt genau dort, wo Band 1 geendet hat. Die drei Schwestern möchten Verstärkung holen, doch stattdessen finden sie sich plötzlich in Glamorgan wieder. Und Glamorgan führt sie bis in das Dämonenreich zum Hochfürsten persönlich...

Von der Geschichte her und auch von der Entwicklung und Darstellung der Charaktere steht Band 2 in nichts nach. Die Plott-Twist und die Dialogie sowie Emotionen konnten mich fast noch ein wenig mehr begeistern. Dahingegen empfand ich die männlichen Protagonisten als sich sehr ähnlich mit ihrer abweisenden, angeberischen Art und hätte mir hier mehr Abwechslung gewünscht.

Storytechnisch wird es wirklich nie langweilig. Ich wollte immer wissen, was weiterhin geschieht. Es gab zwar keine großen Überraschungen, aber so viele verschiedene Entwicklungen der Handlingsstränge, dass ich das Buch selten aus der Hand legen konnte.

Auch die Protagonisten habe ich richtig lieb gewonnen, allen voran die drei Schwestern sowie Caleb. Manche Antagonisten sind ein wenig überzeichnet, was aber bei mir wiederum auch starke Emotionen hervorruft. Bei Regulus selbst muss ich wirklich sagen, dass ich ihn durchweg als starken und ebenbürtigen Gegner empfunden habe und ich daher gespannt bin, inwiefern es gelingen wird, ihn zu stoppen.

Ich freue mich schon auf Band 3 und das Finale der Trilogie.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Geister und Knochen

Bonesmith
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Da dieses Buch für Liebhaber von Game of Thrones sein sollte, hatte ich große Lust darauf und muss rückblickend sagen, dass es thematisch wirklich gut passt.

Wir begleiten Wren auf Ihrer Reise durch die ...

Da dieses Buch für Liebhaber von Game of Thrones sein sollte, hatte ich große Lust darauf und muss rückblickend sagen, dass es thematisch wirklich gut passt.

Wir begleiten Wren auf Ihrer Reise durch die Dominions und später die "Breachlands", wobei sie vor allem vieles über sich selbst lernt, aber auch über die wahre Geschichte ihres Landes und ihrer Familie.

Der Einstieg in die Geschichte ist mitten im Geschehen und recht schmerzhaft, denn Wren wird hintergangen und reingelegt, was dazu führt, dass sie zur Mauer zwangsgeordert wird. Dort wird sie schließlich gemeinsam mit einem Prinzen angegriffen, und während Letzterer verschleppt wird, macht Wren sich auf die Suche nach ihm - gemeinsam mit Julian, ihrem eigentlichen Feind, doch die Notlage schweißt sie zusammen.

Das Magiesystem ist interessant, neu und gut durchdacht. Es gibt verschiedene Smiths, die ihre Magie je nach Fähigkeit auf verschiedenen Material spezialisiert haben. In Wrens Fall handelt es sich um Knochen und sie kann hierbei Geister erlösen und auch bekämpfen, während Julians beispielsweise im Kampf extrem begabt ist und als Ironsmith spezialisierte jmd robuste Waffen herstellen kann.

Die gesamte Welt ist durch einen Ausbruch vor vielen Jahren von selbstständig handelnden Geistern bedroht, von denen es hinter der Mauer nur so wimmelt. Immer wieder begegnet Wren diesen und hier kommt Gänsehautfeeling auf. Wren ist stoisch, ehrgeizig und rennt mit ihrem Kopf durch die Wand, während Julian einen ruhigen, gesammelten Gegenpol darstellt. Prinz Leo wiederum ist charismatisch, charmant und hat es faustdick hinter den Ohren. Es gibt einige Intrigen und Plottwists, dazu viel Action und Spannung. Dennoch kam vieles für mich nicht sonderlich überraschend und war schon früh abzusehen, daher trotz eines tollen Schreibstils 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Female Rage!

Die Skaland-Saga, Band 1 - A Fate Inked in Blood
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"At Fate Inked in Blood" erzählt Freyas Geschichte, welche in Skaland (früheres Norwegen) spielt und hier mit den nordischen Einflüssen in einer fantastischen Welt spielt. Freya selbst wurde von Hlid gesegnet ...

"At Fate Inked in Blood" erzählt Freyas Geschichte, welche in Skaland (früheres Norwegen) spielt und hier mit den nordischen Einflüssen in einer fantastischen Welt spielt. Freya selbst wurde von Hlid gesegnet und ist die sagenumwobene Schildmaid, die, so lautet eine Weissagung, einen König an die Macht bringen soll. Aufgrund ihrer wichtigen Rolle wird sie fortan gejagt und als Spielball der mächtigen Männer genutzt - doch Freya will ihre eigene Geschichte schreiben.

Ich habe Danielle L. Jensen live treffen können und hier hat sie bereits von ihrer starken, weiblichen Protagonistin gesprochen, was ich nun auch "live" lesen durfte und genauso unterschreiben kann. Dieses Buch lebt von seiner weiblichen, starken und authentischen Protagonistin, ebenso wie vom männlichen Gegenpart - denn wo Freya ungestüm, wild und stark ist, da ist Bjorn besonnen, taktiert und stets an ihrer Seite. Man merkt also schon, dass die Charaktere in diesem Buch ganz klar mein Lieblingspart waren, denn Danielle hat sie durch das Buch hinweg als sehr authentisch skizziert. Ebenso sind auch die Gefühle zwischen den beiden gewachsen und ich konnte die gegenseitige Anziehung absolut nachvollziehen. Einige der Nebencharaktere waren mit ihren jeweiligen Fähigkeiten auch sehr spannend, hier konnte das für mich neuwertige Magiesystem sehr glänzen. So kann eine Gottgesegnete zum Beispiel Blitze vom Himmel wirken, eine andere kann mit ihren Gesängen sagenumwobene Geschichten in den Köpfen der Hörenden weben.

Aber nicht nur die Charaktere haben sich in mein Herz geschlichen, auch alles andere konnte mich überzeugen. Der fantastische Part war gut ausgearbeitet - es fühlte sich durchweg wie eine gut durchdachte, zeitlich abgestimmte Reise an, in der Freya immer wieder Hindernisse überwinden muss, um zu wachsen. Das Fantasiesystem mit der Segnung durch einzelne Gottheiten hat dem Ganzen eine sehr spannende Dynamik gegeben und vieles konnte ich gut nachvollziehen, aber nicht alles, vor allem im Hinblick auf Ylva, die wiederum als Hexe agiert und dadurch noch einmal ein neues Magiesystem ins Spiel bringt.

Handlungstechnisch gibt es sowohl Intrigen, Wendungen (die man manchmal kommen sieht, manchmal eher nicht) und tiefsinnige Gespräche. Und vor allem gibt es immer wieder berauschende, starke Momente von Freya, die aus ihrer Rolle der gehörigen Schildmaid immer wieder ausbricht. Ein wenig hat mir das Worldbuilding als solches gefehlt, ich konnte mich nicht alle Orte und Verbindungen dieser zueinander gut vorstellen. Auch die Ortschaften selbst blieben mitunter blass.

Nichtsdestotrotz freue ich mich wahnsinnig auf Band 2 und kann mir hier gut vorstellen, dass Freya noch viel mehr aufdreht - ich hoffe sogar darauf!

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Veröffentlicht am 04.04.2025

Eine große Liebe zum falschen Zeitpunkt

Moments So Blue Like Our Love (Blue Eternity 1)
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Gabriella Santos de Lima konnte mich mit ihrem letzten Buch "That Girl" sehr begeistert, obwohl ich dieses als Hörbuch gehört hatte und diese per se einen schlechteren Start bei mir haben. Umso mehr wollte ...

Gabriella Santos de Lima konnte mich mit ihrem letzten Buch "That Girl" sehr begeistert, obwohl ich dieses als Hörbuch gehört hatte und diese per se einen schlechteren Start bei mir haben. Umso mehr wollte ich einmal ein Buch von ihr in den Händen halten und selber lesen.

Bei "Moments so blue like our love" war mir der "Ugly-Cry-Trope" bewusst, ansonsten wollte ich mich von den schwerwiegenden Themen selber überraschen lassen und wusste daher zumindest am Anfang noch nicht, wohin die Reise gehen wird. Ich muss sagen, ich hatte ein nicht ganz so schweres Thema erwartet, doch dieses Buch geht schlussendlich dann doch mitten ins Herz und man sollte sich bewusst sein, dass man auch noch nach dem Lesen traurig gestimmt sein wird.

Erzähkt wird Emmies und Sams Geschichte, die zwar emotional und gewichtig, aber auch leicht und voller Liebe startet. Die beiden sehen einander und wissen eigentlich sofort, dass da etwas besonderes zwischen ihnen ist. Einander aus dem Weg gehen können sie nicht wirklich, denn Emmie beginnt kurze Zeit später ein Praktikum in Sams und Connors (Sams bester Freund) Produktionsfirma. Auch wenn beide sich zunächst wären, ist die Anziehungskraft einfach stärker und sie erleben viele schöne, gemeinsame Momente.

Der Schreibstil der Autorin ist passend zum Buch sehr stark. Sie arbeitet mit bildhaften Beispielen, guckt immer wieder in die Köpfe der Protagonisten und scheut dabei vor allem vor feministischen Themen nicht, was ich auch bei "That Girl" damals so mochte. Bei diesem Buch hier gab es ab und an Momente, wo für mich durch die großen Wörter die Spannung ein wenig verloren ging, weil es mir zu viel war. Auch gab es einige Wortwiederholungen, zum Beispiel randalierte das Herz bei beiden Protagonisten sehr oft, was wiederum dazu führte, dass ich die beiden Erzählperspektiven von Sam und Emmie selber als zu ähnlich empfand. Trotzdem war der Schreibstil sehr angenehm, sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen hatte. Ich mochte auch die Nachrichten, Zeitungsartikel oder Kapitelüberschriften, die das Ganze immer wieder auflockerten.

Sam könnte ich alles in allem noch besser beschreiben, da er auch oft durch seine Freunde und Schwester beschrieben wird und sich hierdurch ein klareres Bild ergab. Er ist auf jeden Fall durch und durch höflich, zuvorkommend und bedacht. Emmie ist gleichzeitig zurückhaltend, aber trägt ihr Herz auch auf der Zunge und macht auch vor schwierigen Themen nicht halt. Die Liebesgeschichte der beiden war sehr intensiv.

Ein Buch, das ich alles in allem wärmstens empfehlen kann, man sollte sich jedoch bewusst sein, dass eher schwer und traurig ist.

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Veröffentlicht am 23.03.2025

Ganz viele Marmeladenglasmomente

Story of My Life
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Lucy Score, here we go again. Story of my life ist eine bezaubernde Kleisntadt-Romance ala Gilmore Girls, in der die Autorin es immer wieder schafft, Marmeladenglasmomente zu erzeugen, in die man abtaucht ...

Lucy Score, here we go again. Story of my life ist eine bezaubernde Kleisntadt-Romance ala Gilmore Girls, in der die Autorin es immer wieder schafft, Marmeladenglasmomente zu erzeugen, in die man abtaucht und sich in ihnen verliert. Herz-Schmerz, skurrile Tiere mit Fischen, Fehden mit der Nachbarstadt, ein Mob an neugieren Nachbarn, die überall ihre Nase mitreinstecken und Humor vom feinsten sind nur einige Schlagwörter, die mir sofort einfallen.

Hazel Hart (ein Name, der für sich steht), muss nach der Trennung von ihrem Ex-Mann und dem Rauswurf aus ihrer Wohnung neu anfangen und irgendwie verschlägt es sie nach einer schnell umgesetzten Idee nach Story Lake. Was zuerst als Inspiration für ihr neues Buch beginnt, stellt sich bals als ihre neue Wahlheimat heraus und das vor allem aufgrund der Menschen dort. Denn Lieblings-Miesepeter und Handwerker ihrer Wahl Campell Bishop (mit zwei weiteren, genetische sehr gesegneten Brüdern), macht Hazel zwar das Leben schwer, es fliegen abder auch gehörig die Funken. Während Hazel und ihre Freundin Zoey also immer mehr zum Teil von Story Lake werden und sich in der Stadt zurechtfinden, nimmt die Liebesgeschichte und die Schlagabtausche ihren Lauf.

Lucy Scores Schreibstil ist wie immer eine große Freude, auch wenn ich zu Beginn ein wenig brauchte, um in das Buch zu kommen. Gestartet wird in New York und Hazels Lebensabschnitt ist doch recht düster. Sobald man dann in Story Lake ankommt und die skurrilen Momente sich häufen, konnte ich perfekt in die Geschichte eintauchen. Ich habe die gesellige Kleinstadtatmosphäre gepaart mit Scores humorvollem Schreibstil sehr genossen. Es gab immer wieder Abende, da wollte und konnte ich das Buch einfach nicht weglegen, weil ich noch länger an diesem Ort verweilen wollte.

Gleichzeitig gab es aber auch immer wieder Momente, da hat sich die Geschichte ein wenig gezogen. Einige Inhalte sind doch recht vorhersehbar. Die Autorin spielt hier mit den Sonderbarkeiten der einzelnen Charaktere, wodurch ihr Verhalten gleichzeitig mit der Zeit sehr vorhersehbar wird. Das hat seinen Charme und doch hätte das Buch für mich ein paar Seiten weniger haben können.

Ich möchte eine riesige Empfehlung für das Buch abgeben, denn der Humor ist fantastisch, die Liebesgeschichte einnehmend und das Kleinstadtfeeling wunderbar herzlich.

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