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Veröffentlicht am 23.04.2025

Fesselnder Hamburg-Roman mit Krimielementen

Elbnächte. Die Lichter über St. Pauli
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Im Ullstein Verlag erscheint mit "Elbnächte. Die Lichter über St. Pauli" der erste Band der historischen Roman-Dilogie von Henrike Engel.
Hamburg, 1913: Das Leben in der Hansestadt ist turbulent und zum ...

Im Ullstein Verlag erscheint mit "Elbnächte. Die Lichter über St. Pauli" der erste Band der historischen Roman-Dilogie von Henrike Engel.
Hamburg, 1913: Das Leben in der Hansestadt ist turbulent und zum Teil auch gefährlich. Nachdem Louises Mann spurlos verschwunden ist und sie völlig mittellos zurück lässt, wagt sie gemeinsam mit Ella, eine ehemalige Prostituierte, einen Neuanfang und eröffnet auf St. Pauli eine Bar. Als in der Nachbarschaft ein Mord geschieht, verstecken die beiden Frauen den vermeintlichen Mörder und geraten damit in gefährliche Konflikte. Zu ihnen gesellt sich Paul, ein Ex-Polizist, der seinen Arm, seine Frau und sein Zuhause verloren hat und eine Bande wilder Straßenkinder verfolgt.

Die Story ist eine Mischung aus unterhaltsamer Geschichte dreier interessanter Hauptfiguren, die in eine fesselnde Krimihandlung verstrickt sind, die mich als Leserin ins Hamburg dieser Zeit eintauchen lässt. Dabei werden dunkle Verbrechen aufgedeckt, Prostitution und die damaligen Lebensumstände abgebildet, sodass sich für mich eine authentisch wirkende Zeitschilderung ergibt.

Der Erzählstil ist flüssig, bildhaft beschreibend und wir begleiten die Protagonisten auf einer abwechslungsreichen und packenden Ermittlungsreise in Hamburgs Unterwelt.
Besonderes Schmankerl, wer die Hafenärztin-Reihe gelesen hat, darf sich in diesem Band auf einen erneuten Auftritt einiger Figuren freuen.

Die Geschichte lebt von ihren wunderbar gezeichneten Figuren, die alle ihr persönliches Päckchen zu tragen haben, sich trotz ihrer Unterschiede zusammen raufen und den kriminellen Hintermännern auf die Schliche kommen wollen. Sie müssen sich selbst eine Lebensgrundlage erarbeiten und setzen dazu ihre individuellen Fähigkeiten sinnvoll ein. Dabei bilden sie ein Trio, dessen Handeln ich gespannt verfolgt habe. Während der Erzählung taucht man in die Gedankengänge und Erinnerungen der Figuren ein, lernt sie besser kennen und fühlt und hofft mit ihnen.

Louise entwickelt sich von der behüteten, naiven jungen Frau, die ganz von ihrem Mann abhängig war, zu einer selbstbewussten und mutigen Person, die trotz aller Schwierigkeiten den Start ihrer Bar vorantreibt.

Mit Ella hat sie eine tatkräftige Unterstützung gefunden, die nach einer ärmlichen Kindheit von ihren Eltern verkauft wurde, um eine Stelle als Dienstmädchen anzunehmen, doch sie landete in einem Bordell. In Hamburg wird sie ständig an ihre Vergangenheit erinnert und fühlt mit allen Frauen, deren Schicksal sich ähnlich entwickelte. Ihre große Freude im Leben ist ihre Mopsdame Principessa, die sich auch in mein Herz geschlichen hat.
Paul leidet nach dem Verlust seines Arms darunter, die Arbeit als Polizist nicht mehr ausüben zu können. Doch mit der Zeit und mit Arbeitsaufgaben, die er übernimmt, kehrt sein Lebensmut kehrt zurück. Er setzt alles daran, sich für Joshua einzusetzen, was ihn sehr sympathisch macht.

Die Herausforderungen an die drei Figuren sind groß, denn sie haben die Kiez-Größen der Unterwelt herausgefordert und damit gibt es auch einige spannende Szenen, die gerade zum Ende noch einmal für Furore sorgen. Ich hätte mir etwas mehr Einbindung der geschichtlichen Zusammenhänge erhofft.


Dieser fesselnde Roman dreht sich um starke Frauenfiguren, um Verbrechen und den Kampf um einen Neuanfang, der Hoffnung auf bessere Zeiten mit sich bringt.


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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2025

Gelungene Krimiunterhaltung mit einem sympathischen Ermittler

Marconi und der verschwundene Wattschützer
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Im Rowohlt Verlag erscheint Daniele Palus neuer Krimi Marconi und der verschwundene Wattschützer. Es ist der zweite Band der Marconi-Reihe, der in St. Peter-Ording spielt.

Als der Naturschützer Piet ...

Im Rowohlt Verlag erscheint Daniele Palus neuer Krimi Marconi und der verschwundene Wattschützer. Es ist der zweite Band der Marconi-Reihe, der in St. Peter-Ording spielt.

Als der Naturschützer Piet Lorenzen verschwindet, bekommt seine Gegenwehr zur umstrittenen Ölbohrinsel «Mittelplate A» einen besonderen Stellenwert. Doch Massimo Marconi und sein Team haben auch andere Spuren zu verfolgen, gegen Lorenzen läuft eine Klage wegen Beleidigung und vor seinem Verschwinden hatte der Vermisste einen Streit mit seiner schwangeren Verlobten. Ein Erpresserschreiben wirft weitere Fragen auf.

Mitten im Naturschutzgebiet Wattenmeer sorgt der Betrieb einer Ölbohrinsel für gespaltene Meinungen. Die Gegner sind Aktivisten einer Umweltschutzorganisation und die friedliche nordfriesische Idylle wird jäh gestört, als sich herausstellt, dass eine Vermisstensache zum Mordfall wird. Wer tötet einen Lehrer auf so grausame Weise? Marconi ermittelt heimlich mit seinem Team in dieser Sache, denn für Mordfälle ist ja die Kripo in Flensburg zuständig. Die Diskussionen mit seinem Vorgesetzten wundern deshalb natürlich gar nicht.

Neben der Ermittlungen wird Marconi durch seine neue Aufgabe als Ersatzpapa Marconi auch privat gefordert. Teenie-Nichte Klara ist verliebt in einen Aktivisten der Umweltschutzorganisation GreenPlanet. Und dann klopft auch noch das Jugendamt an und möchte sehen, ob sich Marconi wirklich ausreichend um die Kinder kümmert. Er nimmt das Ganze mit fast schon friesischer Gelassenheit und erfindet mit dem Kindern neue Gerichte, die Nordsee und Italien verbinden. Denn das schweißt die kleine Familie wunderbar zusammen.

Erneut führt Daniele Palus flüssiger Erzählstil locker und beschwingt durch die Handlung. Dabei streift man mit Marconi durch die nordfriesische Natur und erlebt die Ermittlungen aus nächster Nähe mit.

Die Charaktere werden facettenreich beschrieben und die Aktionen wirken lebensecht und authentisch.

Der Krimifall wirft anfangs viele Fragen auf, die sich im Laufe der Handlung immer mehr auflösen. Die Spannung bleibt auf mittlerem Niveau und damit im Rahmen, alles andere würde zu diesem Cosy Crime auch nicht passen. Mir hat die Idee einer Mischung aus friesischer und italienischer Küche gut gefallen, damit klappt nicht nur die Annäherung der Kinder mit ihrem Ersatz-Papa, die Gerichte schmecken bestimmt auch lecker.

Sehr unterhaltsamer Krimi mit friesischem Setting und durch den Bezug zum Naturschutz sehr aktuell, deshalb kann ich diesen Krimi wärmstens empfehlen!

Veröffentlicht am 12.04.2025

Seid achtsam und dankbar für euer Leben!

Der Maulwurf auf großer Reise
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Im Midas Verlag erscheint das Bilderbuch Der Maulwurf auf großer Reise von Chris Saunders für Kinder ab vier Jahren.

Der Maulwurf lebte in seinem gemütlichen Bau unter der Erde, wo es ihm an nichts fehlte. ...

Im Midas Verlag erscheint das Bilderbuch Der Maulwurf auf großer Reise von Chris Saunders für Kinder ab vier Jahren.

Der Maulwurf lebte in seinem gemütlichen Bau unter der Erde, wo es ihm an nichts fehlte. Doch der Traum nach Abenteuern und fernen Orten liess ihn nicht los, also schnürt er sein Bündel, verlässt sein Zuhause und macht sich auf den Weg. Während er so wandert, folgen ihm immer mehr Tiere: Maus, Fuchs, Dachs, Hase, Rotkehlchen und Schnecke. Nachdem sie ihm lange gefolgt sind, fängt es an zu schneien und die Tiere fragen sich, welches Ziel der Maulwurf erreichen möchte. Jedes Tier hat eine andere Idee, die den eigenen Interessen möglichst nahe kam. Bis sie ihn gemeinsam fragen, was sein Ziel sei. Der Maulwurf lächelte sie an und antwortete: Nirgendwo! Nicht das Ziel ist entscheidend, sondern der Weg und die Möglichkeit mit anderen gemeinsame Momente zu erleben und zu teilen. Die Gemeinschaft der Tiere ist durch die erlebte Natur gewachsen und sie sind Freunde geworden.
Die wie mit Weichzeichner geschaffenen Illustrationen sind einfach ein Traum, so zauberhaft und in zartem Pastell erscheint die Natur in den schönsten Farben und wirkt sehr harmonisch.
Mit viel Liebe zum Detail besitzen die Tiere alle eine Persönlichkeit und haben eigene Vorstellungen von dem bestimmten Ziel ihres Weges, das ist einfach schön anzusehen. Der Fuchs trägt bunte Kleider, der Dachs wirkt wie ein englischer Lord und trinkt auch gerne Tee.

Dieses Buch kommt mit wenig Text aus, der ein wenig philosophisch wirkt und dennoch für kleine Kinder verständlich ist. Die Botschaft hinter der Geschichte ist die Achtsamkeit für die Natur, die die Tiere auf ihrem Weg erleben und der Gemeinschaftssinn füreinander, indem sie gegenseitig aufeinander aufpassen.

Achte auf die Umgebung und auf deine Mitmenschen, schätze die Natur und Umwelt und geh deinen Weg. Diese Geschichte ist sehr philosophisch und lässt uns über die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft nachdenken. Diese Botschaft ist für kleine Kinder vielleicht nicht gleich erkennbar, man sollte sie ihnen näher erklären. Dazu bietet sich diese Textstelle besonders gut an:

"Du kannst dir im Leben viele Ziele setzen. Streng dich an und lass dir Zeit, dann kannst du sie erreichen. Doch vergiss die Pausen nicht. Nimm dir Zeit für das, was es unterwegs zu sehen gibt ... und vor allem für die, die diesen Weg gemeinsam mit dir gehen." Zitat S. 32


Dieses zauberhafte Bilderbuch feiert die Achtsamkeit für Mensch und Natur und enthält traumhaft schöne Illustrationen! Seid dankbar für euer Leben!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.04.2025

Freundinnenschaft am Puls der Zeit

Wenn wir lächeln
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Wenn wir lächeln ist das Debüt von Mascha Unterlehberg, das im Dumont Verlag erscheint.

Jara und Anto lernen sich auf dem Fußballplatz kennen, Anto spielt nicht gut, ist mit Abstand die mutigste Spielerin ...

Wenn wir lächeln ist das Debüt von Mascha Unterlehberg, das im Dumont Verlag erscheint.

Jara und Anto lernen sich auf dem Fußballplatz kennen, Anto spielt nicht gut, ist mit Abstand die mutigste Spielerin auf dem Platz. Ihre Freundschaft wächst über die Jahre zu einer Schwesternschaft, sie teilen Lipgloss, Alkohol und Zigaretten miteinander, sind füreinander da und jeden Abend auf Achse. Doch irgendwann entgleitet ihnen die Kontrolle über ihre Gemeinsamkeiten und das enge Gefüge zerbricht.

Das Buch zeigt die Frauenfreundschadt zwischen Jara und Anto, es beginnt mit einem einschneidenden Ereignis und springt in die Vergangenheit zurück, um die Entwicklung der Figuren, die beide bei ihrer Mutter aufwachsen, näher zu beschreiben. Wir tauchen ein in ihr Leben, sehen, welch unterschiedlichen Milieus beide entstammen und begleiten sie bei ihren gemeinsamen Aktionen, ihren Streifzügen in der Nacht mit Einbrüchen, Alkoholexzessen und ihren Gewaltfantasien. Das mag verstören, doch man kommt den Freundinnen ganz nah, manche Themen werden aber nur angedeutet und es bleibt der Erfahrung oder Fantasie der Leserin überlassen, wie sie diese Lücken füllt oder auslegt. So deutet die Autorin beispielsweise einige Gewaltszenen an, bei denen man nicht genau weiß, wie sehr es die Figuren getroffen hat. Man kann es nur ahnen! Solche Stilelemente mögen gefallen, ich mag es lieber klar, auch wenn es auch hart zu lesen und zu ertragen ist. Auch habe ich lange das Gefühl gehabt, dass Jara in Anto verliebt ist, doch das wurde nie ausgesprochen oder näher thematisiert. Sicher ist aber, dass Neid und Eifersucht eine Rolle spielen.

Die Erzählweise ist besonders, mit kurzen, manchmal recht rohen Sätzen werden Dialoge und Erlebnisse beschrieben, es wird aber auch poetisch, sobald die jungen, schönen Frauen lächeln und es wird eindringlich, sobald die Abwehrfähigkeit im Raum steht.

Für mich stellte sich beim Lesen die Frage, müssen Frauen immer nur lächeln und zeigt dieses Lächeln auch das wahre Empfinden hinter einer schönen Fassade? Nein, denn tief in den Frauen brodelt es und selbst wenn sie lächeln, können sie gegenhalten und kontern. Dieses Rollenbild steckt in uns und lässt sich nicht so leicht abschütteln, es sei denn, man trägt einen Baseballschläger, um auszuteilen, in der Gefahr des Übergriffs.

In ihrem Roman zeigt die Autorin auch die Kampf- und Verteidigungsbereitschaft der neuen Generation von Frauen, sie sich wehren wollen, falls es nötig wird.

Mascha Unterlehberg spiegelt in ihrem Gegenwartsroman durch Anto und Jara die Rolle der Frau. Beide symbolisieren auf moderne Weise den femininen Charakter in einer patriarchalischen Welt, in der Frauen zusammen halten müssen. Sie entwickeln sich zur Frau, lehnen sich gegen das typische Rollenbild in der Gesellschaft auf, wollen auffallen, sind miteinander wie Schwestern verbunden, um sich dann wieder zu verlieren.

Eine bewegende Geschichte über das Einfinden in die Frauenrolle und ein Buch, das nachdenklich macht.

Veröffentlicht am 05.04.2025

Schein und Wirklichkeit des Dorflebens!

Hier draußen
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Bei DTV erscheint das Debüt von Martina Behm, ihr Roman trägt den Titel "Hier draußen".

Lara und Ingo ziehen mit ihren beiden Kindern aus Hamburg ins (fiktive) holsteinische Örtchen Fehrdorf auf einen ...

Bei DTV erscheint das Debüt von Martina Behm, ihr Roman trägt den Titel "Hier draußen".

Lara und Ingo ziehen mit ihren beiden Kindern aus Hamburg ins (fiktive) holsteinische Örtchen Fehrdorf auf einen renovierungsbedürftigen Hof, sie wünschen sich mehr Ruhe für die Familie. Doch so schön es hier auch ist, schon bald ergeben sich Probleme. Denn Ingo fährt auf seiner Pendelstrecke zur Arbeit nach Hamburg eine weiße Hirschkuh an, laut Jäger Uwe ist der Tod des Tieres ein schlimmes Omen. Der Aberglaube besagt, wer sie tötet, stirbt innerhalb eines Jahres. Gemeinsam erlösen sie das verletzte Tier.

In ihrem Roman stellt uns Martina Behm auf unterhaltsame Weise die ländliche Szenerie, sowie die unterschiedlichen Menschen aus Fehrdorf vor und lässt uns an ihren Erlebnissen, Lebensgeschichten und Gedanken teilhaben. Bei vielen Figuren erfahren wir die Wünsche und Pläne, die sie sich für ihr Leben erhoffen und bekommen im Laufe der Handlung mit, wie sich ihr Leben entwickelt und was aus den Träumen geworden ist. Das erhoffte friedliche Landleben ohne den Stress der Großstadt ist am Ende häufig ebenfalls problembelastet. Es ist ein Trugschluss, dass man hier die heile Welt vorfindet.


Bei diesem Roman habe ich etwas gebraucht, um mich einzulesen und die vielen Figuren musste ich erst einmal richtig einordnen können, um dem Fluss der Geschichte gut folgen zu können. Doch dann hat mich die Story immer mehr interessiert, denn die Figuren hauchen dem Ganzen Leben ein.

Lara wurde mir sympathisch und immer vertrauter. Sie arbeitet kaum noch als Grafikerin und kümmert sich statt dessen um die Kinder und die Renovierung des Hofs. Das Leben auf dem Land ist eintöniger, aber häufig genauso problembelastet wie in der Stadt. Neue Bewohner werden nicht gleich akzeptiert, bei Dorffesten lernt man sich näher kennen und gewinnt nähere Bekanntschaften.

Wir lernen den alleinstehenden Jäger Uwe kennen, der abergläubisch ist und den Hof seiner verstorbenen Eltern weiter führt.

Schweinezüchter Enno führt den Betrieb nach alter Tradition, seine Frau Tove hat ganz andere Vorstellungen vor der Zukunft des Hofes. Söhnke und Maggie mästen Hähnchen, ihre Tochter studiert, fühlt sich aber doch als Landwirtin wesentlich wohler. Jutta und Armin sind die Letzten der einst großen Kommune im Dorf, sie sind hier heimisch geworden.

Der Erzählton ist eher sachlich gehalten, die Beschreibungen der Figuren und Schwierigkeiten im ländlichen Raum wirken authentisch und verbergen nicht, welche Nachteile das Landleben mit sich bringt. Denn auch die Alteingessenenen haben mit Schwierigkeiten zu kämpfen, Kleinbauern fürchten um ihre Existenz, die Jugend zieht es in die Städte, die Hofnachfolge steht in den Sternen.


Im Ganzen wirkt die Geschichte auf mich recht düster und beklemmend, wobei daran besonders die Paarprobleme, Unfälle mit Tieren und Gefahr durch Güllegruben ihren Anteil haben. Der Autorin ist es gelungen, durch die ständigen Wechsel der Perspektive viele interessante Aspekte des Landlebens sichtbar zu machen und mit den Figuren zu einer runden Geschichte zu verflechten.


Ein authentischer Blick auf das Landleben und ein aussagekräftiger Roman über die Dorfgemeinschaft!

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