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Veröffentlicht am 03.05.2025

Genauso wunderschön und magisch wie die vorherigen Bände!

Elfies Zauberbuch. Band 5
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Als Elfie auf eine etwas ungewöhnliche Weise zum großen Walpurgisfest eingeladen wird, ist sie sofort Feuer und Flamme. Nicht nur, weil sie dort vielen anderen Hexen und Zauberern begegnen wird, sie wird ...

Als Elfie auf eine etwas ungewöhnliche Weise zum großen Walpurgisfest eingeladen wird, ist sie sofort Feuer und Flamme. Nicht nur, weil sie dort vielen anderen Hexen und Zauberern begegnen wird, sie wird auch endlich ihre Freundin Faustine wiedersehen! Zum Glück kann sie ihre Schwestern Magda und Luna schnell davon überzeugen, gemeinsam mit ihr und ihrer fahrenden Buchhandlung in das Moor Marais Poitvin zu fahren, wo das Fest in einer Burg stattfinden wird. Hier werden Elfies Schwestern zum ersten Mal die Wunder der Magie selbst erleben können, wenn auch nur für einen Tag. Elfie wiederum werden kostbare Sekunden mit ihrer verstorbenen Mutter geschenkt. In dem ganzen Trubel übersieht die kleine Hexe nur fast die Gefahr, die über dem Ort und sie alle schwebt. Gemeinsam mit ihren Freunden setzt Elfie alles daran, das Moor zu retten. Dabei bekommen sie unerwartet Hilfe von der Schutzfee Mélusine, die im Herzen des Sumpfes lebt...

Hierbei handelt es sich bereits um den fünften Band der Comic-Serie „Eflies Zauberbuch“. Die Bände können unabhängig voneinander gelesen werden, da die eigentlichen Abenteuer in sich abgeschlossen sind, allerdings macht es erheblich mehr Spaß, wenn man mit dem ersten Band startet.
Mir ist die Reihe rund um Nachwuchshexe Elfie richtig ans Herz gewachsen, sie zählt mittlerweile sogar zu meinen Lieblingsreihen. Jeder Band war bisher ein Highlight – und der fünfte bildet da keine Ausnahme. Schon allein das Cover ist wieder ein wahrer Blickfang und verspricht jede Menge Hexen-Vibes und Abenteuer.

Erneut sind Elfie und ihre Schwestern mit ihrem roten Bücherbus in Frankreich unterwegs. Nachdem es die drei zuletzt in die Pyrenäen verschlagen hat, landen sie dieses Mal in dem Sumpfgebiet Marais Poetevin, genauer gesagt auf einer Insel, wo das große Walpurgisfest stattfinden soll. Wie immer gelingt es dem Autor*innen-Duo die Sagen und Legenden der entsprechenden Region auf eine spielerische Weise zum Leben zu erwecken und gekonnt mit ernsten und aktuellen Themen zu verknüpfen. Neben einer abenteuerlichen Rätseljagd, einem verzauberten Origami-Drachen und einer unvergesslichen Hexenfeier erzählt die Geschichte auch von der Ausbeutung und Zerstörung der Umwelt und erinnert daran, wie wichtig es ist, unsere Ökosysteme zu schützen und zu erhalten. Durch die bewegenden Mutter-Tochter-Momente wird es stellenweise auch etwas emotional, die Geschichte verliert dabei aber nie an Leichtigkeit. Ganz im Gegenteil, sie ist durchweg von einer fröhlichen Stimmung und viel warmen Humor geprägt.
Langweilig wird es mal wieder zu keiner Zeit, auch als Erwachsener fühlt man sich bestens unterhalten und mag aus dieser trubelig-magischen Welt nicht mehr auftauchen. Dazu tragen vor allem die vielen verschiedenen Charaktere bei, mit denen auch dieser Band gespickt ist. Unser Schwesterntrio ist bezaubernd wie eh und je, allen voran die 11-jährige Elfie ist einfach nur zum Liebhaben. Die Nebenfiguren werden jedoch nicht minder liebevoll dargestellt wie beispielsweise Balthazar (ein neues Gesicht) oder Faustine, eine alte Bekannte aus dem dritten Band, die zur Freude aller Fans hier wieder ihren Auftritt hat.

Auch die traumschönen und farbenfrohen Zeichnungen von Mini Ludvin sorgen mal wieder für eine herrliche Wohlfühlatmosphäre. Ob die verschieden großen Panels oder Elfies Tagebuchauszüge – jede einzelne Seite ist eine Wonne fürs Auge und strotzt nur so vor Wärme und Details. Man kann sich einfach stundenlang in Mini Ludvins Bildern verlieren. Und wenn man ganz genau hinschaut, entdeckt man sogar eine Figur aus einer anderen tollen Comic-Serie von Audrey Alwett – Fans von „Der Garten der Feen“ dürfen sich freuen. :D

Fazit: Genauso zauberhaft und magisch wie die Vorgänger geht „Elfies Zauberbuch“ in die fünfte Runde und setzt die Reihe in gewohnter Manier fort. Auch „Der Zauber der Walpurgisnacht“ ist ein warmherziger Wohlfühlcomic für Jung und Alt und bietet alles, was das Comic- und Leserherz begehrt: Eine spannend-unterhaltsame und absolut magische Handlung zum Mitfiebern und Schmunzeln, ein wunderschönes Artwork, tiefgreifende Themen sowie liebenswerte Charaktere, die einem fest ans Herz wachsen. Ich habe mich mit diesem Band nur noch mehr in diese großartige Reihe verliebt und hoffe sehr auf viele weitere Wiedersehen mit Elfie und Co! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Spannend, berührend, absolut magisch! Eine großartige Fortsetzung!

Birds of Paris – Der verborgene Turm
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Léa könnte glücklicher kaum sein. In den vier Straßenkindern Alex, Roux, Ari und Coralie hat sie endlich Freunde gefunden – echte Freunde, die zu ihr halten und sie so nehmen wie sie ist. Zusammen haben ...

Léa könnte glücklicher kaum sein. In den vier Straßenkindern Alex, Roux, Ari und Coralie hat sie endlich Freunde gefunden – echte Freunde, die zu ihr halten und sie so nehmen wie sie ist. Zusammen haben sie es mit ihrem neu entdeckten Schimmersinn geschafft, das magische Feuerpendel aus der Pariser Unterwelt zu bergen. Doch Léas große Freude ist nur von kurzer Dauer. Als sie nach ihrem bestandenen Abenteuer erschöpft zu Hause ankommt, erwartet sie dort eine böse Überraschung: Der Anführer der Vogelfänger! Und nicht nur das, ihre Mutter offenbart ihr auch noch, dass sie selbst für die „Hüter der Schimmervögel“ arbeitet und Léa fortan auf deren magische Schule gehen soll. Léa steht auf einmal vor ihrer größten Herausforderung. Ob sie es wohl schaffen wird, ihre Freunde und die Magie der Schimmervögel schützen und ihrer Mutter begreiflich zu machen, dass sie auf der falschen Seite steht?

Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil der „Birds of Paris“ – Reihe und es empfiehlt sich, die vorgesehene Reihenfolge einzuhalten, da die Bücher aufeinander aufbauen. Zwingend erforderlich ist es jedoch nicht. Dank kleiner Rückblenden und einem Personenverzeichnis hinten im Buch kann man dem Geschehen sicherlich auch ohne Vorkenntnisse folgen.
Nach meiner großen Begeisterung für den ersten Band und dessen ziemlich fiesen Cliffhanger am Ende, konnte ich es kaum erwarten, endlich weiterzulesen. Schon das von Heiko Hentschel kreierte Cover ist wieder richtig toll geworden. Mit seinen Paris-Vibes und der leichten Schimmeroptik passt es einfach perfekt zum Inhalt und macht direkt Lust aufs Losschmökern.

Erneut entführt uns Kathrin Tordasi in die geheimnisvoll-magische Welt der Schimmervögel und beweist ihr Talent, fesselnde und tiefgründige Geschichten zu erzählen. Die Handlung knüpft nahtlos an den Vorgänger an und geht genauso aufregend weiter, wie das erste Abenteuer geendet hat. Im Nu ist man wieder mittendrin im Geschehen und mag/kann mit dem Lesen nicht mehr aufhören. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, die einen in Atem und sogar Lesemuffel bei Laune halten. Man erhält neue interessante Einblicke in die Welt der Schimmervögel und hat durch die bildlichen Beschreibungen durchweg das Gefühl, selbst vor Ort zu sein. Gemeinsam mit Léa, Alex, Roux, Ari und Coralie streift man wieder durch die Gassen von Paris, lernt neue faszinierende Orte und Gesichter kennen und wird mit lauter Gefahren und Herausforderungen konfrontiert. Man fiebert, fühlt und bangt mit ihnen mit und schließt sie dabei nur noch mehr ins Herz. Die fünf sind einfach eine großartige Truppe. Ziemlich verschieden, aber gemeinsam stark und unschlagbar! Jeder von ihnen hat seine Ecken, Kanten und Geheimnisse, was sie lebendig und greifbar wirken lässt. Vor allem Léa und Alex, aus deren Sicht die Geschichte abwechselnd geschildert wird, sind zwei sehr nahbare und vielschichtige Protagonistinnen, die beide ihr Päckchen zu tragen haben.
Auch „Der verborgene Turm“ ist weitaus mehr als nur ein rasantes Fantasyabenteuer – es ist auch ein Loblied auf die Freundschaft und zeigt, wie wichtig es ist zusammenzuhalten und füreinander einzustehen. Darüber hinaus behandelt es auch noch weitere tiefgreifende Themen wie Vertrauen, Selbstzweifel, der Wunsch, dazugehören und die Angst vor Zurückweisung.

Die wunderbaren schwarz-weiß Vignetten von Heiko Hentschel an den Kapitelanfängen, die bereits die Vorfreude auf die kommenden Ereignisse wecken, runden das Ganze perfekt ab und der cliffhangerische Epilog lässt die Wartezeit auf den dritten Band schier unerträglich werden.

Fazit: Mit „Birds oft Paris – Der verborgene Turm“ beschert uns Kathrin Tordasi eine rundum gelungene Fortsetzung, die den Vorgänger sogar noch toppt! Auch dieser Band ist spannend, berührend und absolut magisch und voller Freundschaft und Zusammenhalt. Ein wundervolles Kinderbuch für alle ab 10 Jahren, das Leserinnen jeden Alters in den Bann zieht. Mir hat es wieder unheimlich viel Spaß gemacht, Léa und ihre Freundinnen zu begleiten. Dem nächsten Abenteuer fiebere ich schon jetzt schon ganz vorfreudig entgegen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Ein wunderschönes Bilderbuch, das in keiner Familie fehlen sollte!

FAMILIE
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Ein kleiner Elefant zieht mit seiner Familie durch die Savanne. Jeden Tag wandern sie durch das weite Grasland, tagein und tagaus sind sie unterwegs. Der kleine Elefant beginnt sich zu fragen, ob sie ...

Ein kleiner Elefant zieht mit seiner Familie durch die Savanne. Jeden Tag wandern sie durch das weite Grasland, tagein und tagaus sind sie unterwegs. Der kleine Elefant beginnt sich zu fragen, ob sie jemals irgendwo ankommen werden. Obwohl seine Mutter, Großmutter und Schwester immer für ihn da sind, fühlt er sich nirgends richtig willkommen. Er wünscht sich ein Zuhause und denkt immer wieder darüber nach, wo es wohl sein könnte. Seine Sehnsucht wird größer und größer – so groß, dass er schließlich eines Abends heimlich wegläuft und sich auf die Suche nach dem Ort macht, der sein Zuhause sein könnte. Er läuft immer weiter, bis er gar nicht mehr weiß, wo er ist und wie er zurückfinden soll. Verängstigt ruft er nach seiner Familie und fängt an zu weinen. Bis er das sanfte Trommeln von Elefantenfüßen hört und seine Herde am Horizont auftaucht. Umringt von seiner Familie fühlt sich der kleine Elefant tief in seinem Innersten wohl und geborgen und er weiß endlich, wohin er in dieser Welt gehört.

Auf dieses Buch habe ich mich gefreut, seit es der Verlag angekündigt hat. Bereits mit seinen beiden vorherigen Bilderbüchern „Blätter“ und „Liebe“ konnte mich Stephen Hogtun komplett verzaubern, aus meinem Regal sind sie nicht mehr wegzudenken. Sein neues Werk „Familie“ durfte darin natürlich nicht fehlen und um es gleich vorweg zu sagen: Auch dieses Schätzchen wird meine Bilderbuchsammlung nie mehr verlassen.

Der norwegische Autor und Illustrator Stephen Hogtun hat ein weiteres Bilderbuch geschaffen, das Leser*innen jeden Alters ansprechen wird. Auf eine sanfte und einfühlsame Weise erzählt er davon, was Zuhause bedeutet und wie es sich anfühlt. Wo bin ich zu Hause? Was ist Zuhause? Und was macht das Gefühl von Daheimsein eigentlich aus? Diese Fragen beschäftigen sicherlich jeden irgendwann einmal. So wie das Elefantenkind in dieser Geschichte. Es ist herzergreifend mitzuerleben, wie der kleine Elefant sich anfangs nirgendwo wirklich willkommen fühlt und sich fragt, wo er überhaupt hingehört. Umso schöner ist es dann zu sehen, wie er schließlich erkennt, dass Heimat gar kein Ort sein muss, sondern dass seine Familie sein Zuhause ist. Dass Zuhause dort ist, wo er geliebt wird und wo immer jemand für ihn da ist. Eine so tolle und wichtige Botschaft, die auch schon die Kleinsten verstehen. Empfohlen wird das Buch für Kinder ab 4 Jahren, was durchaus passend ist. Mit seinen kurzen und prägnanten Texten und den kraftvollen Bildern eignet es sich wunderbar zum Vorlesen und lädt zu gemeinsamen Gesprächen ein.

Die wunderschönen Illustrationen von Stephen Hogtun sind mal wieder ein ganz besonderer Genuss. Stimmungsvoll, ausdrucksstark, leuchtend bunt und voller Liebe und Wärme begleiten sie das Erzählte gekonnt und schaffen eine ruhige, savannige Wohlfühlatmosphäre.

Fazit: „FAMILIE – Wo du zuhause bist“ ist eine warmherzige, berührende und zeitlose Geschichte für alle ab 4 Jahren über die Bedeutung von Zuhause, Familie und Zugehörigkeit. Ein liebevoll erzähltes und traumhaft illustriertes Bilderbuch, das ans Herz geht und in keiner Familie fehlen sollte. Für mich ist auch dieses Werk von Stephen Hogtun ein absolutes Herzensbuch. Ich bin total verliebt in dieses Schätzchen und kann es jedem nur ans Herz legen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Ein wunderschöner Bilderbuchschatz für alle Jane Austen-Fans und die, die es noch werden wollen!

Von einem Mädchen, das das Schreiben liebte. Jane Austen
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Bei diesem Buch war sofort klar, dass es bei mir einziehen muss. Schon allein das Cover ließ mein Herz direkt höher schlagen. Wunderhübsch und verträumt kommt es daher – ein echter Blickfang im Regal! ...

Bei diesem Buch war sofort klar, dass es bei mir einziehen muss. Schon allein das Cover ließ mein Herz direkt höher schlagen. Wunderhübsch und verträumt kommt es daher – ein echter Blickfang im Regal! Und das Beste: Es verspricht auch nicht zu viel, dahinter geht es genauso weiter.

Jane Austen gilt es eine der bedeutendsten britischen Schriftstellerinnen aller Zeiten. Seit mehr als 200 Jahren werden ihre Werke überall auf der Welt gelesen und geliebt. „Stolz und Vourteil“, „Emma“, „Verstand und Gefühl“ – wer hat nicht schon von ihnen gehört? Doch wie und wo nahm eigentlich alles seinen Anfang? Wer war Jane Austen?
Passend zum 250. Geburtstag von Jane Austen präsentieren Deborah Hopkinson und Qin Leng eine zeitlos schöne Biografie im Bilderbuchformat, welche es auch Kindern ab 4 Jahren ermöglicht, die beeindruckende Lebensgeschichte von Jane Austen kennenzulernen. Warmherzig erzählt das Buch von der Kinder- und Jugendzeit Austens. Davon, wie sie ihre Leidenschaft fürs Lesen und Schreiben entdeckte, ihre ersten Romane verfasste und mutig und entschlossen ihren eigenen Weg ging. Die Texte sind kurz und einfach gehalten, schaffen es aber mit wenigen Worten einen lebendigen und spannenden Einblick in die damalige Zeit zu geben. Eine Zeit, in der es Frauen alles andere als leicht hatten, als Autorin Bekanntheit zu erlangen. Jane Austen aber gab nicht auf! Unterstützt von ihrem Vater wurde aus dem kleinen zurückhaltenden Mädchen die große Dame der englischen Literatur, die mit ihrer scharfen Beobachtungsgabe Geschichten kreiert hat, deren kluger und bissiger Humor seiner Zeit weit voraus war. Und die bis heute nichts von ihrem Charme verloren haben.

Dieses Buch ist eine wahre Hommage an Jane Austen und ein Genuss für jeden Buchliebhaber! Doch es ist bei weitem mehr als nur eine Zeitreise in die Vergangenheit. Es macht Kindern Mut, an sich selbst und ihre Stärken zu glauben und zeigt ihnen, dass es sich lohnt, für seine Träume zu kämpfen. Darüber hinaus weckt es auch die Neugier auf die Welt der Bücher und legt vielleicht auch den Grundstein für eine spätere Jane Austen-Liebe.

Die kunstvollen Aquarell-Illustrationen von Qin Leng sind ein weiteres Highlight. Mit ihren liebevollen Details und zarten Pastelltönen fangen sie die damalige Epoche gekonnt ein und laden zum Träumen und stundenlangen Verweilen ein. Vor allem die Seiten, die Jane in der Bibliothek zeigen, sind einfach zauberhatt anzusehen.

Eine doppelseitige Zeittafel zum Leben der Autorin sowie eine Auflistung ihrer bekanntesten Romane runden das Ganze perfekt ab und unterstreichen nochmals, was für eine außergewöhnliche Persönlichkeit Jane Austen war.

Fazit: „Von einem Mädchen, das das Schreiben liebte“ ist eine wunderschöne kindgerechte Bilderbuchbiografie ab 4 Jahren für alle Jane Austen-Fans und die, die es noch werden wollen. Ein echter Buchschatz, der in keinem Bücherregal fehlen sollte. Inspirierend, informativ, bewegend und bestärkend. Ich bin total verliebt in dieses Schätzchen, meine Erwartungen hat es sogar noch übertroffen. Von mir gibt es nur zu gerne 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Ein wunderbarer zweiter Band, der dem Vorgänger in nichts nachsteht!

Willkommen bei den Grauses 2: Freunde finden für Anfänger
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Die Grauses versuchen immer noch, sich in der ziemlich wunderlichen Welt der Menschen zurechtzufinden. Dank ihrer hilfsbereiten Menschenfreundin Ottilie haben sie sich schon recht gut in der Sackgasse ...

Die Grauses versuchen immer noch, sich in der ziemlich wunderlichen Welt der Menschen zurechtzufinden. Dank ihrer hilfsbereiten Menschenfreundin Ottilie haben sie sich schon recht gut in der Sackgasse Nummer 13 eingelebt, aber ob sie auch ihre neue Mission meistern werden? Diese verspricht nämlich ziemlich knifflig zu werden. Das Institut für andersartige Wesen (kurz IFAW) verlangt, dass jedes Familienmitglied innerhalb von 13 Tagen einen Freund findet. Freunde finden ist an sich schon gar nicht so leicht und wenn man Grause heißt, erst recht nicht. Doch trotz Hörner auf dem Kopf, spitzer Eckzähne oder Unsichtbarkeit – die Grauses setzen alles daran, ihren neuen Auftrag zu erfüllen. Zum Glück ist ihre kleine Nachbarin Ottilie immer für sie da und sofort bereit, ihnen zu helfen.

Hierbei handelt es sich bereits um das zweite Abenteuer der Grauses. Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, allerdings macht es erheblich mehr Freude, wenn man den ersten Band gelesen hat.
Ich liebe die Bücher von Sabine Bohlmann und nachdem auch die Grauses mein Herz im Sturm erobert haben, konnte ich die Fortsetzung kaum erwarten. Und hach, was soll ich sagen, es war mal wieder das reinste Vergnügen!

Sabine Bohlmann weiß einfach, wie man gute Kinderbücher schreibt. Ihre Geschichten sind immer wie eine warme Umarmung und voller Fantasie und guter Laune, bringen zugleich aber auch etwas Lehrreiches mit sich, ohne belehrend zu sein. Das hier vorliegende Buch bildet da keine Ausnahme. Auf ihre gewohnt liebevolle Weise erzählt die deutsche Autorin einmal mehr von Freundschaft, Familie, Zusammenhalt, Offenheit und Akzeptanz. Sie erinnert uns daran, dass es völlig normal ist, anders zu sein und es gerade unsere Besonderheiten und Marotten sind, die uns ausmachen. Jeder von uns ist auf seine Art ein bisschen seltsam und das ist auch gut so! Denn wie langweilig wäre das Leben bitte ohne Vielfalt? Die Geschichte ermutigt dazu, zu sich selbst zu stehen, vorurteilsfrei aufeinander zuzugehen und offen für Neues zu sein. Und darüber hinaus zeigt sie auch, was wahre Freundschaft ausmacht.
Die Grauses sind eine wunderbare schräg-charmante Truppe, jeder von ihnen ist auf seine Weise einzigartig. Man muss sie einfach alle lieben (sogar – oder eher vor allem – den muffeligen Schrat) und auch die nicht minder sympathische Ottilie wächst einem sofort fest ans Herz. Es ist großartig zu sehen, wie sie den Grauses mit Rat und Tat zur Seite steht und dabei über sich selbst hinauswächst. Dass es währenddessen mal wieder drunter und drüber geht, kann man sich denken. Ob das Fußballspiel, die Grillparty oder die Momente mit Grummelkönig Opa Grause – hier folgt einer amüsant-verrückten Szene der nächsten.
Die tollen schwarz-weiß Illustrationen von Daniel Steudtner sind erneut das Sahnehäubchen obendrauf und runden das Leseerlebnis perfekt ab.

Fazit: Die Grauses sind endlich zurück und das Warten hat sich definitiv gelohnt! „Willkommen bei den Grauses – Freunde finden für Anfänger“ ist eine lustig-turbulente und liebenswerte Familien- und Freundschaftsgeschichte zum Dauerschmunzeln, Mitfiebern und Nachdenken. Ein herrlicher Lesespaß für alle ab 9 Jahren und zugleich ein Plädoyer fürs Anderssein und den Blick über den Tellerrand. Ich bin mal wieder absolut begeistert und hoffe sehr auf ein weiteres Wiedersehen mit den Grauses, Ottilie und Co. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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