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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.09.2024

Für Fans von Whitestone-Hospital und Grey's Anatomy

Herzkrank
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Wer Arztserien mag, wird sich in diesem Buch Zuhause fühlen! Mit der Protagonistin Mila konnte ich mich schnell anfreunden. Sie ist eine tolle, unfassbar herzliche Frau und startet voller Motivation und ...

Wer Arztserien mag, wird sich in diesem Buch Zuhause fühlen! Mit der Protagonistin Mila konnte ich mich schnell anfreunden. Sie ist eine tolle, unfassbar herzliche Frau und startet voller Motivation und vor allem Herzblut in ihren neuen Job. Nur ihr Herzenswunsch fehlt ihr noch zum perfekten Glück mit ihrem Freund David, und dass dieser Wunsch sich einfach nicht einstellen mag, liegt ihr schwer auf dem Herzen, und belastet die Beziehung. Der neue Oberarzt Sayan lässt dieses Herz dann auch noch zusätzlich schlagen, obwohl ihr Start alles andere als gut war... Mit Sayan wurde ich zunächst nicht so ganz warm. Nachdem ich aber festgestellt habe, dass das vor allem daran liegt, dass er optisch überhaupt nicht mein Typ ist (wer Aquaman Jason Mamoa mag, ist hier genau richtig), habe ich mich einfach auf seine inneren Werte konzentriert, und da ist er unschlagbar – vor allem ab dem Zeitpunkt, an dem Mila jemanden braucht, der für sie da ist, und ihr Freund das nicht auf die Kette kriegt! Mein Highlight war das Krankenhaussetting: Man merkt, dass die Autorin vom Fach ist und es hat sooo Spaß gemacht, das zu lesen. Man fühlte sich wie in einer Grey’s-Anatomy-Folge, und zwar MITTEN im OP. Ein bisschen schade fand ich daher, dass das Krankenhaus ab einem bestimmten Zeitpunkt fast gar nicht mehr auftauchte und das Setting komplett in die privaten Wohnungen der beiden verlegt wurde. Das Ende war für mich persönlich leider nicht ganz das Happy End, was ich Mila gewünscht hätte: Ich konnte ihren Herzenswunsch nicht zu 100 Prozent nachvollziehen (zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt in ihrem Leben). Sie setzt sich selbst sehr unter Druck und ich hätte ihr gewünscht, dass aufhört, sich diesem selbstgemachten Druck auszusetzen und stattdessen Kraft zieht, aus dem, was ihren tollen Charakter ausmacht – eine Lektion, die viele Frauen, die Milas Herzenswunsch teilen, lernen müssen. Aber auch das ist ein sehr persönlicher Kritikpunkt Fazit: Fans von Grey’s Anatomy und begeisterte LeserInnen der Whitestone-Hospital-Reihe von Ava Reed werden „Herzkrank“ lieben, und besonders letztere werden merken, dass „Herzkrank“, was die Darstellung des Klinikalltages angeht, viel besser ist!! Danke Anna für das Vertrauen und das Rezensionsexemplar! Es hat großen Spaß gemacht, dein Buch zu lesen:)

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Veröffentlicht am 12.06.2024

Viel besser als der erste Teil!!

Wildfire
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Da ich den Vorgänger „Icebreaker“ überhaupt nicht mochte, hat es mich total gefreut, dass ich der Autorin doch eine zweite Chance gegeben habe - und ich habe es nicht bereut. Ich kann "Wildfire" mit gutem ...

Da ich den Vorgänger „Icebreaker“ überhaupt nicht mochte, hat es mich total gefreut, dass ich der Autorin doch eine zweite Chance gegeben habe - und ich habe es nicht bereut. Ich kann "Wildfire" mit gutem Gewissen als Sommerlektüre empfehlen.
Mein Highlight war – wie so häufig – das Setting: Honey Acres - Sommercamp, Holzhütten, Lagerfeuer, Talentwettbewerb, See, Wald, süße Hundebabys - was will das lesende Herz mehr von einem Buch für den Sommer? Ist doch klar, dass die selbstbewusste Aurora (“Rory”), die unter der Ablehnung ihres Vaters leidet, sich dort in den schüchternen Russ verliebt, der es mit seiner Familie auch nicht gerade leicht hat.

Drei Mini-Kritikpunkte: Russ ist eine 10 von 10 als Bookboyfriend, sympathisch, zuverlässig, romantisch, genau richtig verunsichert und doch selbstsicher, wenn’s drauf ankommt. Mit Aurora musste ich warmwerden, ihre Probleme konnte ich erst allmählich nachvollziehen.
An der Storyline hat mich etwas dieses „Beziehungsverbot“ gestört, klar, das musste sein, um eine Prise Spannung reinzubringen, aber es war dann doch irgendwie nur halbherzig umgesetzt und hat viel dramatisches Potential verschenkt.
Beim Vorgänger haben mich die vielen spicygen Szenen gestört. Das war hier schon viel, viel angenehmer, allerdings fand ich auch in "Wildfire", dass die Sprache in den Spice-Szenen schlagartig furchtbar vulgär wurde. Ich habe nichts gegen Spice und auch nichts dagegen, wenn ProtagonistInnen ihrer Lust sprachlich deutlich Ausdruck verleihen - aber es muss zu den Personen, zur Geschichte, zur Stimmung passen, und das tat es in dem Fall nicht.
Fazit: Ein schöner Sommerroman, mit sommerlicher Stimmung, den man aber nur einmal gelesen haben muss. Aber ich werde mir den 3. Band dennoch holen, wenn er erscheint.

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Wo Band 3 über Tess und Max?

Love, uncovered
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Der zweite Band der Dilogie hat mir an sich gut gefallen. Es gab viele lustige Szenen, auch Szenen mit Botschaft.
Man konnte auch den Schreibstil gut und flüssig lesen, großartigen Wiedererkennungswert ...

Der zweite Band der Dilogie hat mir an sich gut gefallen. Es gab viele lustige Szenen, auch Szenen mit Botschaft.
Man konnte auch den Schreibstil gut und flüssig lesen, großartigen Wiedererkennungswert hat er allerdings nicht, was total Okay ist.
Einige Szenen und Dialoge fand ich sehr langatmig, manche haben auch die Handlung nicht wirklich voran gebracht und waren daher überflüssig. Das war dann schade, weil es sich von der Story her eigentlich um eine süße Feel-Good-Romanze für Zwischendurch handelt, die man total gern im Urlaub oder auf einer langen Zugfahrt lesen würde, aber dafür hat das Buch dann einfach 100 Seiten zu viel für meinen Geschmack. Ich bin kein Katzenmensch, und hab z.B. die Gespräche über Katzen teilweise überblättert.
Kim bezeichnet Conrad als "Wohlfühlmenschen". Ich fand ihn eher langweilig und eigentlich zu gut, um wahr zu sein. Darum habe ich auch seine Motivation, sich eine Datinghilfe zu engagieren (und dann auch noch ausgerechnet Kim, die keinerlei Referenzen hat) nicht wirklich nachvollziehen können.
Kim fand ich als Charakter deutlich farbiger, wenn auch hier die Rückblenden nicht nötig gewesen wären, um sich in sie Hineinversetzen zu können.
In der zweiten Hälfte des Buches fand ich die Storyline von zwei Nebencharakteren spannender als den Hauptplot, ich wollte eigentlich vor allem wissen, wie es bei denen weitergeht, während Kim und Conrad so in ihren Problemchen rumgedümpelt sind. Ist mir auch noch nie passiert, dass ich den Hauptfiguren am liebsten zugerufen hätte, "Macht mal Platz für die anderen":)
Schade, dass diese Storyline dann so unter den Tisch fiel.

Fazit: Eine Romanze ohne viel Drama, aber mit Humor, die mit 100 Seiten weniger Umfang mehr Lesevergnügen bereitet hätte. Und wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann bitte ein Buch über Tess, Lotte und Max (gern dann auch mit weniger Tieren).

Danke an @netgalley.de für das Rezensionsexemplar!!

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Veröffentlicht am 08.12.2024

Der Buchgewordene Traum eines Jeden Bookies!

A Bookboyfriend for Christmas
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Über Weihnachten mit Snacks, Kuschelsocken und Schlafsack in einem Buchladen eingeschlossen sein?
Welch traumhafte Vorstellung!
Und dann weht ein schlimmer Schneesturm auch noch einen weihnachtsmuffligen, ...

Über Weihnachten mit Snacks, Kuschelsocken und Schlafsack in einem Buchladen eingeschlossen sein?
Welch traumhafte Vorstellung!
Und dann weht ein schlimmer Schneesturm auch noch einen weihnachtsmuffligen, aber gut aussehenden Arzt vorbei, der von der Liebe zum Leben, der Liebe zu Liebesbüchern und vom Zauber der Weihnacht überzeugt werden muss?
Perfekte Voraussetzung für ein weihnachtliches Lesevergnügen der Extraklasse!

Die Geschichte macht Spaß und liest sich mit knapp 250 locker an einem entspannten Nachmittag weg. Und dabei ist auch der Haken: Das Buch scheint auch eher locker runtergeschrieben worden zu sein. Den Figuren fehlt die Tiefe, die Chemie zwischen ihnen ist zu schnell, die Formulierungen wirken stellenweise etwas hölzern, an anderen Stellen wiederum zu überladen.

Wer hohe Literatur erwartet, wird nicht fündig. Wer jedoch eine süße Weihnachtsgeschichte à la Netflix in Buchformat sucht, dem sei dieses Buch wärmstens ans weihnachtliche Herz gelegt!

Danke an den Verlag und an @netgalley.de für das Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Zu gewollt

Jonah Goes Off Script
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Lob und Dank an den Verlag, dass er doch den Mut hatte, wieder ein queeres Buch ins Programm aufzunehmen. Ich vermisse die Bücher von Alexis Hall!!
Leider war das Buch an sich nicht sehr überzeugend. ...

Lob und Dank an den Verlag, dass er doch den Mut hatte, wieder ein queeres Buch ins Programm aufzunehmen. Ich vermisse die Bücher von Alexis Hall!!
Leider war das Buch an sich nicht sehr überzeugend. Positiv kann ich die Musicalwelt bewerten, die sehr authentisch dargestellt wurde. Ansonsten fand ich die Perspektive sehr gewöhnungsbedürftig, und vor allem, dass man nur Jonah begleitet hat, nicht seinen Love Interest. Der war ziemlich unsympathisch, fast durchgehend eigentlich, und dadurch, dass man von ihm nichts "privat" lesen konnte, habe ich irgendwie den Punkt verpasst, an dem Jonah einen Grund gefunden hat, ihn doch sympathisch zu finden, und sich dann schließlich in ihn zu verlieben. So wirkt Jonah ehrlich gesagt ziemlich bedürftig. Seinen emotionalen und sexuellen Frust teilt er schließlich sehr, sehr häufig mit.
Auch der Schreibstil war ziemlich holprig. Sehr gewollt poetisch, was aber den Lesefluss massiv gestört hat, weil es sooo oft einfach nicht gepasst hat. Dazu sehr unnötige Wortwiederholungen. "Braune Augen trafen auf Haselnussbraune Augen" - Stellen wie diese hinterlassen den EIndruck, als wäre bei der Übersetzung eine KI eingesetzt worden. Ich fand es sehr anstrengend, das Buch zu lesen und habe sehr lange dafür gebraucht. Schade.
Fazit: Bring back Alexis Hall!!!
Danke an @netgalley für das Rezensionsexemplar!

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