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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2025

Gute Unterhaltung mit so einigen Plottwists

Don't Let Her Stay
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Joanne könnte eigentlich nicht glücklicher sein. Sie führt eine tolle Ehe mit Richard und ist vor kurzem Mutter der kleinen Evie geworden. Und nun möchte auch endlich Richards zwanzigjährige ...

Joanne könnte eigentlich nicht glücklicher sein. Sie führt eine tolle Ehe mit Richard und ist vor kurzem Mutter der kleinen Evie geworden. Und nun möchte auch endlich Richards zwanzigjährige Tochter aus erster Ehe - Chloe - sie kennenlernen. Doch kaum ist Chloe angekommen, bekommt die Freude erste Risse, denn Chloe scheint Joanne nicht leiden zu können und lässt es sie bei jeder Gelegenheit merken und nach und nach fängt Joanne an sich Sorgen um ihre Sicherheit sowie der von Evie zu machen.

Der Schreibstil ist recht einfach und flüssig, wodurch die Geschichte sich sehr schnell lesen lässt. Die Atmosphäre hat mir gut gefallen. Es wird von Anfang an gute Spannung aufgebaut, die durch diverse Plottwist auch aufrecht gehalten werden kann. Allerdings gibt es keine sonderliche Tiefe. Weder in der Handlung noch bei den Charakteren. Und auch wenn ich mir gewünscht hatte mehr hinter die Fassade der Protagonisten blicken zu können, konnte mich die Geschichte gut unterhalten. Die Plottwists sind gut gemacht, jedoch auch keine, mit denen man nicht rechnen könnte, wenn man schon den ein oder anderen Thriller gelesen hat. Zum Ende hin wurde es für meinen Geschmack etwas zu überspitzt, aber Unterhaltung war durchweg gegeben. Ein solider Thriller für Zwischendurch.

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Habe mir mehr versprochen

Spellcraft, Band 1 - Die Magie der silbernen Flamme
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Bei einer Messe der Spellcrafter in London wird Lucys Großmutter entführt und alles deutet auf den Eisenorden hin. Zusammen mit ihren Freunden macht sich Lucy auf die Suche und trifft dabei auf ...

Bei einer Messe der Spellcrafter in London wird Lucys Großmutter entführt und alles deutet auf den Eisenorden hin. Zusammen mit ihren Freunden macht sich Lucy auf die Suche und trifft dabei auf Unfassbares.

Das Cover und der Klappentextes des Buches hatte es mir direkt angetan. Magie und London ist für mich eine perfekte Mischung für ein spannendes Abenteuer. Leider konnte mich die Geschichte dann aber nicht überzeugen. Zum einen hat mir die magische Welt einfach nicht so zusagen können und auch die Handlung war zwar recht spannend, konnte mich aber leider einfach nicht in ihren Bann ziehen. Obwohl es nicht viele Seiten hat und dazu noch ein Jugendbuch ist, habe ich doch ungewöhnlich lange zum Lesen benötigt und tue mich auch nach wie vor sehr schwer damit es zu bewerten. Für ein Kinder- bzw. Jugendbuch finde ich die Welt zu komplex gestaltet und auch der Kampf mit dem Monster war in meinen Augen nichts für Kinder. Oder vielleicht hat mir auch gerade die Sicht der Kinder hier gefehlt um mir alles gut vorstellen zu können?! Und obwohl Lucy und ihre Freunde mir nicht unsympatisch waren, fand ich dennoch einfach keinen Bezug zu ihnen und konnte daher auch nicht richtig mit ihnen mitfieber. Schade, denn ich hatte mich wirklich sehr auf diese Geschichte gefreut. Aber so werde ich die Reihe auch nicht weiter verfolgen.

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Veröffentlicht am 16.02.2025

Teilweise sehr gut, teilweise sehr wirr

Die Bibliothek der Wahren Lügen
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Der 14-jährige Junge Oskar hat es nicht leicht in der Schule und ist Opfer von Mobbing. Daher flüchtet er sich gerne in die Geschichten seines Lieblingsautors Simon Bruma, dessen Geschichten auch sein ...

Der 14-jährige Junge Oskar hat es nicht leicht in der Schule und ist Opfer von Mobbing. Daher flüchtet er sich gerne in die Geschichten seines Lieblingsautors Simon Bruma, dessen Geschichten auch sein verstorbener Vater sehr geliebt hat. Und Oskar kann sein Glück nicht fassen, als er einen Schreibwettbewerb gewinnt und in den Sommerferien zu einem Schreibkurs bei Bruma eingeladen wird. Der Kurs findet in Brumas Villa statt und schon in der ersten Nacht geschehen merkwürdige Dinge. Und auch Bruma selbst, sowie seine Tochter November machen auf Oskar einen komischen Eindruck, denn ausgerechnet er soll laut seines Lieblingsautors helfen können November zu retten - und dies nur mit Papier und Stift.

Ich bin sehr zwiegespalten was die Geschichte betrifft, denn es hatte wirklich sehr gute Szenen, aber vor allem den Anfang und auch das Ende fand ich doch recht wirr. Direkt am Anfang wird man in eine von Oskar erzählte Geschichte geworfen, die sich auf die Figuren von Simon Brumas Buchreihe bezieht, die man selbst als Leser ja nicht kennt. Und auch wenn man im Laufe der Geschichte vertrauter mit den Figuren wird, fand ich das zu Anfang doch ungünstig gelöst, so wie es war. Auch wurde ich aus Oskar und seiner Familie nicht so ganz schlau, denn man wusste nicht so genau, ob es sich alles schon in einer Art Fantasiewelt abspielt oder eben einfach nur die Fantasie eines Jungen ist. Als Oskar dann zu Bruma kam, nahm die Geschichte an Fahrt auf und wurde dann auch für mich interessant. Zwischendurch war die Geschichte wirklich spannend und hatte tolle Momente, in denen ich mich verlieren konnte.

Die vielen Kampfszenen - auch wenn sie nur kurz waren - waren jedoch nicht ganz nach meinem Geschmack, da sie eben einfach zu viele waren. Das Buch wird ab 11 Jahren empfohlen, was ich aufgrund einiger Elemente doch etwas zu jung finde. Auch das Ende find ich nicht ganz altersgruppengerecht.

Ich bin nun zwiegespalten, ob ich das Buch empfehlen möchte oder nicht. Es ist keineswegs schlecht und ich hatte auch meinen Spaß beim Lesen. Allerdings würde ich - wie oben schon erwähnt - es doch eher einer etwas älteren Altergruppe empfehlen. Und man sollte auch nicht unbedingt ein Neuling im Genre Fantasy sein.

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Guter Fantasy-Krimi mit Längen

Tage einer Hexe
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Die schmutzigen Tage, wenn die Monster frei in der Stadt herumlaufen, stehen kurz bevor, als die Hexe Kosara ihren Schatten beim Kartenspiel an einen Fremden verliert, um vor dem Zmey ins sichere ...

Die schmutzigen Tage, wenn die Monster frei in der Stadt herumlaufen, stehen kurz bevor, als die Hexe Kosara ihren Schatten beim Kartenspiel an einen Fremden verliert, um vor dem Zmey ins sichere Belograd zu fliehen. Doch ohne ihren Schatten ist eine Hexe keine richtige Hexe mehr, denn ohne ihn, verliert sie ihre Hexenkraft und wird über kurz oder lang selbst zum Schatten. Daher versucht Kosara ihren Schatten wieder aufzuspüren. Hierbei will ihr der Belograder Polizist Asen helfen. Doch tut er das auch wirklich ohne Hintergedanken?

Ich hatte schon einiges über das Buch gehört und viele schwärmen davon wie Cosy es ist, daher war ich sehr gespannt auf die Geschichte. Als Cosy würde ich sie jedoch nicht bezeichnen. Denn die Monster haben nichts "Niedliches" an sich, sondern sind in der Tat Schrecken verbreitende Kreaturen, die auch vor dem Töten nicht zurückschrecken. Sicherlich gibt es auch hilfsbereiche Geister, wie die Hausgeister, die dann gerne auch schon mal einkochen, aber hiervon begegnen wir nicht vielen. Kosara ist eine toughe Protagonistin, die einem zwar sympathisch ist, der ich aber dennoch nicht wirklich nah gekommen bin. Und auch Asen blieb mir bis zum Schluss zu unnahbar. Beide harmonieren zwar - mal mehr mal weniger - gut miteinander, doch hätte ich mir zwischen den beiden mehr Dynamik gewünscht. So richtig konnte ich die Chemie hier nicht spüren. Die Geschichte fing sehr spannend an und endete auch spannend, jedoch hatte sie zwischendrin doch so ihre Längen. Das Ende an sich ist dann offen gehalten, ob ich jedoch weiterlesen werde, wenn Band 2 erscheint, kann ich jetzt noch nicht genau sagen.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Gute Unterhaltung für Zwischendurch

Love Letters to a Serial Killer
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Hannah ist genervt von ihrem Leben und findet in einem Internet-Forum über True Crime eine neue Beschäftigung. Zusammen mit der Community möchte sie die Morde an vier jungen Frauen aufklären, ...

Hannah ist genervt von ihrem Leben und findet in einem Internet-Forum über True Crime eine neue Beschäftigung. Zusammen mit der Community möchte sie die Morde an vier jungen Frauen aufklären, deren Leichen alle in einer Schlucht in Atlanta vom Mörder "entsorgt" wurden. Als dann im Zusammenhang mit diesen Morden der gutaussehende Anwalt William festgenommen wird, beginnt Hannah im Briefe zu schreiben. Nach und nach vertrauen sich die beiden immer mehr an und entwickeln sogar Gefühle für einander, doch kann das gut gehen?

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, sodass man nur so durch die Seiten fliegt. Die Protagonistin Hannah war mir sehr unsympathisch, was sich auch im Verlauf der Geschichte nicht geändert hat. Sie verliert sich in ihren Briefen mit William und vergisst darüber hinaus ihr eigentliches Leben und vor allem ihren Job. Sie ist von Selbstzweifeln geprägt und versucht bei Männern Bestätigung zu finden. Dies lässt sie sehr verzweifelt dastehen. Allerdings kann man somit auch gut verstehen, wie sich jemand zu einem Mörder hingezogen fühlen kann. Aus William wird man bis zum Schluss nicht richtig schlau, was ihn sehr unnahbar macht und eher als Nebenfigur dastehen lässt.

Das Ende war recht vorhersehbar, bzw. zumindest keine große Überraschung. Dennoch hat mich die Geschichte gut unterhalten können.

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