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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.07.2025

Gemächlich

Inspector Pescadores und der Tote im Pool
3

Am Schluss wird es zwar ein bisschen brenzlig, insgesamt geht es aber recht gemächlich zu in diesem … ja was? Krimi, Cosy Crime? Passt alles nicht so richtig. Es ist mehr eine Geschichte von deutschen ...

Am Schluss wird es zwar ein bisschen brenzlig, insgesamt geht es aber recht gemächlich zu in diesem … ja was? Krimi, Cosy Crime? Passt alles nicht so richtig. Es ist mehr eine Geschichte von deutschen Auswanderern, die ihr Rentnerdasein auf Gran Canaria verbringen und unversehens über eine Leiche stolpern. Mehr schlecht als recht versuchen sie herauszufinden, wer den Toten ermordet hat und warum. Mehr zufällig geraten sie auf die richtige Spur und gehen dabei den zuständigen Ermittlern gehörig auf den Geist. Gefällig erzählt, diese Geschichte, aber ein wenig spannungsarm. Gemächlich halt. Auch fehlt ein bisschen der Humor, den man in einem Cosy Crime in jedem Falle erwarten würde. Etwas für einen lauen Sommertag auf Balkonien.


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Veröffentlicht am 17.06.2025

Kein Krimi

Im Finsterwald
0

Historisch stimmt insofern, als die Geschichte 1926 spielt. Ein fesselnder Krimi ist dies aber definitiv nicht. Eher eine tragische Familiengeschichte mit einigen tragischen bis erschreckenden Figuren. ...

Historisch stimmt insofern, als die Geschichte 1926 spielt. Ein fesselnder Krimi ist dies aber definitiv nicht. Eher eine tragische Familiengeschichte mit einigen tragischen bis erschreckenden Figuren. Sicher auch ein Sittengemälde der damaligen Zeit und des Unwissens (Krankheit des Kindes). Die Schreibe ist flüssig und gut zu lesen, stellenweise auch literarisch. Aber der Erwartungshaltung, die mit dem Klappentext geweckt wird, wird hier nicht entsprochen. Die Figuren sind von naiv über liebenswert bis unsympathisch. Das Ende kommt sowohl verblüffend wie auch erschreckend daher. Insgesamt bleibt am Ende ein unbehagliches Gefühl übrig. "Diese Geschichte ist eine stimmungsvolle, verlockende Illusion", schreibt Dagens Nyheter laut Klappentext. Da fragt man sich: Was hat der Schreiber dieser Zeitung da gelesen?

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Unterhaltsames aber überfrachtetes Setting

Todesinsel Rügen
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Da herrscht ein großes Kuddelmudel auf Rügen. Mehrere Leichen, übelst zugerichtet, ein Rachpläne schmiedender Exkommissar, windige Geschäftsleute und Kleinkriminelle, die sich gegenseitig in die Pfanne ...

Da herrscht ein großes Kuddelmudel auf Rügen. Mehrere Leichen, übelst zugerichtet, ein Rachpläne schmiedender Exkommissar, windige Geschäftsleute und Kleinkriminelle, die sich gegenseitig in die Pfanne hauen, ein erschossener Unternehmer, einer, der sich aufgehängt hat ... Mittendrin Karsten Schwinka mit seinem Team und ein Influencer der übelsten Sorte. Man versucht, die Fäden zu entwirren bzw. die Fälle zusammenzuführen. Neben vielen Verdächtigen gibt es auch zahlreiche Zeugen der mehr oder minder glaubwürdigen Art und eine unschöne Gerüchteküche sowie eine Femme fatal. Alles ein bisschen viel, überfrachtet. Die Fälle lösen sich zum Schluss sehr wundersam auf, eigentlich eher unglaubwürdig. Und trotzdem sind dann noch viele lose Enden übrig. Das hinterlässt die Leserschaft ein wenig ratlos, trotz der ansonsten flüssig und auch unterhaltsam geschriebenen Lektüre, die sich ebenso flüssig weg lesen lässt.

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Langer Anlauf

Bis dein Atem gefriert
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In dieser Geschichte geht es um das Verschwinden von Frijas Tochter Sara und um die Suche nach ihr, was durch die Tatsache erschwert wird, dass Frija wohl ein Jahrzehnte altes Geheimnis hütet. Bis man ...

In dieser Geschichte geht es um das Verschwinden von Frijas Tochter Sara und um die Suche nach ihr, was durch die Tatsache erschwert wird, dass Frija wohl ein Jahrzehnte altes Geheimnis hütet. Bis man allerdings zu dieser Geschichte kommt, muss man sich das halbe Buch durch Frijas unbesonnenes Verhalten zu einem kürzlich kennengelernten Mann durcharbeiten. Der entpuppt sich als Widerling, dem Frija dennoch nicht widerstehen kann. Ihre höchst emotionalen und unverständlichen Auf und Abs machen sie nicht gerade sympathisch. Erst als Sara beginnt, mit einem Unbekannten zu chatten und der sie zu einem Treffen überredet, kommt man der eigentlichen Geschichte auf die Spur. Von da an wird es auch spannend, obgleich der Rest der Story dann recht schnell abgehandelt wird.

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Der Ton spielt hier die ungute Musik

Vergangenes Sylt
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Die Geschichte ist etwas überdreht. Ein Rachefeldzug nach Jahrzehnten, den die planende Person selbst gar nicht ausführt. Mittendrin ein Politiker mit schmutziger Vergangenheit und Hannah Lamberts Team, ...


Die Geschichte ist etwas überdreht. Ein Rachefeldzug nach Jahrzehnten, den die planende Person selbst gar nicht ausführt. Mittendrin ein Politiker mit schmutziger Vergangenheit und Hannah Lamberts Team, das merkwürdig miteinander umgeht. Der Ton, der hier durchgängig vorherrscht! An sich zügig erzählt und auch spannend gehalten, machen die Unbeherrschtheit und die Umgangsformen leider Einiges an Lesevergnügen zunichte. Auch die Handlungen sind teils grenzwertig.

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