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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2025

Gelungen

Die Trümmerschule – Zeit der Hoffnung
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Wien, 1946. Die jüdische Lehrerin Stella findet eine Anstellung im
Lindengymnasium. Sie ermutigt ihre Schüler über ihre Kriegserlebnisse zu reden, was nicht gut ankommt.

Beate Maly beschreibt das Leben ...

Wien, 1946. Die jüdische Lehrerin Stella findet eine Anstellung im
Lindengymnasium. Sie ermutigt ihre Schüler über ihre Kriegserlebnisse zu reden, was nicht gut ankommt.

Beate Maly beschreibt das Leben nach dem Krieg im Jahr 1946 absolut bildhaft und glaubwürdig. Man empfindet das Leid, die Not und Verzweiflung hautnah und sieht die zerbombte Stadt genau vor sich. Ebenso werden die Charaktere vor Augen lebendig. Stella hat mir mit ihrem Mut imponiert. Sie weiß, was sie will und setzt sich gegen die Widrigkeiten durch. Ich empfand dieses Buch als spannend und war mal wieder von Beate Maly und ihrem Stil sehr begeistert. Ihre Romane sind stets ein Garant für allerfeinste Unterhaltung. Sie verwebt auch hier wieder reales Geschehen mit einer fiktiven Geschichte. Dies ist ihr wieder absolut gelungen und man kann auf Band 2 gespannt sein.

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Veröffentlicht am 09.05.2025

Guter Auftakt

Schmerz
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„Schmerz“ ist Auftakt einer Krimiserie von Jón Atli Jónasson. Hier ermitteln Dora, die aufgrund einer Hirnverletzung durch einen Schuss Schmerzen hat und öfter Angststörungen hat, weshalb sie eigenur noch ...

„Schmerz“ ist Auftakt einer Krimiserie von Jón Atli Jónasson. Hier ermitteln Dora, die aufgrund einer Hirnverletzung durch einen Schuss Schmerzen hat und öfter Angststörungen hat, weshalb sie eigenur noch im Innendienst ist, und Rado, Sohn serbischer Einwanderer mit familiären Verwicklungen. Nun müssen sie gemeinsam den Fall eines im Nationalpark verschwundenen Teenagers übernehmen, da alle anderen Ermittler in einer Razzia im Drogenmillieu stecken. Die Handlung beginnt sehr ruhig, man lernt zunächst die Charaktere kennen. Dies zieht sich ein wenig, danach geht es aber richtig rund und die Handlung wird extrem spannend. Der Autor schreibt sehr gut, man kann der Handlung folgen, wird an sie gefesselt und bekommt bildhaft sowohl die Charaktere, als auch die Handlungsorte vor Augen geführt. Da das Buch mit eigenem bösen Cliffhanger endet, kann man auf die Fortsetzung sehr gespannt sein.

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Berührt

Maikäferjahre
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In ihrem Buch "Maikäferjahre" erzählt die Autorin Sarah Höflich die Geschichte des Zwillingspaares Tristan und Anni, welches in Dresden aufgewachsen ist und während des Zweiten Weltkrieges getrennt wird. ...

In ihrem Buch "Maikäferjahre" erzählt die Autorin Sarah Höflich die Geschichte des Zwillingspaares Tristan und Anni, welches in Dresden aufgewachsen ist und während des Zweiten Weltkrieges getrennt wird. Die Autorin schreibt sehr eindrucksvoll und lebendig, so erlebt man die Bombardierung Dresdens mit Anni, bekommt automatisch Mitleid mit ihr, als sie ihre Familie verliert. Als sie mit dem Juden Adam flieht, fürchtet man hautnah mit ihr. Aber auch an Tristans Seite erlebt man einige gefährliche Situationen. Sarah Höflich läßt den Leser hier mit dem jeweiligen Charakter um den anderen bangen, man spürt die Angst, Bruder oder Schwester für immer verloren zu haben und hofft auf ein gutes Ende. Der Schreibstil ist wunderbar passend und gut lesbar. Mich hat diese Geschichte gefangen genommen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen!

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Diese Streuner verzaubern

3 Streuner wittern das Abenteuer
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"3 Streuner wittern das Abenteuer" ist die Geschichte von King Kerl, Big Ben und Flirty, die in Spanien von Hundefängern gefangen wurden und im Tierheim landeten. Dort wurden sie von Joy und ihren Eltern ...

"3 Streuner wittern das Abenteuer" ist die Geschichte von King Kerl, Big Ben und Flirty, die in Spanien von Hundefängern gefangen wurden und im Tierheim landeten. Dort wurden sie von Joy und ihren Eltern Sebastian und Arusha entdeckt - und mit nach Deutschland genommen. Hier erleben sie mit ihren drei neuen Freundinnen Aurora, Luna und Stella viele gemeinsame Abenteuer und sie lernen, was es heißt ein Zuhause zu haben. Anja Fröhlich schreibt die Erlebnisse aus Sicht von King Kerl, so daß man alles aus Hundeaugen sieht und manche Dinge sehr amüsant sind. So ist ein Mähroboter ein Außerirdischen und Schildkröte Schildegard zunächst einmal ein Berg. Auch das menschliche Verhalten ist aus Hundesicht durchaus merkwürdig. Die drei Streuner auf ihrem Weg zu begleiten ist wirklich rührend und man freut sich am Ende, wenn sie merken, wie schön es ist, ein Zuhause zu haben und gerade Big Ben seine Vorurteile dagegen über Bord wirft. Die Lebensweisheiten von Schildegard sind wunderschön und gut für das Leben anwendbar, so daß sie nachdenklich machen. Eine perfekte Ergänzung zum Text sond die tollen Zeichnungen, die immer Bezug zur jeweiligen Szene haben. Ich habe dieses Buch sehr gemocht!

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Veröffentlicht am 02.04.2025

Die sympathischsten Hoftiere aller Zeiten

Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein
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Rosa Marin erzählt in ihrer Geschichte "Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein" die Geschichte von Hochlandrind Shaggy, der neu auf dem Biohof von Landwirt Obbo eingetroffen ist. Schnell lebt er ...

Rosa Marin erzählt in ihrer Geschichte "Helden der Weide - Möge das Horn mit dir sein" die Geschichte von Hochlandrind Shaggy, der neu auf dem Biohof von Landwirt Obbo eingetroffen ist. Schnell lebt er sich ein. Als geheimnisvolle Kräuterdiebe den Hof gefährden, schmiedet er mit den anderen Hoftieren einen Diebfangplan. Die Geschichte hört sich nicht nur lustig an, sie ist es auch. Die Hoftiere sind so dermaßen witzig, da kommt man aus dem Lachen gar nicht heraus. Gerade der Ziegenbock Donald, der sehr verpeilt ist und nicht der Hellste ist, hat mich sehr zum Lachen gebracht. Irgendwie mochte ich ihn von allen am meisten. Das Buch hat eine angenehme Schriftgröße zum Vorlesen. Auch die Zeichnungen sind wunderschön und auch sehr witzig gestaltet. Dieses Buch macht wirklich Spaß und ich habe mir direkt die Fortsetzung bestellt!

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