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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.04.2025

Keine "sympathische" Familie

Wo wir uns treffen
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Auf dem Cover des Buches sieht man ein großes, altes Anwesen, was mitten in einem großen Park zu liegen scheint. Ein großer Familienbesitz sowie viel Land genau dies ist es, worum es in dem Erbe einer ...

Auf dem Cover des Buches sieht man ein großes, altes Anwesen, was mitten in einem großen Park zu liegen scheint. Ein großer Familienbesitz sowie viel Land genau dies ist es, worum es in dem Erbe einer Familie geht. Das Familienoberhaupt Philip Brooke verstirbt und ich lerne die einzelnen Familienmitglieder kennen, sowieso einige andere Personen. Interessant ist es es, dass dabei immer wieder der Fokus sprunghaft wechselnd auf eine Person gelegt wird und aus dessen Sichtweise erzählt wird. Außerdem findet das eigentliche Geschehen in der Gegenwart in fünf Tagen statt. Was ich gut finde, ist, dass auch die siebenjährige Enkelin viel Raum im Roman bekommt. Sie hat mein größtes Mitgefühl, weil sie nicht für diese Situation verantwortlich ist oder sie verändern kann. Bei ihr spüre ich auch Trauer, den Verlust, was sie mit intensiver Beschäftigung, was mit dem Menschen bzw. dessen Körper nach dem Tod "verarbeitet". Ansonsten habe ich das Gefühl, während ich die Schönheit der fragilen Natur spüre, das die Familienmitglieder, die Witwe und die drei erwachsenen Kinder alle sehr mit sich selbst beschäftigt sind, ebenso wie andere Protagonisten. Was ist mit dem Erbe? Wer "will" was? Es kommen nun ganz viele unangenehme Wahrheiten zu Tage. Viele Fragen bleiben am Ende offen, da es viele Entwicklungen in kurzer Zeit gegeben hat. Sympathisch oder wirklich nah sind mir die wenigsten der Menschen gekommen und ich bin froh nicht Teil dieser Familie oder des Umfeldes zu sein. Ein sehr vielschichtiger Roman, der sich mit Beziehungen der Menschen, der Natur und dem historischen Hintergrund des Erbes befasst. Vielleicht liegt es an der Distanz zu den Figuren oder aber auch an manchen kleinen sehr detaillierten Schilderungen, dass die Geschichte sich für mich beim Lesen zog. Von mir drei Sterne

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Der zweite Teil - Vorkenntnisse aus Teil 1 sind empfehlenswert

Sepia 2: Sepia und die Verschwörung von Flohall
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Leider habe ich den ersten Teil nicht gelesen und so hatte ich einige Schwierigkeiten mich in der Welt von Flohall und ihren sehr vielen verschiedenen Bewohnern zurechtzufinden. Ich hatte das Gefühl mir ...

Leider habe ich den ersten Teil nicht gelesen und so hatte ich einige Schwierigkeiten mich in der Welt von Flohall und ihren sehr vielen verschiedenen Bewohnern zurechtzufinden. Ich hatte das Gefühl mir fehlte Vorwissen an vielen Stellen, wobei ich mit Sepia und ihren beiden Freunden Niki und Sanzio gut zurechtkam. Jedoch war mir immer wieder unklar und es entpuppte sich nur scheibchenweise, was zuvor geschehen war und wovor die Bewohner Angst hatten. Sehr faszinierend fand ich die Darstellung der einzelnen magischen Fähigkeiten zu Beginn auf eier Veranstaltung, aber dann wurde es für mich immer schwieriger den roten Faden beizubehalten. Wer ist gut und wer ist böse? Woher kommt Sepia? Wer sind ihre Eltern? Der Besuch des Theater war wahnsinnig spannend. Das Buch vereinte für mich viele Elemente aus magischen Büchern, die ich kenne. Das Alter, was ab 10 Jahren angesetzt ist, finde ich ein wenig schwierig, denn es ist schon sehr gruselig sowie spannend und auch nicht leicht zu lesen. Das Ende kam plötzlich und ich hätte mit ihm so nicht gerechnet, zudem noch vieles offen bleibt. Mich hat es ein wenig unzufrieden zurückgelassen.
Drei Sterne

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Veröffentlicht am 07.02.2025

Durchschnittlicher Krimi

Dunkle Asche
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Der Beginn des Krimis hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn ein totkranker Mann legt im Hospiz vor den beiden Kriminalkommissarinnen quasi eine Art Beichte ab. Vor dreißig Jahren wurde eine junge Frau ...

Der Beginn des Krimis hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn ein totkranker Mann legt im Hospiz vor den beiden Kriminalkommissarinnen quasi eine Art Beichte ab. Vor dreißig Jahren wurde eine junge Frau mit vielen Messerstichen getötet und verbrannte im Ferienhaus. Der Täter oder die Täterin wurde bisher nicht gefunden und nun beschuldigt der totkranke Mann seine eigene Tochter mit dem Tod der Frau im Zusammenhang zu stehen. Für die beiden Kommissarinnen ist es der erste gemeinsame Fall im Rahmen ihrer Cold Case Abteilung und sie müssen erst zusammenfinden. Mir gefiel das Verhalten der Kommissarinnen nur bedingt, da ich es teilweise wenig professionell fand und ich habe bis zum Ende des Krimis eine gewisse Distanz empfunden. Obwohl der Fall auf einmal nicht mehr kalt, sondern an Brisanz gewann, fand ich die Spurensuche trotz diverser Fährten nicht so besonders spannend. Am Ende wurde zwar alles aufgelöst und es gab für mich noch Überraschungen, was ich durchaus mag, aber insgesamt weiß ich noch nicht, ob ich einen zweiten Teil lesen würde. Drei Sterne

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Veröffentlicht am 05.12.2024

Was geschieht im Hotel Ambrosia?

Hotel Ambrosia - Du. Entkommst. Nicht.
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Die 17jährige Robyn wohnt gegenüber des Hotels Ambrosia und ist durch ME/CFS ans Bett bzw. Rollstuhl "gefesselt". Ihre Muskulatur ist sehr schwach und zudem ist sie ständig müde und schläft viel. Ihre ...

Die 17jährige Robyn wohnt gegenüber des Hotels Ambrosia und ist durch ME/CFS ans Bett bzw. Rollstuhl "gefesselt". Ihre Muskulatur ist sehr schwach und zudem ist sie ständig müde und schläft viel. Ihre Tante ihres Zeichens Krankenschwester kümmert sich um sie, da Robyn keine Eltern mehr hat. Robyn ist die meiste Zeit jedoch alleine und wenn die Krankheit sie nicht gerade ausknockt, ist sie im Netz unterwegs und hat dort auch Freunde gefunden. Ein spezielles Interesse von ihr sind True Crime Stories, wobei sie dort einer Podcasterin folgt und sich selbst intensiv mit der Geschichte des Hotels, wo schon vieles passiert ist. Aktuell beobachtet Robyn die sehr unterschiedlichen Menschen, die dort dauerhaft wohne bzw. arbeiten. Als vor ihren Augen eine Entführung passiert, wird Robyn sofort aktiv und lässt den Jungen A. J., den sie auch schon längere Zeit beobachtet, für sich vor Ort im Hotel ermitteln.

Die Ausgangslage hat mich sofort fasziniert, ähnelt sie sich doch einer anderen sehr bekannten verfilmten Geschichte. Optisch gut aufgemacht ist das Buch durch die Kurznachrichten, E-Mails und verschiedene Schrifttypen, die die Story lebendig gestalten. Robyn als Person fand ich i h jedoch eher unsympathisch, denn es ging immer nur um sie, so dass sie den sehr liebenswerten A.J. häufig Gefahren aussetzte. Auch kümmerte sie sich nicht viel um ihre Freunde aus dem Netz, was ich trotz ihrer Erkrankung manchmal unglaubwürdig fand. Mir erschien einiges in der Geschichte sehr unglaublich. Trotzdem die Geschichte sich im mittleren Teil sich ein wenig zog, so wurde es dann wieder ziemlich spannend und turbulent. Geschickt hat die Autorin mich auf falsche Fährten gelockt. Hier hat die Story mich dann gepackt und das Ende habe überhaupt nicht kommen sehen. Insgesamt von mir drei Sterne, da mir die Geschichte zu vollgepackt war.

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Veröffentlicht am 16.06.2024

Seichte Unterhaltung

Geparkt
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Monika fällt mir Mitte Dreißig auf den älteren, gut betuchten Sven herein, der ihr zunächst ein scheinbar sorgenfreies Leben ermöglicht. Nachdem sie ihre finanzielle Unabhängigkeit aufgegeben hat und auf ...

Monika fällt mir Mitte Dreißig auf den älteren, gut betuchten Sven herein, der ihr zunächst ein scheinbar sorgenfreies Leben ermöglicht. Nachdem sie ihre finanzielle Unabhängigkeit aufgegeben hat und auf seiner Finca auf Mallorca lebt, wird sie von Sven vie die Tür gesetzt. Als Monika begreift, was passiert ist, sinnt sie auf Rache und stellt fest, dass sie nicht alleine damit ist.Mittendrin auch noch Svens äußerst sympathische Eltern. Es wird sehr turbulent und die Rache nimmt teils amüsante teils absurde Ausmaße an.

Der Roman hat mir kurzweilige, wenn auch seichte Unterhaltung geboten und ich hatte eine höhere Erwartung.

2;5 Sterne aufgerundet 3 Sterne

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