Irland-Liebe
Wege, die zur Liebe führenEin Irland-Roadtrip mit entzückender Fellnase als Reisebegleitung? Sounds perfect to me!!
Seit jeher träume ich von einer Reise auf die grüne Insel und dank Julie Larsens traumhaft malerischen Beschreibungen ...
Ein Irland-Roadtrip mit entzückender Fellnase als Reisebegleitung? Sounds perfect to me!!
Seit jeher träume ich von einer Reise auf die grüne Insel und dank Julie Larsens traumhaft malerischen Beschreibungen fühle ich mich Irland nun mehr verbunden denn je. Es war so, so schön!! Am liebsten würde ich sofort mein Köfferchen schnappen und in den nächsten Flieger steigen.
Macht euch bereit, dem einzigartigen Zauber der unvergleichlichen, rauen irischen Landschaft zu erliegen und haltet euer Herz gut fest … speziell dann, wenn sich ein Kanu nähert, hihi.
Glaubt aber bitte nicht, es handele sich hier lediglich um eine süße Love Story à la liebenswerte, dynamische weibliche Hauptfigur wagt einen Neuanfang und stolpert direkt ins Glück … Weit gefehlt! Ich war hingerissen von der Authentizität, die in jeder Zeile mitschwang. Realistische Dialoge, die wie aus dem wahren Leben gegriffen wirken, nachvollziehbare Verhaltensweisen der ohnehin herrlich vielschichtig angelegten Charaktere … und eine ganz gewisse Storyline rund um eine toxische Beziehungsdynamik, die mich bis zuletzt an die Seiten gefesselt hat - ich hoffte so sehr mit Callum mit, wollte ihn in Bezug auf Elisabeth am liebsten schütteln und litt still mit ihm mit.
Kürzlich hatte ich irgendwo folgenden Spruch gelesen, der mir während der Lektüre von Callums Passagen immer wieder in den Sinn kam:
Manchmal muss man als Erwachsener die Entscheidung treffen: "Das ist das letzte Mal, dass diese Menschen mich so fühlen lassen" - und dabei bleiben.
Egal ob es sich um Familie, eine Beziehung oder eine Freundschaft handelt.
Ja, ja und nochmals ja!! Und wo wir schon bei bedeutungsschweren Sprüchen sind - mein Lieblingszitat stammt von Callums bester Freundin Aisling:
"»Du redest die ganze Zeit, als wären Freiheit und Liebe Gegenteile. Dabei ist das doch Bullshit! Klar, bis zu einem gewissen Grad kann Liebe abhängig machen, weil man den anderen nicht verletzen will und so. Aber Freiheit bedeutet doch nicht, alles tun zu können, was man will. Freiheit bedeutet, die Wahl zu haben. Freiheit bedeutet Selbstverwirklichung und Selbsterkenntnis […]«"
Dieser lebensbejahende Roman hat mich einmal mehr daran erinnert, wie essenziell es ist, die eigenen Träume niemals aufzugeben - und sich nicht aus lauter Empathie, Pflichtgefühl und Gutmütigkeit selbst zu verlieren. Klar ist es eine feine Sache, zum Glück anderer beizutragen - aber nicht auf Kosten des eigenen Seelenfriedens. Bedingungslose Liebe bedeutet nicht bedingungslose Toleranz von verletzendem Verhalten.
Keine Sorge, die Romantik bleibt nicht auf der Strecke, versprochen! (Für mich war allerdings Mary Puppins das heimliche Highlight, wuff!)
𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: New Beginnings, Grumpy meets Sunshine, Forced Proximity … und gaaaanz viel Irland-Liebe. Klare Leseempfehlung!