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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2020

Toller Einblick in die deutsch-deutsche Geschichte

Margos Töchter
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Margos Töchter ist das zweite Band der Autorin Cora Stephan über Margo, kann aber meiner Meinung nach völlig unabhängig vom ersten gelesen werden.
Zumindest habe ich dies gemacht, da ich das erste Buch ...

Margos Töchter ist das zweite Band der Autorin Cora Stephan über Margo, kann aber meiner Meinung nach völlig unabhängig vom ersten gelesen werden.
Zumindest habe ich dies gemacht, da ich das erste Buch gar nicht kannte und ich muss sagen: Informationen aus Band 1 fehlen zum Verständnis nicht bzw. machen das Buch wie ich finde nur umso spannender bis zur letzten Seite, mit wirklich überraschenden finalen Wendungen.

Das Buch selbst spielt Ende der 60er sowie v.a. in den 70ern und 80ern bis hinein ins Heute, wo beide Erzählstränge aufeinandertreffen und schafft interessante Einblicke in diese Zeit.
Ereignisse wie Anschläge der RAF, die Grünen im Bundestag, die Tschernobylkatastrophe und auch das Challengerunglück finden ebenso Erwähnung wie Machenschaften in der ehemaligen DDR bezüglich der Stasi und des SED. Dadurch bietet das Buch v.a. wegen der Nebenschauplätze spannende Einblicke in das Zeitgeschehen zu Ende des 20. Jahrhunderts.

Zwar ist das Buch ein Vergangenheit-Gegewarts-Roman, jedoch wird die Geschichte der Vergangenheit stark "bevorzugt" erzählt, was aber wegen oben erwähnter Ereignisse keinesfalls negativ zu bewerten ist, im Gegenteil.

Alles in allem ein sehr spannender, aber auch schockierender Einblick in die deutsch-deutsche Geschichte, welcher sich wirklich zu lesen lohnt! Klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 19.08.2019

Wer ist Hannah Wozniak?

Im Wald der Wölfe (Jan-Römer-Krimi 4)
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Im Wald der Wölfe - endlich der langersehnte neue Band mit Jan und Mütze!
Zu Beginn war ich auch sehr angetan und meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt.
Vor allem die Rückblenden und Sprünge zwischen ...

Im Wald der Wölfe - endlich der langersehnte neue Band mit Jan und Mütze!
Zu Beginn war ich auch sehr angetan und meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt.
Vor allem die Rückblenden und Sprünge zwischen einzelnen Szenarien machen das Buch sehr spannend und reissen einen sofort mitten hinein ins Geschehen.
Auch die Sprache ist wie gewohnt flüssig und sehr gut zu lesen.
Nichtsdestotrotz fiel es mir ab der Mitte des Buches immer schwerer, die Spannung zu halten und wie sonst stundenlang einzutauchen und alles rundherum auszublenden, weshalb ich auch einen halben Stern abziehe.
Da der Krimi aber an sich wirklich gut ist, Schauplätze und Vergangenheit sehr interessant sind und auch der Schluss alles wieder wett macht (und da ich irgendwie nicht festmachen kann, warum es mich nicht wie die vorherigen Teile gefesselt hat) sehr, sehr gute vier Sterne und die Vorfreude auf Band 5! :)

Veröffentlicht am 23.04.2025

Kein Ackerman, aber gut.

Racheritual
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Als großer Ackermann- und Ethan Cross Fan habe ich mich wirklich sehr auf die neue Reihe rund um Baxter Kincaid gefreut.

Dabei hatte ich keine allzu hohen Erwartungen, da meiner Meinung nach die Ackermann-Reihe ...

Als großer Ackermann- und Ethan Cross Fan habe ich mich wirklich sehr auf die neue Reihe rund um Baxter Kincaid gefreut.

Dabei hatte ich keine allzu hohen Erwartungen, da meiner Meinung nach die Ackermann-Reihe sehr hoch im Regal liegt und kaum erreicht werden kann.

Vermutlich aufgrund dessen war ich doch positiv überrascht. Baxter Kincaid und Corin Campell ergeben ein sehr spannendes Duo, welches noch viel Potential hat und ich freue mich jetzt schon auf Band 2 und 3 dieser Reihe.

Das Buch selbst handelt von der sog. "Odin Society", einer Vereinigung zum Teil hochrangiger Mitglieder, welche der nordischen Mythologie zugewandt ist, wobei dem Leser diesbezüglich ein hohes Maß an Brutalität und Grausamkeit vermittelt wird und sich der Hauptprotagonist als Jünger Odins sieht.

Wer gerne Thriller liest und sich zudem noch für nordische Mythologie interessiert ist hier also genau richtig.

4 von 5 Sterne, da noch Steigerungspotential da ist.

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Veröffentlicht am 24.08.2023

Spurensuche in der Vergangenheit.

Simone
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Zu Beginn war mir gar nicht recht bewusst, dass das Buch nicht etwa einen Roman darstellt, beruhend auf verschiedenen realen Ereignissen, sondern tatsächlich von realen Begegnungen, Ereignissen, Menschen ...

Zu Beginn war mir gar nicht recht bewusst, dass das Buch nicht etwa einen Roman darstellt, beruhend auf verschiedenen realen Ereignissen, sondern tatsächlich von realen Begegnungen, Ereignissen, Menschen erzählt.

Die Autorin erinnert an den Selbstmord einer Freundin vor vielen Jahren, versucht zu begründen, ob sie es hätte wissen können, erahnen müssen, beim letzten Telefonat, wo sie keine Zeit für Simone hatte und nimmt den Leser u.a. anhand Simones Tagebücher mit in die Vergangenheit, wobei sehr eindrücklich auch das Leben in der DDR, der Mauerfall und die Zeit danach geschildert wird.

Ein eindrückliches Werk, das nachdenklich macht und nachklingt...

Nichtsdestotrotz hatte ich aber immer wieder Probleme, mich auf den Inhalt zu konzentrieren und musste mich stellenweise zum Weiterlesen zwingen, nur um nach wenigen Seiten wieder von der Handlung gefesselt zu sein

Alles in allem daher durchaus eine Leseempfehlung. 👍🏻

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Veröffentlicht am 18.03.2023

Etwas langatmig ...

Roxy
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Das Cover des Buches passt perfekt zu den bunten 80ern, zu Disco und Spaß und weckt eventuell auch falsche Erwartungen (ebenso wie der Klappentext des Buches).

Letztendlich handelt es sich um eine Aneinanderreihung ...

Das Cover des Buches passt perfekt zu den bunten 80ern, zu Disco und Spaß und weckt eventuell auch falsche Erwartungen (ebenso wie der Klappentext des Buches).

Letztendlich handelt es sich um eine Aneinanderreihung von Erinnerungen, Anekdoten aus der Kindheit und Jugend, Rückblenden in die 80er mit zwischenzeitlichen Sprüngen in die Gegenwart.

Das Buch ist wirklich nicht schlecht geschrieben, die Charaktere in Ordnung, aber dennoch hat es mit nicht so richtig gepackt und ich habe es einfach nicht geschafft, in die Geschichte einzutauchen und mich darin zu verlieren. Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl von Spannung, und am Ende war es eben zu Ende, ohne tieferen Eindruck. Man hat nicht den Gedanken, man hätte etwas versäumt, wenn man es nicht gelesen hätte.

4 Sterne dennoch, da es wie gesagt gut geschrieben ist, und es einfach nur mich persönlich nicht abholen konnte. Leider..

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