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Veröffentlicht am 27.06.2017

Ein wunderbares Buch mit einer tollen Überraschung!

Der Kuss der Lüge
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Lia sollte einen Mann aus einem anderen Königreich heiraten. Eigentlich. Denn kurz vor der Hochzeit flieht sie und hat somit Verrat an ihren König (also ihren Vater) begangen. Gerade, als sie anfängt normal ...

Lia sollte einen Mann aus einem anderen Königreich heiraten. Eigentlich. Denn kurz vor der Hochzeit flieht sie und hat somit Verrat an ihren König (also ihren Vater) begangen. Gerade, als sie anfängt normal zu leben, suchen sie zwei Männer heim. Einer davon ist der Prinz und der Andere ein Mörder, der sie töten soll ...

Bereits am Erscheinungsdatum habe ich mir den Klappentext durchgelesen und gemerkt: Das könnte doch etwas für mich sein!
Außerdem hört man ja fast nur positives über das Buch.
Und ich im Nachhinein sagen, dass es mich keineswegs enttäuscht hat. Es hat etwas Außergewöhnliches, was ich noch nie in einer anderen Geschichte gelesen habe.
Man ließt größtenteils aus der Sicht von Lia, aber ab und zu ließt man auch aus der Sicht von dem Attentäter und von dem Prinzen. Dabei lernt man sie zwar gut kennen, aber kann keine Schlüsse ziehen, wer jetzt der Kaden und wer Rafe ist. Ich habe mir, wie vermutlich auch viele Andere eine Theorie ausgedacht. Diese hat sich allerdings als falsch herausgestellt, was ich gar nicht so schlimm finde.
Es gab ein paar Stellen, die sich etwas gezogen haben, aber die Überraschung war echt super. Auch die Hauptperson Lia hat mich mit ihrem starken Charakter überzeugt. Sie ist mir total sympathisch geworden, obwohl es eine ganz gravierende Stelle gab, in der ich sie überhaupt nicht verstehen konnte.
Man findet schnell seine Lieblingscharaktere und auch der Schreibstil konnte mich sehr gut überzeugen.

Fazit: Ich mag die Handlung und auch wie es umgesetzt wurde. Dieses geheimnisvolle fand ich echt super. Der Schluss war die größte Überraschung und ich bin gespannt, wie es weiter geht :)

Veröffentlicht am 01.05.2026

Zwischen Gesellschaftssaison und Fae-Magie: Ein gelungener Auftakt

Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain
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Wer sich nach einer atmosphärischen, fantasievollen Geschichte mit historischem Flair sehnt, wird in diesem Buch fündig. Sowohl gestalterisch als auch inhaltlich gelingt es der Autorin, ein lebendiges ...

Wer sich nach einer atmosphärischen, fantasievollen Geschichte mit historischem Flair sehnt, wird in diesem Buch fündig. Sowohl gestalterisch als auch inhaltlich gelingt es der Autorin, ein lebendiges Bild des Englands des 19. Jahrhunderts zu zeichnen.

Im Mittelpunkt steht Ivy, die an der gesellschaftlichen Saison teilnimmt, um den Ruf ihrer in Ungnade gefallenen Familie wiederherzustellen und sich dabei in einem Wettbewerb um die Hand eines Fae-Prinzen wiederfindet. Besonders überzeugend ist ihre Figur: charakterstark, eigensinnig, zugleich ehrlich und nahbar. Ihre Entwicklung im Verlauf der Handlung ist nachvollziehbar und macht sie zu einer Protagonistin, mit der man gern mitfiebert.

Etwas blasser bleiben hingegen die beiden Prinzen Bram und Emmett, Söhne der Fae-Königin Moryen. Trotz individueller Ansätze an Charme fehlt es ihren Figuren an Tiefe, wodurch auch die sich anbahnende Liebesgeschichte emotional weniger greifbar bleibt. Dennoch war sie süß zu lesen und ich kann auf jeden Fall nachvollziehen, dass einige Leser Gefallen daran finden werden.

Der Wettstreit um Prinz Brams Hand bildet zwar den erzählerischen Rahmen, drängt sich jedoch nie zu sehr in den Vordergrund. Vielmehr wird die Handlung durch zusätzliche Erzählstränge bereichert, die für Spannung und unerwartete Wendungen sorgen. Die Liebesgeschichte ist zwar vorhanden, aber nicht omnipräsent und entwickelt sich eher langsam.

Der flüssige, zugängliche Schreibstil trägt maßgeblich dazu bei, dass sich das Buch beinahe mühelos lesen lässt. Das Worldbuilding ist gelungen, auch wenn ich mir an manchen Stellen noch mehr Einblicke in die Welt der Fae gewünscht hätte. Gleichzeitig trägt genau das dazu bei, die Spannung aufrechtzuerhalten.

Das Ende schließt mit einem wirkungsvollen Cliffhanger, der die Neugier auf den zweiten und abschließenden Band der Dilogie deutlich steigert.

Fazit: Ein insgesamt stimmungsvoller Auftakt mit einer starken Protagonistin, einer atmosphärischen Welt und einer spannenden Handlung. Wer historische Settings mit Fantasy-Elementen und einer ruhigen, sich entwickelnden Romance mag, wird hier gut unterhalten – und dürfte nach dem Cliffhanger gespannt auf den zweiten Band warten.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Ein magischer Start

The Wind Weaver (Wind Weaver 1)
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Als Erstes muss ich natürlich die traumhafte Gestaltung ansprechen. Von einem wunderschönen Cover, dem passenden Buchschnitt und Karte bis hin zu Illustrationen. Auch wenn der Phönix etwas irreführend ...

Als Erstes muss ich natürlich die traumhafte Gestaltung ansprechen. Von einem wunderschönen Cover, dem passenden Buchschnitt und Karte bis hin zu Illustrationen. Auch wenn der Phönix etwas irreführend ist, denn dieser spielt in der Geschichte keine Rolle.

Auch das Worldbuilding hat mir wunderbar gefallen. Man erkennt die verschiedenen Eigenarten der Nord- Mittel- und Südlande und lernt sie zu lieben – oder hassen.

Die Charaktere sind auch sehr vielfältig in ihrer Art. Die Protagonistin Rhya beispielsweise habe ich total ins Herz geschlossen. Sie ist stark und lässt sich nichts von anderen Personen vorschreiben. Ihr Leben lang war sie selbstständig und hat gelernt ihr Vertrauen nicht leitfertig wegzugeben. Zudem lockern Charisma, Witz und Humor auf treffende Art die Geschichte auf. Ich habe es genossen Rhya zu verfolgen und sie lieben gelernt.

General Scythe hingegen ist ein kalter Mensch, dessen Geheimnisse man stückweise aufdeckt. Seine widersprüchliche Art hat mich während des Lesens aber etwas in den Wahnsinn gebracht. Manchmal tut er recht geheimnisvoll und mysteriös, obwohl es ihm in den Situationen überhaupt nichts nützt. Bei der Liebesgeschichte habe ich zwiegespaltene Gefühle, da sie manchmal etwas toxisch erschien, an anderen Stellen hingegen habe ich sie geliebt. Ich bin total gespannt wie sie in den nächsten Bänden aufgenommen wird. Potenzial zur Steigerung ist jedenfalls vorhanden. Dennoch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und flog nur so durch die Seiten. Es gilt noch einige Geheimnisse zu lüften - also wann erscheint Band 2 ?!

Fazit: Ein wunderbares Buch mit tollem Worldbuilding, einer Protagonistin mit Charisma und Potenzial über sich hinauszuwachsen.

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Veröffentlicht am 01.04.2025

Ein Buch voller Macht & Magie!

Heir
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Der erste Blick fällt auf diese wunderschöne Gestaltung, welche auch durch Details wie einer Karte und einem Buchschnitt überzeugt. Der zweite Blick auf den Inhalt: der ein fantastisches Worldbuildung ...

Der erste Blick fällt auf diese wunderschöne Gestaltung, welche auch durch Details wie einer Karte und einem Buchschnitt überzeugt. Der zweite Blick auf den Inhalt: der ein fantastisches Worldbuildung beherbergt. Generell spielt die Geschichte in der Welt von der Buchreihe „Elias & Laia“, jedoch lässt sich dieser Spin-Off auch unabhängig davon lesen.

Wir begleiten drei Protagonisten auf ihre Reise: Aiz, eine Weise aus Kegar, welche ihr Volk aus der Armut verhelfen möchte, Quil, ein Kronprinz, der eigentlich keiner sein möchte und Sirsha, eine Spurenleserin, die ein Monster jagt. Im Laufe der Geschichte verbinden sich ihre Handlungsstränge und es offenbaren sich Geheimnisse.

Generell fiel mir der Einstieg in die Geschichte recht schwer. Die Charaktere zeigen sich von einer recht schwachen Seite, erleben dann jedoch auch im Laufe der Geschichte eine gute Charakterentwicklung. Dennoch wurde ich besonders mit Aiz nicht warm. Sie handelt unüberlegt und stellt ihr eigenes Wohl über das der Anderen, obwohl sie es sich selber anders einredet. Quil und Shirsha hingegen waren humorvolle und spannende Protagonisten, mit denen es Spaß macht als Leser die Abenteuer mitzuerleben.

Das Worldbuildung hat mich total begeistert, jedoch wäre ein Glossar stellenweise hilfreich gewesen. Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen und man fliegt nur so durch die Seiten. Die Grundidee und Wendungen der Geschichte fand ich besonders spannend. Denn die Frage „Was macht Macht mit den Menschen“ durchzieht das Buch wie ein roter Faden, lässt mich an der einen oder anderen Stelle aber etwas unzufrieden zurück.

Fazit: Trotz ein paar Schwächen konnte mich das Buch mit der Handlung, dem Setting und dem Schreibstil begeistern – deswegen gibt es von mir 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.02.2025

Eine fesselnde Story, mit etwas Luft nach oben

The Stars are Dying
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Optisch ein Meisterwerk: Ein wunderschönes Cover, passender Farbschnitt und traumhafte Illustrationen. Doch spiegelt sich das auch im Inhalt wieder?

Teilweise. Der Weltenaufbau hat mich ein wenig an ACTAR ...

Optisch ein Meisterwerk: Ein wunderschönes Cover, passender Farbschnitt und traumhafte Illustrationen. Doch spiegelt sich das auch im Inhalt wieder?

Teilweise. Der Weltenaufbau hat mich ein wenig an ACTAR von Sarah J. Maas und „Liebe kennt keine Grenzen“ von Jennifer L. Armentrout erinnert und das habe ich geliebt! Es gibt Vampire, Celestrials, Fae und eine Menge Magie! Jedoch muss man sagen, dass vieles angeschnitten, jedoch nicht vollständig erklärt wird. Ich hoffe dies nimmt im zweiten Band mehr Seiten in Anspruch.

Die Protagonistin Astraea versucht eine selbstbewusste und eigenständige Protagonistin zu sein, schafft es aber nicht wirklich. Man muss ihr zugutehalten, dass sie aus schwierigen Verhältnissen stammt und dem entsprechend kann man ihre Handlungen nachvollziehen, jedoch ist es manchmal anstrengend zu lesen, wie sie ständig Hilfe in Anspruch nimmt, sich hinter anderen Leuten versteckt und teilweise etwas begriffsstutzig ist. Dies kommt vor Allem daher, dass man als Leser die offensichtliche Lösung von vor hunderten Seiten erkannt hat, während Astraea noch im Dunklen tappt. Jedoch muss man auch sagen, dass ihre Entwicklung recht realistisch gestaltet wurde.

Generell hat mich das Buch jedoch in seinem Bann gerissen: Durch spannende und humorvolle Dialoge, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, bis zu tollen Charakteren wie Nyte, in den ich glatt auch verschossen wäre. Er ist sehr mysteriös und man konnte die Spannungen zwischen Nyte und Astraea förmlich spüren. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage durchgesuchtet. Generell ist die Storyline etwas vorhersehbar, was mich aber nicht wirklich gestört hat, weil ich mich in der Liebesgeschichte fallen lassen konnte. Wer mehr Wert auf Worldbuilding und einen wahnsinnigen Plot legt, wird sich hier vielleicht mehr dran stören.

Fazit: Ein Buch mit einer tollen Lovestory und Magie, jedoch schwächelt es etwas im Bereich Worldbuilding und Frauenpower. Ich bin aber optimistisch, dass sich das im zweiten Band noch ändert!

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