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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2025

Unterhaltsames Buch mit Sogwirkung

Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?
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Mein erster Thriller von Freida McFadden. Nachdem ich schon so viel Gutes über die Autorin und vor allem ihre Housemaid-Reihe gehört habe, war es endlich an der Zeit, eines ihrer Bücher zu lesen. Und auch ...

Mein erster Thriller von Freida McFadden. Nachdem ich schon so viel Gutes über die Autorin und vor allem ihre Housemaid-Reihe gehört habe, war es endlich an der Zeit, eines ihrer Bücher zu lesen. Und auch wenn die ersten Rezensionen recht durchwachsen waren, sollte "Die Kollegin" mein erstes Buch von ihr werden.

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Natalie, die sich Sorgen um ihre Kollegin Dawn macht, als diese nicht pünktlich zur Arbeit erscheint. Natalie war für mich eine sehr sympathische Protagonistin – zumindest zu Beginn. Zwischen den Kapiteln, die in der Gegenwart spielen, gibt es nämlich auch immer wieder ältere E-Mails von Dawn, die kein gutes Licht auf Natalie werfen.

Dieser scheinbare Widerspruch von Natalies Verhalten und Dawns E-Mails hat mir sehr gut gefallen, da ich nicht wusste, was ich glauben sollte. Ich habe mitgerätselt, meine Theorien wieder verworfen und wollte unbedingt wissen, was mit Dawn passiert ist. Und auch wenn ich mir etwas mehr Thrill und Spannungsmomente gewünscht hätte, bin ich nur so durch die Seiten geflogen, was nicht zuletzt auch an dem flüssigen und atmosphärischen Schreibstil lag.

Etwas anstregend fand ich allerdings Dawns ausschweifende Monologe über Schildkröten. Das hätte für meinen Geschmack gerne etwas weniger sein können. Und auch die Auflösung fand ich nicht komplett plausibel und etwas arg konstruiert.

Insgesamt ist "Die Kollegin" ein unterhaltsames Buch mit Sogwirkung, dem aber etwas mehr Thrill gutgetan hätte. Ich freue mich schon darauf, mehr von der Autorin zu lesen und ganz bald endlich auch die Housemaid-Reihe zu starten. 🙂

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Nettes Buch für zwischendurch

Breakups and Butterflies
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Seit der Sweet Lemon Agency-Trilogie bin ich ein riesiger Fan von Kyra Groh und habe mich deshalb sehr auf "Breakups and Butterflies" gefreut. Und der Schreibstil ist wie gewohnt so humorvoll und leicht, ...

Seit der Sweet Lemon Agency-Trilogie bin ich ein riesiger Fan von Kyra Groh und habe mich deshalb sehr auf "Breakups and Butterflies" gefreut. Und der Schreibstil ist wie gewohnt so humorvoll und leicht, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin.

Erzählt wird die Geschichte komplett aus Sicht von Mara, die es zu Beginn der Story alles andere als einfach hat. Sie wird von ihrem Verlobten verlassen, weiß nicht, wo sie unterkommen soll und ist zudem auch nicht so wirklich zufrieden mit ihrem Job. Ich habe so mit Mara mitgefühlt, als sie zu Beginn vor dem Scherbenhaufen, der ihr Leben ist, steht. Und ich habe mich umso mehr gefreut, als sie im Co-Working-Space Marius kennenlernt und zwischen ihnen die Funken nur so geflogen sind.

Leider nimmt die Liebesgeschichte zwischen den beiden nicht so viel Raum ein, wie der Klappentext vermuten lässt. Vielmehr steht Maras Weg zu sich selbst im Vordergrund, was mir aber sehr gut gefallen hat. Denn Mara macht eine erstaunliche Entwicklung durch und ich muss ehrlich sagen, dass ich sie zwischendurch auch recht anstregend, naiv und auch ignorant fand. So spricht sie z.B. ihren Bruder wieder und wieder als Eugen an, obwohl sie wiederholt darauf aufmerksam gemacht wird, dass er so nicht mehr genannt wird. 🙄😬

Und auch wenn mir die vielen Nebencharaktere wie Veda, Kitty und Anne, die mehr oder weniger zu Maras Found Family werden, echt gut gefallen haben, sind sie jedoch gleichzeitig auch recht blass geblieben. Am Ende ging mir dann auch alles etwas zu schnell und es wurden nicht alle offenen Fragen beantwortet, was ich etwas schade fand.

Insgesamt hat mich "Breakups and Butterflies" zwar unterhalten, allerdings kommt es nicht an die anderen Bücher der Autorin heran. Die Annotationen der Autorin hätte ich nicht wirklich gebraucht, da diese doch recht überschaubar waren und auch sehr oberflächlich geblieben sind. Ich hatte mir hier ein paar Einblicke zur Entstehung der Story gewünscht. Aber an sich war das eine nette Idee.

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Beklemmende Geisterstory

Die Folcroft-Geister
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Ich habe ja so ein bisschen ein ambivalentes Verhältnis zum Horrorgenre. Einerseits liebe ich es, mich zu gruseln, gleichzeitig bin ich aber auch ein riesiger Schisser, der im Kino auch mal laut aufschreit ...

Ich habe ja so ein bisschen ein ambivalentes Verhältnis zum Horrorgenre. Einerseits liebe ich es, mich zu gruseln, gleichzeitig bin ich aber auch ein riesiger Schisser, der im Kino auch mal laut aufschreit und sich nach einem Horrorfilm erstmal nicht mehr in den Keller traut. Mit "Die Folcroft-Geister" von Darcy Coates habe ich mich nun auch an mein erstes Buch aus dem Festa Verlag getraut – und es war mehr oder weniger perfekt, um in das Gruselgenre einzusteigen.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr atmosphärisch, wodurch ich direkt in der Story war. Und auch wenn die Geschichte recht entspannt losgeht, war für mich von Anfang an ein leicht beklemmendes Gefühl da, das sich von Kapitel zu Kapitel gesteigert hat. Dies lag nicht zuletzt an der Ausgangssituation: Die beiden Protagonisten Tara und Kyle sind Teenager, die auf dem Weg zu ihren Großeltern sind, die sie noch nie zuvor gesehen haben.

Und auch wenn May und Peter Folcroft auf der ersten Blick total liebenswürdig und fürsorglich sind, merken Tara und Kyle doch recht schnell, dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Es gehen seltsame Dinge im Haus vor und auch die anderen Einwohner des Dorfs halten sich von den Folcrofts fern.

Natürlich dürfen auch Geister und übernatürliche Elemente nicht fehlen, die jedoch eher spärlich eingesetzt werden. Zwar war die Grundstimmung durchgehend unheimlich, aber die großen Grusel- und Horrormomente blieben leider aus. Auch kam mir das Ende etwas zu plötzlich; hier hätte ich gerne noch etwas mehr darüber erfahren, wie es weitergeht.

Insgesamt ist "Die Folcroft-Geister" aber eine tolle Geistesgeschichte, die sich aufgrund der eher ruhigen und dennoch unheimlichen Erzählweise perfekt als Einstieg ins Gruselgenre eignet. Ich freue mich schon darauf, mehr von der Autorin zu lesen. 👻🙃

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Unterhaltsame Sports Romance

Behind the Net
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In "Behind the Net" von Stephanie Archer begleiten wir Pippa, die gerade von ihrem Exfreund und Ex-Chef fallen gelassen wurde, dabei, wie sie ihren neuen Job als Assistentin des Profi-Eishockeyspielers ...

In "Behind the Net" von Stephanie Archer begleiten wir Pippa, die gerade von ihrem Exfreund und Ex-Chef fallen gelassen wurde, dabei, wie sie ihren neuen Job als Assistentin des Profi-Eishockeyspielers Jamie antritt. Auch wenn die beiden sich aus der High School kennen, tun sie so, als würden sie sich nicht kennen – und natürlich kommen sie sich bald näher. 😉

Mir ist es unheimlich leicht gefallen, in die Story hineinzufinden. Der Schreibstil ist so schön und flüssig, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Und auch die Charaktere sind so sympathisch – allen voran natürlich Pippa und Jamie, aber auch ihre Familien, die anderen Eishockeyspieler und Barbesitzerin Jordan sind total liebenswert.

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Pippa und Jamie, was mir sehr gut gefallen hat, da man so auch Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt erhält. Die beiden haben von Anfang an so eine unglaublich tolle Chemie, dass ich es kaum erwarten konnte, sie zusammen zu sehen. Was mich aber gestört hat, war der viele Spice. Schon zu Beginn waren beide die ganze Zeit recht h0rny und haben ständig voneinander fantasiert, aber am Ende ging es dann wirklich nur noch um das Eine, wodurch die Handlung dann doch etwas gelitten hat.

Positiv überrascht hat mich aber, wie gut mir das Eishockey-Thema gefallen hat. Ich bin nicht wirklich sportlich unterwegs, fand es aber spannend, etwas mehr über Eishockey zu erfahren. 🏒

Insgesamt hat mich "Behind the Net" gut unterhalten und es war definitiv nicht meine letzte Sports Romance. Beim nächsten Mal darf es dann aber gerne etwas weniger Spice und dafür mehr Tiefe sein. 🙃🤭

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Veröffentlicht am 17.03.2025

Schöner Abschluss der Dilogie

Not Worth Keeping
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Nach dem fiesen Cliffhanger von "Not Worth Saving" wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie die Geschichte von Brooke und Noah weitergeht – vor allem, weil ich die Chemie und Spannung der beiden von ...

Nach dem fiesen Cliffhanger von "Not Worth Saving" wollte ich natürlich unbedingt wissen, wie die Geschichte von Brooke und Noah weitergeht – vor allem, weil ich die Chemie und Spannung der beiden von Anfang an so sehr gespürt habe.

In "Not Worth Keeping" von Marie Niebler sind die Nachwehen aus Band 1 deutlich zu spüren. Brooke ist zurück in Auckland und hat weder zu Noah noch zu ihrem Bruder Greyson Kontakt, worunter alle leiden. Erzählt wird die Story wieder abwechselnd aus Sicht von Brooke und Noah, wodurch man als Leser trotzdem die ganze Zeit mit dabei ist und die Gefühle und Gedanken der beiden Protagonisten hautnah mitbekommt.

Brooke und Noah sind beide so sympathische Charaktere, auch wenn ihr Verhalten für mich vor allem in diesem Band nicht immer so ganz nachvollziehbar ist. Wie schon im ersten Band hat mich die mangelnde Kommunikation gestört, die sich mehr oder weniger durch die gesamte erste Hälfte zieht. Dadurch hat sich die zweite Hälfte und die Entwicklung der Charaktere etwas gehetzt für mich angefühlt.

Besonders toll fand ich aber, wie Noah sich weiterentwickelt. Ich hatte ihn im ersten Band sofort in mein Herz geschlossen und habe die ganze Zeit mit ihm mitgelitten, obwohl er durch sein Verhalten und sein Schweigen selbst dazu beigetragen hat, dass er so leidet. Toll fand ich auch die paar wenigen Rückblick-Kapitel, die seine Zeit im Heim und sein Kennenlernen mit Greyson aufzeigen. Dadurch lernt man Noah noch besser kennen und versteht, warum er sich schwer auf andere Menschen einlassen kann und sich als Belastung für andere empfindet. Als er am Ende mit seinem Pflegevater Dave spricht, hatte ich dann auch kurz ein paar Tränchen verdrückt; die Szene war einfach zu schön. 🥹🫶🏼

Insgesamt ist "Not Worth Keeping" dank Nieblers tollem Schreibstil und und der sympathischen Protagonisten aber ein schöner Abschluss der Dilogie. Und am Ende mochte ich doch tatsächlich auch Grey ein bisschen, das hätte ich nach Band 1 niemals gedacht. 🙃🤭

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