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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2025

Wunderschönes und informatives Buch für kleine Tierfans

WAS IST WAS Geniale Tiere ... und ihre Tricks
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Tierbücher und –lexika gibt es ja viele, aber dieses hier aus der WAS IST WAS-Reihe ist wirklich ein Highlight! Von A bis Z geordnet werden in diesem Buch 182 Tiere und ihre erstaunlichen Fähigkeiten vorgestellt: ...

Tierbücher und –lexika gibt es ja viele, aber dieses hier aus der WAS IST WAS-Reihe ist wirklich ein Highlight! Von A bis Z geordnet werden in diesem Buch 182 Tiere und ihre erstaunlichen Fähigkeiten vorgestellt: Ameisen, die Pilze züchten und Vögel, die rückwärts fliegen können, Echsen, die übers Wasser laufen und viele andere unglaubliche Tiefe, von denen man sicher noch nicht gehört hat.
Es gibt dazu viele wunderschöne und detailreiche Fotos, jede Menge Wissen für Klein und Groß. Es ist also ein Nachschlagwerk und Lesespaß in einem. Wir sind begeistert von dem Buch und können es bedingungslos empfehlen!

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Veröffentlicht am 24.04.2025

Viele tolle Papierflieger - super Bastelbuch!

Basteln - ganz leicht Papierflieger
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Papierflieger hat sicher jeder schon mal gefaltet, aber irgendwie sehen sie doch immer gleich aus, und ob sie dann auch fliegen, ist oft Glückssache. Deshalb hatten wir für unser Kind dieses Buch gekauft ...

Papierflieger hat sicher jeder schon mal gefaltet, aber irgendwie sehen sie doch immer gleich aus, und ob sie dann auch fliegen, ist oft Glückssache. Deshalb hatten wir für unser Kind dieses Buch gekauft und sind alle begeistert davon!
Das ist wirklich ein umfangreiches Buch mit vielen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, mit denen jeder gut klarkommt. So lernt man das Falten von Papierfliegern von Grund auf, es gibt viele tolle Modelle, die wir so ziemlich alle schon mehrfach getestet haben.
Daher können wir dieses tolle Bastelbuch für alle Kinder und Eltern bedigungslos empfehlen!

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Veröffentlicht am 24.04.2025

Comics selbst gestalten - perfekt für Kinder!

Comic-Workshop
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Dieses tolle Buch haben wir kürzlich „geerbt“, von Freunden, deren Kinder inzwischen fast schon erwachsen sind. Da mein Kind Malen und Zeichnen liebt, war das echt perfekt.
Das Buch ist ein Highlight, ...

Dieses tolle Buch haben wir kürzlich „geerbt“, von Freunden, deren Kinder inzwischen fast schon erwachsen sind. Da mein Kind Malen und Zeichnen liebt, war das echt perfekt.
Das Buch ist ein Highlight, super schön gestaltet und es bietet jede Menge Raum für Kreativität!
Es bietet jede Menge Ideen für eigene Comics, egal um welches Thema es geht (Superhelden, Tiere, Alltag, …). Darin ist viel Platz mit Vorlagen für eigene Comicstrips. Dazu gibt es noch jede Menge praktische Tipps fürs Scshreiben und Zeichnen von Comics.
Eindeutig empfehlenswert für kleine (und größere) Comic-Künstler*innen!

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Veröffentlicht am 24.04.2025

Weibliches Miteinander: "Schwesterlichkeit kann vieles sein. Muss vieles sein."

Schwestern
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Julia Korbik hat mit „Schwestern: Die Macht des weiblichen Kollektivs“ ein kluges und interessantes Buch geschrieben, in dem sie einen umfassenden Überblick auf feministisches Denken, feministische Sichtweisen ...

Julia Korbik hat mit „Schwestern: Die Macht des weiblichen Kollektivs“ ein kluges und interessantes Buch geschrieben, in dem sie einen umfassenden Überblick auf feministisches Denken, feministische Sichtweisen und auf die „Schwesternschaft“ unter Frauen gibt.
Anhand persönlicher Erlebnisse sowie mit Beispielen aus der Gesellschaft und Geschichte, Literatur und des Feminismus erforscht sie das Thema der weiblichen Solidarität und des weiblichen Miteinander. Sie zeigt aber auch auf, weshalb genau das oft fehlt, wieso wir im Patriarchat als Frauen nicht miteinander, sondern gegeneinander arbeiten.
„Schwestern“ ist ein wichtiges und positives Buch, das ich allen Menschen ans Herz legen möchte. Es ist allerdings kein Buch, das einfach Antworten gibt – aber das hatte ich auch nicht erwartet. Vielmehr ist es ein Buch, das vieles aufzeigt und uns auffordert, Fragen zu stellen, an sich selbst, an die Gesellschaft. Und viel Stoff zum Nachdenken bietet. Veränderung ist nur möglich, wenn wir im Kleinen beginnen, also bei uns selbst.

"Es mag sein, dass Schwesterlichkeit als Begriff und Konzept auf den ersten, flüchtigen Blick nicht über umfangreiche Mythen und Bilder verfügt - allerdings nur, wenn man Brüderlichkeit als Referenz benutzt und Schwesterlichkeit allein danach bewertet, wie ähnlich sie dieser ist. Frauen sind von der Geschichte systematisch "vergessen" und aus ihr herausgeschrieben worden, ihre Rolle darin wurde kleingeredet: Warum also messen wir etwas mit männlichen Maßstäben, wenn die Ausgangsbedingungen vornherein so unterschiedlich sind?"

"Schwesterlichkeit, das ist nicht einfach Brüderlichkeit in weiblich. Und sie besitzt sehr wohl eigene Bilder, Geschichten, Mythen. Eine eigene Vorstellungswelt. Aber man muss genauer hinschauen, intensiver suchen, um diese zu finden und offenzulegen."

"Und, es muss noch einmal gesagt werden: Schwesterlichkeit ist nicht einfach Brüderlichkeit in weiblich, denn ihr Ziel ist nicht Einheitlichkeit: Sie ist kein enthusiastisches "Wir Frauen" oder "Eine für alle, alle für eine", sondern ein politischer Kampfbegriff. Schwesterliche Solidarität basiert nicht auf einer gemeinsamen "weiblichen Erfahrung" oder auf dem Geschlecht - sie basiert auf einem gemeinsamen politischen Engagement für die feministische Bewegung, für eine gerechtere, gleichberechtigtere Gesellschaft."

"Wenn ich an Schwesterlichkeit denke, denke ich an Hände: Hände, die als Fäuste in die Luft gereckt werden, als Geste des Protests. Hände, die klatschen, die anderen Beifall spenden und Unterstützung bieten. Vor allem aber denke ich an Hände, die ausgestreckt, die anderen gereicht werden. Eine ausgestreckte Hand ist ein Angebot, eine Einladung. Sie steht für Offenheit, dafür, sich trotz aller Unterschiede und Meinungsverschiedenheiten anzunähern. Aufeinander zuzugehen. Eine ausgestreckte Hand ist ein Zeichen der Solidarität und des Zusammenhalts. Sie ist eine schwesterliche Geste."

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Ungewöhnlich, fesselnd und stark: Die Verwandlung einer Frau

Chrysalis
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"Es war, als versuchte sie im wörtlichen Sinn über sich hinauszuwachsen.“

Eine junge Frau will sich verwandeln, ihr Ziel sind innere und äußere Stärke sowie absolute Unabhängigkeit. Grund hierfür ist ...

"Es war, als versuchte sie im wörtlichen Sinn über sich hinauszuwachsen.“

Eine junge Frau will sich verwandeln, ihr Ziel sind innere und äußere Stärke sowie absolute Unabhängigkeit. Grund hierfür ist eine traumatische Erfahrung mit ihrem Exfreund.

"Sie wiederholte mehrfach, er sei nie gewalttätig geworden, womit sie meinte, dass er sie nicht geschlagen, geschubst oder getreten hatte. Weder hatte er ihr Haare ausgerissen, noch hatte er Dinge zerstört. Er nahm er kein Geld weg und drängte sich ihr sexuell nie auf. Sie hatte viel über häusliche Gewalt gelesen und nicht den Eindruck, dass sie ein besonders schlimmes Beispiel dafür sei. Sie wusste nicht genau, was er tun würde, sollte sie Widerstand leisten, aber sie leistete keinen Widerstand und erfuhr es folglich nie."

Der Aufbau des Buchs ist ungewöhnlich. Man erlebt die Verwandlung der namenlosen Protagonistin aus drei Perspektiven: der eines Fremden (Elliot), der ihrer Mutter Bella und der einer ehemaligen Arbeitskollegin/Freundin (Susie).
Man mag skeptisch sein angesichts der Tatsache, dass man nie weiß, was in der Protagonistin selbst vorgeht, sondern immer nur aus der Perspektive von drei Außenstehenden auf sie blickt - doch unerwarteterweise funktioniert diese Art des Erzählens ganz hervorragend. Es macht das Buch sogar sehr vielschichtig und noch interessanter. Außerdem greift diese Art des Erzählens das inhaltliche Thema, also dieses von außen bewertet und beobachtet werden, bereits stilistisch auf.

Den ersten Teil der Erzählung übernimmt Elliot, ein schüchterner Einizelgänger, der sie zufällig im Fitnessstudio kennenlernt und sofort von ihr fasziniert ist:

"Aber sie war ohnehin nicht gekommen, um in einer fremden Aufführung mitzuwirken, denn sie hatte ihr eigenes Ziel vor Augen. Sie hat mich etwas über Fokus gelehrt: Wenn man seinem Lebensweg folgt und eine Mission hat, rückt alles andere in den Hintergrund. Für mich war das eine wertvolle Lektion, und seit ich sie verinnerlicht habe, fühle ich mich unbeschwerter."

Als nächstes kommt ihre Mutter zu Wort, hier erfährt man viel über die Kindheit der Protagonistin. Zuletzt kommt ihre Arbeitskollegin und Freundin Susie zu Wort.

Die drei Abschnitte greifen teilweise ineinander und zeigen so die Geschichte der Verwandlung aus mehreren Perspektiven. Das fand ich wirklich sehr gelungen, ein großes Lob an die Autorin.
Die Hauptperson mag mit ihrem rigorosen Handeln polarisieren und nicht bei allen Lesser*innen Sympathien hervorrufen. Auch das Vermarkten ihrer Transformation in den sozialen Medien kann (und sollte) man kritisch sehen.

"Einige Leute fühlten sich von ihren Ideen provoziert - sie wollten nicht allein leben. Sie nannten sie ein Symbol für alles, was in der Gesellschaft schieflief - das Konkurrenzdenken, die Priorisierung der eigenen Interessen, das Ausblenden fremder Bedürfnisse. Aber diejenigen, die ihre Videos mochten, schienen fürs Alleinsein einen guten Grund zu haben. Indem sie sich auf ein neues Leben in der Isolation vorbereiteten, bildeten sich selbst eine Art Gemeinschaft. Zusammen überlegten sie, auf wie viel Zivilisation man verzichten konnte und wie viel man behalten musste."

Ich fand ihre Zielstrebigkeit und Stärke jedoch auch faszinierend.

Auch den Titel „Chrysalis“ hat Anna Meltcalfe perfekt gewählt, denn damit ist ein Insekt in der Metamorphose gemeint.

Das Buch lässt viele Fragen offen, bietet so viel Raum zum Nachdenken und für eigene Interpretationen.

Für mich war dieser beeindruckende Debütroman (eine Zufallsentdeckung, über die ich sehr glücklich bin) ein unheimlich starkes Leseerlebnis und in gewisser Weise ein wahres Kunstwerk – unbedingt lesenswert!

"Vielleicht ist sie ein Vorbild, weil sie gelernt hat, sich von der Welt nicht mehr beeinflussen zu lassen."

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