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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.08.2025

London-Flair, WG-Wärme & eine zarte Lovestory

One song apart - London Hearts 1
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„One Song Apart“ hat mich sofort mit seiner besonderen Atmosphäre verzaubert. Schon das Cover mit seinen warmen Farben und dem modernen Design vermittelt genau dieses Cozy-Feeling, das sich auch beim Lesen ...

„One Song Apart“ hat mich sofort mit seiner besonderen Atmosphäre verzaubert. Schon das Cover mit seinen warmen Farben und dem modernen Design vermittelt genau dieses Cozy-Feeling, das sich auch beim Lesen auf jeder Seite wiederfindet.

Quinn ist eine unglaublich sympathische Protagonistin. Sie kommt voller Träume und Ehrgeiz nach London, kämpft dabei aber ebenso mit Unsicherheiten, wie wir sie alle kennen. Gerade das macht sie so nahbar – man kann wunderbar mit ihr mitfiebern und fühlt sich ihr schnell verbunden.

Ganz besonders begeistert hat mich die WG-Dynamik. Vier junge Frauen, so unterschiedlich wie nur möglich, ergeben zusammen eine lebendige, bunte Gemeinschaft, in der ich mich sofort willkommen gefühlt habe. Dieses Zusammenspiel bringt viel Wärme und Authentizität in die Geschichte.

Auch Milo war für mich eine schöne Überraschung – kein Popstar-Klischee mit Bad-Boy-Attitüde, sondern ein vielschichtiger Charakter, der sich erst nach und nach öffnet und dadurch umso greifbarer wirkt.

Der Schreibstil ist angenehm leicht und dennoch voller Gefühl. Die Dialoge klingen authentisch, die Emotionen sind spürbar, und die langsame Annäherung zwischen Quinn und Milo bietet genau die richtige Portion Slow Burn. Die Handlung ist zwar nicht in jeder Wendung überraschend, doch gerade die Mischung aus vertrauten Momenten und warmherziger Stimmung hat das Lesen zu einem echten Genuss gemacht.

Fazit: „One Song Apart“ ist ein wunderschöner Reihenauftakt voller Herz, Wärme und lebendiger Figuren – ein echtes Wohlfühlbuch mit London-Flair, WG-Charme und einer gefühlvollen Slow-Burn-Romance, das große Lust auf die weiteren Bände macht.

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Ein turbulentes Zoo-Abenteuer mit Herz

Die großen Spiele im Zoo
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Schon nach den ersten Seiten von „Die großen Spiele im Zoo“ war ich völlig eingetaucht in das fröhliche Treiben rund um Direktor Ungestüm und seine tierischen Athleten. Was als sportlicher Wettkampf beginnt, ...

Schon nach den ersten Seiten von „Die großen Spiele im Zoo“ war ich völlig eingetaucht in das fröhliche Treiben rund um Direktor Ungestüm und seine tierischen Athleten. Was als sportlicher Wettkampf beginnt, wird schnell zu einem kunterbunten Durcheinander – voller Humor, Bewegung und ganz viel Charme. Die Tiere sind liebevoll und witzig in Szene gesetzt, und ihre kleinen Missgeschicke machen die Geschichte besonders unterhaltsam.

Besonders begeistert hat mich Ignaz Pfefferminz Igel, der mit seiner Idee, die Regeln zu ändern, den Spaß und das Miteinander in den Mittelpunkt stellt. Nicht der Sieg zählt, sondern das Dabeisein – und dass am Ende alle gemeinsam feiern dürfen.

Die Illustrationen von Günther Jakobs sind farbenfroh, ausdrucksstark und voller kleiner Entdeckungen – ein echter Genuss beim gemeinsamen Vorlesen. Obwohl es mein erstes Buch aus der Reihe war, hatte ich sofort das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein.

Ein warmherziges Bilderbuch mit viel Humor und einer wertvollen Botschaft über Fairness, Gemeinschaft und Freude – ich freue mich schon auf weitere Geschichten aus dem Zoo!

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Veröffentlicht am 26.07.2025

Schöner Liebesroman

Variation – Für immer oder nie
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Das Cover wirkt elegant und passt perfekt zur Geschichte. Rebecca Yarros’ Schreibstil ist angenehm flüssig und bildhaft, wodurch ich mühelos in Allies Welt eintauchen konnte. Besonders beeindruckt haben ...

Das Cover wirkt elegant und passt perfekt zur Geschichte. Rebecca Yarros’ Schreibstil ist angenehm flüssig und bildhaft, wodurch ich mühelos in Allies Welt eintauchen konnte. Besonders beeindruckt haben mich die authentischen Einblicke in das harte und fordernde Leben als Balletttänzerin – ein Thema, mit dem ich vorher wenig Berührungspunkte hatte, das hier aber sehr glaubwürdig umgesetzt wurde. Allie ist für mich als Hauptfigur sehr greifbar. Ihre Verletzlichkeit und der innere Kampf, mit den Erwartungen ihrer Familie und der Vergangenheit zurechtzukommen, wurden sehr authentisch dargestellt. Die Beziehung zwischen Allie und Hudson hat mich berührt, auch wenn ich mir an manchen Stellen noch etwas mehr emotionale Tiefe gewünscht hätte.

Insgesamt ist Variation ein gefühlvoller Roman, der mich gut unterhalten hat und neugierig auf weitere Bücher der Autorin macht.

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Veröffentlicht am 24.04.2025

Bewegend, ehrlich und wichtig

Something happened to Ally
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Dieses Buch hat mich tief bewegt und wird mir lange im Gedächtnis bleiben. Von Anfang an konnte ich in Allys Geschichte eintauchen: Ihre Hoffnung, ihre Verletzlichkeit und schließlich ihr Schmerz nach ...

Dieses Buch hat mich tief bewegt und wird mir lange im Gedächtnis bleiben. Von Anfang an konnte ich in Allys Geschichte eintauchen: Ihre Hoffnung, ihre Verletzlichkeit und schließlich ihr Schmerz nach dem Übergriff haben mich sehr berührt. Es ist erschütternd mitzuerleben, wie ein Moment, auf den sie sich so sehr gefreut hat, zu einem Albtraum wird – und wie authentisch die Autorin Allys Scham, Schuld und Verzweiflung schildert. Besonders stark fand ich, wie die Nachwirkungen der Vergewaltigung ohne Klischees, aber mit viel Feingefühl beschrieben werden. Die wechselnden Perspektiven zwischen Ally und Blythe machen die Handlung intensiv und zeigen, wie unterschiedlich Menschen mit so einer Situation umgehen.

Das Buch spricht ein wichtiges Thema offen an und macht deutlich, dass die Schuld niemals beim Opfer liegt. Allys Mut, am Ende ihre Stimme zu erheben, hat mir Gänsehaut bereitet und das Nachwort der Autorin war für mich ein ehrlicher, sehr persönlicher Abschluss.

„Something happened to Ally“ ist ein bewegendes Buch, das ein wichtiges und aktuelles Thema offen anspricht und viele Denkanstöße bietet.

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Veröffentlicht am 04.04.2025

Ein kluger Roman über Leistungsdruck, Sinnsuche und Selbstverlust

Geht so
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„Geht so“ von Beatriz Serrano hat mich mit seiner Mischung aus Ironie, schwarzem Humor und Tragik überrascht. Marisa, die Hauptfigur, steckt in einem „Bullshit-Job“, den sie zutiefst verabscheut. Um ihren ...

„Geht so“ von Beatriz Serrano hat mich mit seiner Mischung aus Ironie, schwarzem Humor und Tragik überrascht. Marisa, die Hauptfigur, steckt in einem „Bullshit-Job“, den sie zutiefst verabscheut. Um ihren Alltag zu ertragen, flüchtet sie sich in YouTube-Videos und Medikamente – eine stille Verzweiflung, die unter dem witzigen Ton immer spürbar bleibt.
Die ironische und überspitzte Darstellung ihres Lebens hat mich häufig zum Schmunzeln gebracht, gleichzeitig aber auch tief nachdenklich gestimmt. Besonders beeindruckend fand ich die Gesellschaftskritik, die sich durch den Roman zieht – sei es die Sinnentleerung moderner Arbeitswelten oder der Einfluss des Kapitalismus auf unser Leben.

Das Teambuilding-Wochenende war ein Wendepunkt – chaotisch, komisch und erschreckend zugleich. Marisas selbstzerstörerischer Umgang mit Drogen, auch in Bezug auf ihre Kolleginnen, hat mich zunehmend betroffen gemacht. Das Ende hat mich irritiert – es wirkt wie eine Flucht statt einer Lösung.

Dennoch bleibt „Geht so“ ein lesenswerter Roman, der unterhält, rüttelt – und lange im Kopf nachhallt.

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