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Veröffentlicht am 24.04.2025

Eine neue Liebe bahnt sich an....

Firefly Creek
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Anne ist für eine Woche als Gast bei den Bennetts in Firefly Creek. Zur Taufe der kleinen Charlotte hat sie es nun endlich geschafft, ihren früheren Arbeitskollegen und immer noch besten Freund Ethan in ...

Anne ist für eine Woche als Gast bei den Bennetts in Firefly Creek. Zur Taufe der kleinen Charlotte hat sie es nun endlich geschafft, ihren früheren Arbeitskollegen und immer noch besten Freund Ethan in seiner Heimat zu besuchen. Doch die Reise beginnt nicht sonderlich gut, denn der Leihwagen droht während der gesamten Anreise vom Flughafen bis in das Städtchen Firefly Creek ständig heißzulaufen, sodass sie beinahe zu spät kommt. Als dann auch noch ein Motorrad einfach aus einer Ausfahrt rast, ist sie nur noch genervt. Da der Motorradfahrer aber River Bennett, also Ethans kleiner Bruder ist, weiß sie nun zumindest, wo sich die Kirche befindet und sie schafft es gemeinsam mit River gerade noch pünktlich zur Taufe. Obwohl ihr erster Eindruck von River alles andere als positiv ausfällt, zieht er sie irgendwie magisch an. Dabei wollte Anne doch die Finger von chaotischen Typen lassen, schließlich gingen ihre Beziehungen bisher nie gut aus. Ein kleiner Kuss von Rivre bringt sie aber so durcheinander, dass sie die ganze Woche nur noch an ihn denken muss und schließlich einen Schritt weitergeht. Trotzdem muss sie nach Sydney zurück, denn dort lebt und arbeitet sie schließlich, während River fest in Firefly Creek verwurzelt ist. In ihren Gedanken ist sie aber ständig bei ihm und auch River kann seither keinen klaren Gedanken mehr fassen. Doch wie soll eine Beziehung bei dieser Entfernung funktionieren?

Lilian Kaliner hat einen sehr fesselnden Erzählstil, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. So gelingt es ihr mit jedem Band der Reihe ein wenig mehr, die Leser von der Familie Bennett und ihrem Familienzusammenhalt zu begeistern. Obwohl sie jedem Teil einen anderen Bruder in den Mittelpunkt stellt, der dann seine große Liebe findet, wirkt es niemals als wiederhole sich die Handlung. Denn es kommen so einige unvorhergesehene Ereignisse, die die Geschehnisse spannend machen und natürlich schwelt die Fehde zwischen Harry Bennett und Richard Smith unterschwellig immer weiter und kommt nur manchmal, aber doch regelmäßig zum Vorschein.

Diese Reihe gehört bereits seit dem ersten Band zu einer meiner Lieblingsreihen und ich bin wirklich schon jetzt etwas traurig, dass nun nur noch ein letzter Teil vor mir liegt. Denn auch River und seine chaotische, stürmische, aber auch feinfühlige Art sind mir sehr ans Herz gewachsen, ebenso wie Anne, die mit ihren gegenteiligen Charakterzügen für Ordnung sorgt. Ein rundum gelungener vierter Band!

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Eine herzerwärmende Mutmachgeschichte!

Morgen bin ich mutig
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Die Vogelmama hat fünf Eier in ihr Nest gelegt und gemeinsam mit dem Vogelpapa warten sie nun darauf, dass ihre Küken schlüpfen. Nach dreizehn Tagen hören sie das Klopfen in den Eiern und am vierzehnten ...

Die Vogelmama hat fünf Eier in ihr Nest gelegt und gemeinsam mit dem Vogelpapa warten sie nun darauf, dass ihre Küken schlüpfen. Nach dreizehn Tagen hören sie das Klopfen in den Eiern und am vierzehnten Tag schlüpfen die ersten vier kleinen Vögel. Nur im fünften Ei bleibt alles ruhig. Erst am siebzehnten Tag spüren sie ein ganz leises Knacken. Aber auch dieser Nachzügler wird von seinen Eltern schließlich herzlich empfangen und erfährt die gleiche Liebe wie seine Geschwister. Auch als es um den ersten Flug geht, braucht das kleine Vögelchen länger als seine Brüder und Schwestern und findet einfach nicht den Mut loszufliegen. Doch Mama und Papa lassen sich von den anderen Vögeln nicht unter Druck setzen, denn sie alle denken, sie wissen, was sie mit dem kleinen Vögelchen tun müssen, damit es endlich normal und wie die anderen Jungvögel wird. Die Eltern genießen die ganz besondere Zeit mit ihrem kleinen Vogelschatz und geben ihm die Zeit, die er braucht. Und als es dann endlich soweit ist und er ganz von alleine den Mut findet, loszufliegen und die Welt zu erkunden, verabschieden sie ihn herzlichst und lassen ihn gehen.

Sabine Bohlmann beschreibt in dieser ganz besonderen Geschichte ein kleines Vogelkind, das anders ist als seine Artgenossen. Doch sie zeigt auf eine herzerwärmende Art und Weise, dass das niemals etwas schlechtes ist, sondern einfach nur eine andere Herangehensweise an Dinge braucht, wie die Anderen. Ihre Texte sind in kindgerechter Sprache verfasst und lassen sich flüssig und schnell vorlesen. Dank der wunderschönen, farbenfrohen Illustrationen von Emilia Dziubak ist das Buch perfekt.

Ich bin ganz begeistert von dieser Geschichte, denn ich glaube nicht, dass es irgendjemanden gibt, der noch nie schlechte Erfahrungen mit den Ratschlägen, Tipps und dem Druck von außenstehenden Personen gemacht hat. Gerade bei der Erziehung sollten sich Eltern auf ihre eigene Intuition verlassen. Und das zeigt die Autorin mit diesem Kinderbuch auf eine ganz besondere und herzerwärmende Weise. Auch meine Tochter war sofort ganz angetan von dem kleinen Vögelchen, denn mutig zu sein ist nicht immer einfach und manchmal sollte erst jefliche Angst ausgeräumt sein, bevor man sich etwas traut.

Ein Kinderbuchhighlight, das ich gerne allen Eltern ans Herz legen möchte. Denn es stärkt nicht nur sie in ihrem Handeln, sondern auch die Kinder.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Die großen Träume des Rudolf Sprüngli

Lindt & Sprüngli (Lindt & Sprüngli Saga 1)
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Zürich, 1826: Rudolf Sprüngli ist der jüngere Sohn von David und Elsbeth Sprüngli. Als seine Mama krank ist und auch noch die Mesizin ausgeht, weiß er sich nicht anders zu helfen, als zu seinem Freund ...

Zürich, 1826: Rudolf Sprüngli ist der jüngere Sohn von David und Elsbeth Sprüngli. Als seine Mama krank ist und auch noch die Mesizin ausgeht, weiß er sich nicht anders zu helfen, als zu seinem Freund dem Apotheker Flückiger zu gehen. Dieser verkauft ihm nicht nur die übliche Thymian-Medizin, sondern auch zwei Stücke Schokolade, die er gerade selbst hergestellt hat und denen er große Heilkräfte nachsagt. Dass es seiner Mutter dann wirklich besser geht, ist für Rudolf ein Zeichen und sein größter Traum ist es ab jetzt, einmal in seinem Leben selbst Schokolade herzustellen. Nachdem er viele Jahre später seine Ausbildung zum Zuckerbäcker abgeschlossen hat und auf Wanderschaft gegangen ist, hat es ihn zu den beiden Schokoladenmachern gezogen, die es bisher in der Schweiz gibt. Drei Jahre verbringt er fern der Heimat und lernt die Herstellung der Schokolade. Nach seiner Rückkehr nach Zürich muss er den Traum trotzdem für viele Jahre hintanstellen, denn weder sein Vater, der gegen alle Neuerungen ist und gerne beim Altbewährten bleibt, noch die finanziellen Mittel reichen aus, um eine eigene Produktion einzurichten. Doch Rudolf ist mutig und gibt nicht auf. Gestärkt durch seine liebevolle und ebenfalls sehr starke Ehefrau Katharina bleibt die Idee immer bestehen und wartet nur auf den richtigen Zeitpunkt, in die Realität umgesetzt zu werden...

Lisa Graf gelingt es in diesem ersten Band rund um die Familie Sprüngli, ihre Leser zu fesseln und die Entstehungsgeschichte der Firma Lindt & Sprüngli spannend zu erzählen. Obwohl die Autorin nur die Anfänge des Unternehmens von 1826 bis 1862 erzählt und hier der Name Lindt noch nicht einmal fällt, ist es schon sehr interessant und füllt beinahe fünfhundert Seiten. Aufgrund der häufigen Perspektivwechsel bleibt die Handlung durchgehend interessant und erhält mehr Tiefe.

Ich kenne Lisa Graf bereits von anderen Romanen und war von der Trilogie rund um das Dallmayr in München so gefesselt, dass ich diesmal nur zu gerne in die Familie Sprüngli und deren Firmengeschichte eingetaucht bin. Es ist so faszinierend, wie bereits die Anfänge einer so großen Firma wie Lindt & Sprüngli so fesselnd beschrieben werden, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Rudolf ist ein beeindruckender Mann, der wagemutig und zukunftsorientiert gehandelt hat, aber immer auch die Konflikte mit seinem Vater hatte und deshalb noch mehr Stärke zeigen musste als sowieso schon. Das hat mir sofort gefallen und ich war von der ersten Seite an sein Fan. Aber obwohl die Autorin vorallem die Belange der Familie Sprüngli in den Mittelpunkt gestellt hat, kommen auch die Politik und das aktuelle Zeitgeschehen nicht zu kurz. Einfach ein rundum perfekt gelungener Reihenauftakt!

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Zählen lernen mit Hilda Huhn

Hilda Huhn geht Eier suchen
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Hilda Huhn möchte heut unbedingt Eierkuchen backen und braucht dafür zehn Eier. Weil sie aber nicht so gut zählen kann, braucht sie unbedingt Hilfe. Gemeinsam schaffen sie es aber und am Ende sind zehn ...

Hilda Huhn möchte heut unbedingt Eierkuchen backen und braucht dafür zehn Eier. Weil sie aber nicht so gut zählen kann, braucht sie unbedingt Hilfe. Gemeinsam schaffen sie es aber und am Ende sind zehn wunderschöne Eier in ihrem Körbchen. Aber als es umfällt, alle Eier herauspurzeln und kaputtgehen, muss sie nochmal von vorne sammeln...

Katja Reider hat das gesamte Bilderbuch für Kinder ab zwei Jahren in Reimform geschrieben. So wird das Lernen der Zahlen bis Zehn beinahe zur Nebensächlichkeit. Denn Hilda erlebt viele Sachen auf ihrer Eiersuche. Da die Illustrationen von Sophie Schrade wunderbar farbenfroh, kindgerecht und detailreich sind, ist das Pappbilderbuch rundum gelungen und bringt Kinder zum Lachen.

Das Bilderbuch ist so wunderschön und unterhaltsam, dass es mir und meinen Kindern sehr gut gefällt. Gerade das Zählen lernen gelingt am einfachsten, wenn es nebenher geschieht und das ist in diesem Buch gegeben. Da die Seiten stabil und die Verarbeitung gut ist, kann ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 18.04.2025

Jesu letzte sieben Tage

Die Ostererzählung
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Das Kind bittet seine Mutter, ihm eine Geschichte über Jesus zu erzählen. So beginnt sie über die letzten sieben Tage von Jesus zu berichten. Angefangen bei der Heilung von Bartimäus, der blind ist und ...

Das Kind bittet seine Mutter, ihm eine Geschichte über Jesus zu erzählen. So beginnt sie über die letzten sieben Tage von Jesus zu berichten. Angefangen bei der Heilung von Bartimäus, der blind ist und endlich sehen möchte. Jesus gibt ihm seinen Augenlicht wieder. Gemeinsam mit den Jüngern zieht Bartimäus nun weiter in Richtung Jerusalem. Beim Einzug in Betanien am Ölberg werden sie mit Palmwedeln empfangen, was bis heute als Palmsonntag gefeiert wird. Am nächsten Tag dann betritt Jesus den Tempel in Jerusalem und ist entsetzt vom Regen Handel der Händler. Daher sucht er einen Tag später das Gespräch mit den Hohepriestern und Schriftgelehrten. Doch Jesus macht ihnen Angst und sie wollen ihn nicht mehr länger dulden. Nachdem eine Frau Jesus am folgenden Tag in einem Haus in Betanien salbt, zieht er noch mehr Groll auf sich, salbt man doch nur Könige oder Totgeweihte. Jesus aber sagt selbst, dass er bald sterben wird und sie ihm hiermit die letzte Ehre erwiesen hat. Judas verrät nun Jesus an die Hohepriester und nach der Feier des Passahfestes und des letzten Abendmahles geht Jesus in den Garten Getsemani um zu beten. Seine Jünger sollen wachen, doch sie schlafen immer wieder ein. Als er dann von den Soldaten festgenommen und von Pilatus zum Tode verurteilt wird, beginnt die schlimmste Zeit für Jesus. Doch nachdem er am Kreuze gestorben ist und zuvor von vielen Menschen auch noch verhöhnt wurde, bringt Josef von Arimathäa den toten Jesus in ein Steingrab. Doch als Maria von Magdala, Maria udn Salome nach zwei Tagen in das Grab gelangen wollten, war der Stein weg und ein junger, hellerleuchteter Mann empfängt sie mit den Worten, dass Jesus von den Toten auferweckt worden ist.

Rainer Oberthür erzählt die ganze Geschichte über die letzten sieben Tage von Jesus als würde er direkt zu einem Kind sprechen. Das liest sich sehr angenehm vor und spricht die Zuhörer direkt an. Gemeinsam mit den Illustrationen von Renate Seelig wird das Buch perfekt abgerundet.

Ebenso wie auch die Mutter und Erzählerin in diesem Buch am Anfang sagt, dass die Geschichte über Ostern und den Tod Jesu eine schwierig zu erzählende ist, empfinde auch ich es und habe mich daher sehr über dieses Buch gefreut. Erzählt es doch auf eine ganz besondere Weise, wie sich alles zugetragen hat. Außerdem stellt der Autor immer wieder direkte Bezüge zu den einzelnen Tagen her, sodass auch verständlich wird, warum heute noch Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag oder Ostersonntag eine so große Rolle spielen.

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