Profilbild von Ninja_Turtles

Ninja_Turtles

Lesejury Star
offline

Ninja_Turtles ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Ninja_Turtles über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.04.2025

Vergangenheit

Shadow
0

TRIGGERWARNUNG - BITTE ERNST NEHMEN:



- Häusliche Gewalt

- sehr graphisch dargestellte Morde

- expliziete Szenen

- erwähnte, jedoch nicht dargestellte Vergewaltigung

- erwähnter, jedoch nicht dargestellter ...

TRIGGERWARNUNG - BITTE ERNST NEHMEN:



- Häusliche Gewalt

- sehr graphisch dargestellte Morde

- expliziete Szenen

- erwähnte, jedoch nicht dargestellte Vergewaltigung

- erwähnter, jedoch nicht dargestellter Kindesmissbrauch



Meinung:

Das Cover, die Aufmachung und der Farbschnitt passen hervorragend zu dem Buch. Tanjas Schreibstil ist flüssig, die Kapitel haben eine angenehme Länge. So bin ich in weniger als vier Stunden durch das Buch geflogen, was nicht oft passiert. Zwar wurde in abwechselnden Povs geschrieben, aber leider nicht in der Ich-Perspektive. Aber genau DAS ist in den Perspektiven unabdingbar, wenn man die Gefühle der Charaktere hervorbringen möchte. Ich habe zwar die Beweggründe von Jax und Maddie verstanden, aber ich konnte mich ihnen nie nähern. Die Gefühle kamen bei mir einfach nicht an. Es gab ein paar S€x-Szenen, die mich aber weder berührt noch zu tiefst schockiert haben. Die Hintergründe, warum Jax so handelt und auch sehr brutal werden kann, habe ich mir schon gedacht, denn es kommt ja nicht von irgendwo her. Für mich war es nicht überraschend, warum er so gehandelt hat, denn es ist ja immer die böse Vergangenheit, die dieses Handeln rechtfertigt! Der Schluss - voraussehbar. Denn anders hätte Maddie gar nicht reagieren können, so, wie Tanja sie beschrieben hat. Die Morde waren brutal und kamen bei mir sehr gut an. Ich mag es, wenn es beschrieben wird und Blut fließt. Alles in allem eine "nette" Dark Romance, die es zu lesen lohnt, wenn man keine Ich-Perspektive erwartet und nicht von der Triggerwarnung abgeschreckt ist.



Fazit:

Eine Dark Romance, die ein Pageturner ist, aber leider auch sehr vorhersehbar war.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.04.2025

Katz-und-Maus-Spiel

Tod im Samtmantel
0

Meinung:

Das Buch wird ab 12+ eingestuft, was meiner Meinung völlig zu Recht so eingeordnet wurden ist. Das Cover spiegelt eine entscheidende Rolle wider und gibt preis, um was es sich handeln könnte. ...

Meinung:

Das Buch wird ab 12+ eingestuft, was meiner Meinung völlig zu Recht so eingeordnet wurden ist. Das Cover spiegelt eine entscheidende Rolle wider und gibt preis, um was es sich handeln könnte. Im Nachhinein passt das Cover hervorragend zur Geschichte. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und werden immer mit derselben Vignette ausgestattet. Im Wesentlichen geht es darum, dass Grace (13), die Hauptprotagonistin, einen neuen Mantel braucht, denn ihr alter ist zu klein. In einem Second-Hand-Laden wird sie dann fündig, und damit beginnt die Geschichte rund um die Visionen einer, bis dahin unbekannten Frau, die in den 60er Jahren gelebt hat. Mit ihrer besten Freundin Suzy - beide können im übrigen das Morsealphabet, was ich echt cool finde - begibt sie sich auf Spurensuche und sie tragen Notizen zusammen - denn es geht um einen Mord, die die beiden aufdecken wollen. Ich fand es auch toll, dass man von beiden etwas aus ihrem Privatleben erfahren hat und was sie so in ihrer Freizeit treiben. Mir wurde schnell klar, wer hier der Täter war, denn es gab auch immer Kapitel, wo der "Täter" seine Absichten preisgegeben hat - in kursiver Schrift. An einer Stelle fand ich es ein bisschen unlogisch, wie Grace reagier hat, denn das kann einfach nicht hinhauen. Für ihre 13 Jahre sind beide schon ziemlich weit, denn: Wer begibt sich in diesem Alter auf Spurensuche nach einer Leiche, die es vielleicht gar nicht gibt? Ich fand das sehr mutig! Die Beschattung von Grace fand ich schon etwas gruselig und oft begeben sie sich in Gefahr, obwohl Grace immer an die Polizei denkt. Als Kommisar hätte man vielleicht anders reagieren können, aber die Geschichte war schon ziemlich haarsträubend und die "Beweislast" mehr als "eindeutig". Der Schluss war noch mal sehr "aufregend", und ich würde mich freuen, wenn es einen zweiten Teil geben würde. Mein Sohn würde das Buch nicht lesen - O-Ton: Nein, Mama. Ich will nichts über Mord lesen! Reicht, dass es das in der realen Welt gibt, da muss ich es nicht auch noch lesen.



Fazit:

Ein Jugend-Krimi, der mit einem Touch Fantasy daherkommt und an manchen Stellen leider ein wenig unlogisch und zu vorhersehbar war.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.04.2025

Avantia

Beast Quest Legend (Band 2) - Sepron, König der Meere
0

Meinung:

Wir hatten vor Kurzem Band 43 gelesen und nun haben wir den zweiten Band in der Bibliothek gefunden. Die Karte am Anfang ist gut, um sich ein wenig zu orientieren, doch die meiste Zeit befinden ...

Meinung:

Wir hatten vor Kurzem Band 43 gelesen und nun haben wir den zweiten Band in der Bibliothek gefunden. Die Karte am Anfang ist gut, um sich ein wenig zu orientieren, doch die meiste Zeit befinden sich der "Held" und seine Freundin auf dem Meer - Tom und Elenna. Mit ihren beiden Begleitern, dem Pferd und dem Wolf, begeben sie sich auf eine Reise, um das nächste verzauberte Wesen von einem bösen Fluch zu befreien. Dabei sind die Sätze in Beast Quest Legend sehr kurz gehalten, sodass auch Leseanfänger sich in das Abenteuer stürzen können, ohne viel lesen zu müssen. Aufgelockert wird die Geschichte von bunten Illustrationen, die sehr toll und majestätisch wirken. Die Reise geht natürlich nicht ohne Hindernisse vonstatten, doch für uns waren sie zu einfach zu bewältigen. Alles in allem eine nette Geschichte, die man zwischendurch ganz locker lesen kann.

Fazit:

Ein Junge, der verzauberte Wesen befreien muss, damit sie wieder nett werden. Nettes Abenteuer für zwischendurch

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.04.2025

Wolkenmagie

Artemis – Abenteuer auf dem Meer der Wünsche
0

Meinung:

Der Klappentext und das Cover haben so neugierig gemacht, und doch muss ich leider sagen, dass mich die Geschichte nicht komplett überzeugen konnte. Alles fängt damit an, dass Artemis an ein ...

Meinung:

Der Klappentext und das Cover haben so neugierig gemacht, und doch muss ich leider sagen, dass mich die Geschichte nicht komplett überzeugen konnte. Alles fängt damit an, dass Artemis an ein Internat muss, weil ihre Versetzung gefährdet ist, da sie nur noch zeichnet und an ihre bester Freundin denken muss, die umgezogen ist. Im Internat lernt sie andere Kinder kennen, die nicht alle nett zu ihr sind, dann unternimmt sie einen Ausflug und findet sich schon bald auf der Dreamcatcher wieder. Artemis war von Anfang an kein Mädchen, das sich scheut, Risiken einzugehen, so, wie sie am Schluss beschrieben wird. Sie hat sich immer wieder in Risiken begeben, obwohl das nie von ihr verlangt wurden ist. Außerdem hat sie nie irgendetwas hinterfragt, sondern alles so hingenommen - das kam leider total unglaubwürdig 'rüber. Die Dreamcatcher mit ihrer Kapitänin konnte ich mir sehr gut vorstellen, weil sie einfach magisch ist, dazu noch die Wolkenmagie - herrlich! Alle Kinder des Schiffes haben eine besondere Gabe und kämpfen für eine Sache: Das Böse besiegen. Sie alle hätten dem Bösem schon viel früher Einhalt gebieten können, aber dann wäre es nicht so ausgegangen, wie es gedacht war. Einzig Maxim hat mir hier gefallen, auch wenn manchmal nicht ganz klar war, auf welcher Seite er steht. Das Internat hat leider gar keine Rolle mehr gespielt, was ich sehr schade fand, denn meine Vermutung war es, dass sie wieder auftauchen - weit gefehlt! Eine Wandlung hat Artemis für mich nicht durchgemacht. Das Konzept ist gut, und hätte man noch einen weiteren Teil drangehängt und nicht alles so schnell vonstatten gehen lassen, dann wäre meine meine Meinung etwas anders ausgefallen.

Fazit:

Ein Kinderbuch ab 10 Jahren, das mit Wolkenmagie, Vertrauen in sich selbst und einem Bösen daherkommt. Leider war nicht alles stimmig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.04.2025

Unbekannte Familie

Flora Magica (Band 1) - Das Geheimnis der Nachtschatten
0

Meinung:

Das Cover ist magisch und zeigt die vier Protagonisten, die in der Geschichte eine wichtige Rolle einnehmen. Die schwarz-weiß Illustrationen fangen die einzelnen Szenen perfekt ein und sind stimmig. ...

Meinung:

Das Cover ist magisch und zeigt die vier Protagonisten, die in der Geschichte eine wichtige Rolle einnehmen. Die schwarz-weiß Illustrationen fangen die einzelnen Szenen perfekt ein und sind stimmig. Die Verzierungen mit den Pflanzen auf einzelnen Seiten waren mir persönlich zu viel. Der Schreibstil ist flüssig und authentisch zu lesen - er macht süchtig. Das Buch habe ich in wenigen Stunden ausgelesen, dies soll schon etwas bedeuten! Flora Magica ist eine magische und zugleich berührende Geschichte, die mit einem großen Geheimnis daherkommt, das gelüftet werden muss. Die Zwillingspärchen Tierra, Sol, Avia und Zacharias sind die Urenkel von Flora und lernen die Villa, in der sie gewohnt und gelebt hat, kennen. Am besten hat mir hier Zacharias gefallen, weil er sich am meisten entwickelt hat. Aber auch die anderen passen gut in die Geschichte hinein, weil sie sich gegenseitig ergänzen. Natürlich gibt es auch einen Bösen, der die Villa und ihr Geheimnis unbedingt kaufen und besitzen will. Aber über ihn erfährt man nicht wirklich viel, außer, dass er Biologe ist. Die Beerdigung von Flora fand ich sehr berührend und das ein oder andere Tränchen ist geflossen, weil es so rührend war. Aber für mich gab es hier nichts, was mich überrascht oder mich aus den Socken gehauen hat, sodass ich verblüfft zurückbleibe. Außerdem gab es viel über Pflanzen, ihre Beschaffenheiten und Eigenschaften zu lernen, was ich persönlich aber zu viel fand. Die Pflanze, die reden kann, hat mich sehr an die Alraunen in Harry Potter erinnert und ihre Worte fand ich immer passend! ♥ Mein 12 jähriger Sohn kann leider gar nichts mit dem Buch anfangen, weil es ihm zuuuuu magisch ist.



Fazit:

Ein Kinder-Fantasy-Buch, das magisch ist und mit Pflanzenwissen daherkommt, doch mich nicht vollends überzeugen konnte.

Alles in allem kann ich die Geschichte Kindern ab 9 Jahren empfehlen, die bereit sind, in eine magische Welt einzutreten und etwas über Pflanzen wissen wollen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere