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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.04.2025

Wolkenmagie

Artemis – Abenteuer auf dem Meer der Wünsche
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Meinung:

Der Klappentext und das Cover haben so neugierig gemacht, und doch muss ich leider sagen, dass mich die Geschichte nicht komplett überzeugen konnte. Alles fängt damit an, dass Artemis an ein ...

Meinung:

Der Klappentext und das Cover haben so neugierig gemacht, und doch muss ich leider sagen, dass mich die Geschichte nicht komplett überzeugen konnte. Alles fängt damit an, dass Artemis an ein Internat muss, weil ihre Versetzung gefährdet ist, da sie nur noch zeichnet und an ihre bester Freundin denken muss, die umgezogen ist. Im Internat lernt sie andere Kinder kennen, die nicht alle nett zu ihr sind, dann unternimmt sie einen Ausflug und findet sich schon bald auf der Dreamcatcher wieder. Artemis war von Anfang an kein Mädchen, das sich scheut, Risiken einzugehen, so, wie sie am Schluss beschrieben wird. Sie hat sich immer wieder in Risiken begeben, obwohl das nie von ihr verlangt wurden ist. Außerdem hat sie nie irgendetwas hinterfragt, sondern alles so hingenommen - das kam leider total unglaubwürdig 'rüber. Die Dreamcatcher mit ihrer Kapitänin konnte ich mir sehr gut vorstellen, weil sie einfach magisch ist, dazu noch die Wolkenmagie - herrlich! Alle Kinder des Schiffes haben eine besondere Gabe und kämpfen für eine Sache: Das Böse besiegen. Sie alle hätten dem Bösem schon viel früher Einhalt gebieten können, aber dann wäre es nicht so ausgegangen, wie es gedacht war. Einzig Maxim hat mir hier gefallen, auch wenn manchmal nicht ganz klar war, auf welcher Seite er steht. Das Internat hat leider gar keine Rolle mehr gespielt, was ich sehr schade fand, denn meine Vermutung war es, dass sie wieder auftauchen - weit gefehlt! Eine Wandlung hat Artemis für mich nicht durchgemacht. Das Konzept ist gut, und hätte man noch einen weiteren Teil drangehängt und nicht alles so schnell vonstatten gehen lassen, dann wäre meine meine Meinung etwas anders ausgefallen.

Fazit:

Ein Kinderbuch ab 10 Jahren, das mit Wolkenmagie, Vertrauen in sich selbst und einem Bösen daherkommt. Leider war nicht alles stimmig.

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Unbekannte Familie

Flora Magica (Band 1) - Das Geheimnis der Nachtschatten
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Meinung:

Das Cover ist magisch und zeigt die vier Protagonisten, die in der Geschichte eine wichtige Rolle einnehmen. Die schwarz-weiß Illustrationen fangen die einzelnen Szenen perfekt ein und sind stimmig. ...

Meinung:

Das Cover ist magisch und zeigt die vier Protagonisten, die in der Geschichte eine wichtige Rolle einnehmen. Die schwarz-weiß Illustrationen fangen die einzelnen Szenen perfekt ein und sind stimmig. Die Verzierungen mit den Pflanzen auf einzelnen Seiten waren mir persönlich zu viel. Der Schreibstil ist flüssig und authentisch zu lesen - er macht süchtig. Das Buch habe ich in wenigen Stunden ausgelesen, dies soll schon etwas bedeuten! Flora Magica ist eine magische und zugleich berührende Geschichte, die mit einem großen Geheimnis daherkommt, das gelüftet werden muss. Die Zwillingspärchen Tierra, Sol, Avia und Zacharias sind die Urenkel von Flora und lernen die Villa, in der sie gewohnt und gelebt hat, kennen. Am besten hat mir hier Zacharias gefallen, weil er sich am meisten entwickelt hat. Aber auch die anderen passen gut in die Geschichte hinein, weil sie sich gegenseitig ergänzen. Natürlich gibt es auch einen Bösen, der die Villa und ihr Geheimnis unbedingt kaufen und besitzen will. Aber über ihn erfährt man nicht wirklich viel, außer, dass er Biologe ist. Die Beerdigung von Flora fand ich sehr berührend und das ein oder andere Tränchen ist geflossen, weil es so rührend war. Aber für mich gab es hier nichts, was mich überrascht oder mich aus den Socken gehauen hat, sodass ich verblüfft zurückbleibe. Außerdem gab es viel über Pflanzen, ihre Beschaffenheiten und Eigenschaften zu lernen, was ich persönlich aber zu viel fand. Die Pflanze, die reden kann, hat mich sehr an die Alraunen in Harry Potter erinnert und ihre Worte fand ich immer passend! ♥ Mein 12 jähriger Sohn kann leider gar nichts mit dem Buch anfangen, weil es ihm zuuuuu magisch ist.



Fazit:

Ein Kinder-Fantasy-Buch, das magisch ist und mit Pflanzenwissen daherkommt, doch mich nicht vollends überzeugen konnte.

Alles in allem kann ich die Geschichte Kindern ab 9 Jahren empfehlen, die bereit sind, in eine magische Welt einzutreten und etwas über Pflanzen wissen wollen.

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Veröffentlicht am 25.06.2026

Toxische Verhaltensmuster

Thieves' Gambit
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Meinung:

Der Klappentext hat mich so neugierig gemacht, sodass ich es direkt lesen wollte. Der Schreibstil ist für meinen Geschmack zu neutral gehalten, ich kam nicht an die Protagonisten heran. Rosa ...

Meinung:

Der Klappentext hat mich so neugierig gemacht, sodass ich es direkt lesen wollte. Der Schreibstil ist für meinen Geschmack zu neutral gehalten, ich kam nicht an die Protagonisten heran. Rosa Quest ist die Tochter einer Meisterdiebin und nimmt an einem Wettbewerb teil, damit sie aus dieser Welt ausbrechen kann. Es kommt aber anders. Rosas Mutter ist absolut toxisch! Was sie ihr angetan hat, ist in meinen Augen einfach nur Manipulation in höchster Form. Der Wettbewerb hat sich so konstruiert gelesen, allgemein die ganze Story war einfach nicht mein Ding. Auch die "Liebesgeschichte" hat sich für mich nicht echt angefühlt. Ein Jugendthriller ist es definitiv nicht, denn dafür fehlt dieser Adrenalinkick, der einem Thriller anhaftet. Und toxische Verhaltensmuster mag ich so gar nicht.

Fazit:

Der KT klang so vielversprechend - bekommen habe ich eine Story, die weder mitreißend noch temporeich war - eher enttäuschend!

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Veröffentlicht am 23.06.2026

Bin ich eine Hexe?

Magnolia Steel
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Meinung:

Ich hab noch ein ganz altes Cover hier, das in blau gehalten ist. Deswegen passt es mit dem Klappentext überein. Der Schreibstil lässt sich leicht lesen, wobei es doch vermehrt Rechtschreib- ...

Meinung:

Ich hab noch ein ganz altes Cover hier, das in blau gehalten ist. Deswegen passt es mit dem Klappentext überein. Der Schreibstil lässt sich leicht lesen, wobei es doch vermehrt Rechtschreib- und Interpunktionsfehler gibt, die den Lesefluss stören.

Magnolia ist ein 13-Jähriges Mädel, das ihre Mutter zu Tante Linny bringt, weil sie ein Jobangebot abnimmt. Bei ihrer Tante passieren seltene Sachen, die Magnolia an ihrem Verstand zweifeln lassen. Doch Magnolia ist nicht auf den Mund gefallen und ist ein sehr störrisches und vorlautes Mädel, das hat mir echt gefallen. Generell lernt man hier auch etwas über die damaligen Hexen, über Kräuter, die bei gesundheitlichen Problemen helfen. Linny war mir manches Mal ein bisschen zu autoritär, weil es ja in unserer Zeit spielt. Die Geschichte ist am Anfang recht langsam, sodass man denkt: "Geht es hier auch mal voran?", aber das legt sich, nachdem Magnolia das Geheimnis kennt: Sie ist eine Hexe! Ab da wird es sehr spannend, gerade auch mit Graf Raptus, dem bösen Magier! Einige Stellen haben mich sehr an Hexe Lilli und an Bibi Blocksberg erinnert.😄 Doch das Ende, das Wiedersehen mit ihrer Mutter, hat mich dann doch ein wenig sprachlos gemacht. Ja, Magnolia will bei Linny bleiben und ist ziemlich aufbrausend, aber so? Puh, das war eine Nummer zu viel des Guten.

Fazit:

Ein Kinderbuch, das an Bibi Blocksberg und Hexe Lilli erinnert - phantasievoll, spannend und amüsant!

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Veröffentlicht am 23.06.2026

Baumkönigin

Heart of Night and Fire
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Meinung:

Das Cover und der Klappentext haben mir sehr zugesagt, doch habe ich nicht das bekommen, was dort steht. Zarya ist eine fast 21-Jährige junge Frau, die von Row gehindert wird, eine gewisse Zone ...

Meinung:

Das Cover und der Klappentext haben mir sehr zugesagt, doch habe ich nicht das bekommen, was dort steht. Zarya ist eine fast 21-Jährige junge Frau, die von Row gehindert wird, eine gewisse Zone zu verlassen und ehrlich einfach gefangen gehalten wird. Dann ist er plötzlich verschwunden, und sie macht sich auf in die nächste Stadt, da die Barriere jetzt verschwunden ist. Er bringt ihr vorher Kämpfen bei und wie sie mit Waffen umgeht, dabei darf sie aber die Magie nie einsetzen. Zarya war mir so unsympathisch und die Geschichte hat sich wie Kaugummi gezogen. Der Weltenbau ist für mich absolut nicht ausgebaut, von den Logikfehlern mal abgesehen, und es gibt so viele Wesen und fremdartige Namen, dass mir schwindelig wurde. Und dann wäre da noch diese Liebesgeschichte, wo ich einfach nicht wusste, wen sie jetzt haben möchte, für wen sie sich entscheidet. Für Vikram oder eher für Yasen. Wobei beide absolut nicht greifbar waren, genauso wenig wie Zarya. Hatte einfach das Gefühl, das musste jetzt hier hin. Mit dem Schreibstil bin ich überhaupt nicht klargekommen. Vielleicht lag es an der Erzählperspektive oder generell an der Geschichte, sodass ich am Schluss nur sagen kann:

Fazit:

Mit dem indischen Setting hatte ich mir etwas anderes vorgestellt - langatmig, unglaubwürdig, Weltenbau bruchstückhaft: Nicht mein Fall.

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