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Veröffentlicht am 07.05.2025

Beauty and the Beast

Moonlit Thorns
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„Moonlit Thorns“ von Piper Rayne ist der erste Band ihrer Midnight Manor Reihe, die bekannte Märchen in Dark Romances wandelt.
Das riesige Anwesen Midnight Manor wirft schon immer seinen dunklen Schatten ...

„Moonlit Thorns“ von Piper Rayne ist der erste Band ihrer Midnight Manor Reihe, die bekannte Märchen in Dark Romances wandelt.
Das riesige Anwesen Midnight Manor wirft schon immer seinen dunklen Schatten über die Kleinstadt und seit dem Tod ihrer Eltern leben dort die vier Brüder der Familie Voss. Die milliardenschweren Geschäftsmänner bleiben gern zurückgezogen, aber als der Vater von Annabelle unter mysteriösen Umständen auf dem Grundstück ums Leben kommt und nun ihre Familie wegen dessen riesiger Schulden ihr Zuhause zu verlieren droht, wagt sich Annabelle in die Höhle des Löwen. Asher Voss ist der Älteste der Brüder und er bietet der verzweifelten Annabelle einen Deal an. Wenn sie ein Jahr auf Midnight Manor lebt und für ihn arbeitet, erlässt er ihrer Familie die Schulden. Annabelle hat keine Wahl, aber je näher sie Asher kommt, desto mehr will sie all seine dunklen Geheimnisse ergründen.

Ich kenne von den beiden Autorinnen bisher hauptsächlich ihre warmherzigen Small Town Romances und so war ich sehr neugierig, was ich von ihren düsteren Märchenadaptionen zu erwarten habe. Den Anfang macht Die Schöne und das Biest, wobei die Parallelen auch ohne expliziten Hinweis darauf klar zu erkennen sind. Es bleibt bei wechselnden Perspektiven zwischen den beiden Hauptfiguren und der Schreibstil ist nicht ganz so humorvoll, wie üblicherweise gewohnt. Er liest sich aber trotzdem leicht und flüssig und man fliegt schnell durch die Seiten.
Annabelle ist jung und für meinen Geschmack ein wenig zu naiv und blauäugig. Natürlich gehört dieser positive und vertrauensvolle Charakter irgendwie auch zu ihrer Rolle als Belle, aber so konnte ich manche ihrer Handlungen und Entscheidungen nicht unbedingt nachvollziehen.
Der grüblerische und abweisende Asher ist das komplette Gegenteil, denn er ist einige Jahre älter, weitaus erfahrener und hat sein Herz und seine Gefühle hinter einer riesigen Schutzmauer vergaben. Wie im Märchen taut er durch Annabelles Einfluss langsam auf und ich muss zugeben, dass das Tempo und die Entwicklung ihrer Beziehung absolut gestimmt haben.
Der Spice geht in die dunklere Richtung und das passt durchaus zu den Charakteren und wirkt überzeugend. Ich mochte die Grundidee dieser neuen Version von Beauty and the Beast und vor allem die vielen kleinen Details, die den märchenhaften Charakter ausmachen.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2025

Verbotene Liebe

Circuit Rush
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„Circuit Rush“ von Ava Avery ist der vierte Band ihrer Titan Racing Legacy Reihe, die in der Welt des Rennfahr-Zirkus spielt.
Kenzie ist die persönliche Assistentin des Teamchefs von Titan Racing. Als ...

„Circuit Rush“ von Ava Avery ist der vierte Band ihrer Titan Racing Legacy Reihe, die in der Welt des Rennfahr-Zirkus spielt.
Kenzie ist die persönliche Assistentin des Teamchefs von Titan Racing. Als seine rechte Hand weiß sie immer über alles Bescheid und regelt alle Abläufe. Daher ist der neue Chef des schärfsten Konkurrenten Racing Rosso eine riesige Verbotszone. Cesare Cerutti ist jedoch nicht nur äußerst attraktiv, sondern auch noch sehr charmant, so dass Kenzies Herz trotz aller Vorbehalte schwer in Versuchung gerät. Ihr erstes zufälliges Treffen endet anders als erwartet und beide können den nötigen Abstand kaum einhalten. Heimliche Begegnungen lassen es jedes Mal heiß knistern. Doch kann Kenzie Cesare wirklich vertrauen, oder hat er nur eine geniale Möglichkeit gefunden, um Titan Racing endlich zu schlagen?

Diesmal handelt es sich nicht um eine abgeschlossene Lovestory, sondern wir müssen am Schluss mit einem Cliffhanger leben. Die Geschichte von Kenzie und Cesare wird aber im nächsten Teil fortgesetzt, so dass keine lange Wartezeit entsteht. Zeitlich spielt die Story ein wenig parallel zum Vorgängerteil, aber man benötigt keine Vorkenntnisse, um das Buch zu genießen.
Kenzie ist pflichtbewusst und loyal, was großartige Eigenschaften sind. Ihre Loyalität wird jedoch hart auf die Probe gestellt, denn eine Beziehung mit dem größten Konkurrenten ist bei aller freundschaftlicher Rivalität ein No-Go.
Cesare verkörpert für mich persönlich schon ein paar Klischees, aber er scheint bis auf seinen Job keine Red Flag zu sein. Die heimliche Beziehung der beiden ist ein ständiges Auf und Ab und der fiese Cliffhanger am Schluss lässt viele Fragen offen.
Im Vergleich zu den Vorgängerteilen konnten mich Kenzie und Cesare nicht ganz so überzeugen, aber trotzdem ist das Buch abwechslungsreich und unterhaltsam. Auf die Fortsetzung bin ich auf jeden Fall gespannt.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.04.2025

Unperfekt

Perfect Girl Paradox
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„Perfect Girl Paradox“ von Cynthia St. Aubin ist eine ungewöhnliche Lovestory, in der die Protagonisten erst noch sich selbst finden müssen.
Lark Woodley war immer eine mustergültige Tochter, die Homecoming-Queen, ...

„Perfect Girl Paradox“ von Cynthia St. Aubin ist eine ungewöhnliche Lovestory, in der die Protagonisten erst noch sich selbst finden müssen.
Lark Woodley war immer eine mustergültige Tochter, die Homecoming-Queen, Jahrgangsbeste und hatte das perfekte Leben. Doch dann brach alles zusammen und seitdem ist Lark nur noch ein Schatten ihres früheren Ichs. Seit einem halben Jahr verkriecht sich Lark schon in ihrem alten Zimmer bei ihren Eltern, bis diese sie zu einem Kunstkurs zwingen, damit sie wieder unter Leute kommt. Ihr Dozent ist ausgerechnet Nick Hoffman, mit dem Lark die Highschool besuchte. Nick war immer der rebellische Außenseiter und eigentlich hatten beide damals nicht viele Berührungspunkte. Inzwischen ist Nick ein erfolgreicher Start-Up-Unternehmer in New York, der sich über den Sommer ebenfalls eine Auszeit in seiner alten Heimatstadt nimmt. Er bringt wieder Farbe in Larks Leben, aber die grauen Schatten lauern immer noch im Hintergrund.

Der Fokus in dieser etwas anderen Lovestory liegt ganz klar auf Mental Health, denn die weibliche Hauptfigur kämpft mit Depressionen und Panikattacken. Das wird nicht immer klar benannt, aber man kann es sich im Laufe der Handlung selbst erschließen. Der Schreibstil von Cynthia St. Aubin liest sich leicht und flüssig und sowohl Lark als auch Nick erzählen meist abwechselnd aus ihren jeweiligen Perspektiven.
Lark steckt in ihrem eigenen dunklen Abgrund fest, aus dem sie sich Stück für Stück mit der Hilfe von Nick herauskämpft. Ich muss zugeben, dass ich mit ihr nicht auf Anhieb warmgeworden bin und bis zum Schluss um einen Zugang zu ihrem Charakter kämpfen musste.
Nick hat eindeutig ein Helfersyndrom, durch das er seine eigenen Probleme und Zweifel bequem verdrängen kann. Ist Lark nur ein neues Projekt für ihn oder doch mehr? Das ist hier die Frage, die es zu klären gilt. Nick war mir schnell sympathisch und ich mochte ihn sehr. Meine heimlichen Lieblinge im Buch waren aber ganz klar Linda und Tammy, die einfach einzigartig und grandios sind.
Viele interessante und durchaus relevante Punkte, wie Reese, werden in dieser Story nur an der Oberfläche abgehandelt, so dass für mich persönlich jede Menge Fragen offenbleiben. Die Geschichte hat definitiv etwas, aber sie konnte mich nicht hundertprozentig catchen.

Mein Fazit:
Von mir gibt es insgesamt gute vier Sterne!

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Pflicht und Gefühl

A Fragile Enchantment
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„A Fragile Enchantment“ von Allison Saft ist eine magische Historical Romance, in der die weibliche Hauptfigur über sich hinauswächst.
Die junge Schneiderin Niamh besitzt die magische Gabe, Emotionen und ...

„A Fragile Enchantment“ von Allison Saft ist eine magische Historical Romance, in der die weibliche Hauptfigur über sich hinauswächst.
Die junge Schneiderin Niamh besitzt die magische Gabe, Emotionen und Erinnerungen in ihre Kleider und Stoffe hineinzuweben, so dass der Träger und alle anderen in seiner unmittelbaren Umgebung diese fühlen können. Ihr Ruf dringt sogar bis zum König des benachbarten Reiches Avaland vor, der sie für die anstehende Hochzeit seines jüngeren Bruders Kit engagiert. Kit Carmine ist unhöflich, abweisend und hasst offenbar alles und jeden. Doch irgendwann schafft es Niamh, hinter seine schroffe Fassade zu blicken, und beide kommen sich langsam näher. Das ist für die arrangierte Hochzeit mit der Prinzessin des einflussreichen Nachbarreiches natürlich überhaupt nicht gut. Zumal Avalon schon mit Unruhen im eigenen Land zu kämpfen hat und die Heirat diese besänftigen sollte.

Die Story hat schon etwas Magisches und fast schon ätherisch Feenhaftes, was durch den gefühlvollen Schreibstil von Allison Saft noch unterstrichen wird. Ein Hauch von Märchen und Cinderella-Vibes zieht sich durch die Handlung und ich sehe in der Grundidee viel Potenzial.
Niamh ist eine interessante Hauptfigur, vor allem mit ihrer Gabe, die jedoch enorme Opfer von ihr fordert. Sie ist selbstlos und kümmert sich stets um andere, während ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse zurückgestellt werden. Ich mochte sie einerseits unheimlich gern, aber manchmal war sie auch sehr naiv und sprunghaft, so dass ich ihre Handlungen nicht nachvollziehen konnte.
Kit ist alles andere als ein Märchenprinz, denn er kämpft mit seinen inneren Dämonen und stößt alle anderen weg. Dies tut er, um sie zu beschützen, und erst bei Niamh möchte er gern auch mal egoistisch sein.
Die Handlung ist vollgepackt mit politischen Intrigen, bei denen es um die Zukunft des Königreiches und Niamhs Heimat geht. Dazwischen verstärken sich die Gefühle zwischen Niamh und Kit, die mich aber ehrlich gesagt nicht immer vollständig überzeugen konnten. Ich mochte vor allem die Nebenfiguren, wie Rosa oder Sinclair. Das Thema der sozialen Ungerechtigkeiten und der offenen Diskriminierung von Iverland ist aber gut umgesetzt.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Tödliche Geheimnisse

Beauty must die
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„Beauty must die“ von Kira Licht ist eine spannende Romantic Suspense, die mit dem typischen Südstaatenfeeling eine bedrohliche Atmosphäre erzeugt.
Mae hat es sich selbst zuzuschreiben, dass sie für ihr ...

„Beauty must die“ von Kira Licht ist eine spannende Romantic Suspense, die mit dem typischen Südstaatenfeeling eine bedrohliche Atmosphäre erzeugt.
Mae hat es sich selbst zuzuschreiben, dass sie für ihr letztes Jahr an der Highschool zu ihren Großeltern in den winzigen Ort Tallahawney in den tiefsten Süden ziehen muss. Dort muss sie auch die gerichtlich angeordneten Sozialstunden ableisten, um dem Jugendknast zu entgehen. Zumindest hat Mae bei ihrer Großmutter ein stabiles Familienumfeld, welches ihr ihre eigene Mutter nie bieten konnte. Leider sind auch in den Sümpfen der Südstaaten die Probleme nicht weit, denn gerade als Mae ihre Kinderfreundschaft zu der lebenslustigen Shirley erneuert hat, wird diese tot aufgefunden. Schnell deutet alles auf einen kaltblütigen Mord hin und der Sheriff scheint nur stümperhaft zu ermitteln. Also nimmt Mae die Nachforschungen in die eigene Hand und wird dabei unerwartet von Nathan unterstützt, mit dem sie mehr verbindet, als sie ahnt.

Mit diesem heißen und atmosphärischen Setting im tiefsten Hinterland der Südstaaten hat Kira Licht den perfekten Hintergrund für ihren Crime-Plot geschaffen. Hier ticken die Uhren noch anders und während sie mit einigen Klischees spielt, muss man sich immer wieder auf neue Überraschungen gefasst machen.
Keiner der Charaktere ist in eine Schublade einzuordnen, denn sie haben allesamt vielfältige Facetten und verkörpern jede mögliche Abstufung von morally grey.
Auch Mae ist eine durchaus streitbare Hauptfigur, die ich nicht unbedingt auf Anhieb mochte. Oft konnte ich ihre Beweggründe nicht nachempfinden und vor allem ihren scheinbar nicht vorhandenen Selbsterhaltungstrieb. Trotzdem fiebert man automatisch mit ihr mit, obwohl man sie manchmal am liebsten vor sich selbst schützen möchte.
Die Handlung ist packend konstruiert und besonders gegen Ende zieht das Tempo noch einmal richtig an. Es gibt jede Menge falsche Fährten und mögliche Verdächtige, denn hier hat einfach jeder irgendwelche Leichen im Keller.
Was mich nicht so wirklich überzeugen konnte, war der Romance Aspekt. Nathan blieb mir persönlich ein wenig zu blass und ich konnte ihm seine plötzliche Wandlung zum Boyfriend nicht abnehmen. Ich konnte zwischen Mae und Nathan leider keinen Funken fühlen und wenn sie nur Freunde geblieben wären, wäre das genauso in Ordnung.
Insgesamt haben mich die unerwarteten Twists immer wieder zum Weiterlesen motiviert und der Showdown am Schluss ist das Highlight.

Mein Fazit:
Düster und atmosphärisch. Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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